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Veröffentlicht am 14.03.2025

Tödliches Schicksal

Our Infinite Fates
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„Our Infinite Fates“ von Laura Steven ist eine berührende Romantic Fantasy, in der zwei Seelen füreinander Glück und Verderben zugleich sind.
Irgendwann erinnert sich Evelyn jedes Mal daran, dass sie bereits ...

„Our Infinite Fates“ von Laura Steven ist eine berührende Romantic Fantasy, in der zwei Seelen füreinander Glück und Verderben zugleich sind.
Irgendwann erinnert sich Evelyn jedes Mal daran, dass sie bereits unzählige Leben gelebt hat. Leider haben alle ihre Existenzen eins gemeinsam, nämlich dass sie ihren 18. Geburtstag niemals erlebt. Stets trifft sie auf Arden, in den sie sich wie immer unsterblich verliebt, da ihre Seelen magisch zueinander hingezogen werden. Alle Versuche, diesem Kreislauf zu entkommen, waren bisher erfolglos. Doch diesmal kann und will Evelyn nicht aufgeben. Sie liebt ihr aktuelles Leben, und vor allem ihre jüngere Schwester, die nur dank einer Knochenmarkspende von Evelyn überleben kann. Dafür reicht jedoch die Zeit nicht und Evelyn muss den tödlichen Countdown stoppen und vielleicht auch endlich den Fluch brechen, der sie und Arden aneinander fesselt.

Die Grundidee hat mich von Anfang an fasziniert, denn eine tragische Liebe, die quasi Jahrtausende überdauert und doch nie ein Happy End haben kann, ist einfach nur herzzerreißend. Laura Steven hat diese bittersüße Lovestory mit ihrem bildhaften und fast schon poetischen Schreibstil eingefangen und das Schicksal ihrer beiden Hauptfiguren gefühlvoll und mitreißend geschildert.
Evelyn weiß auch nach über tausend Jahren nicht, warum sie niemals älter als 18 Jahre werden kann und alle Träume von einer Zukunft aussichtslos sind. Trotzdem ist ihr Herz immer noch offen, auch wenn das Schicksal ihrer geliebten Schwester diesmal ein klarer Wendepunkt ist.
Arden weiß offensichtlich, warum sich der tödliche Kreislauf ständig wiederholt, aber er weigert sich, Evelyn die Wahrheit zu sagen. Es gibt immer wieder Rückblicke in einige ihrer gemeinsamen Leben, die einem teilweise das Herz brechen oder auch mal verstörend sind.
Ich wusste nie so richtig, was ich von Arden halten sollte. Die Handlung wird fast ausschließlich aus Evelyns Perspektive erzählt, aber auch Ardens Beweggründe werden zumindest am Ende aufgeklärt. Die Auflösung ist meiner Meinung nach gelungen, doch der letzte Funke dieser ewigen und verfluchten Liebe ist bei mir persönlich nicht ganz übergesprungen.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2025

Unvergesslicher Sommer

Starting Something Great
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„Starting Something Great“ von April Dawson ist der dritte und finale Band ihrer Starting Something Reihe, die in der Glitzerwelt des Showbusiness spielt.
Die Make-up-Artistin Jasmina Delic finanziert ...

„Starting Something Great“ von April Dawson ist der dritte und finale Band ihrer Starting Something Reihe, die in der Glitzerwelt des Showbusiness spielt.
Die Make-up-Artistin Jasmina Delic finanziert mit drei Jobs das Studium ihrer jüngeren Schwester, doch die Erhöhung der Gebühren lässt sie fast verzweifeln. Die Möglichkeit, bei START Entertainment in Vollzeit engagiert zu werden, wäre in diesem Moment die Lösung. Mina ahnt jedoch nicht, dass sie dieser Rettungsanker mit ihrer nie überwundenen Sommerliebe zu Julian Vaughn konfrontiert, dem Sänger der weltbekannten Rockband Saving Winter. Vor zwei Jahren verbrachten beide eine unvergessliche Woche in Minas eigentlicher Heimat Bosnien, wo sie sich ineinander verliebten und Mina trotzdem, aufgrund ihrer unterschiedlichen Welten, einen krassen Schlussstrich zog. Für Julian war Mina immer die Eine, für die er nach ihrem überraschenden Wiedersehen unbedingt kämpfen will. Dabei hat sich an dem damaligen Trennungsgrund immer noch nichts geändert.

