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Veröffentlicht am 02.04.2025

Nette Teenie-RomCom für zwischendurch

Maybe Meant To Be
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Der Roman "Maybe Meant To Be: Füreinander bestimmt - vielleicht" von K. L. Walther erzählt die Geschichte von Sage, Charlie, Nick und Luke.
Charlie, der beliebteste Schüler und Schulsprecher, wechselt ...

Der Roman "Maybe Meant To Be: Füreinander bestimmt - vielleicht" von K. L. Walther erzählt die Geschichte von Sage, Charlie, Nick und Luke.
Charlie, der beliebteste Schüler und Schulsprecher, wechselt seine Freundinnen ungefähr alle zwei Wochen. Alle denken, der Grund wäre, dass er insgeheim in Sage, seine beste Freundin seit Kindertagen, verliebt ist. Die quirlige und liebenswerte Sage hatte sich als gebeuteltes Scheidungskind bisher noch nie auf eine ernsthafte Beziehung eingelassen, doch sie fühlt sich zu Charlies ruhigerem Zwillingsbruder Nick hingezogen. Sie möchte jedoch nicht, dass das öffentlich bekannt ist und verrät auch Charlie nichts davon.
Und Charlie traut sich nicht, zu seinen aufkeimenden Gefühlen für Luke zu stehen, der mit seinem Erscheinen im neuen Schuljahr alles durcheinanderbringt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sage und Charlie erzählt. Hier hätte ich zusätzliche Kapitel aus Sicht von Luke (und Nick?) ganz interessant gefunden, aber andererseits wäre es dann vielleicht zu chaotisch geworden.
Der Schreibstil ist locker-leicht und das Buch liest sich recht schnell und flüssig. Ich bin hier vermutlich nicht ganz die richtige Zielgruppe, es ist eher ein Teenie-/Jugendroman. Dennoch war es ganz unterhaltsam.
Die Beziehung zwischen Sage und Nick fand ich nicht sonderlich spannend, aber die süße Romanze zwischen Luke und Charlie hat mir gut gefallen.
Das Buch hat schon so einige Klischees und stereotype Rollenbilder, ist auch irgendwie „typisch amerikanisch“ und hat nicht sonderlich viel Tiefe. Aber das darf man bei diesem Genre wohl auch nicht erwarten.
Das Ende war mir dann ein wenig zu knapp abgehandelt, hier wäre noch Luft nach oben gewesen.
Insgesamt aber eine ganz nette RomCom, die man gut mal als leichte Unterhaltung zwischendurch lesen kann. Sicher besser geeignet für Jugendliche oder junge Erwachsene.
Mein Genre ist das normalerweise nicht ganz und ich schwankte bei der Bewertung, vergebe aber letztlich doch 3,5⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2025

Nette Teenie-RomCom für zwischendurch

Maybe Meant To Be
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Der Roman "Maybe Meant To Be: Füreinander bestimmt - vielleicht" von K. L. Walther erzählt die Geschichte von Sage, Charlie, Nick und Luke.
Charlie, der beliebteste Schüler und Schulsprecher, wechselt ...

Der Roman "Maybe Meant To Be: Füreinander bestimmt - vielleicht" von K. L. Walther erzählt die Geschichte von Sage, Charlie, Nick und Luke.
Charlie, der beliebteste Schüler und Schulsprecher, wechselt seine Freundinnen ungefähr alle zwei Wochen. Alle denken, der Grund wäre, dass er insgeheim in Sage, seine beste Freundin seit Kindertagen, verliebt ist. Die quirlige und liebenswerte Sage hatte sich als gebeuteltes Scheidungskind bisher noch nie auf eine ernsthafte Beziehung eingelassen, doch sie fühlt sich zu Charlies ruhigerem Zwillingsbruder Nick hingezogen. Sie möchte jedoch nicht, dass das öffentlich bekannt ist und verrät auch Charlie nichts davon.
Und Charlie traut sich nicht, zu seinen aufkeimenden Gefühlen für Luke zu stehen, der mit seinem Erscheinen im neuen Schuljahr alles durcheinanderbringt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sage und Charlie erzählt. Hier hätte ich zusätzliche Kapitel aus Sicht von Luke (und Nick?) ganz interessant gefunden, aber andererseits wäre es dann vielleicht zu chaotisch geworden.
Der Schreibstil ist locker-leicht und das Buch liest sich recht schnell und flüssig. Ich bin hier vermutlich nicht ganz die richtige Zielgruppe, es ist eher ein Teenie-/Jugendroman. Dennoch war es ganz unterhaltsam.
Die Beziehung zwischen Sage und Nick fand ich nicht sonderlich spannend, aber die süße Romanze zwischen Luke und Charlie hat mir gut gefallen.
Das Buch hat schon so einige Klischees und stereotype Rollenbilder, ist auch irgendwie „typisch amerikanisch“ und hat nicht sonderlich viel Tiefe. Aber das darf man bei diesem Genre wohl auch nicht erwarten.
Das Ende war mir dann ein wenig zu knapp abgehandelt, hier wäre noch Luft nach oben gewesen.
Insgesamt aber eine ganz nette RomCom, die man gut mal als leichte Unterhaltung zwischendurch lesen kann. Sicher besser geeignet für Jugendliche oder junge Erwachsene.
Mein Genre ist das normalerweise nicht ganz und ich schwankte bei der Bewertung, vergebe aber letztlich doch 3,5⭐️

