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Veröffentlicht am 15.06.2025

Wie ich eine Eiskönigin zum Schmelzen bringe

Die Anwältin
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Worum es geht:
Lydia liebt Herausforderungen und in ihrer Chefin Cecile, eine aufstrebende Rechtsanwältin, hat sie diese auch gefunden. Nie ist dies Zufrieden, wirft ihr nur genervte Blicke zu. Doch auf ...

Worum es geht:
Lydia liebt Herausforderungen und in ihrer Chefin Cecile, eine aufstrebende Rechtsanwältin, hat sie diese auch gefunden. Nie ist dies Zufrieden, wirft ihr nur genervte Blicke zu. Doch auf einer Firmenfeier zeigt Cecile ihr wahres Ich und das mit ganz vielen Gefühlen.

Mein Fazit:
Dies ist der erste Roman von Bobbie Young und sie hat mich wirklich überrascht. Man ist gleich mittendrin in der Story, was ich immer sehr gerne mag. Mir hat die Story richtig gut gefallen und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Ich konnte mich gut in Lydia und Cecile hineinversetzen. Die Story ist spannend geschrieben, wobei erotische Szenen nur angedeutet wurden, was für mich auch völlig in Ordnung ist. Mir ist es lieber so, als wenn ich Sexszenen im Buch habe, die mir gar nicht zusagen.
Zum Ende hin wurde es schon mal ein bisschen langatmig, da habe ich mal ein bisschen quergelesen, war also gar nicht schlimm. Für mich ist es eine rundum gelungene Lovestory.

Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne eine Lovestory ohne Kitsch lesen möchten und ich gebe gerne 4 gute Sterne.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Think positive

Morden in der Menopause mit dem richtigen Mindset
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Worum es geht:
Die 48-jährige Liv, Hausfrau, Ehefrau, Mutter und Schwiegertochter, steht weiterhin völlig unter Strom. Zunächst dachte sie, sie hätte alle Katastrophen hinter sich gelassen, da kommen neue ...

Worum es geht:
Die 48-jährige Liv, Hausfrau, Ehefrau, Mutter und Schwiegertochter, steht weiterhin völlig unter Strom. Zunächst dachte sie, sie hätte alle Katastrophen hinter sich gelassen, da kommen neue Aufgaben auf sie zu. Und wieder gibt es nur einen Ausweg, um aus der Misere wieder herauszukommen. Weiter Morde. Und dann wieder die gleiche Frage, wohin mit den Leichen?

Mein Fazit:

Ich habe bereits den ersten Teil der Reihe Morden in der Menopause gelesen und ich habe mich köstlich amüsiert. Meiner Ansicht nach sollte der erste Teil auch unbedingt vor dem 2. Teil gelesen werden. Auch bei diesem Buch habe ich wieder herzhaft gelacht. Die Story strotzt nur so von einer Art der Satire, die ich total gerne mag. Das Buch ist flüssig zu lesen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Allerdings muss ich auch zugeben, dass der 2. Teil nicht ganz an den ersten Teil herankommt.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Kenner des 1. Teils und ich vergebe gerne 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Das Leben ist kein Film

Perlschnureffekt
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Worum es geht:
Ama war immer eine Draufgängerin und Partygängerin und nie die Tochter, die ihre Eltern sich gewünscht haben. Doch seit sie mit der Anwältin Miranda zusammen ist, mit der sie mittlerweile ...

Worum es geht:
Ama war immer eine Draufgängerin und Partygängerin und nie die Tochter, die ihre Eltern sich gewünscht haben. Doch seit sie mit der Anwältin Miranda zusammen ist, mit der sie mittlerweile sogar verlobt ist, wird sie von ihnen akzeptiert. Miranda hat Ama gebändigt. Bevor sie heiraten arbeitet Ama noch einmal auf einer Zitronenplantage. Dort lernt sie die Bäckerin Teri kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Teri mäkelt nicht an ihr herum, sie nimmt Ama so, wie sie ist. Da verschwindet Ama plötzlich. In ihrem Liebeskummer lernt sie Yale kennen, die nach Frankreich gehen möchte. Da bricht Teri alle ihre Zelte ab und geht mit Yale nach Frankreich. Doch Ama kann sie nicht vergessen.

Mein Fazit:
Elena Reitinger hat ihren ganz eigenen Erzählstil, in den man zunächst hineinfinden muss. Schnell merkt man allerdings, dass er entschleunigt. Es wird viel erzählt, was so um die Geschichte herum ist, wie z.B. die Gegend. Es hat eine ganz zarte Art und legt sich um einen herum, wie eine Decke. Man muss sich schon darauf einlassen und man sollte Lust auf ein Buch haben, dass ganz langsam und seicht ist. Die drei Freundinnen Ama, Teri und Yale haben alle ein Päckchen zu tragen. Sie müssen sich zunächst selber finden und machen hier eine tolle Entwicklung durch. Die drei haben eine Dreierbeziehung zueinander. Ich habe schon einige Bücher mit dem Thema gelesen, aber dieses hier ist das erste Buch, dem ich die Beziehung wirklich abnehme. Auch wenn mir das Buch stellenweise etwas langatmig wurde, hat es mir sehr gut gefallen, weil es mich entschleunigt hat. Außerdem gibt es ein paar sehr schöne Sätze. Das Buch ist auf alle Fälle was für Leserinnen, die sehr empathisch sind. Ich empfehle euch die Leseprobe um festzustellen, ob euch der Erzählstil gefällt.

Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung für alle, die mal entschleunigen wollen und 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Verliebt in die Frau aus der Zukunft

Pride und Prejudice und Pittsburgh
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Worum es geht:
Nachdem Audrey Cameron von ihrer ersten großen Liebe verlassen wurde, ist sie nur noch antriebslos. Eigentlich möchte sie an einer Kunstschule studieren, schafft es aber nicht mehr zu malen. ...


Worum es geht:
Nachdem Audrey Cameron von ihrer ersten großen Liebe verlassen wurde, ist sie nur noch antriebslos. Eigentlich möchte sie an einer Kunstschule studieren, schafft es aber nicht mehr zu malen. Außerdem möchte sie nie wieder für Gefühle für einen Menschen investieren, da dies eh nur mit Schmerzen endet. So sitzt sie nun tagein, tagaus im Laden ihrer Eltern hinter dem Verkaufstresen und weiß nichts mit sich anzufangen. Als der Stammkunde Mr. Montgomery ihr eine Münze zuwirft, befindet Audrey sich plötzlich im Jahre 1812. Eine nette junge Dame namens Lucy entdeckt sie und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Audrey lernt Lucys Welt kenne, eine Welt, in der Frauen sehr eingeschränkt sind. Nachdem Audrey glaubt, dass sie wieder in ihre Zeit zurückkann, sobald sie Mr. Right gefunden hat, macht Lucy sie mit den Junggesellen ihres Ortes bekannt. Und was, wenn Audrey sich in keinen dieser Männer verliebt?

Mein Fazit:
Hierbei handelt es sich um einen wunderschönen und spannender Liebesroman, der ganz zärtlich und seicht daherkommt. Deshalb ist er auch für junge Mädchen ab 14 Jahren gut geeignet. Die Story lässt sich so runterlesen und ist sehr romantisch. Dazu lernt man auch noch einiges über das Leben einer jungen Frau Anfang des 19. Jahrhunderts kennen und vor allem, wie abhängig und eingeschränkt ihr Leben war. Das war teilweise sehr bedrückend für mich. Ich musste hierbei daran denken, dass es auch heute noch Länder gibt, in denen das Leben einer Frau weniger wert ist, als das der Männer. In manchen Ländern scheint für Frauen auch heute noch 1812 zu sein. Eine angenehme Spannung erhält das Buch dadurch, das nicht ganz klar ist, ob und wie Audrey zurück zu ihrer Zeit gelangt. Natürlich hat das Buch ein bisschen was von Jane Austen. Die Reise ins 19. Jahrhundert und die zarte Lovestory hat mir sehr gut gefallen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Romantiker da draußen mit 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Eine Matratze spielt Schicksal

Note to myself: Liebe ist keine Option
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Worum es geht:
Alice erwischt ihren Freund mit ihrer Freundin in ihrem Bett. So kommt es, dass sie einen neuen Ex-Freund und eine neue Ex-Freundin hat. Da sie dann auch lieber eine Ex-Matratze haben möchte, ...

Worum es geht:
Alice erwischt ihren Freund mit ihrer Freundin in ihrem Bett. So kommt es, dass sie einen neuen Ex-Freund und eine neue Ex-Freundin hat. Da sie dann auch lieber eine Ex-Matratze haben möchte, schmeißt sie diese aus dem Fenster und trifft dabei allerdings Lennon auf den Kopf. Der besteht darauf, dass Alice zur Wiedergutmachung mit ihm ausgehen muss, was dann auch ganz nett wird. Trotzdem hat Alice von Männern die Nase voll. Sie hat eine Liste erstellt mit Dingen, die frau viel besser ohne Männer machen kann. Doch irgendwie ist Lennon echt süß.

Mein Fazit:
Ich finde, dass dieses ein wunderschönes Wohlfühlbuch ist, bei dem ich hin und wieder auch mal geschmunzelt habe. Es war genau so, wie ich es erwartet habe, wobei mir das Cover nicht ganz so gut gefallen hat. Alice ist mir gleich sehr sympathisch gewesen. Außerdem ist man sofort mittendrin in der Story, was ich sehr gerne mag. Zwischendurch hatte ich mal die Befürchtung, dass es langweilig werden könnte, aber da kam dann schon der nächste Knaller. Sehr nett und witzig fand ich auch die Listen, die Alice immer erstellt. Auf alle Fälle kann ich sagen, alle die Ali Hazelwood lieben, werden auch diese Lovestory von Kira Mohn gerne lesen. In mir hat Kira Mohn jedenfalls einen neuen Fan gefunden.

Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne.

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