Mit dem zweiten Teil der Reihe begeben wir uns in Carolins Wahlheimat Wien. Dort strebt sie einem ganz normalen Leben als Blumenverkäuferin entgegen, doch nach den Vorfällen in Band eins scheint die Angst ...
Mit dem zweiten Teil der Reihe begeben wir uns in Carolins Wahlheimat Wien. Dort strebt sie einem ganz normalen Leben als Blumenverkäuferin entgegen, doch nach den Vorfällen in Band eins scheint die Angst gefunden zu werden noch größer geworden zu sein.
Besonders das Herausarbeiten der Angstzustände und paranoiden Folgereaktionen der Protagonistin sind wieder sehr detailreich. Man kann in diesem Buch umso besser nachvollziehen wie sich Carolins Leben im Clan abgespielt haben muss. Umso interessanter finde ich ihre Weiterentwicklung. Die stetige Frage, wem sie vertrauen kann und wem nicht, begleitet sie durch das ganze Buch. Auch Extremreaktionen ihrerseits sind absolut nachvollziehbar, was die ganzen Situationen nur skuriller wirken lässt.
Die weitere Thematik in diesem Buch ist ebenfalls ein interessanter Handlungsstrang. An einigen Stellen ist mir persönlich die Detektivarbeit zu detailliert dargestellt, weshalb einzelne Phasen etwas länger wirken können. Umso überaschender ist die Auflösung und die zahlreichen Taten, die eigentlich dahinter stecken.
Vanitas - Grau wie Asche ist ein wirklich gelungenes Buch mit erstaunlicher Charakterentwicklung. An einigen Stellen werden Rückschläge gemacht, an anderen große Sprünge nach vorne. Thematisch existieren zwei Hauptthemen, die wunderbar verknüpft worden sind. Ein spannend geschriebenes Werk und ein guter Übergang zum letzten Band.
Denn eins ist am Ende dieses Werkes klar: Es wird ein Finale geben, was sich gewaschen hat.
Mit "Escaping from Houdini" erscheint der dritte Teil der Krimifälle der Aubrey Rose aus dem 19. Jahrhundert. Audrey Rose und Thomas befinden sich auf dem Weg zu einem neuen Fall auf einem Dampfer Richtung ...
Mit "Escaping from Houdini" erscheint der dritte Teil der Krimifälle der Aubrey Rose aus dem 19. Jahrhundert. Audrey Rose und Thomas befinden sich auf dem Weg zu einem neuen Fall auf einem Dampfer Richtung New York. Doch auch hier verfolgen sie die Toten und eine neue Ermittlung beginnt.
Ich mochte das Setting des Schiffs sehr, da es viele spannende Möglichkeiten und Optionen gibt, zugleich aber alles auch sehr begrenzt ist. Auch die Idee der absurden Zirkusvorstellungen haben einen Anreiz geschaffen, den ich sehr mochte.
Das Verhalten vieler Personen in diesem Buch war mir dann aber wiederrum sehr unklar. Audrey Rose hat eigentlich ihre festen Prinzipien, die wir schon aus dem ersten, aber auch aus dem zweiten Teil kennen. In diesem Buch scheint sie diese aber wortwörtlich komplett über Board zu schmeißen, was ich eher unpassend für sie finde. Auch Thomas Verhalten in einigen Situationen empfand ich eher unpassend für seinen Charakter. Auch das Verhalten der ganzen unbeteiligten Passagiere haben mich eher nur die Stirn runzeln lassen. Allein das Verhalten der Zirkusartisten, allen voran Mephisto, passten mit ihrer Absurdität wieder gut.
Ich fand es sehr passend, dass die Ermittlung eher etwas mystisch, abergläubisch und geheimnisvoll waren. Zum Setting passte das dieses Mal sehr gut. Auch hier muss aber wieder gesagt sein, dass sich die Spannung erst sehr langsam aufbaute, was mich persönlich aber nicht störte.
Für alle Fans der ersten beiden Teile wird auch dieser wieder ein guter Teil sein, trotzdem war das Buch für mich eher das schwächste aus der Reihe.
