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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

Romantasy trifft nordische Mythologie

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Schon das Cover mit dem Bild der Protagonistin Freya, den Runen, der Andeutung von Magie, das alles hat mich neugierig gemacht.

"Fate inked in blood" konnte mich positiv überraschen! Nordische Mythologie ...

Schon das Cover mit dem Bild der Protagonistin Freya, den Runen, der Andeutung von Magie, das alles hat mich neugierig gemacht.

"Fate inked in blood" konnte mich positiv überraschen! Nordische Mythologie ist ein nicht so häufig gewähltes Thema in Fanatsy-Büchern habe ich das Gefühl und hier wurde es wirklich umfangreich aufgenommen und eingebettet. Viele Götter und Attribute kannte ich noch nicht und fand das Worldbuilding drum herum wirklich aufregend und spannend zu lesen.



Der Schreibstil war auch angenehm, ich hatte einen guten Lesefluss, auch wenn die Kapitel recht lang waren. Was man sagen muss - es ist recht brutal und explizit in den Kämpfen dargestellt. Das muss man wissen und lesen mögen.



Die Protagonistin gefiel mir mit ihrer Stärke und Durchsetzungsfähigkeit in dieser sehr rauen Welt wirklich gut, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer gut fand. Dabei wurde aber vor allem ihr eigener Zwiespalt aus Vernunft, Gefühlen und der Magie, die in ihr herrschte deutlich.

Positiv fand ich dabei auch, dass es mal keine erst knapp 18 Jährige Heldin war, sondern etwas ältere und an die "Vikinger-welt" angepasste Protagonisten waren, die zum Teil auch bereits verheiratet wurden.

Die Nebenfiguren waren vielfältig, zum Teil wusste man nicht, wem man trauen kann, leider wurden auch fast alle irgendwann doch unsympathisch in ihren Handlungen, es blieb aber spannend dadurch.

Bjorn als männlichen Prota fand ich auch passend und vor allem hat er ab und zu etwas Humor reingebracht.



Die Story-Idee fand ich gut, im Mittelteil fehlte mir ab und zu etwas der Faden, da kamen mir die Ereignisse nicht ganz auf ein Ziel gerichtet vor, was vielleicht aber auch an der Wendung im Plot zum Ende hin lag.



Von den Twists am Ende hatte ich einen größeren geahnt, wurde aber von 2 weiteren vor allem Details überrascht, ich denke da bleibt für jeden etwas Spannung. Und ein paar Infos blieben auch bis zum Schluss ungeklärt und werden mit dem Ende wahrscheinlich dann in Band 2 erst geklärt werden. Ich bin recht neugierig, wie die Story ausgeht und würde Band 2 lesen.

Eine Empfehlung vor allem für diejenigen, die eine "badass"-Prota und eine raue, brutale Welt vermischt mit Göttermagie lesen wollen.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Selbstfindung in den 20ern

No Hard Feelings
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Der Klappentext von "No Hard Feelings" hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Penny und wo ihre Reise zu sich selbst hinführt.

Das Setting und die Orte, an denen sich Penny aufhält, lebt und ...

Der Klappentext von "No Hard Feelings" hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Penny und wo ihre Reise zu sich selbst hinführt.

Das Setting und die Orte, an denen sich Penny aufhält, lebt und arbeitet wurden gut beschrieben, ich hatte ein gutes Gefühl wo ihr Leben stattfindet.

Die Charaktere waren vielseitig und gut ausgearbeitet. Jeder hatte seine Stärken und Schwächen, was ein gutes Gefühl für die Freundesgruppe gab und auch die kleinen und großen Konflikte nachvollziehbar machte. Auch die männlichen Protas Max und Leo wurden gut beschrieben. Dadurch wurde mir gerade Max schnell unsympathisch und ich konnte gut "mitleiden" mit Penny in dem On-Off zwischen den beiden. Allgemein fühlte ich mich ihr sehr nah und kannte einiges aus eigenem Erleben in dem Alter. Ich denke in Penny und ihren Problemen werden sich viele Frauen in den 20ern wiederfinden können. Sei es die Frage nach dem richtigen Job, der auch Spaß macht oder danach wer man selbst ist und ob man vielleicht Themen hat, die man aufarbeiten möchte/sollte. Hier fand ich gut dass sich Penny trotz innerem Kampf Hilfe gesucht hat und Techniken gefunden, die ihr halfen.
Auch wenn ich Penny teilweise wie ihre Freundinnen gern liebevoll geschüttelt hätte, war sie doch sehr sympathisch und die ganze Story hatte immer wieder etwas Humor.
Die ganze Idee und Geschichte gefiel mir gut, auch das Penny aus ihren Downs lernen konnte und am Ende einen für sie richtigen Weg gefunden hat der sich gut anfühlte und sie etwas mit ihren Ängsten umgehen konnte. Mit dem Ende war es für mich eine Runde Geschichte, die ich gern gelesen habe und vielleicht in dem Alter der Protas aus gut gebraucht hätte.

Insgesamt hat mich die Geschichte auch etwas an "That.Girl" erinnert, nur hier war eine viel positivere Stimmung und mehr Humor vorhanden. Das hat mir besser gefallen.

Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter!

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Schönes Buch über Äußerliche Unterschiede und positive Vielfalt

So viele Körper
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Das Cover und den Titel bzw das Thema "Körper" und ihre Unterschiede hat mich angesprochen. Vor allem meine kleinere Tochter fragt grad viel nach Körperthemen und solchen Büchern, das passte ideal.
Die ...

Das Cover und den Titel bzw das Thema "Körper" und ihre Unterschiede hat mich angesprochen. Vor allem meine kleinere Tochter fragt grad viel nach Körperthemen und solchen Büchern, das passte ideal.
Die Illustrationen der verschiedenen Menschen sind wunderschön, farbenfroh aber nicht zu grell. Es ist wirklich eine wahnsinnige Vielfalt abgebildet von Unterschieden was die Augen-, Harr- oder Hautfarbe betrifft, über kleine Merkmale wie Sommersprossen oder eben keine, bis hin zu Körpergrößen und Unterschiede weil vielleicht Gliedmaßen nicht vorhanden sind.
In den Bildern lassen sich sogar noch viel mehr Details finden, die auch nicht in den kurzen Texten erwähnt werde, wie Veränderungen der Haut (z.B. Vertiligo) oder auch Personen, die Brillen tragen oder Hörgeräte.

Die Texte sind kurz und in Reimform. Es überwiegen hier wirklich die Bilder. Erst fand ich das nicht ganz so gut und hätte mir etwas mehr Texte gewünscht, dann wünschten sich die Kinder aber wiederholt das Buch zu lesen und anzusehen und wir kamen mehr und mehr ins Gespräch zu den Bildern und es hat mir dann doch richtig gut gefallen. Vor allem welche Vielzahl von Fragen Kinder stellen können anhand der Bilder und was man alles erklären und wo man aufklären darf, dass alles schön sein kann und gut so wie es ist und selbst das Beispiel der Zwillinge - letztendlich ist jeder Körper einzigartig. Die Message fand ich toll.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Brutale aber empfehlenswerte Romantasy

Bloodguard
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Das Buch "Bloodguard" hat mich mit seinem Titel und Cover auf sich aufmerksam gemacht. Erst danach habe ich mich mit dem Inhalt befasst und fand das Thema Gladiatorenkämpfe sehr spannend und mal was ganz ...

Das Buch "Bloodguard" hat mich mit seinem Titel und Cover auf sich aufmerksam gemacht. Erst danach habe ich mich mit dem Inhalt befasst und fand das Thema Gladiatorenkämpfe sehr spannend und mal was ganz anderes.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich sagen gefällt mir das Cover umso mehr. Das Tattoo so dargestellt wirkt wirklich toll.

