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Samira0112

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2025

Smart, spannend, süchtig machend

Cold Case Academy – Ein mörderisches Spiel
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Ich liebe Bücher, die sich wie eine gute Folge Criminal Minds anfühlen und genau das war „Cold Case Academy" für mich! Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Cassie war mir von Anfang an sympathisch ...

Ich liebe Bücher, die sich wie eine gute Folge Criminal Minds anfühlen und genau das war „Cold Case Academy" für mich! Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Cassie war mir von Anfang an sympathisch - klug, neugierig und dabei angenehm ruhig. Kein übertriebenes Drama, keine nervigen Entscheidungen, einfach jemand, den ich sofort mochte.

Besonders cool fand ich das FBI-Setting und das Konzept der „Cold Case Academy", das hat sich spannend, fast elitär angefühlt, ein geheimer Club voller junger Genies. Die Nebencharaktere blieben für mich unsympathisch, aber vielleicht verändert sich das im nächsten Band.

Ich hätte mir tatsächlich noch ein bisschen mehr von den Trainingsszenen gewünscht - die Einblicke ins Profiling und die Fälle fand ich mega spannend!

Dafür war das Tempo schön schnell und das Ende gut aufgebaut. Nicht schockierend, aber definitiv so, dass ich direkt weiterlesen möchte!
Was für mich nicht unbedingt sein musste, war das Love Triangle. Das fand ich stellenweise eher nervig und hoffe, dass Cassie sich im nächsten Band zügig für den Richtigen entscheidet.

Für mich hat die Reihe richtig Potenzial, eine Comfort-Reihe zu werden. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, und freue mich auf die nächsten Bände!

Wenn ihr FBI-Vibes, kluge Protagonistinnen und spannende Twists liebt: „Cold Case Academy" könnte was für euch sein!

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Magie, Intrigen & Slow Burn - ein märchenhafter Auftakt

Once Upon a Broken Heart
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Stephanie Garber entführt uns erneut in eine Welt voller Magie, Geheimnisse und wunderschöner Kulissen. Ihr Schreibstil ist angenehm und flüssig, das Worldbuilding detailreich und träumerisch - genau so, ...

Stephanie Garber entführt uns erneut in eine Welt voller Magie, Geheimnisse und wunderschöner Kulissen. Ihr Schreibstil ist angenehm und flüssig, das Worldbuilding detailreich und träumerisch - genau so, wie man es von ihr kennt.

Allerdings hat mich das Buch erst gegen Ende richtig gepackt. Während die Story anfangs eher sanft aufgebaut wird, entfalten sich die Mysterien nach und nach und gipfeln in den letzten 100 Seiten in einer spannenden Wendung. Besonders gelungen fand ich, wie geschickt Garber Geheimnisse und Intrigen einwebt, die einen immer wieder zweifeln lassen, wem man eigentlich trauen kann.

Ein Highlight für mich war der Slow-Burn-Aspekt - die Geschichte fokussiert sich nicht primär auf die Romanze, sondern vor allem um Evangelines Reise, ihre Entscheidungen und die düsteren Pläne von Jacks. Wer sich hier eine sofortige Liebesgeschichte erwartet, sollte sich auf eine langsam brennende, tiefgehende Entwicklung einstellen.

Für ein noch besseres Verständnis von Jacks' Charakter würde ich empfehlen, vorher die Caraval-Trilogie zu lesen. Insgesamt ein wunderschön geschriebenes Buch mit einem tollen Ende, das definitiv Lust auf Band 2 macht!

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Düsterer Auftakt mit Luft nach oben

Blackspell
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Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut. Hexen, mysteriöse Todesfälle und eine Akademie im Wald mit Chilling Adventures of Sabrina Vibes klangen nach einem absoluten Herzensbuch. Ich wollte es wirklich ...

Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut. Hexen, mysteriöse Todesfälle und eine Akademie im Wald mit Chilling Adventures of Sabrina Vibes klangen nach einem absoluten Herzensbuch. Ich wollte es wirklich lieben.

Der Anfang hat mir auch genau dieses Gefühl gegeben. Die Atmosphäre ist dicht, düster und voller unterschwelliger Spannung. Man wird direkt hineingezogen, spürt das Unbehagen zwischen den Seiten und der einfache, gut verständliche Schreibstil trägt diese Stimmung zuverlässig.

Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht komplett packen. Vielleicht lag es daran, dass ich sie als Hörbuch gestartet habe, denn einiges wirkte zunächst etwas ungeordnet. Als ich ab der Hälfte zum physischen Buch gewechselt habe, wurde es klarer und greifbarer. Besonders mochte ich, dass man aktiv in die Recherche eingebunden wird. Auch die muslimischen Charaktere sind selbstverständlich Teil dieser Fantasywelt, was ich sehr gelungen finde. Kritisch sehe ich jedoch die stereotype Darstellung der blinden Figur mit blassen Augen.

Eden bleibt für mich etwas schwer greifbar. Sie handelt oft impulsiv, doch die emotionale Aufarbeitung danach ist mir zu oberflächlich und ein klares intrinsisches Motiv habe ich leider auch nicht richtig gespürt. Auch bei den Nebencharakteren fehlte mir Tiefe, wodurch ich kaum Verbindung aufbauen konnte und die Tension zwischen dem Paar für mich nicht wirklich fühlbar war.

Die kurzen Kapitel passen für mich eher zu einem Thriller. Ich hätte mir mehr Raum für ausgearbeitete Szenen und stärkeres Worldbuilding gewünscht, gerade weil Monate im Buch vergehen. Die Berichte zu Kapitelanfängen waren hilfreich und ich hoffe, Band zwei schöpft dieses Potenzial noch mehr aus. Das Ende zieht die Spannung dafür deutlich an, mit starken Plottwists, auch wenn ich einen davon kommen sehen habe. Und die ständige Schreibweise von „O. K.“ hat mich irgendwann tatsächlich etwas genervt. Trotzdem bin ich neugierig auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Atmosphärisch stark, inhaltlich schwächer

The Deathless One
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Die Geschichte hat mich am Anfang richtig begeistert. Die Atmosphäre ist düster, bedrückend und einzigartig, vor allem durch die Mischung aus Hexen, Seuche und Unterwelt. Auch die Erzählweise hat mir gefallen, ...

Die Geschichte hat mich am Anfang richtig begeistert. Die Atmosphäre ist düster, bedrückend und einzigartig, vor allem durch die Mischung aus Hexen, Seuche und Unterwelt. Auch die Erzählweise hat mir gefallen, das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wechselt zwischen Jessamine und dem Todlosen, was ich interessant fand, weil er als Figur so ungewöhnlich angelegt ist.

Jessamine wirkte auf mich zu Beginn greifbar, weil sie ihre Naivität erkennt und nicht krampfhaft stark wirken will. Mit der Zeit wurde sie für mich aber weniger spannend, da mir Initiative und Entwicklung gefehlt haben. Gerade im Mittelteil fühlte sich die Handlung schleppend an, und es passierte über weite Strecken nicht wirklich viel.

Die Romance ist als Slowburn angelegt, was mir grundsätzlich sehr gefällt, und hat einen Dark-Romance-Vibe, der gut zur Geschichte passt. Gegen Ende hatte ich aber den Eindruck, dass sie an manchen Stellen zu sehr in den Vordergrund rückte, während ich mir mehr Antworten zur Welt und den Hintergründen gewünscht hätte.
Besonders schade fand ich, dass einige Nebenfiguren zwar interessant eingeführt wurden, ihre Rolle aber oberflächlich blieb. Auch beim Worldbuilding blieben viele Fragen offen, nicht auf die spannende Art, die Lust auf mehr macht, sondern so, dass der rote Faden etwas verloren ging.

Insgesamt hatte das Buch einen großartigen Start und eine Atmosphäre, die mich sofort fesseln konnte. Leider fehlte es mir im weiteren Verlauf an Struktur, Tiefe und einer konsequent durchgezogenen Handlung.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Nicht der typische Thriller, aber fesselnd

I Know Where You Buried Your Husband
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Das Buch war völlig anders, als ich es mir vorgestellt habe, und genau das war für mich zugleich positiv und negativ.

Der Schreibstil ist sehr leicht, manchmal fast zu kommentarlos, weil Dinge einfach ...

Das Buch war völlig anders, als ich es mir vorgestellt habe, und genau das war für mich zugleich positiv und negativ.

Der Schreibstil ist sehr leicht, manchmal fast zu kommentarlos, weil Dinge einfach im Raum stehen bleiben und keine Einordnung bekommen. Das sorgt zwar für eine besondere Atmosphäre, aber es macht die Geschichte auch leiser und langsamer. Wer hier auf viele Thrillerelemente hofft, könnte enttäuscht sein, denn der Fokus liegt klar auf den fünf Hauptfiguren und ihren Leben. Erzählt wird in der Ich-Perspektive, was für Nähe sorgt, aber eben auch still wirkt.

Sehr positiv fand ich, wie sehr mich das Buch in seinen Bann ziehen konnte. Die Figuren sind realistisch, vielfältig und nicht sympathisch gezeichnet und alle haben ihre Macken, was sie unglaublich menschlich macht. Das hat mir beim Lesen richtig gefallen, weil ich sie dadurch leicht auseinanderhalten und jede auf ihre Art interessant fand. Manche Szenen waren zudem so emotional geschrieben, dass ich sie erstmal verarbeiten musste.

Beworben wird das Buch mit schwarzem Humor, den habe ich allerdings kaum gefunden. Auch feministisch habe ich es nicht so stark wahrgenommen, wie ich erwartet hatte. Viele wichtige Themen werden angeschnitten, wie etwa internalisierte Misogynie oder White Feminism, aber ohne wirkliche Erklärung oder Wertung. Ich glaube, dass man schon ein gewisses Vorwissen braucht, um die Themen wirklich einordnen zu können.

Negativ aufgefallen sind mir außerdem die ständigen Harry-Potter-Bezüge. Für mich passt das nicht in einen Roman, der aktuelle feministische Fragen aufgreifen will, weil man J. K. Rowling als Autorin nicht weiter Plattform bieten sollte. Auch eine Content Note hätte ich mir sehr gewünscht.

Am Ende bleibt für mich ein leiser, nachdenklicher Roman. Kein Pageturner, aber ein Buch, das mit interessanten Figuren, intensiven Szenen und wichtigen Themen überzeugt, auch wenn nicht alles ganz rund war.

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