„Nothing Too Close“ ist das erste Buch der Autorin Morgane Moncomble und erzählt die Geschichte von Violette. Als sie durch einen Zufall zusammen mit Loan in einem Fahrstuhl stecken bleibt, ahnte sie noch ...
„Nothing Too Close“ ist das erste Buch der Autorin Morgane Moncomble und erzählt die Geschichte von Violette. Als sie durch einen Zufall zusammen mit Loan in einem Fahrstuhl stecken bleibt, ahnte sie noch nicht, dass sie daraufhin beste Freunde werden können. Nach einiger Zeit beschließt sie ihre Jungfräulichkeit verlieren zu wollen und fragt daraufhin ihren besten Freund um Hilfe. Loan stimmt schlussendlich zu, da nach dem einen Mal nichts weiter passieren kann, oder etwa doch.
Die Geschichte handelt im schönen Paris, doch von der Stadt selber ist nicht viel in der Geschichte eingebaut. Es wird ein stetiger Perspektivwechsel genutzt, der einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Personen ermöglicht. Gleichzeitig werden aber auch immer wieder Rückblicke eingebaut, die teilweise etwas verwirrend sind, da es keine klare Abgrenzung zu der eigentlichen Handlung gibt.
Weiterhin war die Handlung eher schwierig, da es keinen wirklichen roten Faden gab. Neben den zwischenmenschlichen Beziehungen passierte bis auf eins/ zwei Ausnahmen nicht viel, was eine gewisse Trägheit in die Geschichte mitreinbringt. Die Ausnahmen waren dann aber auch wiederum sehr bedeutend und haben wichtige und entscheidende Situationen für die Charaktere dargestellt. Dadurch wurde eine gewisse Tiefe hineingebracht, welche der Glaubwürdigkeit der handelnden Personen zugute fiel. Abgesehen davon war es eine süße und verzaubernde Handlung, doch trotzdem hätte eine Hauptthematik dem Buch nicht geschadet.
Violette als Hauptcharakterin wirkte sehr naiv. Und das ist gar nicht auf ihr sexuelles Leben zu sehen, sondern einfach von ihren Handlungen im Alltag. Sie ist nicht in ihrer ersten Beziehung und trotzdem verhält sie sich so, was ich eher störend finde. Ihr derber Humor und ihre Persönlichkeit finde ich wiederum sehr interessant und auch ihre gefühlsvolle Seite ist sehr liebenswert. Ihre Handlungen und Entscheidungen bezogen auf Loan sind dann wieder sehr schwer nachvollziehbar. Sie weiß genau wie es sich anfühlt und trotzdem entscheidet sie so, weshalb die Vergangenheit und die Erfahrungen mit ihrer Mutter eher fragwürdig erscheinen.
Loan überzeugt mich sehr, da seine ruhige, aber bestimmende Art sehr gefühlsvoll rüberkommt. Seine Loyalität gegenüber seinen Freunden und seiner Familie berührte mich sehr und machte ihn sehr nahbar. Ich hätte mir ein bisschen mehr Kontext zu seiner Familie und dem Ende seiner Beziehung gewünscht, denn so wurde es zwar angesprochen und thematisiert, doch ganz nachvollziehen konnte ich es nicht.
Außerdem wurden ein paar weitere interessante Figuren eingeführt, die sehr zur Geschichte passten. Sie brachten eine angenehme Stimmung mit hinein und bieten eine gute Grundlage für das weitere Buch.
Weiterhin werden hier wichtige Themen angesprochen und behandelt. Besonders Loan bringt zum Thema Beziehung viele wichtige Ansichten auf, auch wenn er diese teilweise wieder mit seinen Handlungen zerstört. Er hinterfragt Violettes Gefühle, was ein guter Ansatz ist, um über eine gesunde Beziehung nachzudenken.
Zusammenfassend ist „Never Too Close“ ein süßer New-Adult Roman, der aber keine klare Handlung hat. Violette hat einige Schwächen, die durch ihre Persönlichkeit aber wieder gut ausgeglichen werden. Loan finde ich super und überzeugt sehr. Ein paar sehr starke Momente führen dazu, dass eine Tiefe in die Handlung mit hineinkommt und die Charaktere dadurch sehr nahbar gebracht werden. Komplett überzeugt bin ich aber nicht vom Buch. Wer aber eine sehr leichte Geschichte mit ulkigen Personen lesen möchte, hat mit diesem Buch einen Treffer gelandet.
„Hope Again“ ist der der vierte Teil der Again-Reihe und erzählt die Geschichte von Everly. Sie haben wir schon als neue Stiefschwester von Dawn kennengelernt. Nun erfahren wir ihre Sicht und verfolgen ...
„Hope Again“ ist der der vierte Teil der Again-Reihe und erzählt die Geschichte von Everly. Sie haben wir schon als neue Stiefschwester von Dawn kennengelernt. Nun erfahren wir ihre Sicht und verfolgen ihr Uni Leben. Besonders ihre Zuneigung zu ihrem Dozenten Nolan ist eine neue Erfahrung. Sie merkt immer mehr, dass sie sich zu ihm Hingezogen fühlt, sie ihm sogar ihre tiefsten Geheimnisse anvertraut und das obwohl sie sich nie verlieben wollte. Doch Nolan hat genau wie sie eine schwierige Vergangenheit, die doch noch nicht ganz vergessen ist.
Als erstes muss festgehalten werden, dass Mona Kastens Schreibstil auch hier wieder komplett überzeugt. Er ist sehr flüssig und einfach gehalten, gibt gleichzeitig aber auch genug Informationen preis, um Emotionen hervorzurufen. Durch das Buch kann man einfach nur so durchfliegen, was einfach nur Spaß macht.
Everly ist schon aus früheren Teilen bekannt. Doch erst in diesem Band werden ihre Probleme deutlich. Ihre Abneigungen sind am Anfang etwas schwer nachvollziehbar, werden aber mit der Zeit klarer, was sich positiv auf ihre Entwicklung auswirkt. Der Einbau von unterschiedlichen Medien hat mir besonders gefallen und hat die Verdeutlichung von ihren Gefühlen sehr unterstützt. In der Mitte der Geschichte hatte ich noch einmal etwas Probleme ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Trotz ihrer Probleme in der Vergangenheit waren bestimmte Aktionen schwieriger.
Nolan bot eine sehr angenehme Abwechslung. Durch die Rollenvergabe war die Frage der Moral vorhanden, die eine angenehme Abwechslung in die Geschichte reinbrachte. Auch Nolans Persönlichkeit war erfrischend und machte ihn als Person sehr nahbar. Mir hat Nolan als Person insgesamt sehr gefallen. Gleichzeitig entstanden weitere Themen, die vorher durch die relativ gleiche Altersgruppe gar nicht aufkamen. Dadurch entstand zum ersten Mal auch ein guter Einblick ins Uni Leben, der aber von einer anderen Seite aufgezogen wurde.
Am Ende waren einige Reaktionen für mich nicht nachvollziehbar. Besonders Nolans Verhalten war mir an einigen Stellen sehr unschlüssig, ohne jetzt etwas spoilern zu wollen. Durch die Reaktionen erschien dadurch die Geschichte auch sehr künstlich erschwert und war schwierig. Bis dahin hat mir die Geschichte sehr gefallen und sie war super schlüssig. Ab diesem Zeitpunkt tat ich mich sehr schwer, was ich sehr schade fand. Aber das ganze hin und her hat mich am Ende dann doch mehr gestört, da es einfach nicht nachvollziehbar war.
Insgesamt kann gesagt werden, dass mich „Hope Again“ nicht komplett überzeuge konnte. Ich hatte mit Everlys Einstellung und Ansichten leichte Probleme, da es etwas zu übertrieben wirkte. Ihre Entwicklung und Veränderung haben mir wiederum sehr viel Spaß gemacht. Auch ihre Beziehung zu Nolan war herzallerliebst und abwechslungsreich. Nolan selbst hat mir als Charakter sehr gefallen. Mit seinen Entscheidungen konnte ich aber teilweise nicht mitgehen und fand sie sogar überhaupt nicht nachvollziehbar, was meine Ansicht auf die gesamte Geschichte erschwert hat. Für alle Fans der Reihe ist es trotzdem empfehlenswert, da man die Geschichte von wunderbaren Charakteren kennenlernt. Für mich war es einfach nur nicht der beste Teil der Reihe.
