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Veröffentlicht am 22.05.2025

Tolle Fortsetzung

Kingdom of Lies
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Rezension | Kingdom of Lies – Band 2 von Stacy Stark

Nach dem fiesen Cliffhanger aus Band 1 war ich unglaublich gespannt, wie es mit Prisca und Lorian weitergeht – und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Die ...

Rezension | Kingdom of Lies – Band 2 von Stacy Stark

Nach dem fiesen Cliffhanger aus Band 1 war ich unglaublich gespannt, wie es mit Prisca und Lorian weitergeht – und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Die Geschichte setzt direkt wieder spannend an: Prisca muss sich gezwungenermaßen mit Lorian verbünden, um die Hybriden ins Reich der Fae zu bringen. Noch immer geprägt von seinem Verrat, ist die Dynamik zwischen den beiden intensiv und geprägt von Misstrauen, unausgesprochenen Gefühlen und einem ständigen Abwägen zwischen Pflicht und Herz. Diese Anziehung, dieses Knistern – das hat Stacy Stark wirklich gut eingefangen.

Besonders positiv hervorheben möchte ich Priscas Entwicklung. Sie wirkt in diesem Band reifer, entschlossener und trägt viel Verantwortung. Auch über Lorian erfährt man deutlich mehr – was ihn als Figur noch greifbarer macht. Sein Beschützerinstinkt ist zwar stellenweise fast zu viel, aber irgendwo passt es auch zu seiner Art, für die man entweder Verständnis aufbringt oder eben nicht.

Was mich aber etwas aus dem Lesefluss gebracht hat, war die hohe Informationsdichte und das gesteigerte Erzähltempo. Einige Szenen wirkten auf mich verwirrend oder wurden eher "erzählt" statt "erlebt", wodurch ich manchmal Mühe hatte, der Handlung zu folgen. Gerade wenn neue politische Intrigen oder Artefakte eingeführt wurden, hätte ich mir mehr Tiefe oder Erklärung gewünscht.

Dennoch bleibt Kingdom of Lies 2 eine spannende Fortsetzung mit einer faszinierenden Welt, starken Charakteren und einer Lovestory, die unter die Haut geht – auch wenn sie sich teilweise ein wenig wiederholt. Die Mischung aus Action, Emotion und Magie funktioniert insgesamt sehr gut.

Fazit: Ein starker zweiter Band mit kleineren Schwächen, aber einer tollen Hauptfigur und einer Story, die Lust auf mehr macht.
4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Was für ein Cliffhanger

The Serpent and the Wolf
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Rezension zu The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson (dtv Verlag)

„Ich dachte, es sei ein Einzelband. Und dann kam dieser Cliffhanger – ich bin zerstört.“

Mit The Serpent and the Wolf entführt ...

Rezension zu The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson (dtv Verlag)

„Ich dachte, es sei ein Einzelband. Und dann kam dieser Cliffhanger – ich bin zerstört.“

Mit The Serpent and the Wolf entführt Rebecca Robinson in eine vielschichtige, magische Welt, in der politische Intrigen, unterdrückte Magie und eine arrangierte Ehe aufeinandertreffen. Der Auftakt zur neuen Romantasy-Reihe mit einer Vielzahl interessanter Nebencharakteren und Tropes, die ich sehr liebe: Arranged Marriage trifft auf Enemies to Lovers mit einer Prise Fake Dating.

Die Beziehung zwischen Vaasa und Reid entwickelt sich langsam, aber spürbar. Zwischen ihnen knistert es zunehmend – subtil, glaubwürdig und genau richtig dosiert für einen Slow Burn. Besonders Reid hat mich positiv überrascht: empathisch, ruhig, kein einziger Hauch einer Red Flag – ein wohltuender Kontrast zu vielen anderen männlichen Romantasy-Charakteren. Vaasa hingegen wirkt streckenweise etwas distanzierter, auch weil ihre Entwicklung stark im Fokus steht. Dass sie noch jung ist, merkt man, aber gerade das macht ihre Reise authentisch.

Das Hörbuch lebt von einer Sprecherin, die es schafft, allen Figuren eine eigene Nuance zu geben – gerade bei so vielen Charakteren nicht einfach. Und genau das war stellenweise auch mein Problem: Zu viele Namen, zu viele Reiche, zu viele politische Strukturen. Ich habe manchmal den Überblick verloren, gerade wenn man nicht durchgehend konzentriert hört oder liest.

