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Veröffentlicht am 09.04.2025

Sehr, sehr zäh

Wo wir uns treffen
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Die Familie Brooke besitzt seit sieben Gererationen ein vierhundert Hektar großes Anwesen in Sussex.

Philip und Grace haben drei Erwachsene Kinder und eine Enkelin. Seit zehn Jahren arbeitet die älteste ...

Die Familie Brooke besitzt seit sieben Gererationen ein vierhundert Hektar großes Anwesen in Sussex.

Philip und Grace haben drei Erwachsene Kinder und eine Enkelin. Seit zehn Jahren arbeitet die älteste Tochter Frannie zusammen mit ihrem Vater Philip in den Ländereien und hat sich voll und ganz der Renaturierung verschrieben.

Der Roman beginnt mit dem Tod von Philip als seine drei Kinder für fünf Tage auf dem Familienanwesen zusammenkommen.

Haupt- und Alleinerbin ist die Älteste Frannie. Sie hat ja bereits vor Jahren die Führung übernommen.
Milo hat jedoch andere Pläne mit den Ländereien. Dafür hat er auch den Segen seines Vaters erhalten, jedoch nur in mündlicher Form.
Isa hingegen hat ganz andere Probleme. Noch dazu hat sie Clara die Tochter von Philips langjähriger Geliebten zur Beerdigung eingelanden, da sie vermutet, das diese Philips Tochter ist. Davon wissen allerdings weder ihre Geschwister, noch ihre Mutter etwas.

Clara hat die Wahrheit im Gepäck über die Anfänge der Familie Brooke, wie das Vermögen und die Ländereien zustande gekommen sind.

Es fällt mir hier nicht ganz leicht eine Rezension zu verfassen. Ich hatte eine andere Vorstellung von der Geschichte. Es geht zu einem sehr großen Teil um die Renaturierung, um die Ländereien, die Bäume, die Tiere, die Erde und alles was dazu gehört.
Die Familiengeschichte fand ich unbeschreiblich fade. Im großen und ganzen werden Probleme beschrieben, die alltäglich sind. Bei mir kam keinerlei Spannung auf und ganz wenig bis gar kein Interesse weiter lesen zu wollen. Durch dieses Buch habe ich mich regelrecht durch gequält. Es war überaus zäh, die Erzählweise habe ich ebenfalls als anstrengend empfunden. Immer wieder habe ich darüber nachgedacht abzubrechen. Zum Ende hin habe ich nur noch zügig überflogen weil ich es nur noch hinter mich bringen wollte.

Dazu bleibt noch zu sagen das mich der gesamte Roman absolut nicht erreichen konnte. Die Protagonisten waren fast alle eher unsympathisch und zu Rowan fehlen mir ehrlich gesagt die Worte. Dieses Kind soll sieben Jahre alt sein??? Das was von Rowan erzählt wird passt in keinster Art und Weise zu einem siebenjährigen Kind!!!

Mein Fazit
Ein sehr zäher Roman ohne Spannung. Es kommt kein Interesse auf weiter lesen zu wollen.
Leseempfehlung?
Leider nein, nicht mit einem guten Gewissen.

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Veröffentlicht am 01.12.2024

Sehr enttäuschend

Be My Shelter (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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In diesem Roman geht es um Kaira und Cooper die unterschiedlicher kaum sein können.
Kaira sagt zu allem ja und opfert sich so sehr für ihr Umfeld auf, das sie selbst dabei vollkommen auf der Strecke bleibt.
Cooper ...

In diesem Roman geht es um Kaira und Cooper die unterschiedlicher kaum sein können.
Kaira sagt zu allem ja und opfert sich so sehr für ihr Umfeld auf, das sie selbst dabei vollkommen auf der Strecke bleibt.
Cooper hingegen reist durch die Welt und ist nie länger als drei Monate an einem Ort.

Da Cooper ein Freund von Kairas Bruder ist, bittet dieser Kaira darum das Kaira Cooper eine Schlafmöglichkeit bietet. So kommt es, wie es kommen muss und das Drama, im Wortwörtlichen Sinn, nimmt seinen Lauf.

Nach einem Streit zwischen Cooper und Kaira kommt es zu einer Challenge zwischen den beiden, in der es unter anderem darum geht, dass sich beide ihren Ängsten und Problemen stellen.

Wie sehr hatte ich mich auf diesen Roman gefreut, doch leider bleibt bei mir nichts als Enttäuschung zurück. Einzig die letzten paar Seiten vor dem Prolog stimmen mich etwas milde.

Puh was für eine Geschichte. Hier hatte ich das Gefühl, die Autorin hatte den Auftrag einen 400 Seiten Roman zu verfassen und wusste nicht wie sie dies sinnvoll hinbekommen soll. Die Seiten sind derart mit Wiederholungen gespickt, das ich völlig die Lust daran verloren habe weiter zu lesen. Immer wieder und wieder sowas wie: Das darf nicht sein, ich darf ihr nicht zu nahe kommen, ich kann meine Gefühle nicht zulassen, ich werde sie nur verletzen, blablabla. Es tut mir leid, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein. Es ist mir selten so schwer gefallen ein Buch weiter zu lesen, es lag oft Tagelang in der Ecke, das ist mir so, in dem Stil noch nie passiert. Sehr, sehr Schade.

Mein Fazit
In meinen Augen leider Zeitverschwendung mit so vielen Wiederholungen das ich einfach nur noch genervt gewesen bin. Hier kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Rosamunde Pilcher lässt grüßen

Als wir nach den Sternen griffen
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Das Cover zu diesem Roman finde ich sehr ausdrucksstark mit dem Hintergrund der Geschichte.

Hier geht es um Tausende DDR Bürger die im Sommer 1989 in die deutsche Botschaft in Prag geflüchtet sind. Im ...

Das Cover zu diesem Roman finde ich sehr ausdrucksstark mit dem Hintergrund der Geschichte.

Hier geht es um Tausende DDR Bürger die im Sommer 1989 in die deutsche Botschaft in Prag geflüchtet sind. Im Vordergrund dieser Historischen Ereignisse stehen die Botschaftsmitarbeiterin Judith und der alleinerziehende Flüchtling Tobias mit seiner Tochter Jasmin.

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich einen sehr Geschichtsträchtigen Roman erwartet mit Erzählungen aus der Sicht verschiedener Flüchtlinge und einer mehr oder weniger filmreifen Entführung von Jasmin. Leider wurde ich enttäuscht.

Genauso wie auf dem Klappentext zu lesen ist, das Tobias Prag verlassen MUSS wegen seiner kranken Mutter, auch das entspricht nicht ganz der Wahrheit. Zwar verlässt Tobias Prag, seine Mutter ist auch krank, aber er muss es nicht. Es ist seine freie Entscheidung dies zu tun!

Die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen, als ich dann begonnen habe diesen Roman zu lesen, war ich auch erstmal begeistert und gefesselt, stellenweise ist es mir schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen, aber als Tobias dann in der Botschaft angekommen ist und sich zwischen Judith und ihm angefangen haben Gefühle zu entwickeln wurde mir das alles zu viel des guten. Was denkt sie wohl, was denkt er, oh Du meine Güte, da habe ich sehr oft die Augen in den Kopf verdreht. Ich mag es gerne mal etwas schnulzig, aber hier dachte ich oh je, Rosamunde Pilcher kann hier wirklich noch was lernen. An manchen Stellen hätte ich mich auch nicht getraut das Buch schief zu halten, da die Gefahr da gewesen wäre das der Schmalz Literweise rausläuft.

Dieses hin und her geschnulze wiederholte sich dann leider auch immer wieder in ähnlichen Formulierungen. Das hat mir dann völlig den Spaß am Lesen genommen und ich habe mehrfach überlegt ob ich weiterlese oder nicht.

Zwei Passagen möchte ich gerne hinzufügen um zu verdeutlichen was ich meine:
"Doreen trat mit einem zaghaften Lächeln in den Raum, in eine warme Jacke mit weißem Plüschbesetzten Kragen gehüllt, in dem sie ihn schmerzlich an das unbefangene junge Mädchen erinnerte, das sie einst gewesen war."

