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Veröffentlicht am 28.04.2025

Verbotene Liebe

Circuit Rush
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„Circuit Rush“ von Ava Avery ist der vierte Band ihrer Titan Racing Legacy Reihe, die in der Welt des Rennfahr-Zirkus spielt.
Kenzie ist die persönliche Assistentin des Teamchefs von Titan Racing. Als ...

„Circuit Rush“ von Ava Avery ist der vierte Band ihrer Titan Racing Legacy Reihe, die in der Welt des Rennfahr-Zirkus spielt.
Kenzie ist die persönliche Assistentin des Teamchefs von Titan Racing. Als seine rechte Hand weiß sie immer über alles Bescheid und regelt alle Abläufe. Daher ist der neue Chef des schärfsten Konkurrenten Racing Rosso eine riesige Verbotszone. Cesare Cerutti ist jedoch nicht nur äußerst attraktiv, sondern auch noch sehr charmant, so dass Kenzies Herz trotz aller Vorbehalte schwer in Versuchung gerät. Ihr erstes zufälliges Treffen endet anders als erwartet und beide können den nötigen Abstand kaum einhalten. Heimliche Begegnungen lassen es jedes Mal heiß knistern. Doch kann Kenzie Cesare wirklich vertrauen, oder hat er nur eine geniale Möglichkeit gefunden, um Titan Racing endlich zu schlagen?

Diesmal handelt es sich nicht um eine abgeschlossene Lovestory, sondern wir müssen am Schluss mit einem Cliffhanger leben. Die Geschichte von Kenzie und Cesare wird aber im nächsten Teil fortgesetzt, so dass keine lange Wartezeit entsteht. Zeitlich spielt die Story ein wenig parallel zum Vorgängerteil, aber man benötigt keine Vorkenntnisse, um das Buch zu genießen.
Kenzie ist pflichtbewusst und loyal, was großartige Eigenschaften sind. Ihre Loyalität wird jedoch hart auf die Probe gestellt, denn eine Beziehung mit dem größten Konkurrenten ist bei aller freundschaftlicher Rivalität ein No-Go.
Cesare verkörpert für mich persönlich schon ein paar Klischees, aber er scheint bis auf seinen Job keine Red Flag zu sein. Die heimliche Beziehung der beiden ist ein ständiges Auf und Ab und der fiese Cliffhanger am Schluss lässt viele Fragen offen.
Im Vergleich zu den Vorgängerteilen konnten mich Kenzie und Cesare nicht ganz so überzeugen, aber trotzdem ist das Buch abwechslungsreich und unterhaltsam. Auf die Fortsetzung bin ich auf jeden Fall gespannt.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2025

Unperfekt

Perfect Girl Paradox
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„Perfect Girl Paradox“ von Cynthia St. Aubin ist eine ungewöhnliche Lovestory, in der die Protagonisten erst noch sich selbst finden müssen.
Lark Woodley war immer eine mustergültige Tochter, die Homecoming-Queen, ...

„Perfect Girl Paradox“ von Cynthia St. Aubin ist eine ungewöhnliche Lovestory, in der die Protagonisten erst noch sich selbst finden müssen.
Lark Woodley war immer eine mustergültige Tochter, die Homecoming-Queen, Jahrgangsbeste und hatte das perfekte Leben. Doch dann brach alles zusammen und seitdem ist Lark nur noch ein Schatten ihres früheren Ichs. Seit einem halben Jahr verkriecht sich Lark schon in ihrem alten Zimmer bei ihren Eltern, bis diese sie zu einem Kunstkurs zwingen, damit sie wieder unter Leute kommt. Ihr Dozent ist ausgerechnet Nick Hoffman, mit dem Lark die Highschool besuchte. Nick war immer der rebellische Außenseiter und eigentlich hatten beide damals nicht viele Berührungspunkte. Inzwischen ist Nick ein erfolgreicher Start-Up-Unternehmer in New York, der sich über den Sommer ebenfalls eine Auszeit in seiner alten Heimatstadt nimmt. Er bringt wieder Farbe in Larks Leben, aber die grauen Schatten lauern immer noch im Hintergrund.

Der Fokus in dieser etwas anderen Lovestory liegt ganz klar auf Mental Health, denn die weibliche Hauptfigur kämpft mit Depressionen und Panikattacken. Das wird nicht immer klar benannt, aber man kann es sich im Laufe der Handlung selbst erschließen. Der Schreibstil von Cynthia St. Aubin liest sich leicht und flüssig und sowohl Lark als auch Nick erzählen meist abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven.
Lark steckt in ihrem eigenen dunklen Abgrund fest, aus dem sie sich Stück für Stück mit der Hilfe von Nick herauskämpft. Ich muss zugeben, dass ich mit ihr nicht auf Anhieb warmgeworden bin und bis zum Schluss um einen Zugang zu ihrem Charakter kämpfen musste.
Nick hat eindeutig ein Helfersyndrom, durch das er seine eigenen Probleme und Zweifel bequem verdrängen kann. Ist Lark nur ein neues Projekt für ihn oder doch mehr? Das ist hier die Frage, die es zu klären gilt. Nick war mir schnell sympathisch und ich mochte ihn sehr. Meine heimlichen Lieblinge im Buch waren aber ganz klar Linda und Tammy, die einfach einzigartig und grandios sind.
Viele interessante und durchaus relevante Punkte, wie Reese, werden in dieser Story nur an der Oberfläche abgehandelt, so dass für mich persönlich jede Menge Fragen offenbleiben. Die Geschichte hat definitiv etwas, aber sie konnte mich nicht hundertprozentig catchen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es insgesamt gute vier Sterne!

