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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2025

Herrlich düster und geheimnisvoll

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
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Cover

Mir gefällt dieses Cover ausgesprochen gut. Ich liebe sowohl das düstere Gesamtbild, die Details als auch die Verbindung zum Inhalt.

Meine Meinung

Mit diesem Buch liebäugele ich bereits seit ...

Cover

Mir gefällt dieses Cover ausgesprochen gut. Ich liebe sowohl das düstere Gesamtbild, die Details als auch die Verbindung zum Inhalt.

Meine Meinung

Mit diesem Buch liebäugele ich bereits seit einiger Zeit, da ich zwar ganz unterschiedliche Meinungen dazu gesehen habe, mich selbst Cover und Inhalt aber dennoch angesprochen haben. Netterweise war der Aufbau Verlag so nett mir die Geschichte als Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen, was mir letztlich die Entscheidung abgenommen hat.
Wir erleben das komplette Buch nur aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Ophelia, die ihrer Schwester ins berüchtigte Phantasma folgt. Ophelia tritt unerwartet früh in die Fußstapfen ihrer Mutter als Nekromantin und versucht nicht nur das Leben ihrer Schwester zu retten, sondern auch ihr Zuhause. Mir war sie durchaus sympathisch, ich mochte ihre sture, direkte und ehrliche Art, hätte allerdings gerne mehr Tiefgang gesehen. Einige Elemente ihrer Charakterentwicklung und einschneidende Erlebnisse wie der Tod ihrer Mutter hätten in meinen Augen gerne mehr Raum einnehmen dürfen. Ihre Emotionen waren immer deutlich als die zu erkennen, die sie sein sollten, doch so richtig gefühlt habe ich Ophelia noch nicht. Die Autorin hat bereits eine starke Grundlage erschaffen, für mich bleibt allerdings der Eindruck, dass es beim tiefergehenden Aufbau noch Luft nach oben gibt. Auch komme ich nicht umhin zuzugeben, dass sie sich im Laufe der Geschichte doch sehr wenig Sorgen um ihre Schwester macht – weder wie diese die Level im Vergleich zu ihr selbst überstanden hat, noch was es Genevieve gekostet hat.
Blackwell ist ein spannender und herrlich humorvoller Charakter, den ich schnell ins Herz geschlossen habe. Gerade die Dialoge der beiden geben dem Buch eine tolle Leichtigkeit und vermitteln viel Herzblut. Allerdings gilt für ihn ähnliches wie für Ophelia. Mir fehlt es schlicht an Tiefgang und bei ihm auch an Greifbarkeit. Es gibt ziemlich genau ein Kapitel aus seiner Vergangenheit, was leider nicht die vielen anderen fehlenden Informationen aufwiegt. Ihn als Phantom kennen wir in gewisser Hinsicht wesentlich besser als ihn als Mann.
Ich möchte behaupten, dass die Beziehung der beiden nicht zwangsläufig eine Zukunft hat. Tatsache ist nun mal, dass beide sich unter sehr stressigen und tödlichen Umständen kennengelernt haben und eine Beziehung aus mehr besteht als kurzen Momentaufnahmen. Viele Momente zwischen beiden habe ich sehr genossen, allerdings nicht die, auf die es wirklich ankommt. Ehrlich gesagt mochte ich die humorvollen Geplänkel lieber als die Liebesbekundungen, weil diese sich wesentlich echter angefühlt haben.
Grundsätzlich mochte ich den Schreibstil ebenfalls sehr gerne. Ähnlich wie bei den oben bereits geschrieben Punkten läuft es allerdings wieder auf die gleiche Sache hinaus: Es fehlt der Geschichte an Tiefgang. Schön ist, dass man den Inhalt versteht, sich die Sätze flüssig lesen lassen und alles stimmig ist. Für mich fehlt einfach noch ein Hauch Lebendigkeit, Greifbarkeit und grundheraus gesagt die Fähigkeit mich vom Hocker zu hauen.
Was mir wiederum besonders gut gefallen hat war das Worldbuilding. Neben dem Phantasma, einem von Teufeln geführten Haus mit der tödlichen Aussicht auf einen Wunsch, Nekromantinnen, Geistern, Phantomen und allerhand anderen magischen Wesen, viel Blut, Tod und Gewalt sowie der Gefahr die Regel, des sich Verliebens, zu brechen ist jede Menge dabei. Ich hätte gerne mehr Einblicke in die Rolle der Teufel oder den Job der Nekromantin an sich gehabt, aber ansonsten ist diese Welt herrlich düster und geheimnisvoll.
Wer meine Rezension gelesen hat, wird gemerkt haben, dass „Phantasma“ mich durchaus begeistern konnte, nur nicht in allen Punkten. Ich würde in Zukunft auf jeden Fall erneut ein Buch der Autorin lesen und kann euch diese Geschichte für Zwischendurch in jedem Fall empfehlen.

