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Lenas_Buecher

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.12.2025

Praktischer, kompakter Einstieg, leider mit unangenehm starker Werbefunktion

Human Design To Go – Werde, wer du bist
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Ich hatte mich bereits vor einiger Zeit mit Human Design beschäftigt und fand das Thema spannend, daher dachte ich in diesem Ratgeber vielleicht einige Zentren und Punkte in meinem Chart vielleicht besser ...

Ich hatte mich bereits vor einiger Zeit mit Human Design beschäftigt und fand das Thema spannend, daher dachte ich in diesem Ratgeber vielleicht einige Zentren und Punkte in meinem Chart vielleicht besser kennenzulernen könnte hilfreich sein.

Das Design des Covers spiegelt sich auch im inneren des Buches - es wirkt alle sehr modern und bunt und wie der Klappentext sagt "cool und ohne blabla". Ich denke hier ist es Geschmackssache, ob es einem gefällt, für mich hätte es auch weniger sein dürfen, aber es wirkte immerhin einheitlich.

Auch das Versprechen "ohne blabla" wurde gehalten, der Inhalt wurde wirklich kurz und knapp zusammengefasst. Für einen Einstieg in das Thema eignet sich das Buch also allemal. Was mir positiv aufgefallen ist, sind die kurzen Stichpunktartigen Zusammenfassungen, hier erhält man wirklich einen schnelle Überblick vor allem über die eigenen Stärken und Schwächen des eigenen Typs. Auch als kurzes Nachschlagewerk für Einsteiger im Thema also durchaus positiv.

Insgesamt muss ich inhaltlich aber sagen, hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

Mein größter Kritikpunkt ist allerdings der unangenehme Beigeschmack, den die permanente "Eigenwerbung" im Buch mit sich bringt. Die Autorinnen haben ihr wissen scheinbar in einer eigenen "Schule" zusammengetragen und bieten dort viel an, der QR-Code über den man in einem Link sein Chart erstellen kann, mit dem dann im Buch gearbeitet wird, finde ich gut, jedoch wird ansonsten an sehr vielen Stellen auf die Tiefe nur über kostenpflichtige Module und Readings hingewiesen. Wenn ich also den Preis des Ratgebers ansehe und dafür an einigen Stellen mit Werbung konfrontiert werde, wenn ich mir mehr Inhalt wünsche aber auch generell, dann stößt mir das unangenehm auf. Eine wirkliche Empfehlung fällt mir daher schwer.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Etwas viele magische Themen in einer Geschichte mit Potential

Play of Hearts
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"Play of hearts" hat mich mit seinem Cover und dem Klappentext sehr neugierig gemacht. Ich habe mir Versprechen, Flüche und Magie erwartet und mehr bekommen - im positiven und negativen Sinne.

Der Schreibstil ...

"Play of hearts" hat mich mit seinem Cover und dem Klappentext sehr neugierig gemacht. Ich habe mir Versprechen, Flüche und Magie erwartet und mehr bekommen - im positiven und negativen Sinne.

Der Schreibstil war gut, ich musste mich aber etwas an die vielen Beschreibungen gewöhnen, recht poetisch passte die leicht melancholische Stimmung, die sich dadurch ergab sehr gut zum Anfang, so konnte ich gut mit Geneview (Evie) mitfühlen, im weiteren Verlauf passte es für mich nicht mehr so gut und machte den Lesefluss eher langatmig.

Die ganze Story wirkte sehr spannend und hatte eine tolle Grundidee, die einzelnen Teile passten für mich nur nicht ganz zusammen. Der Anfang wirkte lang, vermittelte mir aber ein ganz anderes Bild von der Geschichte, als der Verlauf, sobald Evie im Zirkus ankommt.
Ihr Fluch war auch anders umgesetzt als gedacht, oft hatte ich Mitgefühl für ihre Einsamkeit, das Auftauchen von Arthur und die recht plötzlichen Gefühle konnte ich dagegen so gar nicht nachempfinden. Dieser Teil der Lovestory wirkte auf mich eher erzwungen. Ich war dadurch im Verlauf eher genervt wenn immer wieder der Name fiel und Evie dadurch zu Handlungen verleitet wurde, mit denen ich so gar nicht einverstanden war.

Die Charaktere waren recht vielfältig. Evie war wie erwähnt mal ganz sympathisch, verlor mich im Verlauf aber immer wieder ein wenig. Den mysteriösen Rémi fand ich da deutlich interessanter, hier gab es auch mehr Tension. Wahrscheinlich ist ein leichtes love-triangle auch gewollt zum Ende hin, das hat mich positiv überrascht, mit dieser Wendung hatte ich anfangs nicht gerechnet. Die Nebenfiguren vor allem im Zirkus fand ich interessant und hätte gern mehr zu ihnen erfahren.

Gerade beim Setting des Zirkus hätte ich mir gewünscht die Charaktere mehr kennenzulernen und der leichte found-family-trope der sich ergeben hat gefiel mir sehr, hier war es eher schade, dass sich Evie dort so wohl fühlte und dennoch "für Arthur" entschied (was ich nicht nachvollziehen konnte) und ihre Freundschaften die sie sich schon immer wünschte damit gefährdete.

Die Hintergrundgeschichte und Familiengeheimnisse und Kräfte die sich nach und nach aufdeckten waren wirklich spannend. Ich muss dazu aber sagen, dass ich das ebook gelesen habe und hier wirklich bei den ganzen Themen, Namen und Hintergründen die hinzukamen irgendwann eine Art Überblick hilfreich gewesen wäre und es beim lesen und für die Story einfach zu viel wirkte. Das Worldbuilding wirkte nicht mehr rund mit den ganzen Umschwüngen aus abgeschiedenem Leben in der Stadt, plötzlicher "Showdown" mit Arthur, Einführung des Zirkus und die Karten, die Magie der anderen Familien und dann der spannende Abschluss. Es war eine leichte Achterbahnfahrt aus Spannung, langatmigen Stücken und wieder Spannung.
Das Ende gefiel mir am besten, hier gab es mehr drive und es machte mich zumindest neugierig vielleicht doch Band 2 eine Chance zu geben, um die Motive von Rémi zu erfahren und was es mit dem Spiegel auf sich hatte.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Abschluss der Diologie mit neuer POV

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Nach dem Ende von Band 1 war ich mehr als gespannt darauf, wie die Story weitergeht und wie oder ob Laelia einen Ausweg aus der Zeichnung findet.

Optisch ist auch Band 2 sehr schön gestaltet und passt ...

Nach dem Ende von Band 1 war ich mehr als gespannt darauf, wie die Story weitergeht und wie oder ob Laelia einen Ausweg aus der Zeichnung findet.

Optisch ist auch Band 2 sehr schön gestaltet und passt toll zum ersten Teil.

Der Schreibstil war wie im ersten Band recht flüssig nur von der Wortwahl oft recht poetisch in den Beschreibungen.
Die Geschichte setzt direkt nach den Erlebnissen auf der Insel wieder ein bzw bei der Abfahrt von dort. Einige Handlungsstränge, die Zwischenzeitlich geschehen erfährt man nicht komplett, was ich recht schade fand. Allerdings gibt es eine neue POV in diesem Buch und dabei eine neue kleine Romance, die mir gut gefallen hat.
Der Verlauf von Laelias Story hat mich hingegen nicht so überzeugen können. Ich fand die Entwicklungen recht schade, hätte mehr Potential für die Geschichte gesehen und letztendlich erhielt der End-Teil, in dem es spannend wurde, am wenigsten Raum. Zwischendurch haben mich ihre Entscheidungen eher sauer gemacht und auch mit Ray gab es leider viel Miscommunicaton, was mir nie gut gefällt.

Laurent aus Charakter hat sich dafür wirklich krass zu einem Villain entwickelt, er blieb dadurch unsympathisch aber die Entwicklung dahin und wie er dargestellt wurde, war echt gut geschrieben.

Das Ende hätte ich mir auch anders gewünscht und fand den zweiten Band damit insgesamt eher okay und er konnte für mich nicht an den ersten Teil heranreichen.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Schreibstil gut, Story voller red-flags

Kiss the Right Bride
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Das Verlagsdebut hatte mich sehr neugierig gemacht, leider war ich dann von dem Buch insgesamt etwas enttäuscht.

Äußerlich ist „Kiss the right bride“ eine Schönheit! Tolles Cover, passt unheimlich gut ...

Das Verlagsdebut hatte mich sehr neugierig gemacht, leider war ich dann von dem Buch insgesamt etwas enttäuscht.

Äußerlich ist „Kiss the right bride“ eine Schönheit! Tolles Cover, passt unheimlich gut zum Thema der Weddingagentur!

Gut gefallen und positiv überrascht hat mich auch der Schreibstil! Für einen Debutroman und den ersten Band der Serie wirklich locker und flüssig geschrieben, kann man sehr gut lesen.

Das Setting in New York wurde auch für meinen Geschmack authentisch rübergebracht, die Orte und Details, die man auch aus Serien und Filmen zum Thema Hochzeit in dieser Stadt kennt, wurden alle gut eingebaut. Ich konnte mir ein gutes Bild davon machen.
Was das ganze schwierig für mich machte waren die Story und die Charaktere – liegt aber sicher auch an meinem Geschmack.

Die vorgestellte Frauenclique, die die Agentur zusammen leiten bzw dort Arbeiten wirkte eigentlich recht interessant und ich konnte mir diese gut als Reihenmittelpunkt vorstellen. Auch das Paar des Buches und die dargestellte Jugendliebe fand ich erst süß, auch der Spitzname hat mir gefallen, bloß die Tatsache dass er der angehende Bräutigam ist und sie dadurch Arbeit und Privates so vermischt hat mir direkt Bauchschmerzen bereitet. Dass dann auch noch der Cheating-trope so ausgereizt wurde….nein das ist einfach nichts für mich. Ich hatte permanent den red-flag-alarm an, konnte mich für keinen der beiden mehr erwärmen und auch nicht mit ihnen freuen. Da erwarte ich einfach einen anderen Umgang mit der Feststellung, dass die Hochzeit nicht ist, was er will, aber auch von June.

Damit hat hier eher die Storyline den Gesamteindruck für mich ziemlich nach unten gerissen und ich würde das Buch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Leider enttäuschend...

Royal Clair Club 1: Her First Hunt
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Mit dieser Rezension habe ich mir lange Zeit gelassen, da sie mir echt schwer fällt.

Ich wollte das Buch echt mögen, da ich die Autorin mag, aber es kam mir am Ende eher wie ein Gesellschaftliches Experiment ...

Mit dieser Rezension habe ich mir lange Zeit gelassen, da sie mir echt schwer fällt.

Ich wollte das Buch echt mögen, da ich die Autorin mag, aber es kam mir am Ende eher wie ein Gesellschaftliches Experiment vor. Wahnsinn was in Außengestaltung und Extras sowie Werbung für dieses Buch investiert wurde - hier übertrifft es wirklich alle Träume, nur der Inhalt kann da leider gar nicht mithalten mit der Verpackung...

Beworben wird es als Dark Romanatsy und da ich sowohl Fantasy, Romantasy als auch Dark Fantasy und Dark Romance oft lese war ich super neugierig, es hat aber so gar nicht dem Genre gerecht werden können. Auf fast 700 Seiten sucht man sehr lange Zeit überhaupt nach dem Fantasy-Anteil und erhält nur vage Andeutungen, was ja spannend sein kann, jedoch irgendwann einfach nur nervt erst Recht, wenn bis zum Schluss nicht komplett benannt wird, welche Mythologie dahinter stecken soll. Eine Geschichte die dann benannt wurde hatte sogar unheimlich gutes Potential, welches hier aber nicht genutzt wurde. Auch der Anspruch "Dark Romantasy" also einen düsteren Part und einen Romance-Anteil zu haben, blieb für mich auf der Strecke. Abgesehen davon, dass es brutale, eher an Horror erinnernde Szenen gab und der Spice wahnsinnig übertrieben wirkte, herrschte dabei durchweg zwischen den Hauptfiguren einfach kein Konsens. Das hat für mich nichts mit "dark" zu tun sondern grenzte an Vergew***. Die dabei eingesetzten und verwendeten Objekte wirkten irgendwann einfach lächerlich und mehr wie der Versuch möglichst innovativ neue Schneidewerkzeuge in den Akt einzubauen - das war eher verstörend abschreckend als anziehend!

Was mich auch stark verwirrt hat war die häufige Erwähnung des "Stipendiums" in manchen Werbungen für das Buch - Inez finanziert sich den Platz an der Schule mit dem Erbe ihrer Großmutter, nicht gerade üblich wenn es ein Stipendium sein soll....

Der Schreibstil hat mich anfangs positiv überrascht, da es wirklich atmosphärisch geschrieben ist und der Stil anfangs echt einer Fantasy gerecht wurde und ein Unterschied zu den letzten Romance Büchern der Autorin deutlich wurde. Das ließ leider irgendwann nach und die Sprache rutschte zunehmend ins moderne und vulgäre ab. Auch sowas kann ja durchaus wirken, wie bei "Bonds of Hercules", sollte aber konsequent sein und nicht wechselhaft. Zudem waren mir die jugendlichen Ausdrucksweisen too much und auch unnatürlich - allein dass die Großmutter in ihrem Brief ständig "Sünde" und co einbaut?! Wirkte einfach nur verwirrend beim Lesen.

Was mich zusätzlich enttäuschte war die Werbung mit "Twilight für Erwachsene" und wie stark hier dann letztendlich komplette Szenen so deutlich übernommen und minimal abgewandelt wurden, das war mir zu stark am Vorbild orientiert und blieb leider nicht bei der einen "Inspiration". Wir haben hier eine komische Mischung aus "Twilight" meets "Bad Kings" mit "Gossip Girl" und Charaktere die an "Wednesday" angelehnt sind, eine für mich zu wilde Mischung die zu nah an den Originalen bleibt.

Alles in Allem bin ich leider enttäuscht und werde die Reihe auch nicht weiter lesen, ich kann das Buch auch wirklich nicht empfehlen, außer ihr wollt diese wilde Mischung unbedingt lesen und Beleidigungen sind eure Love-Language und ihr steht auf fehlenden Konsens bei Messer-Spielchen. Wer bis zur Danksagung gelesen hat, dem wird vielleicht auch klar, warum es so unpassend wirkt, da das Buch wohl ursprünglich nur als Dark Romance geplant und geschrieben war und der Fantasy-Aspekt nachträglich eingefügt wurde, was den Umfang verdoppelte, das tat dem Werk hier leider keinen Gefallen...

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