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Veröffentlicht am 14.02.2025

Starlight

The Stars are Dying
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„The Stars are Dying“ von Chloe C. Peñaranda ist der durchaus gelungene Auftakt ihrer Nytefall Trilogie.
Als Astraea vor fünf Jahren gefunden wurde, fehlten ihr sämtliche Erinnerungen. Ihre Erfahrungen ...

„The Stars are Dying“ von Chloe C. Peñaranda ist der durchaus gelungene Auftakt ihrer Nytefall Trilogie.
Als Astraea vor fünf Jahren gefunden wurde, fehlten ihr sämtliche Erinnerungen. Ihre Erfahrungen begannen für sie erst ab diesem Zeitpunkt, doch da sie von ihrem Beschützer in einer Art Goldenem Käfig abgeschirmt wurde, sind dies nicht wirklich viele. Kleine geheime Fluchten sind ihre größte Freude und bei einem dieser Ausflüge trifft sie auf den geheimnisvollen Nyte. Nyte sucht offensichtlich immer wieder Astraeas Nähe, aber der düstere und mächtige Vampir verbirgt seine eigentlichen Motive sehr gut. Astraea lässt sich trotzdem auf einen Handel mit ihm ein, denn sie will ihr Königreich bei den tödlichen Prüfungen des Libertatem vertreten und für die nächsten hundert Jahre von der Schreckensherrschaft der Vampire befreien. Dabei ahnt sie noch nicht, auf was sie sich eingelassen hat.

Das wunderschöne Cover und der Farbschnitt sind ein klares Highlight und auch die Beschreibung klang auf jeden Fall vielversprechend. Die Autorin hat eine düstere und geheimnisvolle Welt erschaffen, die voller Magie und tödlicher Fallstricke ist. Das Worldbuilding ist aber bis zum Schluss nicht ganz durchschaubar, so dass das Mitfiebern manchmal schwierig ist. Vielleicht geht es in den Fortsetzungen noch weiter in die Tiefe, so dass ich mal optimistisch bin.
Astraea ist eine nicht ganz einfache Heldin, denn obwohl sie auf den ersten Seiten noch einen toughen und cleveren Eindruck macht, hatte ich die meiste Zeit der Handlung das Gefühl, dass sie überhaupt nicht weiß, was sie tut. Zum Teil hat dies sicher auch mit ihren Umständen zu tun, die ich hier nicht spoilern will, aber trotzdem hatte ich oft ein Fragezeichen über dem Kopf und musste die Augen verdrehen.
Nyte ist der mysteriöse und dunkle Bad Boy, der definitiv Gefahr ausstrahlt und von dem sich Astraea doch keine Sekunde fernhalten kann. Er ist der Champion in verschwurbelten Antworten und Andeutungen, was mich irgendwann genervt hat. Die gegenseitige Anziehung ist trotzdem immer spürbar, auch wenn das permanente Ja-Nein-Spiel vielleicht nicht so präsent sein hätte müssen.
Die Story ist komplex aufgebaut und hat auf jeden Fall viel Potenzial. Ich gebe zu, dass sich der Auftakt stellenweise etwas zieht und erst gegen Ende rasanter und spannender wird. Ich bin trotz der kleinen Schwächen sehr gespannt, wie es mit Astraea und Nyte weitergehen wird, denn beide Charaktere haben noch jede Menge Raum, sich zu entwickeln.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2025

Geheimer Crush

Heart Game
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„Heart Game“ von Ella Gold ist der zweite Band der Football Romance Reihe Las Vegas Legends, für die sich mehrere Autorinnen zusammengetan haben.
Seit ihrer Kindheit ist Adria in den besten Freund ihres ...

„Heart Game“ von Ella Gold ist der zweite Band der Football Romance Reihe Las Vegas Legends, für die sich mehrere Autorinnen zusammengetan haben.
Seit ihrer Kindheit ist Adria in den besten Freund ihres älteren Bruders Ryder verliebt und mit den Jahren ist dies immer schlimmer geworden. Reece ist dreizehn Jahre älter und inzwischen der Mannschaftsarzt der Las Vegas Legends. Mit neunzehn Jahren gestand ihm Adria volltrunken ihre Gefühle, doch seitdem hat sich an ihrem freundschaftlichen Verhältnis nicht wirklich etwas geändert. Als Adria jedoch von Reece aus einer gefährlichen Situation gerettet wird, will sie nicht länger warten. An ihrem Geburtstag, nur einen Tag später, wünscht sie sich eine Nacht mit Reece. Und diesmal fällt es ihm ziemlich schwer, Adria zu widerstehen.

