Schreibstil gut, Story voller red-flags
Kiss the Right BrideDas Verlagsdebut hatte mich sehr neugierig gemacht, leider war ich dann von dem Buch insgesamt etwas enttäuscht.
Äußerlich ist „Kiss the right bride“ eine Schönheit! Tolles Cover, passt unheimlich gut ...
Das Verlagsdebut hatte mich sehr neugierig gemacht, leider war ich dann von dem Buch insgesamt etwas enttäuscht.
Äußerlich ist „Kiss the right bride“ eine Schönheit! Tolles Cover, passt unheimlich gut zum Thema der Weddingagentur!
Gut gefallen und positiv überrascht hat mich auch der Schreibstil! Für einen Debutroman und den ersten Band der Serie wirklich locker und flüssig geschrieben, kann man sehr gut lesen.
Das Setting in New York wurde auch für meinen Geschmack authentisch rübergebracht, die Orte und Details, die man auch aus Serien und Filmen zum Thema Hochzeit in dieser Stadt kennt, wurden alle gut eingebaut. Ich konnte mir ein gutes Bild davon machen.
Was das ganze schwierig für mich machte waren die Story und die Charaktere – liegt aber sicher auch an meinem Geschmack.
Die vorgestellte Frauenclique, die die Agentur zusammen leiten bzw dort Arbeiten wirkte eigentlich recht interessant und ich konnte mir diese gut als Reihenmittelpunkt vorstellen. Auch das Paar des Buches und die dargestellte Jugendliebe fand ich erst süß, auch der Spitzname hat mir gefallen, bloß die Tatsache dass er der angehende Bräutigam ist und sie dadurch Arbeit und Privates so vermischt hat mir direkt Bauchschmerzen bereitet. Dass dann auch noch der Cheating-trope so ausgereizt wurde….nein das ist einfach nichts für mich. Ich hatte permanent den red-flag-alarm an, konnte mich für keinen der beiden mehr erwärmen und auch nicht mit ihnen freuen. Da erwarte ich einfach einen anderen Umgang mit der Feststellung, dass die Hochzeit nicht ist, was er will, aber auch von June.
Damit hat hier eher die Storyline den Gesamteindruck für mich ziemlich nach unten gerissen und ich würde das Buch nicht empfehlen.