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Veröffentlicht am 26.05.2025

Sputnik hat mich nicht erreicht: Langweilig und nichtssagend

Sputnik
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„Sputnik“ist die Fortsetzung von Christian Berkels beiden vorherigen Büchern „Der Apfelbaum“ und „Ada“, die allesamt biographisch geprägt sind. Ich muss dazu sagen, dass ich die beiden früheren Bücher ...

„Sputnik“ist die Fortsetzung von Christian Berkels beiden vorherigen Büchern „Der Apfelbaum“ und „Ada“, die allesamt biographisch geprägt sind. Ich muss dazu sagen, dass ich die beiden früheren Bücher nicht gelesen hatte; ob dies meine Leseerfahrung verändert hätte, weiß ich nicht.

Berkels Roman beginnt aber weit vor seiner Geburt, noch im Bauch seiner Mutter - diesen Prolog kannte ich schon von der Leseprobe und fand ihn recht originell geschrieben.
Danach ging es um seine schwierige Kindheit und Jugend sowie die problematische Beziehung zu seiner Mutter; auch die zu seinem Vater ist nicht viel einfacher.
Ich muss gestehen, dass ich recht schnell merkte, dass mich dieses Buch leider nicht erreichen konnte.
Die Handlung plätschert so vor sich hin, es passiert nicht viel. Dagegen war es einfach zu viel des Guten bei seinen feuchten Jungendträumen. Für mich las sich das alles recht selbstverliebt und klischeehaft; und für Außenstehende völlig uninteressant.
Dann ab Berkels Frankreich-Aufenthalt drehte sich eigentlich alles nur noch, sehr bruchstückartig geschildert, um eine Auflistung seiner Stationen als Schauspieler.
Spätestens ab hier habe ich mich furchbar gelangweilt und das Buch nur mit großer Mühe zu Ende gebracht.
Ich hatte aufgrund der Leseprobe und des recht originellen Prologs ganz andere Erwartungen an dieses Buch. Es war mein erstes und sicher auch mein letztes Buch von Christian Berkel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2025

Sputnik hat mich nicht erreicht: Langweilig und nichtssagend

Sputnik
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„Sputnik“ist die Fortsetzung von Christian Berkels beiden vorherigen Büchern „Der Apfelbaum“ und „Ada“, die allesamt biographisch geprägt sind. Ich muss dazu sagen, dass ich die beiden früheren Bücher ...

„Sputnik“ist die Fortsetzung von Christian Berkels beiden vorherigen Büchern „Der Apfelbaum“ und „Ada“, die allesamt biographisch geprägt sind. Ich muss dazu sagen, dass ich die beiden früheren Bücher nicht gelesen hatte; ob dies meine Leseerfahrung verändert hätte, weiß ich nicht.

Berkels Roman beginnt aber weit vor seiner Geburt, noch im Bauch seiner Mutter - diesen Prolog kannte ich schon von der Leseprobe und fand ihn recht originell geschrieben.
Danach ging es um seine schwierige Kindheit und Jugend sowie die problematische Beziehung zu seiner Mutter; auch die zu seinem Vater ist nicht viel einfacher.
Ich muss gestehen, dass ich recht schnell merkte, dass mich dieses Buch leider nicht erreichen konnte.
Die Handlung plätschert so vor sich hin, es passiert nicht viel. Dagegen war es einfach zu viel des Guten bei seinen feuchten Jungendträumen. Für mich las sich das alles recht selbstverliebt und klischeehaft; und für Außenstehende völlig uninteressant.
Dann ab Berkels Frankreich-Aufenthalt drehte sich eigentlich alles nur noch, sehr bruchstückartig geschildert, um eine Auflistung seiner Stationen als Schauspieler.
Spätestens ab hier habe ich mich furchbar gelangweilt und das Buch nur mit großer Mühe zu Ende gebracht.
Ich hatte aufgrund der Leseprobe und des recht originellen Prologs ganz andere Erwartungen an dieses Buch. Es war mein erstes und sicher auch mein letztes Buch von Christian Berkel.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Schöner Titel, Schreibstil schwer zugänglich: Buch abgebrochen

Wir sind hier für die Stille
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„Wir sind hier für die Stille“ von Dorothee Riese - der Titel hatte mich stark angesprochen, genauso wieder Klappentext:
Es geht in diesem Roman um die fast sechsjährige Judith, die Anfang der 1990er Jahre ...

„Wir sind hier für die Stille“ von Dorothee Riese - der Titel hatte mich stark angesprochen, genauso wieder Klappentext:
Es geht in diesem Roman um die fast sechsjährige Judith, die Anfang der 1990er Jahre mit ihren Eltern von Deutschland nach Rumänien auswandert, in ein abgelegenes Dorf in Transsilvanien am Rande der Karpaten. Judiths Eltern wollen, dass ihr Kind in einer ursprünglichen, vom Kapitalismus freien Gemeinschaft aufwächst. In Rumänien lernt Judith viele arme Menschen kennen, und ein Mädchen mit einer Ziege, Irina. Irina ist eine Romni.

