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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2025

Sylter Bücherliebe

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Das Cover ist in rosa-blau gestaltet und bildet eine atmosphärische Stimmung durch den Leuchtturm, den Strand und das Meer. Es ist sehr ansehnlich und passt gut zum Klappentext sowie dem Inhalt des Buches. ...

Das Cover ist in rosa-blau gestaltet und bildet eine atmosphärische Stimmung durch den Leuchtturm, den Strand und das Meer. Es ist sehr ansehnlich und passt gut zum Klappentext sowie dem Inhalt des Buches. Die „Bücherfrauen von Listland“ sind in diesem Band an verschiedenen Stationen ihres Lebens und mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert, wobei es Gabriella Engelmann sehr gut gelingt die Biografie der Protagonisten mitsamt ihren Umständen und Gefühlswelten eindrücklich darzustellen. Besonders bemerkenswert ist ihre Fähigkeit die Entscheidungen einzelner Personen im Hinblick auf deren Einfluss auf die nachfolgenden Generationen abzubilden. Hierbei sind die Themen zum Teil bedrückend und schwerwiegend, der Schreibstil der Autorin kann aber nichtsdestotrotz eine gewisse Leichtigkeit reinbringen.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Erste Hilfe

Unbedingt lesen, wenn ...
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Dieses Buch von Dr. Julie Smith befasst sich mit unterschiedlichen Themen zur Seelenwelt und ist in drei Kapitel unterteilt, die dann entsprechend untergliedert sind. Somit kann man auch gezielt einzelne ...

Dieses Buch von Dr. Julie Smith befasst sich mit unterschiedlichen Themen zur Seelenwelt und ist in drei Kapitel unterteilt, die dann entsprechend untergliedert sind. Somit kann man auch gezielt einzelne Themen aufschlagen und nachlesen. Die Autorin spricht die Leser in Briefform an, wodurch ein persönlicher und nahbarer Bezug entsteht. Sie greift auch unangenehme sowie sensible Themen auf und gibt Werkzeuge zum Umgang mit an die Hand. Die Kapitel enden jeweils mit einer kurzen Zusammenfassung.
Ich hätte mir mehr Übungen und Tools als Handreichung gewünscht, das hat mir ein wenig gefehlt. Einige Kapitel haben sich inhaltlich etwas wiederholt und die Themen wurden nur oberflächlich behandelt, wodurch die Tiefe zur Auseinandersetzung nur bedingt gegeben war.
Positiv anzumerken ist, dass sie an manchen Stellen den Hinweis zur Hinzuziehung professioneller Hilfe gibt. Der Ansatz des Buches hat mir gut gefallen, eine tiefgreifendere Darstellung hätte es gut abgerundet.

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Veröffentlicht am 05.11.2023

Der Preis der Liebe

Tränen, Liebe, Lebensgier
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Kimberly Hagen schreibt hier über ihren Trauerprozess, als ihr Mann unerwartet verstirbt. Tatsächlich hatte ich mich sehr über diese Lektüre gefreut, da ich ebenfalls eine solche Erfahrung durchleben musste. ...

Kimberly Hagen schreibt hier über ihren Trauerprozess, als ihr Mann unerwartet verstirbt. Tatsächlich hatte ich mich sehr über diese Lektüre gefreut, da ich ebenfalls eine solche Erfahrung durchleben musste. Umso trauriger war ich, dass ich im Laufe des Lesens keine richtige Bindung zur Autorin und ihrer Art des Trauerns aufbauen konnte. Jede*r trauert nun einmal unterschiedlich und hat andere Ressourcen, auf die zurückgegriffen werden kann. Diese Aspekte haben mir ein wenig gefehlt. Auch die Hervorhebung dessen, dass ihr Weg der Trauer sehr löblich ist und dies durch ihre Wegbegleiter bestätigt wird, freut mich für ihren Umgang mit der Trauer zwar, aber leider wird diese Unterstützung nicht allen Betroffenen zuteil.

Das Weiterleben mit dem Verlust von geliebten Menschen oder Tieren ist individuell und sehr wechselhaft. Hagen zeigt einen Einblick in ihre Art des Trauerns und erweist Mut über so ein schwieriges Thema zu schreiben...

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Veröffentlicht am 24.06.2024

Schwierig...

Die kurze Stunde der Frauen
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Ich hatte mir viel vom Sachbuch „Die kurze Stunde der Frauen“ erhofft, ganz erfüllt wurden meine Erwartungen leider nicht. Das Buch ist in neun Kapitel gegliedert und zieht verschiedene Quellen wie Briefe ...

Ich hatte mir viel vom Sachbuch „Die kurze Stunde der Frauen“ erhofft, ganz erfüllt wurden meine Erwartungen leider nicht. Das Buch ist in neun Kapitel gegliedert und zieht verschiedene Quellen wie Briefe und Tagebücher heran. Den Mythos der Trümmerfrauen räumt sie zwar auf, doch dies ist mittlerweile auch keine bahnbrechende Erkenntnis mehr. Mir fehlte eine neutrale und analytische Herangehensweise, die auf sachlicher Ebene die Lebensrealität der Frauen in der Kriegs- und Nachkriegszeit reflektiert. Der Aspekt der Emanzipation zieht sich durch das Buch und wirft einen eher herablassenden Blick auf die Zeitzeugen von damals. Die Interpretationen der Autorin zu Tagebucheinträgen enthalten teilweise zeitliche Fehler und werden mit ihrer eigenen subjektiven Meinung wiedergegeben, was der Sachlichkeit des Buches nicht zugutekommt. Hin und wieder gibt es inhaltliche Wiederholungen zwischen den Kapiteln und auch die Verweise auf eigene Publikationen empfand ich als störend und unangebracht.

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