Mit diesem Abschlussband erzählt April Dawson eine emotionale Second Chance, die die beiden Hauptfiguren auf eine wahre Gefühlsachterbahn schickt. Die Handlung spielt sowohl in der Gegenwart, als auch in der einen magischen Woche vor zwei Jahren, die das Schicksal von Mina und Julian unwiederbringlich beeinflusst hat.
Mina ist temperamentvoll, selbstlos und fürsorglich, denn für die Menschen, die sie liebt, würde sie wirklich alles tun. Leider neigt sie auch zu sehr impulsiven Entscheidungen, die oft in unnötigen Dramen enden können.
Julian ist kein klischeehafter Rockstar, denn er ist sehr sensibel und verletzlich, vor allem, wenn es um seine Familie geht oder um seine große Liebe Mina, die ihn immer wieder an seine Grenzen bringt und die er trotzdem nicht loslassen kann.
Man spürt die knisternde Chemie zwischen Mina und Julian, auch wenn ich Minas Entscheidungen manchmal überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Ein großer Rückhalt ist jedoch die warmherzige Dynamik in der Band, die zu meinen klaren Highlights gehört. Es gibt auch ein kleines Wiedersehen mit den bekannten Charakteren aus den anderen Teilen, aber Vorkenntnisse sind absolut nicht erforderlich.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Mordlust

How To Kill a Guy in Ten Ways
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„How To Kill a Guy in Ten Ways“ von Eve Kellman ist eine düstere Abrechnung mit der Männerwelt, in der die Hauptfigur gnadenlos ihre Mission durchzieht.
Die 29-jährige Millie Masters lebt scheinbar unauffällig ...

„How To Kill a Guy in Ten Ways“ von Eve Kellman ist eine düstere Abrechnung mit der Männerwelt, in der die Hauptfigur gnadenlos ihre Mission durchzieht.
Die 29-jährige Millie Masters lebt scheinbar unauffällig in ihrem kleinen Reihenhaus, hat einen langweiligen Job und trifft sich regelmäßig mit ihren Feindinnen im Pub. Doch in den Nächten betreibt Millie die Hilfe-Hotline Message M, an die sich jede Frau wenden kann, wenn sie von Männern belästigt wird, Angst bekommt oder anderweitig Hilfe braucht. Nachdem Millies Schwester vor einigen Monaten in der Silvesternacht vergewaltigt wurde und daran Stück für Stück zerbricht, will Millie andere vor diesem Schicksal bewahren. Aber bald reicht ihr dies nicht mehr aus, denn sie will unbedingt den Täter aufspüren und sich stellvertretend für Katie rächen. Und was harmlos beginnt, eskaliert schnell zu einem blutigen Rachefeldzug.

Ich gebe zu, dass ich aufgrund des Klappentextes und des Covers völlig andere Erwartungen an das Buch hatte. Alles sieht nach einer schwarzhumorigen Story aus, die sich nicht ganz ernst nimmt und eher witzig ist. Ich spoilere mal, das ist sie nicht. Das bedeutet keinesfalls, dass mir das Buch nicht gefallen hätte, aber es ist einfach sehr viel ernster, tragischer und düsterer, als erwartet.
Eve Kellman hat einen leichten und flüssigen Schreibstil und die gesamte Handlung wird aus Millies Perspektive erzählt. Bei ihr handelt es sich um eine typische englische Endzwanzigerin und das Setting und die Atmosphäre sind sehr authentisch. Aber Millie ist eben auch völlig anders, was sich erst nach und nach herauskristallisiert.
Millie ist definitiv eine streitbare Hauptfigur, deren Charaktere schon nicht mehr morally grey, sondern eher anthrazit aussieht. Ihre negative und oft bösartige Grundstimmung zieht einen manchmal beim Lesen runter, aber andererseits kann man ihre Beweggründe und ihre Einstellung hundertprozentig nachvollziehen, wenn man die grausamen Hintergründe erfährt. Ihr Blutrausch steigert sich immer weiter und man kann dabei zuschauen, wie auch die letzten moralischen Grenzen verschwinden. Das ist nicht immer schön, aber trotzdem fiebert man seltsamerweise mit Millie mit. Sie ist eine tragische Figur, die einerseits wenig Sympathien weckt und trotzdem an die Nieren geht. Die Twists und vor allem die Auflösung sind sehr gut gemacht, auch wenn ein wenig mehr Humor schön gewesen wäre. Wiederum ist an Millies eigener Geschichte überhaupt nichts witzig, so dass Humor hier vielleicht deplatziert wäre.

Mein Fazit:
Anders als erwartet, aber trotzdem gut. Von mit gibt es vier Sterne!

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Guter Abschluss

Boss Game
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„Boss Game“ von Velvet Scott ist der vierte und finale Band der unterhaltsamen Sports Romance Reihe um das Team der Las Vegas Legends.
Paxton Knight ist der angehende Boss der Las Vegas Legends, auch wenn ...

„Boss Game“ von Velvet Scott ist der vierte und finale Band der unterhaltsamen Sports Romance Reihe um das Team der Las Vegas Legends.
Paxton Knight ist der angehende Boss der Las Vegas Legends, auch wenn ihm sein Vater ständig über die Schulter blickt und kontrolliert. Nur widerwillig reist er nach Las Vegas um wichtige Sponsoren-Deals abzuschließen, doch sein Aufenthalt wird von einem unvergesslichen One-Night-Stand versüßt. Paxton kann diese Nacht einfach nicht vergessen und ist umso überraschter, als die gleiche Frau plötzlich in seinem Büro auftaucht. Offensichtlich haben beide falsche Namen benutzt, denn es handelt sich bei ihr um Cleo Vanderbroek, die mit ihrer Firma den Hauptsponsor des Teams vertritt. Auch Cleo ist entsetzt, aber sie will sich trotz der unbestreitbaren Anziehung nicht von ihren geschäftlichen Plänen abhalten lassen. Leider spielt da Paxton nicht mit.