"Er war so nah an sie herangetreten, wie es noch als schicklich galt, und sie spürte die Wärme die sein Körper abstrahlte. Die Sehnsucht, sich an seine Brust zu schmiegen und seine Arme um sich zu spüren, wurde fast übermächtig. Sie würde ihr noch ein kleines Loch ins Herz sengen. Doch es gab keinerlei Aussicht auf ungestörte Zweisamkeit, keinerlei Hoffnung, einen Moment der Innigkeit zu erleben, wie es anderen Verliebten vergönnt war."


Mir hätte es besser gefallen wenn mehrere Flüchtlinge in die Geschichte mit eingebunden gewesen wären, wenn da mehr erzählt worden wäre wie es ihnen ging, was für Gedanken und Empfindungen diese hatten, Ängste, Zukunftsvisionen usw.

Des weitern habe ich so oft darüber nachgedacht wann und wie wird Jasmin entführt, das Buch geht immer mehr dem Ende zu und nichts passiert...
Als es dann endlich soweit war, dachte ich, wie jetzt, das war alles? Also leider war auch dieser Teil der Geschichte nicht zufriedenstellend.

Ein weiterer Teil den ich mehr als unpassend fand war der Massenhafte Konsum von Ibuprofen den Judith ja hat. Meine Gedanken waren dann, oh was ist da los, ist sie krank, hat sie was, was passiert da noch? Aber, auch da, nichts, keine Ahnung warum die Autorin das so in diesen Roman eingearbeitet hat, für mich nicht nachvollziehbar und unnötig.

Einzig das Ende der Geschichte hat mich dann doch noch zufrieden zurückgelassen.

Mein Fazit
Wer Rosamunde Pilcher liebt ist hier genau richtig, unbedingt lesen! Wer jedoch auf einen intensiveren Blick auf die Flüchtlinge und die Geschehnisse in der Prager Botschaft von 1989 hofft, der wird hier leider enttäuscht werden.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Marnie und Michael auf Wanderschaft

Zwei in einem Leben
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Bei diesem Cover bin ich hin und her gerissen. Auf der einen Seite spricht es mich überhaupt nicht an und auf der anderen Seite gefällt mir dann doch die Doppeldeutigkeit. Je nach Sichtweise sieht man ...

Bei diesem Cover bin ich hin und her gerissen. Auf der einen Seite spricht es mich überhaupt nicht an und auf der anderen Seite gefällt mir dann doch die Doppeldeutigkeit. Je nach Sichtweise sieht man angedeutet zwei Münder die sich küssen oder aber einen Fluss oder auch einen Weg der sich durch die Landschaft schlängelt.

Hier geht es Hauptsächlich um Marnie und Michael. Beide leben sehr zurückgezogen, wobei Michael sehr oft wandern geht und Marnie sich zu Hause einigelt und ihre Wohnung kaum verlässt.

Marnie ist durch ihre Scheidung und durch die anschließende Pandemie in diese Situation hinein gerutscht, nun entschließt sich allerdings dazu dies ändern zu wollen und wieder mehr aktiv am Leben außerhalb ihrer Wohnung teilzunehmen.

Michael leidet nach wie vor unter der Trennung von seiner Ehefrau. Während der Ehe wurde Michael überfallen, dadurch wurden Panikattacken, Angstzustände und Depressionen ausgelöst. Auch ein unerfüllter Kinderwunsch hat zum Scheitern seiner Ehe beigetragen. Michael kommt nicht über die Trennung hinweg und liebt seine Frau noch immer.

Eine gemeinsame Freundin der beiden schlägt Michael vor, sich ihm bei einer Wanderung anzuschließen. Gemeinsam mit ihrem Sohn, mit Marnie, noch einer gemeinsamen Freundin und einem gemeinsamen Freund. Die Freundin sagt die Wanderung kurz vorher ab, also begibt sich der Rest der Gruppe auf Wanderschaft.
Nach und nach löst sich die Gruppe auf und Marnie und Michael bleiben alleine zurück.

