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Veröffentlicht am 04.06.2025

Yeldas wundervolle Rezepte

Sofra
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Die Autorin eröffnet ihr Buch mit der Kunst der Einfachheit.
Viele Erinnerungen werden wach
Großmutter und Mutter beherrschten diese Kunst, und konnten
aus wenigen saisonalen Zutaten wahre Festmahle zaubern.
Keine ...

Die Autorin eröffnet ihr Buch mit der Kunst der Einfachheit.
Viele Erinnerungen werden wach
Großmutter und Mutter beherrschten diese Kunst, und konnten
aus wenigen saisonalen Zutaten wahre Festmahle zaubern.
Keine komplizierten Zutaten, nur das was der Garten und der Markt
hergaben.
Genau das bestimmt Yeldas wundervollen Rezepte.

Nach einer kleinen Einführung über die türkische Küche landen wir in
der türkischen Vorratskammer aufgegliedert in
haltbare Zutaten und frische Zutaten.
Danach folgen die Rezepte und Menüvorschläge.
Eine Vielfalt von 70 gemüsebasierten Rezepten.
Da ist für jeden etwas dabei.

Ich habe die
Fluffige süße Brötchen Seite 27
Den türkischen Reis, Seite 32
Den Tomaten-Gurken-Salat zum Löffeln Seite 51
Das geröstete Sommergemüse aus dem Ofen, Seite 128
ausprobiert.
Alle Rezepte sind gelungen und schmecken köstlich.

Die Fotos sind wunderschön, präsentieren die Gerichte aus dem jeweiligen Rezept und laden zum Nachkochen ein.
Das ganze Buch ist ein Hingucker und macht große Lust auf die türkische Küche.
Fazit
Ich bin begeistert von diesem Kochbuch.
Ein Kochbuch für alle, die gerne gut essen und nicht so viel Aufwand betreiben wollen.
Gesunde Küche muss nicht einseitig sein. Im Gegenteil, wie hier gezeigt.
Für mich ein neues Lieblingskochbuch!

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  • Cover
Veröffentlicht am 16.05.2025

Wunderbarer Provinzkrimi

Prost, auf den Doktor
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Das Cover ist wunderschön und sehr passend. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Auch, wenn man die ersten Bände nicht gelesen hat, kommt man sehr gut in die Geschichte rein.
Das Auffallende in diesem ...

Das Cover ist wunderschön und sehr passend. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert.
Auch, wenn man die ersten Bände nicht gelesen hat, kommt man sehr gut in die Geschichte rein.
Das Auffallende in diesem Krimi sind die Charaktere.
Sie sind sehr originell und auch authentisch.
Pointiert, witzig und mit viel Situationskomik.
Der ausgeprägte Humor und der Sprachwitz machen die Geschichten um das
eingespielte Team Tischler und Fink zu einem Leseerlebnis.
Bringen einen immer wieder zum Schmunzeln. Es menschelt auch so schön zwischen den Geschlechtern. Die bildhaften Beschreibungen lassen den Leser problemlos in den Krimi eintauchen. Unterstützt wird dies durch die wunderbare Schreibweise und ganz viel Lokalkolorit.
Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Der eigentliche Fall ist schlüssig erzählt, bis zum Ende spannend, mit immer neuen Wendungen. Man kann bis zum Schluss mit rätseln und mit fiebern.

Kurzum, ein richtig guter bayerischer Provinzkrimi mit ganz viel Humor und Lokalkolorit.
Dieses Buch hat mir wunderbare Lesestunden bereitet.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, habe mit rätseln können und ein tolles Kopfkino gehabt.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2025

Ein packender historischer Roman

Die Erbin
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Die Autorin nimmt uns mit in eine vergangene Zeit.
Erzählt wird in zwei Zeitsträngen, 1929 und 1950.
Elsa, die 1929 als junges Dienstmädchen nach Berlin in das Haus
der reichen Liefensteins kommt. In ...


Die Autorin nimmt uns mit in eine vergangene Zeit.
Erzählt wird in zwei Zeitsträngen, 1929 und 1950.
Elsa, die 1929 als junges Dienstmädchen nach Berlin in das Haus
der reichen Liefensteins kommt. In einer für sie ganz neuen Welt,
in der sie die Liebe ihres Lebens trifft.
Cosima die 1950 Erbin der sehr einflussreichen Industriellenfamilie
Liefenstein. Sie geht ihren ganz eigenen Weg, mit einer
Stiftung für bedürftige Frauen.
Als die Leiche eines Anwalts am Ufer des Rheins gefunden wurde, fiel ihr ein sehr unschöner
Vorfall ein. Vor zwei Wochen auf einer Veranstaltung hatte dieser Mann ihren Onkel
wüst beschimpft.
Als dann der Journalist Leo Marktgraf in ihr Leben tritt und Nachforschungen über den Tod
jenen Mannes anstellt, beginnt Cosima selbst Nachforschungen über ihre Familie anzustellen.

Die Charaktere sind gut gewählt mit den sehr unterschiedliche Frauenfiguren.
Mit ihnen erlebte man alle Höhen und Tiefen hautnah.
Die guten und auch die sehr schmerzlichen Erlebnisse.
Dazu kommen die historischen Ereignisse, die sich wie ein roter Faden
durch diese Geschichte ziehen.
Die Schreibweise ist fließend, spannend, unterhaltsam und auch emotional.
Vor allem wurde sehr genau recherchiert.
Sämtliche Orte sind sehr anschaulich und bildhaft beschrieben.
Es gibt sehr viel Lokalkolorit und die damalige Stimmung kommt gut rüber.
Ein wunderbarer Roman mit sehr ernsten Hintertönen.
Trotz der damaligen Zwangslage und Schwere ist die Geschichte
um Elsa und Cosima sehr kurzweilig geschrieben.
Mit den Augen dieser zwei Hauptfiguren durchlebt der Leser eine längst
vergangene Zeit. Bildreich, sehr lebendig und auch fesselnd
wird das Zeitgeschehen von damals wiedergegeben.
Eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Wunderbar

Ms Darling und ihre Nachbarn
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Dorothy Darling, 77 Jahre alt und misstrauische Eigenbrötlerin,
lebt schon fast ihr halbes Leben in Shelley House im beschaulichen Chalcot.
Wachsam beobachtet sie das Treiben ihrer Nachbarn, unternimmt ...

