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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2018

Ein neues Leben für Holly

Gilde der Jäger - Engelsgift
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Holly wurde durch ein traumatisches Erlebnis, bei dem ihre Freundinnen bestialisch ermordet wurden, zu etwas, das nicht mehr menschlich ist, verwandelt. Sie lebt jetzt in einer in sich verwobenen Gesellschaft ...

Holly wurde durch ein traumatisches Erlebnis, bei dem ihre Freundinnen bestialisch ermordet wurden, zu etwas, das nicht mehr menschlich ist, verwandelt. Sie lebt jetzt in einer in sich verwobenen Gesellschaft von Wesen mit verschiedenen Kräften. So ganz genau habe ich mir in dieser Beziehung noch keine Klarheit zum Lesestoff erarbeiten können. Nur so viel ist absolut klar: Holly liebt ihre echte Familie, insbesondere ihre Schwester Mia. Holly hasst Venom, der sie zu dem Lebewesen gemacht hat, welches sie jetzt ist und ihre Freundinnen tötete. Weiter war keine durchgehende Handlung zu erkennen. Er Leser hat echt erst einmal genügend mit dem Kennenlernen von Hollys Umfeld zu tun. Mehr Informationen können auf den wenigen Seiten Leseprobe nicht verkraftet werden. Allerdings lassen die wenigen Zeilen im ersten Abschnitt "Geburt" auf mehr Spannung im Verlauf des Romans hoffen.

Veröffentlicht am 01.04.2025

Nichts für mich

Die Kurve
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Jetzt stehe ich vor einer schwierigen Aufgabe. Wie bewerte ich „Die Kurve“? Die Zusammenfassung auf dem Buch und auch die Leseprobe hatten mir viel versprochen. Dieses Versprechen konnte der Thriller leider ...

Jetzt stehe ich vor einer schwierigen Aufgabe. Wie bewerte ich „Die Kurve“? Die Zusammenfassung auf dem Buch und auch die Leseprobe hatten mir viel versprochen. Dieses Versprechen konnte der Thriller leider nicht einhalten. Ich habe keinerlei Spannung bemerkt. Die handelnden Personen waren charakterlich für mich nicht fassbar. Dubiose Telefonate zwischen dem Chef einer Gruppe von Personen, die jeden Auftrag bis hin zum Mord, ohne Fragen zu stellen, ausführen, waren eher sinnlos als mitreißend. Schon allein die Frage zu Beginn vieler dieser Telefonate: Wo bist du? Die darauf folgende Antwort habe ich fast immer als Lüge oder undurchsichtige Floskel empfunden. Gehen diese eh nicht normalen Menschen wirklich so miteinander um? Auf jeden Fall wieder keine Spannung für mich! Einzig die Informationen über das Leben der „Killer“ in ihrer Jugend und wie sie zu ihrem jetzigen Job gekommen sind, ergab für mich Sinn. Leider muss ich sagen: „Die Kurve“ hat bei mir nicht die Kurve gekriegt.

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Veröffentlicht am 29.09.2019

Zwillingsdrama

Flying High
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Mit 44 Seiten ist die Leseprobe eigentlich nicht kurz. Trotzdem habe ich noch nicht das Empfinden, dass ich mich wirklich schon eingelesen hätte. Obwohl der Stil recht modern wirkt, brauche ich noch Zeit, ...

Mit 44 Seiten ist die Leseprobe eigentlich nicht kurz. Trotzdem habe ich noch nicht das Empfinden, dass ich mich wirklich schon eingelesen hätte. Obwohl der Stil recht modern wirkt, brauche ich noch Zeit, um mich mit den Protagonisten arrangieren zu können. Klar ist, die Zwillinge Hailee und Katie haben eine extrem enge Verbindung. Diese Bindung wird durch (so glaube ich) einen schrecklichen Unfall, jäh unterbrochen. Katie ist tot. Hailee will nicht mehr weiter leben. Ihr Selbstmordversuch wird durch einen guten Bekannten vereitelt. Es sind noch jede Menge Fragen offen, die das Lesen interessant machen. Man wird sehen, wie sich die Handlung noch gestaltet.

Veröffentlicht am 03.09.2021

anspruchsvoll

Wo das Licht herkommt
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Diese Bewertung wird mir nicht leicht fallen. Entgegen dem ersten Eindruck aus der Leseprobe finde ich nun den Schreibstil der Autorin doch recht schwierig. Gedankliche Sprünge innerhalb der Kapitel sind ...

Diese Bewertung wird mir nicht leicht fallen. Entgegen dem ersten Eindruck aus der Leseprobe finde ich nun den Schreibstil der Autorin doch recht schwierig. Gedankliche Sprünge innerhalb der Kapitel sind mit viel Konzentration noch nachvollziehbar. Jedoch zwischen den Kapiteln hatte ich zeitweise echt Probleme die Zusammenhänge richtig zu ordnen. Auch treten etliche Bezeichnungen auf, die ich nicht zuordnen kann. Unsere Protagonistin - das als Junge verkleidete Mädchen - ist ein Kind und später eine junge Frau, die mit viel Mut und Glück ihr Leben meistert. Sie ist klug und wissbegierig. Kaum vorstellbar, dass sie sich in einer Welt voller "Knaben" verstellen und verstecken kann. Die Beschreibung der Studiengepflogenheiten für Jungs in der Obhut von Geistlichen ist durchaus nachvollziehbar. Jeder Student der heutigen Zeit sollte sich diesbezüglich eventuell kurz informieren. Absolut informativ sind die Kapitel in denen unser verkleidetes Mädchen sich in China befindet. Die Verhältnisse dort sind für uns moderne Menschen kaum zu glauben. Absolute Herrscher sind eben auch absolut unberechenbar, arrogant und sogar lächerlich.
Also insgesamt gesehen ist der Roman interessant und lehrreich, nur der Schreibstil ist nicht mein Fall. Die kurzen Zitate zu Beginn jedes Kapitels regen zum Nachdenken an. Das Cover finde ich nach wie vor schön. Klar geworden ist mir allerdings auch nach Ende des Romans nicht "Wo das Licht herkommt"?

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Veröffentlicht am 16.12.2019

nichts für mich

Im Schatten des Schwertes
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Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern ergeht, ich habe auf jeden Fall meinen Nerv für Literatur, die im asiatischen Raum angesiedelt ist, noch nicht gefunden. Diese Bücher kommen mir immer sehr langatmig ...

Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern ergeht, ich habe auf jeden Fall meinen Nerv für Literatur, die im asiatischen Raum angesiedelt ist, noch nicht gefunden. Diese Bücher kommen mir immer sehr langatmig vor. Die vielen mystischen Gestalten, zauberkräftigen Gegenstände, riesigen ineinander verwobenen Schicksale und rituellen Traditionen, familiären Verstrickungen überfordern mein Verständnis. Vieles bleibt für mich einfach das Produkt einer anderen Welt. Obwohl ich sagen muss, "Die Lotosblüte" von Hwang Sok-Yong habe ich förmlich verschlungen. Doch der Versuch mit "Im Schatten des Schwertes" war für mich enttäuschend. Leider.

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