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Pflicht und Gefühl

A Fragile Enchantment
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„A Fragile Enchantment“ von Allison Saft ist eine magische Historical Romance, in der die weibliche Hauptfigur über sich hinauswächst.
Die junge Schneiderin Niamh besitzt die magische Gabe, Emotionen und ...

„A Fragile Enchantment“ von Allison Saft ist eine magische Historical Romance, in der die weibliche Hauptfigur über sich hinauswächst.
Die junge Schneiderin Niamh besitzt die magische Gabe, Emotionen und Erinnerungen in ihre Kleider und Stoffe hineinzuweben, so dass der Träger und alle anderen in seiner unmittelbaren Umgebung diese fühlen können. Ihr Ruf dringt sogar bis zum König des benachbarten Reiches Avaland vor, der sie für die anstehende Hochzeit seines jüngeren Bruders Kit engagiert. Kit Carmine ist unhöflich, abweisend und hasst offenbar alles und jeden. Doch irgendwann schafft es Niamh, hinter seine schroffe Fassade zu blicken, und beide kommen sich langsam näher. Das ist für die arrangierte Hochzeit mit der Prinzessin des einflussreichen Nachbarreiches natürlich überhaupt nicht gut. Zumal Avalon schon mit Unruhen im eigenen Land zu kämpfen hat und die Heirat diese besänftigen sollte.

Die Story hat schon etwas Magisches und fast schon ätherisch Feenhaftes, was durch den gefühlvollen Schreibstil von Allison Saft noch unterstrichen wird. Ein Hauch von Märchen und Cinderella-Vibes zieht sich durch die Handlung und ich sehe in der Grundidee viel Potenzial.
Niamh ist eine interessante Hauptfigur, vor allem mit ihrer Gabe, die jedoch enorme Opfer von ihr fordert. Sie ist selbstlos und kümmert sich stets um andere, während ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurückgestellt werden. Ich mochte sie einerseits unheimlich gern, aber manchmal war sie auch sehr naiv und sprunghaft, so dass ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte.
Kit ist alles andere als ein Märchenprinz, denn er kämpft mit seinen inneren Dämonen und stößt alle anderen weg. Dies tut er, um sie zu beschützen, und erst bei Niamh möchte er gern auch mal egoistisch sein.
Die Handlung ist vollgepackt mit politischen Intrigen, bei denen es um die Zukunft des Königreiches und Niamhs Heimat geht. Dazwischen verstärken sich die Gefühle zwischen Niamh und Kit, die mich aber ehrlich gesagt nicht immer vollständig überzeugen konnten. Ich mochte vor allem die Nebenfiguren, wie Rosa oder Sinclair. Das Thema der sozialen Ungerechtigkeiten und der offenen Diskriminierung von Iverland ist aber gut umgesetzt.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Tödliche Geheimnisse

Beauty must die
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„Beauty must die“ von Kira Licht ist eine spannende Romantic Suspense, die mit dem typischen Südstaatenfeeling eine bedrohliche Atmosphäre erzeugt.
Mae hat es sich selbst zuzuschreiben, dass sie für ihr ...

„Beauty must die“ von Kira Licht ist eine spannende Romantic Suspense, die mit dem typischen Südstaatenfeeling eine bedrohliche Atmosphäre erzeugt.
Mae hat es sich selbst zuzuschreiben, dass sie für ihr letztes Jahr an der Highschool zu ihren Großeltern in den winzigen Ort Tallahawney in den tiefsten Süden ziehen muss. Dort muss sie auch die gerichtlich angeordneten Sozialstunden ableisten, um dem Jugendknast zu entgehen. Zumindest hat Mae bei ihrer Großmutter ein stabiles Familienumfeld, welches ihr ihre eigene Mutter nie bieten konnte. Leider sind auch in den Sümpfen der Südstaaten die Probleme nicht weit, denn gerade als Mae ihre Kinderfreundschaft zu der lebenslustigen Shirley erneuert hat, wird diese tot aufgefunden. Schnell deutet alles auf einen kaltblütigen Mord hin und der Sheriff scheint nur stümperhaft zu ermitteln. Also nimmt Mae die Nachforschungen in die eigene Hand und wird dabei unerwartet von Nathan unterstützt, mit dem sie mehr verbindet, als sie ahnt.

Mit diesem heißen und atmosphärischen Setting im tiefsten Hinterland der Südstaaten hat Kira Licht den perfekten Hintergrund für ihren Crime-Plot geschaffen. Hier ticken die Uhren noch anders und während sie mit einigen Klischees spielt, muss man sich immer wieder auf neue Überraschungen gefasst machen.
Keiner der Charaktere ist in eine Schublade einzuordnen, denn sie haben allesamt vielfältige Facetten und verkörpern jede mögliche Abstufung von morally grey.
Auch Mae ist eine durchaus streitbare Hauptfigur, die ich nicht unbedingt auf Anhieb mochte. Oft konnte ich ihre Beweggründe nicht nachempfinden und vor allem ihren scheinbar nicht vorhandenen Selbsterhaltungstrieb. Trotzdem fiebert man automatisch mit ihr mit, obwohl man sie manchmal am liebsten vor sich selbst schützen möchte.
Die Handlung ist packend konstruiert und besonders gegen Ende zieht das Tempo noch einmal richtig an. Es gibt jede Menge falsche Fährten und mögliche Verdächtige, denn hier hat einfach jeder irgendwelche Leichen im Keller.
Was mich nicht so wirklich überzeugen konnte, war der Romance Aspekt. Nathan blieb mir persönlich ein wenig zu blass und ich konnte ihm seine plötzliche Wandlung zum Boyfriend nicht abnehmen. Ich konnte zwischen Mae und Nathan leider keinen Funken fühlen und wenn sie nur Freunde geblieben wären, wäre das genauso in Ordnung.
Insgesamt haben mich die unerwarteten Twists immer wieder zum Weiterlesen motiviert und der Showdown am Schluss ist das Highlight.

Mein Fazit:
Düster und atmosphärisch. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Gefährliche Intrigen

Before the Sun Shatters (Scandalous Secrets, Band 1)
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„Before The Sun Shatters“ von Franka Neubauer ist der erste Band ihrer spannenden Scandalous Secrets Reihe, die in der Glitzerwelt Hollywoods spielt.
Die 21-jährige Loraine ist ein aufgehender Stern in ...

„Before The Sun Shatters“ von Franka Neubauer ist der erste Band ihrer spannenden Scandalous Secrets Reihe, die in der Glitzerwelt Hollywoods spielt.
Die 21-jährige Loraine ist ein aufgehender Stern in Hollywood, deren Karriere gerade durch die Decke geht. Sie bezaubert alle mit ihrem Lächeln und niemand ahnt, wie es hinter der strahlenden Fassade aussieht. Ein gefährlicher Vorfall in der Öffentlichkeit zwingt Loraine jedoch dazu, einen Bodyguard an ihrer Seite zu akzeptieren. Das heißt, sie hat noch weniger Zeit, die Maske fallenzulassen und einfach sie selbst zu sein. Vielleicht ist Wyatt Carter aber genau zur richtigen Zeit in ihr Leben getreten, denn plötzlich bekommt Loraine verstörende Nachrichten und scheint von einem Stalker bedroht zu werden. Wyatt ist stets an ihrer Seite und schnell findet Lori dessen Nähe gar nicht mehr unangenehm. Eher im Gegenteil, aber auch Wyatt ist nicht der, der er vorgibt zu sein.

Das glitzernde Setting von Hollywood ist Franka Neubauer sehr gut gelungen und gleichzeitig fängt sie die Einsamkeit, die dieses Leben im Rampenlicht für Lori bringt, gekonnt ein. Sowohl das regnerische London, als auch das sonnige Amalfi passen immer sehr gut zur jeweiligen Stimmung, auch wenn im Sonnenschein ebenfalls Gefahren lauern können.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und ich mochte sehr, dass auch Wyatt in einigen Kapiteln zu Wort kommt. Seine Perspektive steigert die Spannung und ist ein wichtiger Teil der Dynamik zwischen ihm und Lori.
Lori hat sich von ganz unten an die Spitze gekämpft, aber sie hat auch einen hohen Preis dafür gezahlt. Sie darf ihr Sonnenschein-Lächeln so gut wie nie ablegen und hat nur wenige Menschen, denen sie tatsächlich vertraut.
Wyatt hat seine ganz eigenen Motive, warum er den Job bei Lori angenommen hat. Sein Geheimnis wird jedoch von Anfang an offengelegt, so dass wir mehr wissen, als Lori. Es ist ein packendes Spiel, welchem Charakter man hier trauen kann, oder wer ein perfider Lügner ist. Die Nachrichten des Stalkers verstärken die bedrohliche Atmosphäre zusätzlich, während die Gefühle zwischen Lori und Wyatt tiefer werden.
Gegen Ende spitzt sich die Spannung weiter zu, obwohl man als aufmerksamer Beobachter durchaus ahnen kann, wer hinter den Attacken auf Lori stecken könnte. Trotzdem bleibt es bis zum Schluss aufregend und man darf mit den Charakteren mitfiebern.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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