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Veröffentlicht am 20.07.2025

Leider nicht so stark wie andere Bücher der Autorin

Wrecked
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In Wrecked geht es um den Rennfahrer Jax und die PR-Managerin Elena, die beide mit unterschiedlichen Ängsten zu kämpfen haben. Für mich war Wrecked das zweite Buch aus der Dirty-Air-Reihe, denn vor zwei ...

In Wrecked geht es um den Rennfahrer Jax und die PR-Managerin Elena, die beide mit unterschiedlichen Ängsten zu kämpfen haben. Für mich war Wrecked das zweite Buch aus der Dirty-Air-Reihe, denn vor zwei Jahren habe ich bereits Band 1 gelesen.
Der Schreibstil von Lauren Asher hat mir wie immer gut gefallen, jedoch habe ich in diesem Buch bei der Liebesgeschichte nicht richtig mitfühlen können. Jax und Elena sind sich ziemlich schnell nahe gekommen – vor allem dafür, dass Elena eigentlich Jax’ Angestellte ist. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, wichtige Momente in der Entwicklung ihrer Beziehung verpasst zu haben – vielleicht gab es diese Momente in Band 2, den ich bisher nicht gelesen habe. Ehrlich gesagt verhält sich Jax nämlich überwiegend wie ein Mistkerl und mir fiel es schwer, nachzuvollziehen, was Elena überhaupt in ihm sieht.
Auch vom Setting hatte ich mir mehr erhofft. Die Formel 1 blieb wie in Band 1 eher nebensächlich und besteht eigentlich nur aus fünf Fahrern: den vier Protagonisten und Elenas bestem Freund Elias. Ich hätte mir gewünscht, dass der Rennalltag und Elenas Job mehr Raum in der Handlung einnehmen.
Sehr gerne mochte ich dafür Jax’ Mutter und Elias. Vor allem die Thematisierung der Erkrankung von Jax’ Mutter war meiner Meinung nach gut umgesetzt und hätte gerne noch ausführlicher thematisiert werden können. Auch die Dynamik der Freundesgruppe hat mir gut gefallen.

Alles in allem gehört dieses Buch leider aufgrund der oberflächlichen Liebesgeschichte für mich zu den schwächeren der Autorin.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Leider nichts Besonderes

Regen
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Ich habe fast alle Werke von Ferdinand von Schirach gelesen; über seine Stories habe ich sogar meine Bachelorarbeit geschrieben. Entsprechend hatte ich auch an seinen Theatermonolog „Regen“ hohe Erwartungen, ...

Ich habe fast alle Werke von Ferdinand von Schirach gelesen; über seine Stories habe ich sogar meine Bachelorarbeit geschrieben. Entsprechend hatte ich auch an seinen Theatermonolog „Regen“ hohe Erwartungen, die dieses Mal leider nicht erfüllt werden konnten.
Vielleicht entfaltet der Text erst gesprochen seine Wirkungen, denn beim Lesen wirkte alles auf mich etwas zusammenhanglos. Der Protagonist macht sich Gedanken über Themen wie das Schreiben, die Schuld oder auch die griechische Mythologie. An sich ganz nett, aber wer seine anderen Bücher kennt, dem dürfte vieles bekannt vorkommen. Bevor sich eine richtige Handlung entfalten kann, ist der Text auch schon wieder vorbei; die zweite Hälfte des Buches besteht aus einem Interview, das zwar interessant zu lesen war, jedoch kaum Bezug zum vorangegangenen Text hat.

Alles in allem ein Buch, von dessen Inhalt bedauerlicherweise nicht viel hängen bleibt.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Schwächer als Band 1

Daughter of the Siren Queen - Fürchte meine Stimme
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Die Liebesgeschichte zwischen Alosa und Riden konnte mich in diesem Band leider nicht so überzeugen. Ich habe die Dynamik zwischen den beiden nicht verstanden bzw. was Riden in Alosa sieht. Interessanter ...

Die Liebesgeschichte zwischen Alosa und Riden konnte mich in diesem Band leider nicht so überzeugen. Ich habe die Dynamik zwischen den beiden nicht verstanden bzw. was Riden in Alosa sieht. Interessanter fand ich hingegen die kurzen Einblicke in die potenzielle Beziehung zwischen Kearan und Sorinda, um die es in Band drei gehen wird.
Mal abgesehen von den romantischen Verbindungen konnte mich vor allem die freundschaftlichen Verbindungen innerhalb der Crew von Alosa überzeugen. Ich hätte mich gefreut, wenn die Nebencharaktere noch etwas besser ausgearbeitet gewesen wären.
Was den Plot betrifft, passiert in diesem Band nicht so viel Neues. Meiner Meinung nach war die Handlung etwas dünn und hätte es mehr Sinn ergeben, die Plotpoints aus diesem Band in den ersten zu integrieren.
Auch das World-Building hätte gerne noch etwas intensiver ausfallen können. Mal schauen, ob das im dritten Band noch mehr kommt.