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Nicht nur für Skater-Girls: Unterhaltsames Kinderbuch mit vier starken Mädchen-Charakteren

Die Kickflip-Bande – Rebellinnen auf Rollen
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Bei einem langweiligen Sonntagsspaziergang mit ihren Eltern lernt die Harry-Potter-verrückte Rosa zufällig die selbstbewusste Müjde kennen und kommt durch sie zum Skaten, völliges Neuland für sie! Und ...

Bei einem langweiligen Sonntagsspaziergang mit ihren Eltern lernt die Harry-Potter-verrückte Rosa zufällig die selbstbewusste Müjde kennen und kommt durch sie zum Skaten, völliges Neuland für sie! Und dann kommen auch noch die rebellische Toni und die brave Natalia zu den Mädchen dazu - und schon haben wir die Kicklip-Bande komplett.
Die vier Mädchen haben alle völlig unterschiedliche Charaktere und stammen aus ganz verschiedenen Familien/Milieus, aber das Skateboardfahren verbindet die vier ebemso wie schon bald auch eine tiefe Freundschaft. So könnte es immer bleiben, doch dann verletzt sich Natalia beim Skaten und ihre überfürsorgliche Mutter will gleich den ganzen Skatepark schließen lassen. Aber der ist doch das Zuhause der Kickflip-Bande. Sie müssen dringend etwas dagegen unternehmen!

Das Buch ist sehr modern gestaltet mit unterschiedlichen Schriftarten/Schriftgrößen sowie etlichen Illustrationen, das lockert das Buch etwas auf und ist vielleicht besonders bei „Lesemuffeln“ ein Thema. Die moderne Gestaltung hat besonders meinem Kind sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist nicht nur für Skater-Girls geeignet, auch wenn jemand bisher mit Skateboards nicht viel am Hut hatte, kann man das Buch super lesen. Wir haben uns mit den vier starken Mädchen-Charakteren sehr gut unterhalten gefühlt!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2025

"Und ich spüre meine Kindheit in mir ... - Eine Aufarbeitung

Ein Mann seiner Klasse
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In „Ein Mann seiner Klasse“ erzählt Christian Baron von seiner Kindheit in Kaiserslautern in den neunziger Jahren, wo er in ärmsten Verhältnissen mit einem gewalttätigen, alkoholkranken Vater und einer ...

In „Ein Mann seiner Klasse“ erzählt Christian Baron von seiner Kindheit in Kaiserslautern in den neunziger Jahren, wo er in ärmsten Verhältnissen mit einem gewalttätigen, alkoholkranken Vater und einer depressiven Mutter aufwuchs.
Er zeigt auf sehr persöniche und erschütternde Weise auf, was es heißt, im „reichen Deutschland“ in Armut und ohne Perspektiven aufzuwachsen, zu hungern, auf vieles verzichten zu müssen, Gewalt durch den Vater zu erleben. Und wie er trotzdem seinen Vater liebte und sich wünschte, dieser würde ihm ein anderer Vater sein. Trotz allem gelang es ihm, seinen Weg zu gehen und ein anderes, besseres Leben möglich zu machen.

