Profilbild von Ketty

Ketty

Lesejury Star
offline

Ketty ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ketty über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2025

War mir leider zu wenig

Erschöpfung
0

Sich wieder lebendig fühlen in einer Welt, die ermüdet.
Ich denke von diesem Satz fühlen sich so einige angesprochen – so wie ich auch. Ich hatte mir zum einen Erklärungen und zum anderen Auswege und Hilfestellungen ...

Sich wieder lebendig fühlen in einer Welt, die ermüdet.
Ich denke von diesem Satz fühlen sich so einige angesprochen – so wie ich auch. Ich hatte mir zum einen Erklärungen und zum anderen Auswege und Hilfestellungen zum Thema Erschöpfung gewünscht.
Mir war dabei durchaus bewusst, dass mich hier nicht das ganze Buch ansprechen wird, da es sich doch um ein sehr komplexes und weitreichendes Thema in der heutigen Gesellschaft handelt.
Leider konnte ich aber nicht so viel für mich mitnehmen, wie gewünscht.
Das Buch ist in 2. Teile aufgeteilt. Der erste Teil ist dabei sehr zahlen- und faktenlastig. Es ist sehr theoretisch gehalten und nimmt oft Bezug auf die Pandemie.
Im 2. Teil, der sich deutlich besser lesen lässt, stehen Beispiele und persönliche Erlebnisse im Vordergrund. Für mich war es aber weitestgehend eine Aneinanderreihung von Ergebnissen und Fallbeispielen und es gab mir zu wenig Lösungsansätze. Ich hätte mir auch Hilfestellungen oder auch mal eine Anleitung gewünscht um gleich aktiv zu werden. Das war mir leider zu wenig.
Auch wenn mich die persönlichen Erlebnisse berührt haben und mich manche Situationen auch angesprochen haben, kann ich jetzt konkret nicht so viel für mich mitnehmen außer mehr Spaß und Spiel in mein Leben einzubauen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 11.03.2025

War nicht meins

Achtzehnter Stock
0

Schauspielerin Wanda lebt mit ihrer Tochter im 18. Stock eines Berliner Plattenbaus. Ihr größter Wunsch ist es endlich aus diesem tristen Leben rauszukommen, aber das ist nicht so einfach.
Dieses Buch ...

Schauspielerin Wanda lebt mit ihrer Tochter im 18. Stock eines Berliner Plattenbaus. Ihr größter Wunsch ist es endlich aus diesem tristen Leben rauszukommen, aber das ist nicht so einfach.
Dieses Buch startet direkt mit einem für mich überraschenden Ereignis. In den relativ wenigen Seiten des Buches passiert doch erstaunlich viel.
Wandas Leben ist wirklich trist und auch ein wenig deprimieren. Während die Tage dahinsiechen geht das wohl einmalig verdiente Geld zuneige und es muss dringend Neues her.
Der Schreibstil passt zur Stimmung und Entwicklung des Buches, aber mein Geschmack ist es leider nicht. Er konnte mich nicht fesseln oder bewegen. Auch die Charaktere sind für mich sehr unsympathisch und distanziert geblieben. Eigentlich konnte ich über Wanda nur den Kopf schütteln. Ich konnte die meisten Handlungen nicht nachvollziehen und hatte im Verlauf des Buches auch kein Mitleid mehr mit ihr. Durch die kurzen Kapitel kam ich aber doch recht zügig voran.
Einige Themen werden angedeutet und dann aber plötzlich ignoriert und als nicht relevant dargestellt. Schwerwiegende und gesundheitliche Probleme haben 2 Seiten später gar nicht mehr existiert. Das konnte ich auch nicht so recht nachvollziehen.
Ich fand das Thema eigentlich interessant, um mal mehr über das Leben von „sozial Schwachen“ im Plattenbau einer Großstadt und die Möglichkeit seine Zukunft zu ändern zu erfahren. Leider war das Buch eher eine knappe Berichterstattung einiger Monate in denen es auf und ab ging.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2025

Interessant, aber etwas schwach umgesetzt

If We Were Gods
0

Olivia ist überglücklich. Sie darf an der Arcane Academy studieren. In den 5 talentierten Studenten aus Professor Goodwells Kurs findet sie schnell Freunde. Gemeinsam bereisen sie die Arkanen Ebenen. Doch ...