Alles in allem wieder angenehm zu lesen, jedoch schwächer als der erste Band.

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Veröffentlicht am 27.11.2024

Zu wenig Spannung

A thousand heartbeats - Der Ruf des Schicksals
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Es ist schon einige Jahre her, dass ich die „Selection“-Reihe der Autorin gelesen habe, weshalb ich sehr gespannt war, wie mir dieses Buch von ihr gefallen würde. Mit über 600 Seiten ist es nämlich relativ ...

Es ist schon einige Jahre her, dass ich die „Selection“-Reihe der Autorin gelesen habe, weshalb ich sehr gespannt war, wie mir dieses Buch von ihr gefallen würde. Mit über 600 Seiten ist es nämlich relativ dick. Im Buch geht es um Prinzessin Annika und den Soldaten Lennox, die in einem sich anbanden Krieg auf unterschiedlichen Seiten stehen.
Vor dem Lesen sollten ihr euch bewusst sein, dass es im Buch vor allem um die Liebesgeschichte von Annika und Lennox geht. Sowohl das World-Building als auch die Konflikte sind darauf ausgerichtet, die beiden Protagonisten zusammenzubringen. Leider führt das dazu, dass sowohl der Handlungsplatz als auch der Konflikt für mich nicht wirklich greifbar waren. Trotzdem habe ich das Buch ganz gerne gelesen, obwohl sich die Protagonisten erst nach etwa der Hälfte des Buches zum ersten Mal richtig begegnen.
Im Gegensatz dazu hat mich die zweite Hälfte des Buch nicht mehr wirklich fesseln können. Die Insta-Love ist in diesem Buch besonders ausgeprägt und aufgrund der Vorgeschichte der beiden konnte ich die Gefühle leider gar nicht nachvollziehen. Entsprechend lässt mich das Buch ein wenig enttäuscht zurück, da viel Potenzial nicht genutzt wurde. An sich ist das Buch ganz süß, war letztendlich aber einfach nicht mein Geschmack.

Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 14.06.2024

Eine Geschichte, die offen mit Klischees spielt

Der Tag, an dem ich mich betrank und einen Werwolf bezauberte
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Wie vielleicht bereits der Titel andeutet, ist „Der Tag, an dem ich mich betrank und einen Werwolf bezauberte“ kein Buch, das sich selbst als zu ernst nimmt. Die Geschichte spielt bewusst mit verschiedenen ...

Wie vielleicht bereits der Titel andeutet, ist „Der Tag, an dem ich mich betrank und einen Werwolf bezauberte“ kein Buch, das sich selbst als zu ernst nimmt. Die Geschichte spielt bewusst mit verschiedenen Klischees und steckt die Figuren immer wieder in äußerst absurde Situationen. Am Anfang hat mir dies sehr gut gefallen und ich mochte auch die Protagonistin Brie (ja, ihre Schwestern sind auch nach Käsesorten benannt) gerne.
Etwas Probleme hatte ich hingegen mit der Liebesgeschichte. Der Protagonist Felix verliebt sich auf den ersten Blick in Brie - ob durch einen Liebestrank oder doch durch Prägung wird erst Mal offen gelassen - und benimmt sich danach wie ein liebeskranker Stalker. Für mich war deswegen nicht nachzuvollziehen, wieso auch Brie sofort von Felix überzeugt ist. Die beiden sehen sich, sind eigentlich sofort verliebt - und mehr passiert dann bis kurz vor dem Ende auch nicht mehr. Dementsprechend konnte ich die Verbindung der beiden leider nicht besonders gut nachempfinden.
Zum Ende hin nahm die Geschichte dann nochmal etwas Fahrt auf, jedoch war mir die Auflösung selbst für dieses sowieso schon eher merkwürdige Buch zu abgedreht. Ein paar lustige Stellen gab es durchaus, nur ist das Buch zum Ende hin leider etwas über das Ziel hinaus geschossen. Die anderen Bände werde ich vielleicht trotzdem noch lesen, da es einige interessante Nebencharaktere gab.

Alles in allem eine Geschichte, die offen mit Klischees spielt, dabei aber zum Teil über das Ziel hinaus schießt.

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