Jeder trägt seine Kindheit in sich und viele von uns müssen das eine oder andere später im Leben aufarbeiten; die einen mehr, die anderen weniger. Christian Baron wuchs in extremen Verhältnissen auf. Diese literarische Umsetzung ist gleichzeitig natürlich auch eine persönliche Aufarbeitung. Teilweise kommt das sehr heftig rüber und mag manchen übertrieben vorkommen, muss aber wohl so sein, um verstanden zu werden. Es zeigt einen Teil der Gesellschaft, den manche gerne übersehen. Das ist stellenweise schockierend, aber auch sehr berührend und mutig, solch eine Vergangenheit ohne Scham zu offenbaren.

"Seit Jahren habe ich unseren alten Wohnblock nicht mehr gesehen. Jetzt stehe ich davor, und ich spüre meine Kindheit in mir, sie arbeitet wie Holz, sie beglückt wie ein Magenbitter, sie schmerzt wie ein Geschwür und sie heilt wie eine Wunde."

"Onkel Ralf hatte uns nicht beim Verein in unserer Nachbarschaft untergebracht, sondern bei einem Vorortklub, dessen Gelände von neu gebauten Einfamilienhäusern umgeben war. Noch bevor die weiterführende Schule begann, kam ich dadurch in Kontakt mit Menschen, die in einem Haus aufgewachsen waren. Die nie hungerten. Deren Mutter lebte. Die wussten, wie Urlaub gehen. Die schwimmen konnten. Deren Vater noch da war. Die keine Absagen von Gymnasien erhielten. In deren Garage zwei Autos parkten. Die an jeder Klassenfahrt teilnehmen konnten. Bei denen nicht alle paar Wochen die Polizei vor der Tür stand."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2025

"Und ich spüre meine Kindheit in mir ... - Eine Aufarbeitung

Ein Mann seiner Klasse
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In „Ein Mann seiner Klasse“ erzählt Christian Baron von seiner Kindheit in Kaiserslautern in den neunziger Jahren, wo er in ärmsten Verhältnissen mit einem gewalttätigen, alkoholkranken Vater und einer ...

In „Ein Mann seiner Klasse“ erzählt Christian Baron von seiner Kindheit in Kaiserslautern in den neunziger Jahren, wo er in ärmsten Verhältnissen mit einem gewalttätigen, alkoholkranken Vater und einer depressiven Mutter aufwuchs.
Er zeigt auf sehr persöniche und erschütternde Weise auf, was es heißt, im „reichen Deutschland“ in Armut und ohne Perspektiven aufzuwachsen, zu hungern, auf vieles verzichten zu müssen, Gewalt durch den Vater zu erleben. Und wie er trotzdem seinen Vater liebte und sich wünschte, dieser würde ihm ein anderer Vater sein. Trotz allem gelang es ihm, seinen Weg zu gehen und ein anderes, besseres Leben möglich zu machen.

Jeder trägt seine Kindheit in sich und viele von uns müssen das eine oder andere später im Leben aufarbeiten; die einen mehr, die anderen weniger. Christian Baron wuchs in extremen Verhältnissen auf. Diese literarische Umsetzung ist gleichzeitig natürlich auch eine persönliche Aufarbeitung. Teilweise kommt das sehr heftig rüber und mag manchen übertrieben vorkommen, muss aber wohl so sein, um verstanden zu werden. Es zeigt einen Teil der Gesellschaft, den manche gerne übersehen. Das ist stellenweise schockierend, aber auch sehr berührend und mutig, solch eine Vergangenheit ohne Scham zu offenbaren.

"Seit Jahren habe ich unseren alten Wohnblock nicht mehr gesehen. Jetzt stehe ich davor, und ich spüre meine Kindheit in mir, sie arbeitet wie Holz, sie beglückt wie ein Magenbitter, sie schmerzt wie ein Geschwür und sie heilt wie eine Wunde."

"Onkel Ralf hatte uns nicht beim Verein in unserer Nachbarschaft untergebracht, sondern bei einem Vorortklub, dessen Gelände von neu gebauten Einfamilienhäusern umgeben war. Noch bevor die weiterführende Schule begann, kam ich dadurch in Kontakt mit Menschen, die in einem Haus aufgewachsen waren. Die nie hungerten. Deren Mutter lebte. Die wussten, wie Urlaub gehen. Die schwimmen konnten. Deren Vater noch da war. Die keine Absagen von Gymnasien erhielten. In deren Garage zwei Autos parkten. Die an jeder Klassenfahrt teilnehmen konnten. Bei denen nicht alle paar Wochen die Polizei vor der Tür stand."

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