Fazit

Zu Einhundert Prozent überzeugen konnte mich diese Geschichte leider nicht. Was nichts daran ändern, dass dieses Buch viele schöne und geheimnisvolle Elemente mitbringt, spannend ist und ich damit wirklich schöne Lesestunden hatte.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2025

Schöner Liebesroman

Dark Ivy – Wenn ich falle
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Cover

Meinen persönlichen Geschmack trifft dieses Cover nicht so ganz. Ich mag die satte, dunkelblaue Hintergrundfarbe und die kleinen Details in Form von Efeu. Aber alles in allem spricht mich das Gesamtbild ...

Cover

Meinen persönlichen Geschmack trifft dieses Cover nicht so ganz. Ich mag die satte, dunkelblaue Hintergrundfarbe und die kleinen Details in Form von Efeu. Aber alles in allem spricht mich das Gesamtbild nicht wirklich an.

Meine Meinung

Mit diesem Buch habe ich mal wieder eine der Geschichten von meinem Stapel ungelesener Bücher befreit, bei dem ich gar nicht so genau sagen kann, warum ich es so lange nicht in die Hand genommen habe. Auf jeden Fall habe ich "Dark Ivy" auf der Frankfurter Buchmesse 2024 auf die Empfehlung einer Freundin gekauft und offensichtlich einige Monate gebraucht bevor ich damit angefangen habe.
Wir dürfen diesen ersten Band ausschließlich aus Sicht der weiblichen Protagonistin Eden Collins erleben, die wie uns der Klapptext bereits verrät auf der Woodworth Academy neu anfangen möchte. Grundsätzlich finde ich, dass Eden einen schönen Charakter besitzt, auch wenn ich ihr Bedürfnis neue Freunde zu finden ein wenig zwanghaft fand. Für mich dürfte sie insgesamt ein wenig tiefgreifender ausgearbeitet sein, was ebenfalls ihre Freundschaft zu Lark betrifft. Ich mochte ihr Interesse an William, fand aber, dass die Beziehung der beiden ein wenig zu schnell zustande kam bzw. die beiden sich in meinen Augen ein wenig zu schnell zu nahe gekommen sind. Innerhalb dieser 400 Seiten lernen wir, dass Eden bereits eine Therapie hinter sich hat, doch in meinen Augen, muss sie auf psychischer Sicht auf jeden Fall weiterbetreut werden, denn einige ihrer Verhaltens- bzw. Gedankenmuster sind keineswegs "normal".
Ich muss tatsächlich zugeben, dass ich es gut fand, dass William weder ein Arschloch, ein verwöhnter Erbe noch ein Bad Boy war. Gerade sein äußerer Makel, seinen Umgang mit Eden und ihren Freunden, aber auch sein Verhalten in Bezug zum Bekanntheitsgrad seiner Familie mochte ich sehr. Dennoch komme ich nicht umhin mich zu fragen, ob es noch irgendetwas richtig Interessantes über ihn zu erfahren gibt. Theoretisch bietet der zweite und finale Band dieser Dilogie ja noch Raum für Spekulationen.
Den Schreibstil, und auch die sogenannte "Blackout Poetry" im Inneren, können ebenfalls begeistern. Tatsache ist nämlich, dass ich dieses Buch in weniger als 24 Stunden durchgelesen habe, was bei mir in den letzten Jahren nicht mehr so häufig vorgekommen ist. Das Buch liest sich nicht nur flüssig und verständlich, die Charaktere handeln sinnvoll, die Beschreibungen von Ivy Island sind nachvollziehbar und passen bereits zum Bild, welches ich mir im Vorneherein selber gedacht habe.
Ich würde die Idee nicht direkt als vorhersehbar bezeichnen, aber eben auch nicht als spannend. Man kommt schnell voran, es gibt schöne Dialoge, die den Inhalt etwas auflockern und auch die zwischenmenschlichen Bande lassen sich schön nachvollziehen. Für mich fehlt allerdings auch der Geschichte im Allgemeinen betrachtet an Tiefgang, an der Fähigkeit mich mitzureißen und Dramatik.
Da ich "Dark Ivy" dennoch sehr genossen habe, habe ich mir mittlerweile bereits den zweiten Band dieser Reihe gekauft und werde diese Dilogie demnach bis zum Schluss lesen.