Diesmal steht nicht einer der Spieler im Mittelpunkt, sondern es geht im Abschlussband um den eigentlich knallharten und stets professionellen Boss höchstselbst. Velvet Scott hat einen leichten und flüssigen Schreibstil und zwischen Cleo und Paxton sprühen unübersehbar die Funken. Die Footballmannschaft der Las Vegas Legends sind das verbindende Thema dieser Sport Romance Reihe, in der jedes Buch von einer anderen Autorin beigesteuert wird. Dadurch bekommt jede Lovestory ihre ganz eigene Note, was mir sehr gefällt.
Cleo ist eine toughe und unabhängige Geschäftsfrau, die eigentlich weiß, was sie will. Doch Paxton bringt sie aus komplett ihrer gewohnten Ruhe und reizt sie bei jeder ihrer Begegnungen.
Paxton kann und will Cleo nicht einfach gehenlassen, obwohl das überhaupt nicht seinem üblichen Verhalten entspricht. Beide agieren auf Augenhöhe und gerade deshalb ist ihre Dynamik so mitreißend.
Der Abschluss ist der Autorin gut gelungen und damit wird diese Reihe perfekt abgerundet. Man kann die Bücher aber auch unabhängig voneinander lesen und einfach die glitzernde Atmosphäre von Vegas genießen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.02.2025

Starlight

The Stars are Dying
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„The Stars are Dying“ von Chloe C. Peñaranda ist der durchaus gelungene Auftakt ihrer Nytefall Trilogie.
Als Astraea vor fünf Jahren gefunden wurde, fehlten ihr sämtliche Erinnerungen. Ihre Erfahrungen ...

„The Stars are Dying“ von Chloe C. Peñaranda ist der durchaus gelungene Auftakt ihrer Nytefall Trilogie.
Als Astraea vor fünf Jahren gefunden wurde, fehlten ihr sämtliche Erinnerungen. Ihre Erfahrungen begannen für sie erst ab diesem Zeitpunkt, doch da sie von ihrem Beschützer in einer Art Goldenem Käfig abgeschirmt wurde, sind dies nicht wirklich viele. Kleine geheime Fluchten sind ihre größte Freude und bei einem dieser Ausflüge trifft sie auf den geheimnisvollen Nyte. Nyte sucht offensichtlich immer wieder Astraeas Nähe, aber der düstere und mächtige Vampir verbirgt seine eigentlichen Motive sehr gut. Astraea lässt sich trotzdem auf einen Handel mit ihm ein, denn sie will ihr Königreich bei den tödlichen Prüfungen des Libertatem vertreten und für die nächsten hundert Jahre von der Schreckensherrschaft der Vampire befreien. Dabei ahnt sie noch nicht, auf was sie sich eingelassen hat.

Das wunderschöne Cover und der Farbschnitt sind ein klares Highlight und auch die Beschreibung klang auf jeden Fall vielversprechend. Die Autorin hat eine düstere und geheimnisvolle Welt erschaffen, die voller Magie und tödlicher Fallstricke ist. Das Worldbuilding ist aber bis zum Schluss nicht ganz durchschaubar, so dass das Mitfiebern manchmal schwierig ist. Vielleicht geht es in den Fortsetzungen noch weiter in die Tiefe, so dass ich mal optimistisch bin.
Astraea ist eine nicht ganz einfache Heldin, denn obwohl sie auf den ersten Seiten noch einen toughen und cleveren Eindruck macht, hatte ich die meiste Zeit der Handlung das Gefühl, dass sie überhaupt nicht weiß, was sie tut. Zum Teil hat dies sicher auch mit ihren Umständen zu tun, die ich hier nicht spoilern will, aber trotzdem hatte ich oft ein Fragezeichen über dem Kopf und musste die Augen verdrehen.
Nyte ist der mysteriöse und dunkle Bad Boy, der definitiv Gefahr ausstrahlt und von dem sich Astraea doch keine Sekunde fernhalten kann. Er ist der Champion in verschwurbelten Antworten und Andeutungen, was mich irgendwann genervt hat. Die gegenseitige Anziehung ist trotzdem immer spürbar, auch wenn das permanente Ja-Nein-Spiel vielleicht nicht so präsent sein hätte müssen.
Die Story ist komplex aufgebaut und hat auf jeden Fall viel Potenzial. Ich gebe zu, dass sich der Auftakt stellenweise etwas zieht und erst gegen Ende rasanter und spannender wird. Ich bin trotz der kleinen Schwächen sehr gespannt, wie es mit Astraea und Nyte weitergehen wird, denn beide Charaktere haben noch jede Menge Raum, sich zu entwickeln.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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