Profilbild von sandra8811

sandra8811

Lesejury Star
online

sandra8811 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sandra8811 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Tolle Charaktere & tolles Setting, war mir aber zu langatmig

The Witch Collector
0

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover, der Titel und der Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Cover:
Das Cover und der Farbschnitt sind ein wahrer Eyecatcher! Es zeigt super gut, ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover, der Titel und der Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Cover:
Das Cover und der Farbschnitt sind ein wahrer Eyecatcher! Es zeigt super gut, um was es geht und ist nicht nur romantisch, sondern auch etwas unheilvoll.

Inhalt:
Raina hat dieses Jahr nur einen Plan, den Witch Collector sowie den Frost König töten, die ihre Schwester entführt haben. Noch ahnt sie nicht, dass sie sich mitten in einem Krieg befindet und ihre beiden Ziele dabei nicht die Bösen sind.

Handlung und Thematik:
Die magische Welt von Tiressia und das Setting um die Magie ist überzeugend. Es gibt bereits viele Büchern mit ähnlichen Themen, aber das Setting sowie die Rahmenhandlung sind irgendwie besonders.

Charaktere:
Wir lernen sowohl Raina als auch Alexus kennen. Beide völlig verschieden, die eine eine herzensgute, stumme Heilerin, die für ihre Familie kämpft, mutig ist und sich sogar dem Überleben von Tauben widmet und der andere ein kämpferischer Hexensammler der für seinen eiskalten König alles in die Wege leitet, damit dieser seine Feinde überlebt. Ich habe mich direkt wohlgefühlt bei beiden, durch die Ich-Perspektive konnte man sich direkt gut hineinversetzen. Nach und nach machen sowohl Raina als auch Alexus eine überzeugende Entwicklung durch. Auch die Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe.

Schreibstil:
Leider konnte mich der Schreibstil von Charissa Weaks nicht überzeugen. Das Setting und das Worldbuilding konnte man sich durch die ausführlichen Beschreibungen gut vorstellen. Durch die bildlichen Beschreibungen war man mittendrin statt nur dabei. Auch die Charaktere begeisterten mich, aber die Art und Weise wie es geschrieben ist fand ich furchtbar. Es war stellenweise super langatmig und es wurden Stellen in die Länge gezogen, bei denen hätte ich mich nach einem Satz schon ausgekannt und wäre weitergegangen. Die Handlung verlor so immer wieder an Fahrt und langweilte bzw. nervte mich. Das fing erst ab ca. Ende des ersten Drittels an und zog sich leider bis zum Schluss. Zum Ende hin konnte die Story nur wieder minimal an Fahrt aufnehmen. Leider sorgt dies dafür, dass ich unter keinem Umstand etwaige Fortsetzungen lesen möchte. Schade, das Setting hätte so viel Potenzial!

Persönliche Gesamtbewertung:
Hat mich sehr enttäuscht. Es gibt einige Stellen die man kürzer schreiben hätte können. Setting und Charaktere haben mir sehr gut gefallen, aber das reicht nicht aus um mich zum Weiterlesen zu bewegen.

Serien-Reihenfolge:
1. The Witch Collector
2. City of Ash and Ruin (erscheint am 28.04.2026)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2025

Brachte etwas, bis es spannend wurde…

All Better Now
0

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich mochte die Scythe-Reihe des Autors gerne und war gespannt auf diesen Auftakt.

Cover:
Das Cover passt perfekt zum Inhalt. Es ist relativ dunkel, suggeriert ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich mochte die Scythe-Reihe des Autors gerne und war gespannt auf diesen Auftakt.

Cover:
Das Cover passt perfekt zum Inhalt. Es ist relativ dunkel, suggeriert aber Fröhlichkeit wegen der Smileys.

Inhalt:
Eine neuartige Pandemie überrollt die Welt, all jene die überleben sind einfach glücklich. Durch Zufall begegnen sich Mariel und Rón, welche in dieser schweren Zeit um eine neue Weltordnung kämpfen müssen.

Handlung und Thematik:
In der Theorie ein heftiges Thema, hätte man sich vor der Corona-Zeit nicht vorstellen können, dass es tatsächlich Diskriminierungen aufgrund von genesen oder nicht genesen geben könnte. Es gibt Thriller-Elemente und mehrere Handlungsstränge bzw. Blicke über die ganze Welt. Leider lässt die Spannung vor allem am Anfang sehr zu wünschen übrig...

Charaktere:
Mit den Charakteren wurde ich leider nicht ganz warm. Theoretisch ist das Schicksal vor allem von Mariel, die mit ihrer Mutter in einem Auto lebt, sehr mitreißend, allerdings fehlte mir die Verbundenheit zu ihr bzw. generell zu allen Charakteren. Mir fehlten wahre Gefühle und Tiefe bei den Charakteren. Mag sein, dass es durch die Erzählperspektive geschuldet ist, aber andere Bücher von Neal Shusterman sind genauso geschrieben und gefielen mir auch...

