Profilbild von pathome

pathome

Lesejury Star
offline

pathome ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit pathome über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2025

Sehr tiefgründig

Leaving Was The Hardest Part (Hardest Part 3)
0

Rezension zu Leaving was the Hardest Part von Rabia Doğan

„Leaving was the hardest part“ behandelt viele wichtige und ernste Themen wie Rassismus, häusliche Gewalt und toxisches Verhalten – und das auf ...

Rezension zu Leaving was the Hardest Part von Rabia Doğan

„Leaving was the hardest part“ behandelt viele wichtige und ernste Themen wie Rassismus, häusliche Gewalt und toxisches Verhalten – und das auf sehr ruhige, einfühlsame Weise. Die Autorin hat einen besonderen Schreibstil, der einen durch die Seiten trägt, ohne dass es sich zu schwer oder überladen anfühlt.

Nehir, die Protagonistin, ist Umweltschützerin und beginnt ihr Modedesign-Studium in Berlin – muss dabei aber ausgerechnet bei ihrem Vater wohnen, mit dem sie keine wirkliche Beziehung hat. Schon da wird klar, dass die Geschichte nicht nur leicht und romantisch wird. In einem kleinen Töpferladen trifft sie auf Atlas – einen Jurastudenten, der sein Leben komplett im Griff zu haben scheint. Die beiden geraten ständig aneinander, doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto klarer wird: Unter der Oberfläche tragen beide schwere Themen mit sich herum.

Der Plottwist hat mich absolut überrascht – ich musste das kurz sacken lassen. Auch wie sich alles am Ende zusammenfügt, war wirklich stark. Allerdings ging mir das Ende insgesamt zu schnell. Gerade die toxischen Erfahrungen, die thematisiert wurden, hätten für meinen Geschmack noch mehr Raum zur Aufarbeitung gebraucht.

Was ich mir ebenfalls etwas mehr gewünscht hätte, war die Lovestory. Sie ist da, ja – aber eher unterschwellig. Für mich hätte es da ruhig noch ein bisschen mehr Emotion und Nähe geben dürfen.

Fazit:
Ein ruhiges, tiefgründiges Buch mit starken Themen und einem überraschenden Twist. Emotional und wichtig – auch wenn für mich nicht alles ganz ausgereift war.

4 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2025

Fesselnde Romantasy mit zarter Liebesgeschichte

The Half King
0


The Half King hat mich mit seiner spannenden Mischung aus Magie, Geheimnissen und einer zarten, aber fesselnden Romanze in den Bann gezogen. Die Geschichte folgt Cerise Solon, einer angehenden Seherin, ...


The Half King hat mich mit seiner spannenden Mischung aus Magie, Geheimnissen und einer zarten, aber fesselnden Romanze in den Bann gezogen. Die Geschichte folgt Cerise Solon, einer angehenden Seherin, die zwar keine magischen Fähigkeiten besitzt, aber dennoch auserwählt wird, dem Halbkönig zu dienen. Dieser trägt den Fluch seiner Blutlinie, der ihn an seinem 21. Geburtstag verschwinden lässt. Zusammen mit ihm begibt sich Cerise auf eine Reise, um diesen Fluch zu brechen und deckt dabei Geheimnisse auf, die ihre eigene Identität betreffen.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Entwicklung der Charaktere. Cerise ist eine Protagonistin, die sich nicht unterkriegen lässt und mit viel Mitgefühl für andere handelt, auch wenn sie selbst mit Unsicherheiten zu kämpfen hat. Die Beziehung zwischen ihr und dem Halbkönig Kean ist von Anfang an spannend, wenn auch eher zurückhaltend. Die zarte Anziehung zwischen den beiden wächst mit der Zeit, doch die spicy Szenen sind eher dezent und jugendlich gehalten, was das Lesegefühl angenehm macht. Das hat mir gut gefallen, obwohl ich die chemische Anziehung zwischen den beiden nicht so stark gespürt habe wie in anderen Romantasy-Geschichten.

Die Welt, die Melissa Landers erschaffen hat, ist detailliert und atmosphärisch, besonders die Magie und der Fluch des Halbkönigs sind faszinierend. Der Plot bietet einige unerwartete Wendungen, die mich bis zum Ende gefesselt haben. Der Schluss war besonders spannend, und der Epilog lässt Raum für Fragen, was für die Fortsetzung neugierig macht – auch wenn der Cliffhanger für meinen Geschmack etwas zu viel war.

Alles in allem ist The Half King ein gut geschriebenes Romantasy-Buch, das mit sympathischen Charakteren, einer magischen Welt und einem interessanten Plot überzeugt. Auch wenn die Romantik eher subtil ist und der Einstieg in die komplexe Welt zu Beginn herausfordernd sein kann, hat mich das Buch gut unterhalten und ich freue mich auf die Fortsetzung.

4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2025

Für Zwischendurch

Mismatch
0

"Mismatch" hatte für mich Potenzial, konnte mich aber nicht wirklich fesseln. Die Grundidee – eine ehrgeizige Sportjournalistin und ein Basketballspieler mit Geheimnissen – klang spannend, aber die Umsetzung ...

