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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2026

Interessante Idee

A Lesson in Murder
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An der Eliteschule St. Moriarty wurde eine Mitschülerin getötet. Nachdem Astoria als Hauptverdächtige gilt, setzt sie alles daran, den Mord selbst aufzuklären. Dafür muss sie sogar mit ihren Erzfeinden ...

An der Eliteschule St. Moriarty wurde eine Mitschülerin getötet. Nachdem Astoria als Hauptverdächtige gilt, setzt sie alles daran, den Mord selbst aufzuklären. Dafür muss sie sogar mit ihren Erzfeinden zusammenarbeiten.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich fand das Szenario mit den verschiedenen Ermittlungshäusern ganz spannend. Zudem muss man sagen, ist das Cover richtig gut geworden und spricht mich sehr an.
Obwohl die Geschichte gleich mit einem Drohbrief und einer Leiche losgeht, hatte ich ein paar Probleme hier herein zu finden. Man erfährt recht wenig vom Schulalltag und wie man an der Schule ausgebildet wird. Das fand ich schonmal schade. Die Protagonisten haben mich leider auch nicht wirklich überzeugt. Astoria steht logischerweise im Fokus, aber dennoch finde ich sie ein wenig farblos. Meiner Meinung nach erfährt man einfach viel zu wenig von den einzelnen Personen, insbesondere auch von ihren Freunden. Es wurden einige Themen im Verlauf der Geschichte angerissen, aber nicht groß ausgeführt. Die Ermittlungsarbeiten waren mir viel zu wenig und zu einfach und ich frage mich, was die Polizei eigentlich gemacht hat. Auch die Auflösung war für mich nicht logisch und hat irgendwie nicht gepasst.
Die Idee und die Ansätze waren wirklich gut, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Vielleicht entspreche ich auch einfach nicht der favorisierten Altersklasse.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

starker Anfang

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Liv hat die Teilnahme an dem begehrten Autorenwettbewerb für den nächsten Weltbestseller gewonnen. Auch wenn sie sich keine großen Chancen ausrechnet, soll dieser ihr helfen ihren Webtoon bekannter zu ...

Liv hat die Teilnahme an dem begehrten Autorenwettbewerb für den nächsten Weltbestseller gewonnen. Auch wenn sie sich keine großen Chancen ausrechnet, soll dieser ihr helfen ihren Webtoon bekannter zu machen. Doch es kommt alles anders als gedacht und auf Liv wartet nicht nur eine Überraschung.

Der Anfang des Buches war wirklich sehr vielversprechend. Schon allein die Anreise von Liv war lustig und unterhaltsam.

Der Schreibstil ist angenehm und meist locker zu lesen. Die Autorin hat sehr viel Witz und Fantasie in ihre Charaktere und die Geschichte einfließen lassen.
Wie bereits erwähnt hat mir Liv besonders am Anfang gefallen. Mit ihrer vorlauten Art und dem Talent in Fettnäpfchen zu treten war sie mir gleich sympathisch. Irgendwann war das Verhalten aber unpassend und nervig. Die Beziehung zu Flame habe ich so gar nicht gefühlt. Das Verhalten zwischen den beiden war teilweise sehr übertrieben und unangebracht. Es ging alles viel zu schnell und ich konnte das gar nicht nachvollziehen. Mir hat einfach die Tiefe gefehlt und das passende Verhalten zum Verlauf der Geschichte.

Irgendwann war der Flow nicht mehr da und ich war froh, als es vorbei war, obwohl ich die Story eigentlich ganz interessant und bis zu einem bestimmten Punkt auch spannend fand. Die Challenges waren gut und auch das Ende wurde nochmal spannend gemacht, aber ich werde die Fortsetzung wohl dennoch eher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Kann man die Sonne stehlen?

Der Sonnendieb
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An sich finde ich die Geschichte ganz süß und auch die Illustrationen sind toll, allerdings kommt mir der Text teilweise etwas abgehackt beziehungsweise durcheinander vor. Das Eichhörnchen denkt, dass ...