Schreibstil:
Neal Shustermans Schreibstil fand ich bisher immer sehr gut, aber ich wurde leider diesmal arg enttäuscht. Es war zwar leicht zu lesen, aber dennoch fehlte mir komplett die Spannung und die Sympathie zu den Charakteren. Das Setting ist brutal und authentisch, vor allem die Diskriminierungen genesen/nicht genesen weckte in mir Erinnerungen an die Corona-Zeit. Aber es packte mich nicht und ich werde somit keine Fortsetzung davon lesen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Wurde leider enttäuscht. Für mich fehlte die Tiefe der Charaktere und ein schnelleres Einbringen des tatsächlichen Problems für die Spannung.

Serien-Reihenfolge:
1. All Better Now
2. ???

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2025

Erstmal super zäh, dann überraschende Wendungen & gelungener Cliffhanger

Immortal Consequences – Die Blackwood Academy Trials
0

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe schon mehrere Bücher über Seelenreisen gelesen und war neugierig, als es das Buch in unserer Bücherei gab.

Cover:
Das Cover finde ich schön. Der ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe schon mehrere Bücher über Seelenreisen gelesen und war neugierig, als es das Buch in unserer Bücherei gab.

Cover:
Das Cover finde ich schön. Der Baum und der umgekehrte Baum passen gut zum Inhalt. Auch die Farben passen gut dazu, sodass man schnell sieht, welches Genre es sein muss.

Inhalt:
Wren ist tot und an der Blackwood Academy im Purgatorium, der Welt zwischen den Lebenden und der anderen Seite. Sie hat die Aufgabe, verlorene Seelen auf die andere Seite zu führen. Ihr und den anderen steht ein Wettkampf bevor, bei dem Sie um den Aufstieg in die Elite oder um das Wechseln zur anderen Seite kämpfen kann. Sie ist hochmotiviert, eine Nominierung zu bekommen, aber auch andere kämpfen um den heißbegehrten Platz, da sich die Möglichkeit nur alle 10 Jahre ergibt.

Handlung und Thematik:
Düsteres Academia-Setting rund um Seelenreisen mit minimalen Harry Potter-Vibes. Durch das Worldbuilding und viel Erklärbedarf zieht sich das erste Drittel des Buches etwas, dann nimmt es Fahrt auf mit der Handlung. Wir begleiten die Protagonisten in einem unritterlichen Wettkampf, die unerwarteten Wendungen verleihen dem ganzen etwas Tempo. Der Cliffhanger macht neugierig auf den zweiten Teil der Dilogie.

Charaktere:
Bei dem in der Erzähl-Perspektive geschriebenen Abenteuer begleiten wir nicht nur Wren als Protagonistin, sondern auch andere Charaktere. Wir tauchen ein in deren Sichten. Anfangs ist es etwas viel, aber man kommt dann doch gut rein. Das Hauptaugenmerkt liegt gefühlt auf Wren und Augustine. Die beiden und deren Dynamik gefielen mir super gut, auch wenn die Linie der Charaktere für mich nicht immer ganz stimmig war. Insgesamt haben aber alle eine gute Tiefe.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist generell leicht zu lesen, dennoch ist es anfangs zäh, da viel erklärt werden muss und nicht wirklich viel passiert. Auch die Erzählperspektive und die vielen Protagonisten sorgten anfangs dafür, dass es holprig war. Nach und nach nimmt die Handlung dann Fahrt auf und beginnt mitreißender zu werden. Die unerwarteten Wendungen sorgen vor allem gegen Ende für die notwendige Spannung. Das Setting rund um die magische Akademie hat ein bisschen Harry-Potter Vibes, z.B. bei der Einstufung, den fliegenden Briefen und dem Saal. Es gibt genug bildliche Beschreibungen, sodass man sich gut reindenken kann. Durch die Karte am Anfang und am Ende des Buches hat man eine Vorstellung vom Akademie-Gelände. Die Charaktere waren für mich nicht immer ganz stimmig, aber vor allem der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass ich mich doch noch für die Fortsetzung interessiere.

Persönliche Gesamtbewertung:
Die Idee ist nicht schlecht, aber richtig Fahrt nimmt das ganze erst ab dem letzten Drittel auf. Durch die unerwarteten Wendungen bin ich jedoch trotzdem neugierig auf die Fortsetzung.

Serien-Reihenfolge:
1. Immortal Consequences – Die Blackwood Academy Trials
2. Immortal Consequences 2 - ??? (erscheint am 29.07.2026)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.07.2025

Konnte mich nicht ganz so fesseln wie erhofft

Lonely Hearts Club (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt)
0

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover ist wunderschön und der Klappentext machte mich neugierig.

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Die Regenbogenoptik hat etwas Verträumtes und Schönes. ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover ist wunderschön und der Klappentext machte mich neugierig.