"Mismatch" hatte für mich Potenzial, konnte mich aber nicht wirklich fesseln. Die Grundidee – eine ehrgeizige Sportjournalistin und ein Basketballspieler mit Geheimnissen – klang spannend, aber die Umsetzung ließ mich eher unberührt zurück. Besonders die Emotionen zwischen den Figuren haben mich nicht richtig erreicht, und das große Geheimnis von Austin hat für mich weniger Schlagkraft gehabt als erhofft.

Joyce war eine ambitionierte Protagonistin, aber ihre Hartnäckigkeit, Austins Vergangenheit aufzudecken, wirkte manchmal zu forciert. Austin selbst war ein grumpy Love Interest, aber für meinen Geschmack hätte seine Entwicklung noch mehr Tiefe vertragen können. Die Chemie zwischen den beiden war in Ordnung, aber kein Highlight.

Positiv hervorzuheben ist der angenehme Schreibstil, der die Geschichte flüssig erzählt, sowie die Themen rund um Frauen in der Sportwelt und mentale Gesundheit, die zwar angesprochen, aber nicht immer ganz ausgearbeitet wurden.

Insgesamt eine solide College-Sports-Romance, die kurzweilige Unterhaltung bietet, mich aber emotional nicht so mitgenommen hat, wie ich es mir gewünscht hätte.

⭐️⭐️⭐️💫 (3,5 Sterne)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2025

Tolle Geschichte

Bookish Belles – Liebe hat tausend Seiten
0

Rezension zu „Bookish Belles – Band 1“ von Kelly Moran

Schon auf den ersten Seiten spürt man die warme, gemütliche Atmosphäre von Vallantine, Georgia. Die Stadt mit ihrem historischen Charme, der besonderen ...

Rezension zu „Bookish Belles – Band 1“ von Kelly Moran

Schon auf den ersten Seiten spürt man die warme, gemütliche Atmosphäre von Vallantine, Georgia. Die Stadt mit ihrem historischen Charme, der besonderen Bibliothek und dem Herzstück, einem alten Pfirsichbaum, schafft ein richtiges Wohlfühlsetting.

Rebecca ist eine zielstrebige, entschlossene Frau, die nach einigen Rückschlägen und dem Tot ihrer Granny in ihr Heimatstädtchen zurückkehrt und sich dort neuen Herausforderungen stellt. Gemeinsam mit ihren beiden Kindheitsfreundinnen will sie die alte Bibliothek wieder eröffnen – ein absoluter Traum für Buchliebhaber. Gleichzeitig tritt sie einen Job bei der lokalen Zeitung an und trifft dort auf Graham, den mürrischen Chefredakteur. Ihr Zusammenspiel bringt neuen Schwung in die Zeitung, und es war schön zu sehen, wie sich die beiden annähern. Die Dynamik zwischen ihnen hätte jedoch etwas mehr Feuer haben können.

Die Geschichte punktet mit einer tollen Freundschaft zwischen den drei „Bookish Belles“, charmanten Kleinstadt-Vibes und einer angenehmen, leichten Atmosphäre. Ein kleiner Kritikpunkt ist der Twist im Verlauf der Handlung, der mir etwas überzogen vorkam – wurde aber genauso schnell wieder aufgelöst.

Insgesamt ist es ein süßes, herzerwärmendes Buch mit einem schönen Happy End, das sich perfekt für zwischendurch eignet. Ich freue mich darauf, die Geschichten von Rebeccas Freundinnen zu lesen.

✨ 4/5 Sterne ✨

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2025

Solider Abschluss

Chasing Eternity
0

Nach dem starken Start der Gray Wolf Academy-Trilogie hatte ich hohe Erwartungen an das Finale – doch leider konnte Chasing Eternity nicht ganz überzeugen.

Auch am Ende des Buches bin ich nicht schlauer. ...

Nach dem starken Start der Gray Wolf Academy-Trilogie hatte ich hohe Erwartungen an das Finale – doch leider konnte Chasing Eternity nicht ganz überzeugen.

Auch am Ende des Buches bin ich nicht schlauer. Die Handlung war oft verwirrend, und selbst nach der letzten Seite hatte ich nicht das Gefühl, wirklich alles verstanden zu haben. Ich hätte mir eine klarere Auflösung gewünscht, um die Reihe mit einem rundum zufriedenen Gefühl abschließen zu können.

Ein großes Manko waren für mich die detailreichen Beschreibungen der Kunstwerke – sie nahmen viel Raum ein, ohne dass ich mir die Bilder wirklich vorstellen konnte. Dadurch zog sich die Geschichte phasenweise und hat meinen Lesefluss eher gehemmt als bereichert.

Auch die Charaktere blieben für mich bis zum Schluss schwer greifbar. Ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen, weil ihre Motive und Entwicklungen nicht immer nachvollziehbar waren. Besonders Arthur, der sonst immer einen Schritt voraus war, wirkte in manchen Momenten untypisch naiv.

Positiv hervorzuheben ist jedoch der Schreibstil von Alyson Noël – atmosphärisch und flüssig, sodass ich trotz meiner Kritikpunkte weiterlesen wollte. Auch die Spannung war stellenweise vorhanden, und einige Wendungen haben mich durchaus überrascht.

Insgesamt bleibt Chasing Eternity ein solides Finale mit einigen Schwächen. Wer die Reihe begonnen hat, wird sie vermutlich trotzdem beenden wollen – ein wirklich befriedigender Abschluss war es für mich aber nicht.

3,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere