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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2025

Eine schöne altersgerechte Abenteuer-Detektivgeschichte

Mäc Mief und die stinkbesonderen Unterhosen
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In diesem Kinderbuch geht es um eine kleine Abenteuer-Detektiv-Geschichte, bei der das Schaf Mäc Mief zusammen mit der Hündin Bonnie nach einem Wäschedieb sucht. Dabei ergeben sich urkomische Situationen ...

In diesem Kinderbuch geht es um eine kleine Abenteuer-Detektiv-Geschichte, bei der das Schaf Mäc Mief zusammen mit der Hündin Bonnie nach einem Wäschedieb sucht. Dabei ergeben sich urkomische Situationen und mehr als einmal gelangen sie auf eine falsche Fährte.


Die Geschichte eignet sich sehr gut zum Vorlesen oder zum Lesen für Kinder ab 7-8 Jahren. Die Texte sind in einfacher, gut verständlichlicher Sprache geschrieben und besonders groß gedruckt.

Neben den Texten gibt es fast auf jeder zweiten Seite wunderbare Illustrationen, die richtig witzig aussehen.

Die Handlung ist für die vorgesehene Altersgruppe durchaus spannend und interessant konzipiert.


Fazit: Uns hat die Geschichte und die Aufmachung des Buchs sehr gut gefallen. Anzumerken ist auch, dass die Geschichte nur ca. 75 Seiten umfasst. Bei den restlichen 20 Seiten des Buchs wird der Leser mit einer kleinen Leseprobe (Stichwort 'Zipfelmaus') begnügt, die auch total süß ist und Lust auf mehr macht. Preislich ist das Buch nicht ganz so günstig.

Insgesamt würden wir das Buch mit guten 4 Sternen bewerten.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Ein mehrsprachiges Kinderbuch - keine schlechte Idee

Der Igel, der das Wetter malte - The Hedgehog, Who Painted the Weather
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'Der Igel, der das Wetter malte' ist ein Kinderbuch mit der Besonderheit, dass die Geschichte sowohl in Deutsch als auch fremdsprachig erzählt wird. Meines Wissens existiert eine deutsch-englische und ...

'Der Igel, der das Wetter malte' ist ein Kinderbuch mit der Besonderheit, dass die Geschichte sowohl in Deutsch als auch fremdsprachig erzählt wird. Meines Wissens existiert eine deutsch-englische und eine deutsch-französische Version des Buchs.

Die Geschichte ist einfach zu verstehen und unterhaltsam, eignet sich gut für junge Leser (Alter ca. 5-6 Jahre) zum Selberlesen oder zum Vorlesen.

Die Illustrationen sind sympathisch und für Kinder sehr ansprechend. Die Farben sind nicht grell, es sind eher dunklere mattige Herbstfarben.

Das Verhältnis von Text und Bild ist angenehm zu lesen. Die Textgröße ist recht groß, einem Bilderbuch angemessen.

Die Übersetzung (ich hatte deutsch-englisch) las sich manchmal sehr seltsam, als orientiert sich der englische Satzbau am deutschen. Vielleicht war es die Intention des Autors, so das Fremdsprachenlernen zu vereinfachen.

Das Buch ist ein Hardcover und hat fast DIN A4 Größe. In meinen Augen wirkt das Buch hochwertig und kann sich als Geschenk sehen lassen.

Insgesamt ein solides, gutes, mehrsprachiges Kinderbuch.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

In der Kürze liegt viel Würze

Miep und Mop - Eine kleine Liebesgeschichte
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Miep und Mop ist eine kleine Liebesgeschichte, die den Leser auf eine mitreißende gemeinsame Reise voller Herzenswärme mitnimmt.

Die Geschichte ist recht einfach gehalten und sehr 'straight forward'. ...

Miep und Mop ist eine kleine Liebesgeschichte, die den Leser auf eine mitreißende gemeinsame Reise voller Herzenswärme mitnimmt.

Die Geschichte ist recht einfach gehalten und sehr 'straight forward'. Besonders hervorragend sind die schönen detailreichen Illustrationen, die voller Gefühl und Leben die Liebesgeschichte erzählen. Obschon sehr kompakt, waren die 48 Seiten sehr ausdrucksstark mit einem prägnanten Text und liebevollen Zeichnungen. Miep und Mop und andere Nebencharaktere kommen dabei gut zur Geltung.

Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet mit einem roten Leinenrücken, einer etwas kleineren Größe als DIN A4 und einem Hardcover Einband. Es eignet sich super als Geschenk zum Valentinstag oder Hochzeitstag und ist somit für den aktuellen Preis nicht zu teuer.

Insgesamt ein gutes Buch.

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Veröffentlicht am 27.03.2017

Ein guter Fantasy-Auftakt für Erwachsene

Empire of Storms - Pakt der Diebe
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Titel: Empire of Storms - Pakt der Diebe
Autor: Jon Skovron
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 13.02.2017
Aktuelle Ausgabe: 13.02.2017
Verlag: Heyne
Flexibler Einband 688 Seiten

"Empire of Storms - Pakt der ...

Titel: Empire of Storms - Pakt der Diebe
Autor: Jon Skovron
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 13.02.2017
Aktuelle Ausgabe: 13.02.2017
Verlag: Heyne
Flexibler Einband 688 Seiten

"Empire of Storms - Pakt der Diebe" ist der erste Teil der Fantasy-Reihe für Erwachsene von Jon Skovron.

Inhalt:

Nachdem Hopes Dorf von den Biomanten, mächtige Wissenschaftler des Imperiums der Stürme, zerstört worden ist, gelangt sie mit Hilfe von Seeleuten zu einem Kloster, wo sie zur Kriegerin ausgebildet wird. Als junge Frau begibt sie sich dann auf den Weg der Rache.
Red, der Dieb aus den Elendsvierteln New Lavens, hegt ähnliche Ziele wie Hope. Als sie eines Tages aufeinander treffen, schließen sie einen Pakt gegen das Imperium.

Meinung:

Es handelt sich bei Empire of Storms - Pakt der Diebe um Fantasy für Erwachsene der feinsten Art. Allerdings ist das Buch auch nichts für schwache Nerven, denn die blutige Brutalität, die derbe vulgäre Sprache, die sexistischen Momente sowie die eher hintergründig behandelte Romantik lassen das Buch doch recht "hart" wirken.
Hope und Red sind zwei sehr interessante Charaktere. Mit jeweils einer besonderen Vergangenheit, die es in sich hat, bahnen sie sich einen Weg durch die Geschichte, welcher große Spuren hinterlässt.
Ich mag beide Charaktere gerne - sie sind vom Autoren recht glaubwürdig beschrieben worden.
Das Setting finde ich sehr attraktiv. Mit vielen kleinen Inseln und den verschiedenen Besonderheiten der Ortschaften (z.B. Kloster der Vinchen, New Lavens,... ) wirkt das Setting sehr charmant und wird vom Autor authentisch dargestellt.
Der Plot bietet ein wenig Spannung, viel mehr Action und Kämpfe, einige derbe Dialoge und eine durchschnittliche Handlung.

Fazit:

Insgesamt ist das Buch ein guter Auftakt mit viel Potential, das das Setting zu bieten hat. Plotmäßig könnte es ein wenig besser sein mit mehr Verzwickungen und Wendungen und weniger Kämpfe. Hat mir trotzdem gut gefallen: 4 Sterne für das Buch. Gerne lese ich auch den zweiten Teil.

Veröffentlicht am 03.01.2017

Fesselnder Psychothriller

Die Poesie des Tötens
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Titel: Die Poesie des Tötens
Autoren: Andrea Fehringer und Thomas Kopf
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 15.11.2016
Aktuelle Ausgabe: 15.11.2016
Verlag: Pro-Talk
Flexibler Einband, 256 Seiten

Inhalt:

Christopher, ...

Titel: Die Poesie des Tötens
Autoren: Andrea Fehringer und Thomas Kopf
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 15.11.2016
Aktuelle Ausgabe: 15.11.2016
Verlag: Pro-Talk
Flexibler Einband, 256 Seiten

Inhalt:

Christopher, ein Serienkiller und kaltblütiger Psychopath, hält das Kind von Max und Livia als Geisel. Damit zwingt er den Schriftsteller und Ghostwriter Max, seine Biografie niederzuschreiben. Seine Geschichte enthält alle Morde in blutigen Details in Vergangenheit und Zukunft. Als er sogar bei Max und Livia einzieht und an ihrem Leben teilnimmt, wird die ganze Situation hochgradig gefährlich und zu einem Psychoterror für das Ehepaar.

Meinung:

Das Cover ist sehr schlicht gestaltet mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund und dazu ein blutiger Händeabdruck. Diese Einfachheit ging für mich persönlich eher in Richtung "uninteressant", aber das ist Geschmackssache. Der Titel ist sehr passend zur Geschichte, da der Psychopath Christopher aus dem Töten eine Kunst macht.

Die Handlung ist sehr spannend mit einer außergewöhnlichen Ausgangssituation: Die Eltern (Max und Livia) werden mittels des Kindes (Ella) unter Druck gesetzt, sich dem Willen eines Mörders und Psychopathen Christopher zu beugen. Dass Max ein Ghostwriter und Livia eine Psychologin ist, macht die ganze Situation noch fesselnder. Meines Erachtens reagieren sie realistisch und stark auf die ungewöhnliche Situationen, einen Mörder und Serienkiller neben sich zu haben in dem Bewusstsein, dass er ihr Kind in seiner Gewalt hat. Dieser Aspekt ist dem Autorenpaar gut gelungen. Der logische Handlungsaufbau, die Reaktionen der Protagonisten waren auf den Punkt, nur hin und wieder gab es einige klischeehafte Zufälle, über die man aber hinwegsehen kann.

Die Autoren haben nicht mit detailreichen blutigen Mordszenen (z.B. Häutung) gegeizt. Wer keine starken Nerven hat, sei hiermit vorgewarnt!

Das Buch ist auf grauem (Recycling-?)Papier gedruckt, so wie man es bei englischen Taschenbüchern kennt. Das Schriftbild ist auch sehr interessant: Zur normalen Times-New-Roman-Schrift kommen noch Passagen mit Schreibmaschinenschrift hinzu, was das ganze Buch ein wenig strukturiert. Finde ich schön.

Fazit:

Ein Thriller, der nur sehr schwer aus der Hand zu legen ist, denn er enthält alles, was das Thriller-Herz begehrt: Ein dreister, kaltblütiger Psychopath, eine nervenzerreißende Ausgangssituation durch die Erpressung des Ehepaares mittels des eigenen Kindes, eine spannende Handlungen mit detailreichen Mordszenen.