Fazit

Für Zwischendurch eignet sich dieser Liebesroman perfekt. Für mich persönlich besteht beim Tiefgang und dem Spannungsaufbau noch Luft nach oben, dennoch habe ich dieses Buch sehr genossen und werde mir den nächsten Band wohl ebenfalls kaufen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 26.04.2025

Magisch und Authentisch

Between Your Memories
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Cover



Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass die beiden Bände dieser Dilogie perfekt zueinander passen. Aber auch als alleinstehendes Cover lässt sich dieses hier in jedem Fall sehen. Ich liebe die ...

Cover



Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass die beiden Bände dieser Dilogie perfekt zueinander passen. Aber auch als alleinstehendes Cover lässt sich dieses hier in jedem Fall sehen. Ich liebe die Farben sowie die Darstellung des männlichen Protagonisten.



Meine Meinung



Nachdem ich im letzten Jahr den ersten Band dieser Dilogie gelesen und abgöttisch geliebt habe, stand natürlich fest, dass ich mir diesen zweiten und finalen Band ebenfalls kaufen werde. Nachdem ich dem Erscheinungstermin wochenlang entgegen gefiebert habe, hatte ich Angst, dass es mir nicht so gut wie der Vorgänger gefällt, weshalb ich es einige Monate auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen gelassen habe. Schweren Herzens muss ich gestehen, dass es letztlich wirklich so gekommen ist: Ich mochte diesen zweiten Band leider nicht so gerne wie "Between my worlds".

Zunächst einmal habe ich mich schon lange nicht mehr so durch die erste Hälfte eines Buches quälen müssen wie hier. Ich habe ewig gebraucht um mich in der Geschichte wiederzufinden, habe mich schwer getan Kalima wieder richtig ins Herz zu schließen und bin leider gezwungen zuzugeben, dass ich Nói einfach wesentlich lieber mochte als sie. So gerne ich die etwas ausschweifendere Erzählweise der Autorin im ersten Teil geliebt habe, umso mehr hatte ich hier den Eindruck, dass es zu viel Drumherum war. Ich hätte mir mehr Fokus auf Kalimas Heilung als auf ihrer Verdrängung gewünscht, auch wenn ich weiß, dass das echte Leben eben nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen ist.

Betonen möchte ich an dieser Stelle einmal wie sehr ich die Botschaft hinter diesem Buch, dieser Idee, hinter dieser Geschichte liebe. Ich liebe, dass wir hier ein Buch haben, dass zwar deutlich zeigt wie wichtig Liebe und Zusammenhalt sind, aber ebenso, dass es völlig in Ordnung ist sich professionelle Hilfe zu suchen. Auch andere wichtige Themen, wie Rassismus und der Verlust von geliebten Menschen finden sich zwischen den Seiten wieder und offenbaren in einer schönen wie auch traurigen Art wie sehr Erlebnisse prägen können.

Ich habe es im zweiten Absatz bereits kurz angeschnitten, aber Nói ist durch und durch eine Green Flag. Er ist nicht nur super einfühlsam, charismatisch und der perfekte Gegenpart zu Kalima, er zeigt in vielen kleinen Aktionen wie groß sein Herz ist. Ihn habe ich vollumfänglich und unwiederbringlich in mein Herz geschlossen und wünschte, es würde im echten Leben mehr Männer wie ihn geben.

Kalima mit ihren Narben und Ängsten, aber ebenso mit ihren Hoffnungen und Träumen ist keineswegs ein schlechter Charakter bzw. eine schlechte Protagonistin. Es fällt mir schwer die Kluft zwischen meiner Sympathie zwischen ihr und Nói zu bezwingen, weil ich sein Verhalten einfach nachvollziehbarer fand. Und auch das Wiedersehen, sowohl zwischen den beiden, als auch zwischen Kalima und ihren Freunden aus Island war einfach nicht so ganz nach meinem Geschmack, denn ich wollte auf Kalimas Seite sein, konnte es aber einfach nicht.