Dorothy Darling, 77 Jahre alt und misstrauische Eigenbrötlerin,
lebt schon fast ihr halbes Leben in Shelley House im beschaulichen Chalcot.
Wachsam beobachtet sie das Treiben ihrer Nachbarn, unternimmt regelmäßige Kontrollgänge,
führt Buch über Fehltritte und schreibt Beschwerdebriefe.
Als die 25-jährige Kat, die nicht nur pinke Haare hat,
sondern auch noch ein schrottreifes Auto fährt, (illegalerweise!)
bei Dorothys Nachbarn Joseph zur Untermiete einzieht, wittert die alte Dame Ärger. Doch der kommt plötzlich von ganz anderer Seite:
Shelley House soll abgerissen und durch ein Gebäude mit Luxusapartments ersetzt werden. Joseph demonstriert vor dem Büro des Vermieters – und wird kurz darauf bewusstlos in seiner Wohnung aufgefunden. Was geht hier vor sich? Und wer kümmert sich jetzt um Josephs Hund? Kat und Dorothy müssen sich verbünden, um den Frieden wiederherzustellen und Shelley House zu retten.
Eine scheinbar unmögliche Allianz, denn ebenso wie Dorothy hält auch
Kat ihre Mitmenschen gern auf Abstand. Aber vielleicht lohnt es sich ja doch,
die eigenen Vorbehalte über Bord zu werfen?

Freya Sampson hat mit einer Leichtigkeit und einer
wunderschönen Ausdrucksweise einen ganz bezaubernden Roman geschrieben.
Höhen und Tiefen werden hier wunderbar widergespiegelt, mit sehr realen und sympathischen Figuren.
Kleine und große Katastrophen werden bewältigt. Vergangenes wird aufgearbeitet.
Das alles wird so wunderbar auf das Papier gebracht.
Die Hauptcharaktere versprühen einen Charme, dem man sich nicht mehr entziehen kann und möchte.
Scharfsinnig und zärtlich, humorvoll und einfühlsam:
Jeder Satz der Autorin trifft ins Herz.
Warmherzig und voller Poesie wird von großen und kleinen Wahrheiten des Lebens erzählt.
Auch im Alter ist es möglich, noch mal einen Neuanfang zu wagen.
Trotz aller Hindernisse, die sich in den Weg stellen.
Alt heißt nicht, dass nun alles Schöne im Leben vorbei sein muss.
Man muss sich nur trauen.
Es sind nicht nur die Alltäglichkeiten, die dieses Buch lesenswert machen.
Vor allem geht es um die Frage: Wie wollen wir leben?
Dieser Roman macht Mut und beschert schöne Lesestunden.
Einfach zauberhaft!
Eine unbedingte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Allerbeste Unterhaltung

Das Schweigen der Kegelrobben
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Dieses mal verschlägt es die Fredenbüller nach Amrum. Kommissarin Nicole Stappenbek
will sich nach langer Zeit mit der ehemaligen Allergiker-Jugendgruppe treffen.
27 Jahre ist eine lange Zeit. Da ist man ...

Dieses mal verschlägt es die Fredenbüller nach Amrum. Kommissarin Nicole Stappenbek
will sich nach langer Zeit mit der ehemaligen Allergiker-Jugendgruppe treffen.
27 Jahre ist eine lange Zeit. Da ist man doch neugierig, wie die anderen ihr Leben
gestaltet haben, was aus ihnen so geworden ist.
Aber es kommt, wie es kommt. Einer erscheint überhaupt nicht und am nächsten Tag
gibt es einen Toten. Natürlich eilt Thies Detlefsen sofort nach Amrum. Nicole hat
ja Urlaub. Es wird ihm nicht leicht gemacht. Da gibt es ja auch noch die Kegelrobben.
Das gefährlichste Tier der Nordsee. Harte Arbeit erwartet Thies . Allerdings
kommt einiges anders als gedacht.

Auch der 13. Band dieser Reihe zeigt keinerlei Müdigkeitserscheinungen.
Ganz im Gegenteil. Dieses Mal wird es nicht nur spannend, sondern auch etwas gruselig.
Es wird gelogen, vertuscht und sogar gemordet, was das Zeug hält.
Mit wunderbarem trockenem Humor und voller Situationskomik geht es auf Mörderjagd.
Die Schreibweise ist wie eine frische Brise, erfrischend und mitreißend.
Dazu die einem schon sehr ans Herz gewachsenen Charaktere. Starke Persönlichkeiten
und wie immer gewitzt und sehr scharfsinnig.
Die Orte sind sehr anschaulich und bildhaft beschrieben.
Überhaupt wird alles sehr detailliert dargestellt.
Dieser Krimi erhält wie immer sehr viel Lokalkolorit.
Ich hatte ein tolles Kopfkino.
Auch wenn man die ersten Bände nicht gelesen hat, kommt man sehr gut in die Geschichte rein.
Dieser Krimi ist allerbeste Unterhaltung. Achtung Suchtgefahr.

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