Im Mittelteil hätte man ein paar Längen kürzen können – hier steht die Welt und Politik im Vordergrund, während der Spannungsbogen etwas flacht. Dafür wird man zum Ende hin mit intensiven Kampfszenen, mitreißender Action und einem „Ich-halte-den-Atem-an“-Showdown belohnt. Und dann kommt der Cliffhanger. Unerwartet. Schockierend. Ich brauche Band 2. Sofort. Leider ist der noch nicht erschienen – aber die Autorin hat bereits bestätigt, dass er geschrieben ist. Jetzt heißt es warten.

Fazit: Ein starker Auftakt mit kleiner Schwächephase im Mittelteil, überzeugendem Romantasy-Trope, glaubhaften Figuren und einer dichten Atmosphäre. Für Fans von Slow Burn, Intrigen, Magie und Spannung absolut empfehlenswert.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Anders als erwartet

Blooming Hope
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Rezension | Blooming Hope – Sarah West
Emotional, still, überraschend schwer – ein Neuanfang mit tiefen Narben

Was aussieht wie eine blumige Romance, entpuppt sich als leise, tief emotionale Geschichte ...

Rezension | Blooming Hope – Sarah West
Emotional, still, überraschend schwer – ein Neuanfang mit tiefen Narben

Was aussieht wie eine blumige Romance, entpuppt sich als leise, tief emotionale Geschichte über Verlust, Schuld und zweite Chancen. Ich hatte eine locker-leichte Liebesgeschichte erwartet, aber Blooming Hope hat mich auf ganz andere Weise berührt – und auch ein Stück weit überrollt.

Thea flieht nach einem tragischen Schicksalsschlag nach Toronto und beginnt dort neu – mit einer Stelle im Rose Garden und der Hoffnung, ihre Schwester Mia wiederzufinden. Stattdessen begegnet sie Max, einem Piloten, der mit seinen wöchentlichen Blumenaufträgen und einfühlsamen Grußkarten mehr in ihr berührt, als ihr zunächst lieb ist. Doch auch Max trägt seine ganz eigene Last – und die trifft einen als Leser:in mit voller Wucht.

Die Geschichte lebt von der leisen Zerbrechlichkeit beider Protagonisten. Sie wirkt manchmal ruhig, fast zu ruhig – der Schmerz liegt oft zwischen den Zeilen, nicht in der Handlung selbst. Genau das war für mich Fluch und Segen zugleich: Während Theas Gedankenwelt nachvollziehbar und emotional war, empfand ich die Story phasenweise als langatmig und drückend.

Die Romance? Echt, tief, aber nicht leichtfüßig. Keine Klischees, dafür viele Emotionen – und ein Max, der eindeutig Green Flag Bookboyfriend-Potenzial hat.

Fazit:
Blooming Hope ist kein Buch, das man mal eben wegliest. Es verlangt Geduld, Mitgefühl und den Wunsch, sich auf Schmerz und Heilung einzulassen. Wer das sucht, wird hier fündig. Ich persönlich hätte mir ein wenig mehr Leichtigkeit und Tempo gewünscht – deshalb: 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Wichtiges Thema

Make IT Real
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„Make IT Real“ von Ally Crowe – Wenn Vorurteile lauter sprechen als Worte

Ich wusste, dass es um Frauen in der IT geht. Ich wusste, dass Humor und Romance dabei sind. Aber was ich nicht wusste: Dass mir ...

„Make IT Real“ von Ally Crowe – Wenn Vorurteile lauter sprechen als Worte

Ich wusste, dass es um Frauen in der IT geht. Ich wusste, dass Humor und Romance dabei sind. Aber was ich nicht wusste: Dass mir eine Szene so sehr ins Herz schneiden würde, dass ich kurz den Atem anhielt und dachte: Omg, wie entscheidet er sich jetzt.

Der Einstieg war für mich ein bisschen holprig – vielleicht weil ich mich an Fallons Art gewöhnen musste oder weil ich noch nicht ganz im Setting war. Doch ab der Hälfte hat mich die Story gepackt. Diese Mischung aus Workplace Romance, Rivalität und versteckter Identität hatte etwas angenehmes und ich liebe diese Tropes sehr.