Ich bin froh, dass ich "Between your memories" bis zum Ende gelesen habe, denn ab dem letzten Drittel habe ich endlich wieder den Drang verspürt das Buch nicht mehr wegzulegen. Ja, inhaltlich war die Geschichte durchaus vorhersehbar, aber sie war ebenso emotional, herzzerreißend und magisch. Ich habe für ein Happyend gebetet und hätte gleichzeitig akzeptieren können, wenn es keines gegeben hätte.



Fazit



Ich würde in Zukunft auf jeden Fall erneut ein Buch von Basma Hallak kaufen und lesen. Diese Dilogie kann ich euch trotz kleinerer Schwächen im zweiten Teil aus tiefem Herzen empfehlen.



Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Viel zu unbekannt

Dawn of Onyx – Die Edelsteinsaga
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Cover



Im Vergleich zu anderen aktuellen Covern, finde ich dieses nicht sonderlich ansprechend. Es passt zum Inhalt, keine Frage, doch der Hintergrund wirkt recht lieblos, was auch die hübschen Details ...

Cover



Im Vergleich zu anderen aktuellen Covern, finde ich dieses nicht sonderlich ansprechend. Es passt zum Inhalt, keine Frage, doch der Hintergrund wirkt recht lieblos, was auch die hübschen Details am Rand nicht retten können.



Meine Meinung



Wieder einmal habe ich zu einem Buch gegriffen, von deren Autorin ich bisher noch nichts kannte. Auch online habe ich „Dawn of Onyx“ bisher nur sehr selten gesehen, fand die Geschichte allerdings ansprechend genug, um das Buch zu kaufen und zu lesen.

Mit dieser Geschichte bekommen wir Romantasy-Leser ein weiteres Buch, welches wir ausschließlich aus Sicht der weiblichen Protagonistin (mit Ausnahme eines extra Kapitels) erleben dürfen. Arwen Valondale besitzt in meinen Augen einen schönen Charakter, der gerade dadurch glänzt, dass sie sehr menschliche Zweifel hat und sich selbst nicht für den Nabel der Welt hält. Ich für meinen Teil war ganz froh, mal wieder eine Dame zu haben, bei der nicht jeder Plan aufgeht, nicht wochenlang auf die richtige Gelegenheit zum Handeln gewartet wird oder die innerhalb eines Wimpernschlages plötzlich mit einem Schwert umgehen kann. Ungewöhnlicherweise muss ich allerdings sagen, dass mir die Arwen aus der ersten Hälfte wesentlich besser gefallen hat. Nachdem Arwen die ganze Wahrheit um den Krieg erfährt, hatte ich den Eindruck, dass ihre Gefühle zu sehr von einem Extrem ins andere geschwankt sind. Als Beispiel, ihr Hass auf die Soldaten, ihre Wut auf den König von Amber oder auch ihr Gefühl von Kane betrogen worden zu sein. Ich fand schon, dass diese Emotionen als solche angebracht waren, für mich wirkten diese allerdings sehr forciert und ich hätte mir gewünscht, dass diese schöner und facettenreicher ausgebaut worden wären. Auch ihre Beziehung zu Kane mochte ich grundsätzlich, aber so richtig gefühlt habe ich die Liebe der beiden noch nicht.

Kane ist wesentlich verspielter, charmanter und selbstsicherer als Arwen es ist und gibt einen tollen Protagonisten ab. Ich würde gerne mehr von seiner Freundschaft zu seinem Commander sehen oder auch zu seinem Volk, mehr aus seiner Vergangenheit sehen und hoffe, dass wir noch einiges von seinen Fähigkeiten zu Gesicht bekommen. Auch muss ich schweren Herzens zugeben, dass ich von Kane – dem König von Onyx – bisher leider nur sehr wenig gesehen habe. Sein Bedürfnis es Arwen Recht zu machen, steht einfach ein wenig zu sehr im Fokus und sollte eigentlich mehr auf dem Gewinnen des Krieges liegen.

Es gibt bereits viele schöne Ansätze, was die zwischenmenschliche Ebene des Buches betrifft, doch auch hier gibt es noch Luft nach oben. Ich mochte Arwens Freundschaft zu Mari oder ihr Training mit Dagan, hatte aber ebenso hierbei den Eindruck, dass einfach mehr möglich ist.