Das Thema der Kämpfe wird wirklich brutal und deutlich umgesetzt. Der Schreibstil ist sehr direkt, was hier passend ist und die tödlichen Kämpfe nur unterstreicht.
Die Settings in der Arena und auch sonst in der Stadt fand ich gut beschrieben, genauso wie die Kreaturen und Magie in dieser Welt.

Die Charaktere waren spannend und agierten nachvollziehbar. Vor allem Leith und sein Antrieb waren gut ausgearbeitet, genauso wie Meave. Da wir auch die POV von beiden bekamen hatte man auch einen tollen Wechsel in der Handlung und was wer herausfand und erlebte. Die Nebenfiguren fand ich auch gut dargestellt, vor allem nach einigen Aufklärungen zum Ende hin.
Einzig die Romance zwischen Leith und Maeve war mir an manchen Stellen zu plötzlich, da fehlte mir der nachvollziehbare Aufbau ein wenig. Eine weitere kleine Kritik ist für mich der Spannungsbogen. Den Anfang fand ich großartig und aufregend, genauso wie das Ende, in der Mitte hatte die Story allerdings ein paar Längen für mich und einige der Aufklärungen am Ende kamen dann sehr plötzlich und auf einmal.

Ansonsten hat das Buch mich wirklich überrascht, war spannend, hatte eine tolle neue Thematik und die Idee mit den Bloodguards sowie die Auflösung am Ende fand ich toll. Ich würde es direkt weiterempfehlen, erst Recht da es ein Einzelband ist.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Ein Ratgeber mit ganz eigenem Ansatz

Unbedingt lesen, wenn ...
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Ich fand den Ansatz des Buches, psychologische Probleme über einen Brief einer Psychotherapeutin näher gebracht zu bekommen und wie auf dem Titel versprochen "schnelle Hilfe für mentale Gesundheit" zu ...

Ich fand den Ansatz des Buches, psychologische Probleme über einen Brief einer Psychotherapeutin näher gebracht zu bekommen und wie auf dem Titel versprochen "schnelle Hilfe für mentale Gesundheit" zu bekommen sehr interessant.

Für mich hielt das buch hier was es versprach und hat mich total positiv überrascht. Ein Ratgeber/Psychologisches Buch habe ich auf so einer Darstellungsweise noch nicht gelesen bisher.

Der Inhalt ist in 3 Themenblöcke eingeteilt, die das Zusammensein mit anderen, mit sich selbst und die eigene Gefühlswelt betreffen. Darin werden wiederum unterschiedliche psychologische Problemlagen als Kapitel aufgeführt, wie zum Beispiel überwältigende Trauer, ständiger Vergleich mit anderen oder Probleme mit dem inneren Kritiker und immer passend zum Titel formuliert als "unbedingt lesen, wenn..".
Es folgt dann immer nach einem kurzen Zitat ein Brief der Psychologin und ich muss sagen, als ich bei einem Thema ankam, dass mich selbst auch betrifft kamen sogar Tränen und ich habe mich wirklich gesehen gefühlt, obwohl ich ja nicht die Autorin vor mir hatte. Aus dieser Persönlichen Erfahrung kann ich sagen, die Briefe scheinen wirklich etwas bewirken zu können und anzukommen. Danach wird das jeweilige Problem in kleinen Themen bearbeitet und sachlich erörtert, auch wird ergründet, warum es vllt dazu kommt. Es gibt Tipps, was man versuchen kann, teilweise Ratschläge, was bei solchen Fällen in einer Therapie versucht wird und es gibt jeweils ein "Toolkit" mit Praktiken, die man sich aneignen kann. Am Ende jeden Kapitels wird das wichtigste zusammengefasst, man kann es also auch gut als Nachschlagewerk nutzen, wenn wieder etwas auftritt. Ganz am Ende des Buches werden die Tools auch noch einmal aufgeführt und alles mit Studien und Quellen abgerundet.

Ich fand das Buch wirklich toll und hilfreich und werde sich noch öfter darin nachschlagen oder die Tools einzeln noch einmal durchgehen.

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