Ich muss sagen, das war eines der wenigen Bücher, bei denen ich vorher keine Leseprobe gelesen habe, und das war ein großer Fehler. Wie gesagt, thematisch interessiert mich das sehr - aber ich fand den Schreibstil wirklich sehr schwer zugänglich. Ich fand mich in der Geschichte schwer zurecht, konnte oft die Zusammenhänge nicht sehen; die Figuren blieben für mich alle sehr gesichtslos und unnahbar.
Ich habe mich wirklich gequält mit dem Lesen – und dann nach ca. 2/3 des Buchs abgebrochen. Das kommt nicht oft vor, aber hier war mir meine Lesezeit dann doch zu schade.
Dieses Buch war trotz des an sich interessanten Themas und des sehr schönen Titels eine herbe Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Wichtiges Thema, sehr schwache Umsetzung

Glück
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Das Buch „Glück“ von Jackie Thomae hatte ich irgendwo als Buchtipp bekommen, aber das war leider ein Flop für mich. Zu diesem Thema gibt es weitaus bessere Bücher.

Zum Inhalt: Einige sehr gut verdienende, ...

Das Buch „Glück“ von Jackie Thomae hatte ich irgendwo als Buchtipp bekommen, aber das war leider ein Flop für mich. Zu diesem Thema gibt es weitaus bessere Bücher.

Zum Inhalt: Einige sehr gut verdienende, privilegierte Karrierefrauen im Alter von Ende 30 bzw. Anfang 40 sind unglücklich, weil ihnen als letztes Statussymbol im Leben noch ein Kind fehlt. Sorry, dass ich es so krass formuliere, aber was diese Frauen hier machen, ist wirklich jammern auf höchstem Niveau.
Das Thema Kinderwunsch bzw. ungewollte Kinderlosigkeit finde ich sehr wichtig und interessant. Jedoch hat mir die Umsetzung hier überhaupt nicht gefallen. Die Charaktere konnten mich weder emotional erreichen noch überzeugen (am besten gefiel mir noch Lydia, wenn ich unbedingt wählen müsste). Auch die Story an sich hat mir nicht zugesagt. Das Buch las sich weitgehend sehr zäh und langatmig; viel Blabla und Geschwafel - Ehrlich gesagt, war ich ein paar Mal kurz davor, es abzubrechen. Dann kamen wieder ein paar gute Sätze und ich blieb dran ... aber es geht mehr um die Gefühlswelt einiger reichen Frauen als wirklich um das Thema Kinderwunsch. Das Thema wurde etwas verfehlt, finde ich.
Insgesamt hat mich das Buch hat leider überhaupt nicht begeistern können und ich war froh, als ich es beendet hatte. Meiner Meinung nach überhaupt nicht empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Fragwürdige Botschaft für junge Frauen

Only Margo
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"Only Margo" hatte mich vom Cover her irgendwie angesprochen und das Thema einer jungen Frau, die ungeplant von ihrem Professor schwanger wird und dadurch in finanzielle Nöte gerät, fand ich ganz interessant ...

"Only Margo" hatte mich vom Cover her irgendwie angesprochen und das Thema einer jungen Frau, die ungeplant von ihrem Professor schwanger wird und dadurch in finanzielle Nöte gerät, fand ich ganz interessant für ein Buch. Doch leider konnte mich die Umsetzung dann überhaupt nicht überzeugen.
Da ist zuerst der Schreibstil, der mich leider gar nicht begeistern konnte. Es störte den Lesefluss sehr, dass die Autorin im Wechsel in der 1. und 3. Person schreibt, wozu soll das gut sein? Ich fand das nicht besonders gelungen.
Insgesamt fand ich die Ausführung eher unrealistisch. Besonders zu Beginn fand ich die Protagonistin unglaublich dumm und naiv. Sie wird schwanger, weil sie zu nichts nein sagen kann, was ist das für ein Argument? Dann entscheidet sie, das Kind zu behalten, ist aber völlig naiv und ohne Plan, wie sie das schaffen soll. Sie macht sich keine Gedanken vorher, wie es mit Arbeit und Kinderbetreuung klappen könnte bzw. wie ein Leben mit Baby/Kind überhaupt aussehen würde. Das finde ich ziemlich blauäugig und unrealistisch, vor allem in der heutigen Zeit, wo es genügend Aufklärung und Zugang zu Informationen gibt.
Und genauso geht es weiter, sie trifft naive Entscheidungen und denkt immer zu kurz. Erst gegen Ende macht Margo immerhin eine gewisse Entwicklung, wird etwas reifer und übernimmt mehr Verantwortung für ihr Kind und ihr Leben. Aber das war mir nicht genug, um das Buch gut zu finden.
Auch wenn ich grundsätzlich niemanden für seine Lebensentscheidungen verurteile (im echten Leben), finde ich es keine gute Botschaft, dass es für Frauen okay sein sollte, mit ihrem Körper und Selbstdarstellungen im Internet Geld zu verdienen. Als Feministin sträuben sich mir da die Nackenhaare.
Welche Botschaft möchte dieses Buch vermitteln?
Ich finde es moralisch eher fragwürdig und finde, es werden hier ungute Werte vermittelt.
Außerdem bin ich kein Fan von KI und (zu viel an) Social Media. Geld übers Internet zu verdienen mit Selbstdarstellung ist nicht meine Welt; „Content Creating“ oder Selbstdarstellung über YouTube und andere Plattformen ist keine Arbeit, die ich als solche bezeichnen würde, auch wenn das anderen vielleicht altmodisch vorkommen mag. Nichts gegen Fortschritt und Veränderung, da bin ich voll dabei - dennoch gehen leider auch einige gute Werte verloren.
Das ist natürlich eine persönliche Meinung; aber von mir bekommt das Buch aufgrund seiner fragwürdigen Botschaft keine Empfehlung.

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