An sich finde ich die Geschichte ganz süß und auch die Illustrationen sind toll, allerdings kommt mir der Text teilweise etwas abgehackt beziehungsweise durcheinander vor. Das Eichhörnchen denkt, dass jemand die Sonne geklaut hat, aber der Vogel erklärt ihm wie die Jahreszeiten die Sonneneinstrahlung auf der Erde verändern. Meiner Meinung nach hätte man das noch ein bisschen besser oder ausführlicher vermitteln können.
Die Zusammenfassung am Ende auf der noch einmal gezielt das Wissen vermittelt wird finde ich super. Hier kann man immer nochmal nachlesen.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

War mir leider zu wenig

Erschöpfung
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Sich wieder lebendig fühlen in einer Welt, die ermüdet.
Ich denke von diesem Satz fühlen sich so einige angesprochen – so wie ich auch. Ich hatte mir zum einen Erklärungen und zum anderen Auswege und Hilfestellungen ...

Sich wieder lebendig fühlen in einer Welt, die ermüdet.
Ich denke von diesem Satz fühlen sich so einige angesprochen – so wie ich auch. Ich hatte mir zum einen Erklärungen und zum anderen Auswege und Hilfestellungen zum Thema Erschöpfung gewünscht.
Mir war dabei durchaus bewusst, dass mich hier nicht das ganze Buch ansprechen wird, da es sich doch um ein sehr komplexes und weitreichendes Thema in der heutigen Gesellschaft handelt.
Leider konnte ich aber nicht so viel für mich mitnehmen, wie gewünscht.
Das Buch ist in 2. Teile aufgeteilt. Der erste Teil ist dabei sehr zahlen- und faktenlastig. Es ist sehr theoretisch gehalten und nimmt oft Bezug auf die Pandemie.
Im 2. Teil, der sich deutlich besser lesen lässt, stehen Beispiele und persönliche Erlebnisse im Vordergrund. Für mich war es aber weitestgehend eine Aneinanderreihung von Ergebnissen und Fallbeispielen und es gab mir zu wenig Lösungsansätze. Ich hätte mir auch Hilfestellungen oder auch mal eine Anleitung gewünscht um gleich aktiv zu werden. Das war mir leider zu wenig.
Auch wenn mich die persönlichen Erlebnisse berührt haben und mich manche Situationen auch angesprochen haben, kann ich jetzt konkret nicht so viel für mich mitnehmen außer mehr Spaß und Spiel in mein Leben einzubauen.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

War nicht meins

Achtzehnter Stock
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Schauspielerin Wanda lebt mit ihrer Tochter im 18. Stock eines Berliner Plattenbaus. Ihr größter Wunsch ist es endlich aus diesem tristen Leben rauszukommen, aber das ist nicht so einfach.
Dieses Buch ...

Schauspielerin Wanda lebt mit ihrer Tochter im 18. Stock eines Berliner Plattenbaus. Ihr größter Wunsch ist es endlich aus diesem tristen Leben rauszukommen, aber das ist nicht so einfach.
Dieses Buch startet direkt mit einem für mich überraschenden Ereignis. In den relativ wenigen Seiten des Buches passiert doch erstaunlich viel.
Wandas Leben ist wirklich trist und auch ein wenig deprimieren. Während die Tage dahinsiechen geht das wohl einmalig verdiente Geld zuneige und es muss dringend Neues her.
Der Schreibstil passt zur Stimmung und Entwicklung des Buches, aber mein Geschmack ist es leider nicht. Er konnte mich nicht fesseln oder bewegen. Auch die Charaktere sind für mich sehr unsympathisch und distanziert geblieben. Eigentlich konnte ich über Wanda nur den Kopf schütteln. Ich konnte die meisten Handlungen nicht nachvollziehen und hatte im Verlauf des Buches auch kein Mitleid mehr mit ihr. Durch die kurzen Kapitel kam ich aber doch recht zügig voran.
Einige Themen werden angedeutet und dann aber plötzlich ignoriert und als nicht relevant dargestellt. Schwerwiegende und gesundheitliche Probleme haben 2 Seiten später gar nicht mehr existiert. Das konnte ich auch nicht so recht nachvollziehen.
Ich fand das Thema eigentlich interessant, um mal mehr über das Leben von „sozial Schwachen“ im Plattenbau einer Großstadt und die Möglichkeit seine Zukunft zu ändern zu erfahren. Leider war das Buch eher eine knappe Berichterstattung einiger Monate in denen es auf und ab ging.

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