Den Schreibstil und auch das Worldbuilding als solche mochte ich zu weiten Teilen, gerade was die schönen Beschreibungen von Arwens Eindrücken und Sinneseindrücken angeht. Leider muss ich zugeben, dass ich einige Aspekte nicht schön ausgearbeitet fand. Dies betrifft zum Beispiel Arwens Magie oder auch die Wahrheiten, die nach und nach ans Licht kommen. Es gab eine Handvoll Momente, wo ich mir gewünscht hätte, dass die Autorin mehr Fingerspitzengefühl und mehr Geduld aufgebracht hätte, um sowohl die Spannung als auch die Verbundenheit zur Geschichte zu steigern.

Viele inhaltliche Elemente des Buches kennen alteingesessene Hasen wie ich natürlich schon, trotzdem habe ich „Dawn of Onyx“ genossen und werde die Reihe voraussichtlich weiterverfolgen.



Fazit



Obwohl ich nicht genau wusste, was mich bei dieser Geschichte erwartet, bin ich positiv überrascht worden. Außerdem bin ich gespannt wie es weiter geht und werde Arwens und Kanes Reise auf jeden Fall weiterverfolgen.



Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Schön für Zwischendurch

Regenglanz
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Cover

Ich liebe dieses Cover! Gerade die Kombination aus der satten türkisen Hintergrundfarbe, den Regentropfen und der Nachbildung von Alissas Tattoo gefällt mir richtig gut.

Meine Meinung

Da ich ...

Cover

Ich liebe dieses Cover! Gerade die Kombination aus der satten türkisen Hintergrundfarbe, den Regentropfen und der Nachbildung von Alissas Tattoo gefällt mir richtig gut.

Meine Meinung

Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe endlich einige Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher zu befreien, habe ich die Chance ergriffen dieses Buch von seinem ungelesenen Schicksal zu befreien. Warum genau es so lange unberührt in meinem Regal stand kann ich gar nicht mehr so genau sagen, aber ich bin froh, dass ich es endlich gelesen habe. Ich weiß, dass Anya Omah, also die Schriftstellerin, bereits einige Bücher verfasst hat, ich kannte von ihr bisher allerdings noch nichts.
In vielen Büchern, die ich bereits gelesen habe, mag ich den männlichen Protagonistin lieber als sein weibliches Gegenstück, so auch hier. Simon ist eine riesige „Green Flag“, mit einer sympathischen und charismatischen Ausstrahlung, die ich als sehr angenehm empfand. Trotz seiner schwierigen Vergangenheit muss man ihn einfach mögen. Vor allem den Umgang mit Alissa, aber ebenso seinen engen Familienmitgliedern war herrlich authentisch und wirkte gerade durch die Zerrissenheit in Alissas Familie wunderbar entspannend.
Wie bereits angedeutet mochte ich Alissa nicht ganz so gerne, wie ich Simon mochte. Dennoch finde ich, dass es der Autorin gelungen ist einen schönen und menschlichen Charakter zu gestalten. Durch ihre Schuldgefühle, gerade gegenüber ihrer jüngeren Schwester, macht sie sich selbst viel kaputt, aber ihre Liebe zur Kunst und später zu Simon sind offensichtlich. Ich konnte ihre Beweggründe durchaus verstehen und steinigt mich bitte nicht, aber gerade gegen Ende des Buches waren es mir zu viele Tränen, zu viel Geheule und im Vergleich zu ihr wirkt Simon einfach um Längen sympathischer, geduldiger und einfühlsamer.
Grundsätzlich liest sich die Geschichte wunderbar angenehm, leicht und flüssig. Mir persönlich war der Schreibstil manchmal ein wenig zu abgehakt und auch das große Geheimnis um Alissas zunächst im Dunkeln liegendes Vergehen konnte mich nicht gänzlich überzeugen.
Ich glaube nicht, dass ich mir die restlichen Bände der Reihe jetzt sofort kaufen muss, aber wer weiß? Vielleicht stolpere ich in Zukunft über einen der Bände und beschließe doch noch diesen zu kaufen.

Fazit

Wenn ihr mal auf der Suche nach einem schönen Liebesroman für Zwischendurch seit, seit ihr hier auf jeden Fall an der richtigen Stelle.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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