Eine unterhaltsame Familiengeschichte über das Verhältnis zwischen Tochter und Mutter. Als ihre Mutter Christine ins Krankenhaus kommt, kehrt Julia ins Elternhaus zurück um sich zu kümmern. Erinnerungen ...
Eine unterhaltsame Familiengeschichte über das Verhältnis zwischen Tochter und Mutter. Als ihre Mutter Christine ins Krankenhaus kommt, kehrt Julia ins Elternhaus zurück um sich zu kümmern. Erinnerungen und Andenken bringen sie dazu, verpasste Zeit mit ihrer Mutter nachzuholen. Dabei kommen sie zudem der bislang unbekannten wahren Herkunft der Mutter auf die Spur. Ein ruhiges Buch mit leisen Tönen, das mir zwar gut gefallen, mich aber nicht wirklich tief berührt hat, da ich zu Julia keine echte Bindung aufbauen konnte und die Handlung manchmal zu sehr dahinplätscherte.
Fazit: solide Wohlfühl-Unterhaltung mit schönen Momenten, die aber keine Begeisterungsstürme ausgelöst hat.
Ein typischer Weihnachtsroman mit Herzschmerz, Weihnachtskitsch und einer Romanze. Keine großen Überraschungen, aber nett verpackt und unterhaltsam verkürzt der Roman die Wartezeit bis Weihnachten - auch ...
Ein typischer Weihnachtsroman mit Herzschmerz, Weihnachtskitsch und einer Romanze. Keine großen Überraschungen, aber nett verpackt und unterhaltsam verkürzt der Roman die Wartezeit bis Weihnachten - auch wenn gerade erst Ostern vor der Tür steht. Dazu passen immerhin der Titel und das niedliche Coverbild.
Fazit: Weihnachtsromane gehen immer.
Am Ende seines 3-monatigen Sabbaticals auf See nimmt ein Vater seine siebenjährige Tochter mit an Bord, um mit ihr die letzte Strecke in den Heimathafen zusammen zu segeln. Vater-Tochter-Zeit pur also. ...
Am Ende seines 3-monatigen Sabbaticals auf See nimmt ein Vater seine siebenjährige Tochter mit an Bord, um mit ihr die letzte Strecke in den Heimathafen zusammen zu segeln. Vater-Tochter-Zeit pur also. Doch dann zieht ein Sturm auf und bringt das idyllische Abenteuer in Gefahr. Der Titel ist passend gewählt, denn man weiß irgendwann nicht mehr was man glauben kann und was nicht - echt ist allerdings das beklemmende Gefühl, dass alle Eltern beim Lesen dieses Buches nachempfinden werden können: die Angst, als Eltern zu versagen, nicht zu genügen, Fehler zu machen, das eigene Kind in Gefahr zu bringen, das Kind nicht retten zu können. Anfangs sehr ruhig, fast schon langweilig erzählt, steigert sich die Erzählung fast unbemerkt in einen Zustand der ohnmächtigen Panik. Brillant!
Fazit: ...Vater sein dagegen sehr.
Natürlich ist mir als erstes die Parallele zu dem bekannten Hitchcock-Werk eingefallen, und auch im Buch gibt es genug Referenzen. Diese Ausgangssituation hat mich vor allem gereizt, das Buch zu lesen. ...
Natürlich ist mir als erstes die Parallele zu dem bekannten Hitchcock-Werk eingefallen, und auch im Buch gibt es genug Referenzen. Diese Ausgangssituation hat mich vor allem gereizt, das Buch zu lesen. Und anfangs konnte die Geschichte in punkto Spannung auch durchaus mit dem Film mithalten. Die unerträgliche Hilflosigkeit, nur beobachten, aber nicht eingreifen zu können, wurde sehr gut in Szene gesetzt. Allerdings wurde die Geschichte dann schon mit dem Auftauchen von AJ unglaubwürdig, und sein sofortiges Einverständnis, sämtliche Forderungen von Robyn zu erfüllen und gefährliche Nachforschungen anzustellen, konnte mich nur bedingt überzeugen. Aber gut, so gab es nun endlich eine Person vor Ort, die all die Zimmer durchsuchen und die Personen ausfragen konnte. Das war dann erst einmal recht aufschlussreich, aber natürlich auch verwirrend, da anscheinend alle im Hotel etwas zu verbergen hatten. Leider zog sich dieser Teil sehr lange hin, und in der Mitte des Buches hing die Spannung ziemlich in den Seilen - da musste ich echt kämpfen, um weiterzulesen. Irgendwann wurde es dann aber wieder besser, als eine neue unerwartete Wendung eintrat, die Robyn ein schreckliches Geheimnis offenbarte. Ab da ging es Schlag auf Schlag und ich klebte wieder an den Seiten, die gar nicht schnell genug umgeblättert werden konnten. Grandioses filmreifes Finale und alles was dazu gehört! Im Rückblick bin ich allerdings hin- und hergerissen zwischen Spannung und Flaute, cleverem in-die-Irre-führen und unglaubwürdiger Wendungen. Letztlich wurden für meinen Geschmack zu viele Zutaten in den Topf geworfen, die die Story überfrachtet haben. Auch konnte ich Robyns Verhalten oft nicht nachvollziehen, es hätte genug Möglichkeiten gegeben von außen Hilfe zu holen anstatt mit ihrem Schicksal der Untätigkeit zu hadern und dadurch andere in Gefahr zu bringen. Das fand ich leider total unverständlich und nicht nachvollziehbar.
Fazit: faszinierender Thriller, allerdings mit sehr gemischten Spannungsverhältnissen.
Ein faszinierender Wissenschafts-Thriller, aber so richtig konnte ich nicht mitfiebern. Zwar war es spannend und die Daten und Informationen rund um die Antarktis, Gletscher und Vulkane waren sehr interessant. ...
Ein faszinierender Wissenschafts-Thriller, aber so richtig konnte ich nicht mitfiebern. Zwar war es spannend und die Daten und Informationen rund um die Antarktis, Gletscher und Vulkane waren sehr interessant. Letztendlich war die Geschichte aber zu wenig überraschend, was Handlung und Charaktere angeht, und daher konnte ich letztendlich nicht uneingeschränkt mitfiebern.
Fazit: Spannend und informativ.