Olivia ist überglücklich. Sie darf an der Arcane Academy studieren. In den 5 talentierten Studenten aus Professor Goodwells Kurs findet sie schnell Freunde. Gemeinsam bereisen sie die Arkanen Ebenen. Doch sie wollen weiter nach unten und begeben sich heimlich auf die unbekannten und verbotenen Ebenen.
Lara Große hat hier eine interessante und neue Welt erschaffen. Diese ist gut ausgearbeitet, aber die Komplexität hat mich, besonders zu Anfang, etwas erschlagen. Ich musste mich ziemlich konzentrieren um hier rein zu kommen.
Die Storyline an sich fand ich interessant, wenn auch nicht sooo überraschend.
Olivia ist der Hauptcharakter des Buches. Leider ist sie mir aber bis zum Ende hin nicht so sympathisch geworden. Irgendwie waren auch alle anderen sehr distanziert und farblos. Ich konnte deren Gefühle und Handlungen oftmals nicht so richtig nachempfinden. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass im Laufe des Buches einfach sehr viele verschiedene Lebensweisen und Entwicklungen untergebracht und „abgearbeitet“ wurden.
Der Schreibstil ist gut und das Buch lässt sich flüssig lesen.
Leider konnte mich die Geschichte der Academy-Studenten nicht so richtig mitreißen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2024

Hatte mir mehr erhofft

Eulenschrei
0

Eine grausame Mordserie erschüttert Berlin. Die Ermittler Carlotta Weiss und Nils Trojan tappen im Dunkeln. Es scheint keine Verbindung der Opfer zu geben. Nur durch Carlottas außergewöhnliche Ermittlungsmethoden ...

Eine grausame Mordserie erschüttert Berlin. Die Ermittler Carlotta Weiss und Nils Trojan tappen im Dunkeln. Es scheint keine Verbindung der Opfer zu geben. Nur durch Carlottas außergewöhnliche Ermittlungsmethoden kommen Sie dem Täter immer Näher.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass es sich um hier um mein erstes Buch von Max Bentow handelt. Ich kannte also die vorherige Reihe nicht, was meiner Meinung nach aber auch nicht weiter schlimm war.
An den Schreibstil musste ich mich anfangs irgendwie erstmal gewöhnen. Er ist auf keinen Fall schlecht, aber auch nicht so einnehmend und fesselnd wie ich es mir gewünscht hätte. Erzählt wird nicht aus der Ich-Perspektive. Ich mag das eigentlich immer ganz gern. So konnte man aber leider die Hauptcharaktere nicht besonders gut kennenlernen. Man hat als Leser nicht so viel über Carlotta und Nils erfahren und auch über sonst keinen. Ich hatte das Gefühl, alle Geschichten, also sowohl die der Opfer und Familien als auch die der Ermittler, wurden kurz angerissen, aber es blieb dann nicht genug Zeit um hier weiter ins Detail zu gehen.
Leider konnte ich mich auch in keinen Protagonisten hineinversetzen und Sympathiepunkte kann ich leider auch keine vergeben.
Einige Situationen blieben ungeklärt oder ergaben für mich nicht so viel Sinn, bzw. die Entwicklung war mir zu unrealistisch und von zu vielen Zufällen abhängig.
Nichtsdestotrotz fand ich die Grundidee gut und kam zügig durch das Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2024

Nicht überzeugend

An Optimist's Guide to Heartbreak
0

Lucy und Cal waren einst gute Freunde. Nachdem sie sich aufgrund eines schrecklichen Ereignisses einige Jahre aus den Augen verloren haben, möchte sie die Freundschaft wieder aufleben lassen. Sie bewirbt ...

Lucy und Cal waren einst gute Freunde. Nachdem sie sich aufgrund eines schrecklichen Ereignisses einige Jahre aus den Augen verloren haben, möchte sie die Freundschaft wieder aufleben lassen. Sie bewirbt sich kurzerhand als Aushilfe in Cals Werkstatt und setzt alles daran, ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken.
Leider kam ich gar nicht so gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist zwar recht angenehm, meiner Meinung nach aber nicht besonders einnehmend oder fesselnd. Das entscheidende Ereignis aus der Vergangenheit wird sehr lange geheim gehalten und auch am Ende nur wage beschrieben.
Der Klappentext wirbt hier mit Lucys optimistischer Art. Für mich kam diese „everyday Sunshine-Eigenschaft“ allerdings gar nicht so deutlich rüber. Klar, sie ist schon ein überwiegend positiver Mensch, aber ich kann jetzt gar nicht sagen, dass die lockere happy Art so deutlich spürbar war.
Generell bleiben die Charaktere für mich ziemlich unnahbar und nicht besonders sympathisch. Besonders Cals Reaktionen konnte ich oft gar nicht nachvollziehen. Vielleicht lag das auch daran, dass man die Geschichte fast nur aus Lucys Sicht liest.
Auch wenn das Ende einen Cliffhanger parat hatte, war der Rest des Buches leider eher trist und schleppend zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere