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Lenas_Buecher

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2025

Selbstfindung in den 20ern

No Hard Feelings
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Der Klappentext von "No Hard Feelings" hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Penny und wo ihre Reise zu sich selbst hinführt.

Das Setting und die Orte, an denen sich Penny aufhält, lebt und ...

Der Klappentext von "No Hard Feelings" hat mich neugierig gemacht auf die Geschichte von Penny und wo ihre Reise zu sich selbst hinführt.

Das Setting und die Orte, an denen sich Penny aufhält, lebt und arbeitet wurden gut beschrieben, ich hatte ein gutes Gefühl wo ihr Leben stattfindet.

Die Charaktere waren vielseitig und gut ausgearbeitet. Jeder hatte seine Stärken und Schwächen, was ein gutes Gefühl für die Freundesgruppe gab und auch die kleinen und großen Konflikte nachvollziehbar machte. Auch die männlichen Protas Max und Leo wurden gut beschrieben. Dadurch wurde mir gerade Max schnell unsympathisch und ich konnte gut "mitleiden" mit Penny in dem On-Off zwischen den beiden. Allgemein fühlte ich mich ihr sehr nah und kannte einiges aus eigenem Erleben in dem Alter. Ich denke in Penny und ihren Problemen werden sich viele Frauen in den 20ern wiederfinden können. Sei es die Frage nach dem richtigen Job, der auch Spaß macht oder danach wer man selbst ist und ob man vielleicht Themen hat, die man aufarbeiten möchte/sollte. Hier fand ich gut dass sich Penny trotz innerem Kampf Hilfe gesucht hat und Techniken gefunden, die ihr halfen.
Auch wenn ich Penny teilweise wie ihre Freundinnen gern liebevoll geschüttelt hätte, war sie doch sehr sympathisch und die ganze Story hatte immer wieder etwas Humor.
Die ganze Idee und Geschichte gefiel mir gut, auch das Penny aus ihren Downs lernen konnte und am Ende einen für sie richtigen Weg gefunden hat der sich gut anfühlte und sie etwas mit ihren Ängsten umgehen konnte. Mit dem Ende war es für mich eine Runde Geschichte, die ich gern gelesen habe und vielleicht in dem Alter der Protas aus gut gebraucht hätte.

Insgesamt hat mich die Geschichte auch etwas an "That.Girl" erinnert, nur hier war eine viel positivere Stimmung und mehr Humor vorhanden. Das hat mir besser gefallen.

Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter!

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Schönes Buch über Äußerliche Unterschiede und positive Vielfalt

So viele Körper
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Das Cover und den Titel bzw das Thema "Körper" und ihre Unterschiede hat mich angesprochen. Vor allem meine kleinere Tochter fragt grad viel nach Körperthemen und solchen Büchern, das passte ideal.
Die ...

Das Cover und den Titel bzw das Thema "Körper" und ihre Unterschiede hat mich angesprochen. Vor allem meine kleinere Tochter fragt grad viel nach Körperthemen und solchen Büchern, das passte ideal.
Die Illustrationen der verschiedenen Menschen sind wunderschön, farbenfroh aber nicht zu grell. Es ist wirklich eine wahnsinnige Vielfalt abgebildet von Unterschieden was die Augen-, Harr- oder Hautfarbe betrifft, über kleine Merkmale wie Sommersprossen oder eben keine, bis hin zu Körpergrößen und Unterschiede weil vielleicht Gliedmaßen nicht vorhanden sind.
In den Bildern lassen sich sogar noch viel mehr Details finden, die auch nicht in den kurzen Texten erwähnt werde, wie Veränderungen der Haut (z.B. Vertiligo) oder auch Personen, die Brillen tragen oder Hörgeräte.

Die Texte sind kurz und in Reimform. Es überwiegen hier wirklich die Bilder. Erst fand ich das nicht ganz so gut und hätte mir etwas mehr Texte gewünscht, dann wünschten sich die Kinder aber wiederholt das Buch zu lesen und anzusehen und wir kamen mehr und mehr ins Gespräch zu den Bildern und es hat mir dann doch richtig gut gefallen. Vor allem welche Vielzahl von Fragen Kinder stellen können anhand der Bilder und was man alles erklären und wo man aufklären darf, dass alles schön sein kann und gut so wie es ist und selbst das Beispiel der Zwillinge - letztendlich ist jeder Körper einzigartig. Die Message fand ich toll.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Brutale aber empfehlenswerte Romantasy

Bloodguard
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Das Buch "Bloodguard" hat mich mit seinem Titel und Cover auf sich aufmerksam gemacht. Erst danach habe ich mich mit dem Inhalt befasst und fand das Thema Gladiatorenkämpfe sehr spannend und mal was ganz ...

Das Buch "Bloodguard" hat mich mit seinem Titel und Cover auf sich aufmerksam gemacht. Erst danach habe ich mich mit dem Inhalt befasst und fand das Thema Gladiatorenkämpfe sehr spannend und mal was ganz anderes.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich sagen gefällt mir das Cover umso mehr. Das Tattoo so dargestellt wirkt wirklich toll.

Das Thema der Kämpfe wird wirklich brutal und deutlich umgesetzt. Der Schreibstil ist sehr direkt, was hier passend ist und die tödlichen Kämpfe nur unterstreicht.
Die Settings in der Arena und auch sonst in der Stadt fand ich gut beschrieben, genauso wie die Kreaturen und Magie in dieser Welt.

Die Charaktere waren spannend und agierten nachvollziehbar. Vor allem Leith und sein Antrieb waren gut ausgearbeitet, genauso wie Meave. Da wir auch die POV von beiden bekamen hatte man auch einen tollen Wechsel in der Handlung und was wer herausfand und erlebte. Die Nebenfiguren fand ich auch gut dargestellt, vor allem nach einigen Aufklärungen zum Ende hin.
Einzig die Romance zwischen Leith und Maeve war mir an manchen Stellen zu plötzlich, da fehlte mir der nachvollziehbare Aufbau ein wenig. Eine weitere kleine Kritik ist für mich der Spannungsbogen. Den Anfang fand ich großartig und aufregend, genauso wie das Ende, in der Mitte hatte die Story allerdings ein paar Längen für mich und einige der Aufklärungen am Ende kamen dann sehr plötzlich und auf einmal.

Ansonsten hat das Buch mich wirklich überrascht, war spannend, hatte eine tolle neue Thematik und die Idee mit den Bloodguards sowie die Auflösung am Ende fand ich toll. Ich würde es direkt weiterempfehlen, erst Recht da es ein Einzelband ist.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Ein Ratgeber mit ganz eigenem Ansatz

Unbedingt lesen, wenn ...
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Ich fand den Ansatz des Buches, psychologische Probleme über einen Brief einer Psychotherapeutin näher gebracht zu bekommen und wie auf dem Titel versprochen "schnelle Hilfe für mentale Gesundheit" zu ...

Ich fand den Ansatz des Buches, psychologische Probleme über einen Brief einer Psychotherapeutin näher gebracht zu bekommen und wie auf dem Titel versprochen "schnelle Hilfe für mentale Gesundheit" zu bekommen sehr interessant.

Für mich hielt das buch hier was es versprach und hat mich total positiv überrascht. Ein Ratgeber/Psychologisches Buch habe ich auf so einer Darstellungsweise noch nicht gelesen bisher.

Der Inhalt ist in 3 Themenblöcke eingeteilt, die das Zusammensein mit anderen, mit sich selbst und die eigene Gefühlswelt betreffen. Darin werden wiederum unterschiedliche psychologische Problemlagen als Kapitel aufgeführt, wie zum Beispiel überwältigende Trauer, ständiger Vergleich mit anderen oder Probleme mit dem inneren Kritiker und immer passend zum Titel formuliert als "unbedingt lesen, wenn..".
Es folgt dann immer nach einem kurzen Zitat ein Brief der Psychologin und ich muss sagen, als ich bei einem Thema ankam, dass mich selbst auch betrifft kamen sogar Tränen und ich habe mich wirklich gesehen gefühlt, obwohl ich ja nicht die Autorin vor mir hatte. Aus dieser Persönlichen Erfahrung kann ich sagen, die Briefe scheinen wirklich etwas bewirken zu können und anzukommen. Danach wird das jeweilige Problem in kleinen Themen bearbeitet und sachlich erörtert, auch wird ergründet, warum es vllt dazu kommt. Es gibt Tipps, was man versuchen kann, teilweise Ratschläge, was bei solchen Fällen in einer Therapie versucht wird und es gibt jeweils ein "Toolkit" mit Praktiken, die man sich aneignen kann. Am Ende jeden Kapitels wird das wichtigste zusammengefasst, man kann es also auch gut als Nachschlagewerk nutzen, wenn wieder etwas auftritt. Ganz am Ende des Buches werden die Tools auch noch einmal aufgeführt und alles mit Studien und Quellen abgerundet.

Ich fand das Buch wirklich toll und hilfreich und werde sich noch öfter darin nachschlagen oder die Tools einzeln noch einmal durchgehen.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Empfehlenswerte Einsteiger DR im BDSM-Bereich

Pleasure and Pain - Fessle mein Herz
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Das Cover von Pleasure&Pain ist ansprechend und passend für das Genre "Dark Romance" eher dunkel gehalten.
Der Klappentext, der eine Story über einen BDSM-Club versprach fand ich interessant und hätte ...

Das Cover von Pleasure&Pain ist ansprechend und passend für das Genre "Dark Romance" eher dunkel gehalten.
Der Klappentext, der eine Story über einen BDSM-Club versprach fand ich interessant und hätte gar nicht damit gerechnet, was mich erwartet hat.

Das Setting im Club war gut beschrieben, man konnte sich die Räume und Abläufe in dem Club recht gut vorstellen. Auch die Storyline, wie Violet dazu kommt, sich undercover in dem Club zu bewerben fand ich nachvollziehbar.
Die Rückblicke zur Vergangenheit von Violet und Elijah waren hilfreich, um vor allem den Werdegang, die Entdeckung der gemeinsamen Neigung und die Gefühle besser zu verstehen.

Die Charaktere haben mich wirklich positiv überrascht. Bei Dark Romance in so einem Bereich hatte ich etwas angst, wo die üblichen morally grey Charaktere vllt auftauchen könnten, dies blieb hier aber aus. Violet war zwar anfangs recht unsicher, hat sich aber zum Ende hin gemausert und wirklich Mut bewiesen und zu sich selbst gefunden. Elijah konnte man etwas grob wirken, war aber eigentlich total führsorglich und liebevoll und gerade am Ende sehr einfühlsam. Die eigentlich "böseren" Charaktere waren eher in Violets altem Job zu finden. Selbst die Nebenfiguren, die Violet im Club kennengelernt hat waren wirklich sympathisch und gaben dem Buch einen völlig unerwarteten "found-family"- vibe.

Auch wenn die Storyline recht vorhersehbar war, so haben mich die Charaktere und auch die ganzen Erklärungen zum BDSM und der Szene dort im Buch wirklich positiv überrascht, ohne zu lehrhaft zu wirken.
Abgesehen von den möglichen Triggern, die aber auch jedes Romance-Buch mitbringen könnte, würde ich sagen wer nicht grundsätzlich von der beschriebenen Neigung getriggert wird, kann das Buch auch als Einsteiger im Dark-Romance-Bereich gut lesen.

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