Angefangen habe ich diesen Roman mit voller Begeisterung. Muss jedoch leider sagen, dass diese Begeisterung nach und nach immer mehr nachgelassen hat. Ab circa dem letzten viertel war ich so genervt, das ich nur noch halbherzig gelesen habe und "einfach nur noch" fertig werden wollte.

Anfangs fand ich Marnie fürchterlich, sie hat ein unmögliches Verhalten an der Tag gelegt, ich habe oft den Kopf geschüttelt und habe mich wirklich und wahrhaftig stellenweise fremd geschämt beim Lesen.
Ihr Humor ist nicht lustig. Ganz zu schweigen von "sie schubst ihn in die Hecke" bitte was??? Marnie ist 38!!! Jahre alt!!! Sie schubst ihn in die Hecke, echt jetzt??? Oh man.

Was mich noch ganz kolossal gestört hat war, die unzähligen Lieder die in fast jedem Kapitel vorkamen. Manche Lieder kennt man, manche nicht, das war absolut nicht meine Welt. Das habe ich eher als nervig empfunden weil ich oftmals nichts damit anfangen konnte.

Gut gefallen hingegen haben mir die kurz gehaltenen Kapitel und auch die einzelnen Überschriften der Kapitel.
Auch die Gespräche die Marnie und Michael während der Wanderung miteinander geführt haben haben mir stellenweise richtig gut gefallen.
Auch die eingezeichneten Routen der jeweiligen Tage fand ich super.

Kurzes Fazit
Für mich leider sehr zäh, langatmig und wenig unterhaltsam. Habe mich im letzten viertel regelrecht zum weiterlesen zwingen müssen, deshalb würde ich hier auch keine Leseempfehlung aussprechen. Bedauerlicherweise bin ich sehr enttäuscht zurück geblieben.

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Na ja, eher enttäuschend für mich

Ein guter Plan ist die halbe Liebe
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In dem Roman Ein guter Plan ist die halbe Liebe dreht es sich Hauptsächlich um Roxy, eine Mittdreißigerin, die bei einer Routineuntersuchung von Ihrer Frauenärztin gesagt bekommt, das sie nur noch wenige ...

In dem Roman Ein guter Plan ist die halbe Liebe dreht es sich Hauptsächlich um Roxy, eine Mittdreißigerin, die bei einer Routineuntersuchung von Ihrer Frauenärztin gesagt bekommt, das sie nur noch wenige Eizellen übrig hat und schnellstens versuchen sollte Schwanger zu werden, wenn sie sich eigene Kinder wünscht.

Daraufhin erstellt sie einen eigenen Test um herauszufinden wer von drei Männern in Ihrem Umfeld der geeignete Vater für ihr Baby sein könnte. Zur Auswahl stehen: ihr bester Freund Max, ihr Ex Jonas oder ihr Kollege Dorian.

Was soll ich sagen? Mir hat dieses Buch leider nicht gefallen, ich bin überhaupt nicht mit den Protagonisten klar gekommen, sie waren mir sehr unsympathisch, von Roxys Schwester und Mutter ganz zu schweigen, die mich auch nur genervt haben. Dieses ganze drumherum war durchweg nicht meins.

Am schlimmsten fand ich die gesamte Geschichte rund um Dorian, das hat mich sowas von genervt, das ich ab einer bestimmten Stelle, nicht mehr die geringste Lust dazu hatte überhaupt weiter zu lesen. mich hat nicht mehr im geringsten interessiert was da vielleicht, evtl noch passieren wird.

Roxy war mir auch viel zu oft "abwesend" sie ist so oft abgedriftet, mir fehlen ein wenig die Worte um meinen Missmut zu beschreiben.
Das einzige, was mich noch ein wenig versöhnlich stimmt, ist der Schluss, der hat mir dann doch noch gefallen, deshalb gebe ich auch zwei Sterne, wenn das nicht wäre, hätte ich sogar nur einen Stern gegeben.

Sehr Schade das dieses Buch so eine Enttäuschung für mich gewesen ist, die Idee und der Klappentext hat mir sehr gut gefallen, doch leider hat die Autorin, in meinen Augen, nichts daraus gemacht.

Fazit
Kann man lesen, muss man aber nicht, zu viele Erwartungen sollte man nicht haben.

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