„Begin Again“ ist der Auftaktband der Again-Reihe. Allie möchte von vorne anfangen und ihr altes Leben hinter sich lassen. Dazu zieht sie nach Woodshill, um an der Universität zu studieren. Als sie keine ...
„Begin Again“ ist der Auftaktband der Again-Reihe. Allie möchte von vorne anfangen und ihr altes Leben hinter sich lassen. Dazu zieht sie nach Woodshill, um an der Universität zu studieren. Als sie keine andere Möglichkeit mehr hat als mit dem Bad Boy Kaden in eine WG zu ziehen, wird sie sehr auf die Probe gestellt. Vor allem die von Kaden aufgestellten Regeln scheinen von Tag zu Tag schwieriger einzuhalten zu sein.
In dieser New Adult Reihe haben wir mit der Woodshill-Universität ein sehr klassisches, aber auch kleineres Setting, welches sehr passend für die Geschichte der Freundesgruppe ist. Der Schreibstil war sehr leicht und locker, weshalb man einfach nur so durch die Seiten geflogen ist.
Allie empfand ich als eine sehr starke Persönlichkeit. Sie bot in wichtigen Momenten Konter und trat für sich, ihre Ansichten und Freunde ein. Besonders im Laufe der Geschichte wurde das deutlicher und überzeugender. Dahingegen hat mich ihre Entwicklung am meisten beeindruckt. Sie hatte die kraft sich aus einer schwierigen Situation zu lösen und trotzdem sie selbst zu bleiben. Nun mit ihrem Neuanfang hat sie einen Schritt in die richtige Richtung gewagt und wurde im Laufe der Geschichte mutiger.
Mit Kaden hatte ich meine Probleme. Als klassischer Bad Boy hat er sein Image auf jeden Fall ziemlich verdient und wirkt dahingegen auch sehr überzeugend. Einige Aktionen von ihm wirken trotzdem etwas übergriffig. Auch an seinem kontrollierenden Verhalten muss man sich gewöhnen. Im Laufe der Geschichte wird sein Verhalten klarer und nachvollziehbarer, aber bis dahin empfand ich das als schwierig. Seine sensible Seite wiederum ist sehr überzeugend und durch den Umgang mit seinen Freunden und seiner Mutter, kann er einen richtig ans Herz wachsen. Trotzdem steht das im starken Kontrast zum Anfang und wirkt daher etwas fragwürdig.
Alle Nebencharaktere haben in diesem Buch eine super Grundstimmung hereingebracht und einfach nur Spaß gemacht zu verfolgen. Sie wirkten sehr nahbar und haben der ganzen Geschichte seinen Charme verliehen. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bücher und deren Geschichten.
Etwas weniger überzeugt war ich vom Ende. Für mich persönlich verlief es etwas zu schnell und reibungslos ab. Ich hätte mir dafür etwas mehr Zeit gewünscht, denn so wirkte es etwas überhastet und auch nicht sehr rund. Einige Aktionen wirkten überspitzt und nicht gerade sehr passend zum Rest des Buches.
„Begin Again“ ist ein wunderbar geschriebenes New-Adult Buch. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und mich nur durch die Seiten fliegen lassen. Bis auf Kaden empfand ich alle Charaktere als sehr liebenswert. Kadens Charakter war für mich schwierig, da er einige schwierige Ansichten und Situationen hat. Seine Entwicklung ist wiederrum sehr nachvollziehbar und stimmig. Trotzdem habe ich dieses Buch gemocht und kann es weiterempfehlen.
Insgesamt: 3,5 Sterne, da trotz Kadens Charakter das Buch mich sehr gefesselt hat.