Man kann die Bücher dieser Reihe problemlos unabhängig voneinander lesen und benötigt keine Vorkenntnisse. Jede Autorin hat ihren eigenen Stil und doch ist der übergreifende Zusammenhang der Las Vegas Legends spürbar. Ella Gold hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, der den Einstieg einfach macht. Beide Hauptfiguren erzählen aus ihren jeweiligen Perspektiven, so dass man gerade den Altersunterschied durchaus bemerkt.
Adrias Crush ist für mich nachvollziehbar, aber ich konnte ihr Verhalten bei ihrem neunzehnjährigen Ich besser nachempfinden, als fast fünf Jahre später. Sie wirkt mit 24 noch nicht unbedingt erwachsen, was manchmal seltsam war. Ihre Gefühle für Reece sind teilweise schon obsessiv und stalkermäßig, und ihr gesamtes Leben scheint sich um ihn und seine Nähe zu drehen.
Reece ist an einem völlig anderen Punkt in seinem Leben, aber offensichtlich hat auch er heimliche Gefühle für Adria. Ich kann verstehen, dass er seine Freundschaft zu Ryder nicht riskieren will, doch natürlich kommt es, wie es kommen soll.
Die Story hat ernste Momente, aber sie ist auch unterhaltsam und spicy. Für zwischendurch perfekt geeignet.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2025

Aberglaube

Something Old, Someone New
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„Something Old, Someone New“ von Jessie Rosen ist eine Mischung aus Lovestory und Selbstfindungs-Trip mit einer vom Aberglauben beherrschten Heldin.
Für Shea Anderson ist der romantische Heiratsantrag ...

„Something Old, Someone New“ von Jessie Rosen ist eine Mischung aus Lovestory und Selbstfindungs-Trip mit einer vom Aberglauben beherrschten Heldin.
Für Shea Anderson ist der romantische Heiratsantrag von ihrem Freund John kein glücklicher Augenblick, sondern der größte Albtraum. Entgegen ihren deutlich geäußerten Wünschen, hat John einen Vintage-Verlobungsring gewählt, der dank Sheas ausgeprägtem Aberglauben für ihre Ehe nur Unglück bedeuten kann. Schon ihre Nonna hat Shea gewarnt und bevor sie völlig verzweifelt, fasst sie einen abenteuerlichen Plan. Shea macht sich auf die Suche nach den Vorbesitzerinnen des Rings, denn vielleicht hatten diese ja glückliche Beziehungen und das Karma meint es gar nicht schlecht mit ihr. Ihre Stationen führen sie nach Italien, Portugal und schließlich Boston, wo Shea ihre vorgefassten Meinungen über Liebe und Ehe überdenken muss. Begleitet wird sie dabei von dem attraktiven und zynischen Journalisten Graham, der ihre Gefühle zusätzlich durcheinanderbringt.

Der Schreibstil von Jessie Rosen liest sich leicht und flüssig und die Handlung wird komplett aus der Perspektive von Hauptfigur Shea erzählt. Ihre Entwicklung steht eindeutig im Vordergrund, denn sie ist es, die ihren eigenen Weg für die Liebe finden muss.
Ich gebe zu, dass ich mich mit ihrem strengen und absoluten Aberglauben nicht ganz anfreunden konnte, auch wenn manche Argumente tatsächlich irgendwie nachvollziehbar waren. Sheas Besessenheit von der Geschichte des Rings lässt sie ihr eigenes Glück hinterfragen und hat etwas von Selbstsabotage.
Der Roadtrip durch mehrere Länder hat aufgrund des tollen Settings durchaus etwas für sich, doch er wirkt auch ein wenig gehetzt. Ich mochte Sheas Schwester, die in diesem Chaos oft die Stimme der Vernunft ist, wenn sich Shea in ihrer obsessiven Besessenheit verrennt. Natürlich spielt auch Sheas eigene Familiengeschichte in diesen inneren Konflikt mit hinein, doch es dauert, bis Shea dies wirklich erkennen kann.
Die Story ist unterhaltsam, humorvoll und berührend, auch wenn ich mit Shea nicht hundertprozentig warmgeworden bin. Trotzdem lohnt sich diese Reise und man darf gespannt sein, welche Geheimnisse und Erkenntnisse der Ring letztendlich in sich trägt.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Wo die Liebe hinfällt

Fame Game
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„Fame Game“ von Anna Rush und Hazel Wells ist der erste Band eine Sports Romance Reihe um das Footballteam der Las Vegas Legends.
Zachary „Zeus“ Hayes ist der Tight End der Las Vegas Legends und ein absoluter ...

„Fame Game“ von Anna Rush und Hazel Wells ist der erste Band eine Sports Romance Reihe um das Footballteam der Las Vegas Legends.
Zachary „Zeus“ Hayes ist der Tight End der Las Vegas Legends und ein absoluter Star. Sein Privatleben hält der zurückgezogen lebende Sportler größtenteils unter Verschluss, denn er ist nicht unbedingt ein Freund der Klatschpresse, die sein Leben schön öfter negativ beeinflusst hat. Die Entscheidung, den impulsiven Gefühlen für eine faszinierende Frau nachzugeben, bereut er trotzdem nicht. Auch wenn dies sein Leben ins Chaos stürzen könnte. Zeus rettet Daphne aus einer gefährlichen Situation, doch er kann sie im Anschluss nicht einfach gehen lassen. Auch Daphne sieht in Zeus mehr als nur ihren Retter und stürzt sich kopfüber in eine Gefühlsachterbahn, bei der hoffentlich keiner von beiden aus der Kurve fliegt.

In vier Teilen steht das Team der Las Vegas Legends im Mittelpunkt und jedes Buch stammt aus der Feder einer anderen Autorin. Ich mag solche Gemeinschaftsprojekte, denn so bekommen die Geschichten ihre ganz persönliche Note und vielleicht bekommt man Lust, noch mehr von der jeweiligen Autorin zu lesen. Einige kenne ich schon und ihr Schreibstil hat mir immer sehr gefallen.
Den Start macht die etwas komplizierte Lovestory um Zeus und Daphne, die von außen betrachtet von Anfang an zum Scheitern verurteilt sein müsste. Die Gesamtumstände sind alles andere als einfach und definitiv nicht der übliche Junge-trifft-Mädchen-Stoff.
Ich konnte mich bis zum Schluss nicht so richtig entscheiden, ob ich Zeus selbstlos, wie er sich selbst darstellt, oder egoistisch und konfliktscheu, das war mein Eindruck, finden sollte. Er ist auf jeden Fall ein spannender Charakter und kein oberflächlicher Klischee-Sportler.
Daphne erschien mir in manchen Momenten zu naiv und rosarot verblendet, obwohl sie die Situation durchaus häufig kritisch hinterfragt. Ihre Fragen sind auch hundert Prozent berechtigt, vor allem, da Zeus immer im Scheinwerferlicht stehen wird.
Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlswelten von beiden Hauptfiguren. Das ist hier besonders wichtig, denn sonst wäre das Verständnis für Zeus noch geringer. Der Funke springt auf jeden Fall über und ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Deal mit Folgen

Landon (Sons of Devil MC Teil 2)
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„Landon – Sons of Devil MC“ von Arizona Moore ist der zweite Band ihrer Biker Romance, die in Chicago spielt.
Leah Cavendish ist seit einigen Jahren Barfrau bei den Sons of Devil und die gute Seele ihres ...

„Landon – Sons of Devil MC“ von Arizona Moore ist der zweite Band ihrer Biker Romance, die in Chicago spielt.
Leah Cavendish ist seit einigen Jahren Barfrau bei den Sons of Devil und die gute Seele ihres Clubhauses. Fast niemand weiß, dass Leah aus einer sehr wohlhabenden Familie stammt, und bei einem tragischen Unfall vor einigen Jahren fast alles verloren hat. Seitdem kümmert sie sich auch aufopferungsvoll um ihre ältere Schwester, die in einem exklusiven Pflegeheim im Koma liegt. Eben dieses kann Leah mittlerweile kaum noch bezahlen und so fasst sie einen verhängnisvollen Plan. Um schnell an Geld zu kommen, will sie ihren Körper in einem luxuriösen Privatclub an reiche Männer verkaufen. Doch dann verhindert Landon Ward, Roadcaptain der Sons of Devil, ihren Plan. Im Gegenzug macht er ihr ein unwiderstehliches Angebot, welches all ihre finanziellen Sorgen in Luft auflösen könnte.

Vorkenntnisse sind nicht unbedingt nötig, auch wenn die bekannten Charaktere aus dem ersten Teil wieder auftauchen. Leahs und Landons Geschichte beginnt völlig neu und beide stehen vor schwierigen Entscheidungen. Der Schreibstil von Arizona Moore liest sich leicht und flüssig und wir lernen sowohl Leahs als auch Landons Perspektive direkt kennen.
Leah ertrinkt in ihren Sorgen und ihre entfremdete Familie ist ihr absolut keine Hilfe. Auch mit Landon hätte sie niemals gerechnet, denn bisher war der Kontakt zu ihm eher sporadisch. Trotz dieser Ausgangslage sind ihre wachsenden Gefühle durchaus nachvollziehbar, auch wenn Leah oft ein wenig naiv wirkt.
Landon hat zwar gewisse Grundsätze, aber er ist trotzdem nicht immer sonderlich sympathisch. Seine direkte Art ist teilweise verletzend, denn er ist den Umgang mit den Gefühlen anderer einfach nicht gewohnt. Deshalb ist seine Wandlung zum Beziehungsmenschen auch weniger nachvollziehbar, als die Leahs.
Die Story ist grundsätzlich unterhaltsam, aber sie trieft auch voller Klischees und Vorurteile. Das war mir ehrlich gesagt ein wenig too much, auch wenn ich es ironisch fand, dass eine Hauptfigur drauf hinweist, dass die Geschichte und ihre Twists an eine Daily Soap erinnern, weil das genau meine Gedanken waren.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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