Was mir besonders gefallen hat:

Spice-Faktor? Dezent und genau richtig. Zwei kurze Szenen, ohne große Ausschmückungen – es hat einfach zur Geschichte gepasst.

Fallon als Figur: Ich wollte sie manchmal schütteln, aber genau das macht sie so greifbar. Sie hat sich selbst ein Stück weit verloren, zwischen Erwartungen, Vorurteilen und dem Wunsch, einfach sie selbst sein zu dürfen.

Themen, die nachhallen: Frauen in MINT-Berufen, Machtstrukturen und Sexismus – Ally Crowe bringt das ehrlich, nachvollziehbar und ohne erhobenen Zeigefinger rüber. Ich habe Ähnliches erlebt, als mein Chef mal sagte: „Wow, das machen Sie echt gut – hätte ich nicht gedacht, bei einer Frau.“ Ja. Echt jetzt.


Was mir ein bisschen gefehlt hat:

Mehr Gefühl. Nicht zwischen Fallon und Jesper, sondern in mir. Ich hätte mir ein paar Herzklopf-Momente mehr gewünscht – so dieses sich verlieben beim Lesen.

Einige Nebenfiguren und Konflikte (vor allem bei Jesper) blieben etwas vage. Ich hätte gern tiefer geblickt.


Fazit: Eine moderne, unterhaltsame und gleichzeitig relevante Liebesgeschichte mit wichtiger Botschaft. Kein typisches „Spicy-Romance“-Feuerwerk, sondern eher ein stilles Glimmen mit Tiefe – und das ist absolut okay.

4 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Die Reihe fühlt sich wie nach Hause kommen an

French Secrets
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Rezension zu French Secrets von JD Summer – 4 Sterne

„Wenn man nicht man selbst sein darf, nur um geliebt zu werden …“
Ein Satz, der hängen bleibt. Und der perfekt beschreibt, warum mich French Secrets ...

Rezension zu French Secrets von JD Summer – 4 Sterne

„Wenn man nicht man selbst sein darf, nur um geliebt zu werden …“
Ein Satz, der hängen bleibt. Und der perfekt beschreibt, warum mich French Secrets emotional so berührt hat.

Die French Hearts-Reihe ist für mich jedes Mal wie Heimkommen. Dieses kleine französische Dorf mit all seinen charmanten Bewohnern hat einfach mein Herz. Auch diesmal hat JD Summer es wieder geschafft, mich mit der Wohlfühlatmosphäre, den herrlich chaotischen Familienchats und den liebevollen Dynamiken zwischen den Charakteren abzuholen.

Jules‘ Geschichte beginnt mit einem gebrochenen Herzen – sie wurde eine Woche vor ihrer Hochzeit verlassen. Ihr Rückzug nach Val d’Issey fühlt sich wie der erste Schritt in ein neues Leben an. Nur dass dort ausgerechnet Luca lebt – ihre erste große Liebe, die sie seit fast 20 Jahren nicht gesehen hat. Und plötzlich stehen sie sich wieder gegenüber, unter einem Dach, mit all den unausgesprochenen Gefühlen und alten Wunden.

Ich mochte die Dynamik zwischen Jules und Luca sehr – ihre Gegensätze, ihre Neckereien, ihre Geschichte. Besonders gut fand ich, dass ihre Vergangenheit nicht unter den Teppich gekehrt, sondern Stück für Stück aufgearbeitet wurde. Die Beziehung fühlte sich dadurch greifbar an – auch wenn ich persönlich nicht jede Entscheidung von Jules sofort nachempfinden konnte. Vielleicht, weil ich mir an manchen Stellen mehr Mut zur Selbstbestimmung gewünscht hätte. Gleichzeitig zeigt es aber auch realistisch, wie stark gesellschaftliche Erwartungen wirken können.

Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Humor, Herzklopfen und einer zweiten Chance, die sich wie Schicksal anfühlt. Für mich war es wieder ein cozy Wohlfühlroman mit der perfekten Prise Drama und Romantik. Nur ein klitzekleines Detail hat mich emotional nicht ganz erreicht – das ist aber reine Gefühlssache und kein Grund, keine Leseempfehlung auszusprechen.

Wer auf Second Chances, ein französisches Dorf voller Herz und eine Freundesclique zum Verlieben steht, wird French Secrets garantiert genießen.

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