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Lenas_Buecher

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2025

Schreibstil gut, Story voller red-flags

Kiss the Right Bride
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Das Verlagsdebut hatte mich sehr neugierig gemacht, leider war ich dann von dem Buch insgesamt etwas enttäuscht.

Äußerlich ist „Kiss the right bride“ eine Schönheit! Tolles Cover, passt unheimlich gut ...

Das Verlagsdebut hatte mich sehr neugierig gemacht, leider war ich dann von dem Buch insgesamt etwas enttäuscht.

Äußerlich ist „Kiss the right bride“ eine Schönheit! Tolles Cover, passt unheimlich gut zum Thema der Weddingagentur!

Gut gefallen und positiv überrascht hat mich auch der Schreibstil! Für einen Debutroman und den ersten Band der Serie wirklich locker und flüssig geschrieben, kann man sehr gut lesen.

Das Setting in New York wurde auch für meinen Geschmack authentisch rübergebracht, die Orte und Details, die man auch aus Serien und Filmen zum Thema Hochzeit in dieser Stadt kennt, wurden alle gut eingebaut. Ich konnte mir ein gutes Bild davon machen.
Was das ganze schwierig für mich machte waren die Story und die Charaktere – liegt aber sicher auch an meinem Geschmack.

Die vorgestellte Frauenclique, die die Agentur zusammen leiten bzw dort Arbeiten wirkte eigentlich recht interessant und ich konnte mir diese gut als Reihenmittelpunkt vorstellen. Auch das Paar des Buches und die dargestellte Jugendliebe fand ich erst süß, auch der Spitzname hat mir gefallen, bloß die Tatsache dass er der angehende Bräutigam ist und sie dadurch Arbeit und Privates so vermischt hat mir direkt Bauchschmerzen bereitet. Dass dann auch noch der Cheating-trope so ausgereizt wurde….nein das ist einfach nichts für mich. Ich hatte permanent den red-flag-alarm an, konnte mich für keinen der beiden mehr erwärmen und auch nicht mit ihnen freuen. Da erwarte ich einfach einen anderen Umgang mit der Feststellung, dass die Hochzeit nicht ist, was er will, aber auch von June.

Damit hat hier eher die Storyline den Gesamteindruck für mich ziemlich nach unten gerissen und ich würde das Buch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Leider enttäuschend...

Royal Clair Club 1: Her First Hunt
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Mit dieser Rezension habe ich mir lange Zeit gelassen, da sie mir echt schwer fällt.

Ich wollte das Buch echt mögen, da ich die Autorin mag, aber es kam mir am Ende eher wie ein Gesellschaftliches Experiment ...

Mit dieser Rezension habe ich mir lange Zeit gelassen, da sie mir echt schwer fällt.

Ich wollte das Buch echt mögen, da ich die Autorin mag, aber es kam mir am Ende eher wie ein Gesellschaftliches Experiment vor. Wahnsinn was in Außengestaltung und Extras sowie Werbung für dieses Buch investiert wurde - hier übertrifft es wirklich alle Träume, nur der Inhalt kann da leider gar nicht mithalten mit der Verpackung...

Beworben wird es als Dark Romanatsy und da ich sowohl Fantasy, Romantasy als auch Dark Fantasy und Dark Romance oft lese war ich super neugierig, es hat aber so gar nicht dem Genre gerecht werden können. Auf fast 700 Seiten sucht man sehr lange Zeit überhaupt nach dem Fantasy-Anteil und erhält nur vage Andeutungen, was ja spannend sein kann, jedoch irgendwann einfach nur nervt erst Recht, wenn bis zum Schluss nicht komplett benannt wird, welche Mythologie dahinter stecken soll. Eine Geschichte die dann benannt wurde hatte sogar unheimlich gutes Potential, welches hier aber nicht genutzt wurde. Auch der Anspruch "Dark Romantasy" also einen düsteren Part und einen Romance-Anteil zu haben, blieb für mich auf der Strecke. Abgesehen davon, dass es brutale, eher an Horror erinnernde Szenen gab und der Spice wahnsinnig übertrieben wirkte, herrschte dabei durchweg zwischen den Hauptfiguren einfach kein Konsens. Das hat für mich nichts mit "dark" zu tun sondern grenzte an Vergew***. Die dabei eingesetzten und verwendeten Objekte wirkten irgendwann einfach lächerlich und mehr wie der Versuch möglichst innovativ neue Schneidewerkzeuge in den Akt einzubauen - das war eher verstörend abschreckend als anziehend!

Was mich auch stark verwirrt hat war die häufige Erwähnung des "Stipendiums" in manchen Werbungen für das Buch - Inez finanziert sich den Platz an der Schule mit dem Erbe ihrer Großmutter, nicht gerade üblich wenn es ein Stipendium sein soll....

Der Schreibstil hat mich anfangs positiv überrascht, da es wirklich atmosphärisch geschrieben ist und der Stil anfangs echt einer Fantasy gerecht wurde und ein Unterschied zu den letzten Romance Büchern der Autorin deutlich wurde. Das ließ leider irgendwann nach und die Sprache rutschte zunehmend ins moderne und vulgäre ab. Auch sowas kann ja durchaus wirken, wie bei "Bonds of Hercules", sollte aber konsequent sein und nicht wechselhaft. Zudem waren mir die jugendlichen Ausdrucksweisen too much und auch unnatürlich - allein dass die Großmutter in ihrem Brief ständig "Sünde" und co einbaut?! Wirkte einfach nur verwirrend beim Lesen.

Was mich zusätzlich enttäuschte war die Werbung mit "Twilight für Erwachsene" und wie stark hier dann letztendlich komplette Szenen so deutlich übernommen und minimal abgewandelt wurden, das war mir zu stark am Vorbild orientiert und blieb leider nicht bei der einen "Inspiration". Wir haben hier eine komische Mischung aus "Twilight" meets "Bad Kings" mit "Gossip Girl" und Charaktere die an "Wednesday" angelehnt sind, eine für mich zu wilde Mischung die zu nah an den Originalen bleibt.

Alles in Allem bin ich leider enttäuscht und werde die Reihe auch nicht weiter lesen, ich kann das Buch auch wirklich nicht empfehlen, außer ihr wollt diese wilde Mischung unbedingt lesen und Beleidigungen sind eure Love-Language und ihr steht auf fehlenden Konsens bei Messer-Spielchen. Wer bis zur Danksagung gelesen hat, dem wird vielleicht auch klar, warum es so unpassend wirkt, da das Buch wohl ursprünglich nur als Dark Romance geplant und geschrieben war und der Fantasy-Aspekt nachträglich eingefügt wurde, was den Umfang verdoppelte, das tat dem Werk hier leider keinen Gefallen...

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Enttäuschende Hexenstory

Rewitched
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Ich hatte mich sehr auf diese cozy Hexenstory für den Herbst gefreut - und wurde leider enttäuscht.

Fangen wir mit dem Positiven an - das Cover finde ich total süß, es passt zu einer cozy Story und für ...

Ich hatte mich sehr auf diese cozy Hexenstory für den Herbst gefreut - und wurde leider enttäuscht.

Fangen wir mit dem Positiven an - das Cover finde ich total süß, es passt zu einer cozy Story und für mich auch zum Herbst und auch als Print sind Buch und Farbschnitt schön gestaltet.
Die Idee und den Beginn der Geschichte fand ich ebenfalls vielversprechend. Eine Hexe, die ihre Kräfte eher für kleinere Alltagszauber einsetzt, um dann zu ihrem 30. Geburtstag überraschend zu erfahren, dass sie eine Prüfung bestehen muss, um ihre Kräfte behalten zu dürfen.
Soweit so gut, nur leider hat mich die Umsetzung so gar nicht angesprochen. Sehr lange Kapitel, viele Beschreibungen, die sich oft wiederholten und deutlich knapper hätten ausfallen können, dazu die Perspektive, die mich noch weiter vom Geschehen entfernt hat.
Und leider konnte auch die Umsetzung der Story mich nicht mehr überzeugen, die Protagonistin Bella brachte so viel Potential für Charakterentwicklung mit, verhielt sich aber gerade Rune gegenüber immer wieder unsympathisch und schien immer wieder in alte Muster zu verfallen. So wurde ich nicht wirklich warm mit ihr. Auch die Erklärungen am Ende haben mich nicht befriedigt, wo vorher so viel ausgeholt wurde, verlief es hier deutlich zu schnell und knapp. Genauso zu kurz kam für meinen Geschmack der Romance-Teil des Buches, lange war mir gar nicht klar, wer hier loveinterest werden sollte, so selten wie die Szenen vorkamen.
Alles in allem fand ich das Buch leider eher langweilig und langatmig und kann es nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Weniger als ich erwartet hatte...

The Life That’s Waiting
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Von der Autorin hatte ich bisher nur gehört, noch nichts gelesen und ich war sehr gespannt.

Den Titel und Ansatz eher negative Denkweisen aufzubrechen und vielleicht eine neue Sicht zu erlangen hat mich ...

Von der Autorin hatte ich bisher nur gehört, noch nichts gelesen und ich war sehr gespannt.

Den Titel und Ansatz eher negative Denkweisen aufzubrechen und vielleicht eine neue Sicht zu erlangen hat mich angesprochen und auch der Ansatz quasi einzelne Kapitel/Briefe zu bekommen zu Themen ist mir aus einem anderen Sach-/Selbsthilfe-Buch nicht unbekannt.

Die Vorworte haben mich nicht ganz angesprochen, ich war dann eher neugierig auf die einzelnen Kapitel. Was ich etwas schade fand direkt war, dass es kaum Übergänge oder einen richtigen Abschluss gab. Es war vom Aufbau her wirklich eine reine Aneinanderreihung von Themenüberschriften, zu denen es dann Texte mal kurz und knapp, mal über mehrere Seiten gab.
Ich mochte die eher direkte Ansprache, als ob man quasi eine Antwort oder einen Brief zu dem Problem bekäme als LeserIn und dass es am Ende des Kapitels etwas wie eine Zusammenfassung in Form einer Art Spruch über mehrere Sätze gegeben wurde.

Inhaltlich muss ich leider sagen, konnte mich das Buch kaum abholen. Manche Themen waren ganz okay, ich hatte aber irgendwie mehr erwartet. Manche Themen waren recht philosophisch und passten nach meinem empfinden auch nicht für jeden in der genannten Situation. Mir fehlten auch irgendwie konkretere Hilfen/Methoden, wie ich es aus einem anderen Buch in diesem Stil kannte und deutlich hilfreicher fand. Die Sprüche am Ende waren auch nicht immer passend für mich, manches wirkte, wenn ich mir vorstelle jemand steckt gerade wirklich tief in einer negativen Phase fast schon toxisch positiv oder wie gewollte Kalendersprüche.

Auch wenn es kein Buch ist, dass man in einem Stück durchlesen sollte, sondern eher je nach Problem hervorholen und nur dazu lesen sollte, würde ich es nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Spannende Idee, merkwürdig umgesetzt

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1)
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Angesprochen vom schönen Cover, der tollen Blurb und dem spannenden Klappentext hatte ich mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut.

Der Einstieg in die Geschichte ging auch schnell und man war mitten ...

Angesprochen vom schönen Cover, der tollen Blurb und dem spannenden Klappentext hatte ich mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut.

Der Einstieg in die Geschichte ging auch schnell und man war mitten im Geschehen, den spannenden Teil kannte ich auch aus der Leseprobe. Leider ließ die Story dann sehr schnell nach. Die ganze Geschichte konnte mich einfach nicht überzeugen leider. Auch wenn der Schreibstil recht schnell zu lesen war, war er oft nicht wirklich flüssig vor allem durch die vielen merkwürdigen Namen die ständig wiederholt wurden. Das ganze Worldbuilding verwirrte ein wenig und ich verlor irgendwann das Interesse bei Zungenbrecherischen Sätzen mit "Schundschaben" "Schlundmeer" und co. Die Geschichte verlor sich auch an vielen Stellen in langatmigen Szenen und so ließ der Spannungsfaktor für mich sehr schnell nach.

Zwischendurch wurde es immer wieder recht brutal, was im krassen Kontrast zur ansonsten eher dahinplätschernden Story schien.

Die Charaktere waren auch alle recht unsympathisch. Ich konnte zu keinem eine Bindung aufbauen und deren Entwicklung gefiel mir auch nicht. Am schlimmsten war der "Romance"-Anteil. Hier kam es zu eher unangenehmen Szenen, wenn die beiden offensichtlich zweideutige Dialoge abhielten und erst Recht zum Ende hin, wo die Entwicklung der Geschichte eindeutig vorhersehbar wurde.

Die meisten Twists konnte man auch lange vorhersehen, das war ebenfalls schade.

Zum Ende musste ich mich wirklich zwingen das Buch nicht abzubrechen. Keine Empfehlung!

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