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Die Regenbogenoptik hat etwas Verträumtes und Schönes. Man erwartet eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Inhalt:
Clara ist Musikstudentin die unter stetigem Erfolgsdruck leidet und bereits über eine Gruppe, dem Lonely Hearts Club aus ihrem letzten Klinikaufenthalt, Hilfe sucht. Als Clara dann auf den selbstsicheren Austauschstudent Milly trifft, beginnt sie, in ihm einen Anker zu sehen.

Handlung und Thematik:
Ich habe leider etwas spät geschnallt, dass es sich um eine Slow-Burn-Romance handelt und dass sich die Geschichte zwischen Clara und Milly doch etwas zieht. Die Hintergründe und Gefühle von Clara wurden zwar gut rübergebracht, aber ich hätte mir noch mehr vom Klinikaufenthalt erwartet. Für mich rückte die Menthal Health doch etwas in den Hintergrund, vor allem gegen Ende des Buches.

Charaktere:
Clara wirkt authentisch und man kann sich etwas in sie hineinversetzen. Ihre Hintergründe und ihre Handlungsweisen passten gut zueinander. Auch Milly konnte überzeugen. Manche Szenen wirkten für mich langgezogen während anderes etwas kurz kam. Die Auflösung zwischen den beiden war mir zu stupide, das hätte auch durch ein klärendes Gespräch geregelt werden können. Auch wenn die Dialoge authentisch wirkten, so war es mir zu slow burn und zu wenig Nebengeschehen für diesen Grad an slow burn.

Schreibstil:
Ich bin leider kein Slow-Burn-Fan und dadurch nicht ganz so mitgerissen worden von diesem Buch. Die Slow-Burn-Story stand zwar im Vordergrund, war mir aber für den wenigen Anteil an Nebengeschehen zu viel. Ich hätte mir mehr Infos zum Klinikaufenthalt gewünscht oder noch von vergangenen Situationen. Die Auflösung am Ende war für mich zu stupide und zu abrupt. Das Setting hätte mir schon gefallen und tendenziell auch die Charaktere an sich.

Persönliche Gesamtbewertung:
Tolle Charaktere, tolles Cover und tolles Setting, aber mir war die Handlung zu sehr auf die Slow-Burn-Romance statt auf die Mental Health und den Genesungsprozess gelegt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2025

Durchwachsen

The Stars are Dying
0

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext machten mich neugierig.

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Man erkennt es direkt als Fantasy-Buch. Der Farbschnitt passt perfekt ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext machten mich neugierig.

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Man erkennt es direkt als Fantasy-Buch. Der Farbschnitt passt perfekt dazu.

Inhalt:
Astraeas Vergangenheit liegt im Dunkeln. Sie kann sich an nichts erinnern und lebt Tag ein Tag aus in ihrem Gefängnis. Bis auf wenige Tage an denen sie sich rausschleicht. Als sie an einem dieser Tage auf Nyte trifft, soll sich ihr Leben schlagartig ändern, denn sie wird am Libertatem teilnehmen.

Handlung und Thematik:
Die Handlung erinnerte mich in Grundzügen an The Serpent and the Wings of Night und an Immortal Longings. Astraea nimmt zwischen magischen Wesen an einem Wettstreit teil um den Krieg zu beenden und hat einen eher vampirischen Helfer... Anfangs sind das Worldbuilding und die magischen Wesen allerdings sehr verwirrend.

Charaktere:
Astraea war mir direkt sympathisch. Sie verlor nie ihren Wunsch nach Freiheit, obwohl sie lange in ihrem goldenen Käfig festsaß. Ihre Neugier und ihr Mut, sich zum Libertatem aufzumachen gefielen mir. Nyte machte mich direkt neugierig. Er hatte durch seine Schattengestalt direkt was Bad Boy mäßiges und war geheimnisvoll. Die anderen Charaktere verwirrten mich anfangs mehr, als dass sie ins Bild gepasst hätten. Das hat sich zwar dann noch etwas geändert, dennoch machte es den Einstieg etwas schleppend.

Schreibstil:
Der Start ins Buch war für mich etwas holprig. Das Worldbuilding und die magischen Wesen verwirrten mich sehr. Auch zog mich die Story anfangs nicht ganz so sehr mit. Dies wurde aber nach ca. einem Viertel des Buches erheblich besser. Ich hatte allerdings ständig das Gefühl, dass man es auch mit weniger Seiten schreiben hätte können. Manchmal gab es Sprünge, die für mich überstürzt waren, während sich andere Passagen total lange zogen. Dennoch eine tolle Handlung, die mit einem Cliffhanger endet. Ich bin allerdings unschlüssig, ob ich die Fortsetzung lesen muss, denn mir kommt es so vor, als wüsste ich bereits wie es wird und welches Ende sich ergibt.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich bin zwiegespalten. Generell eine tolle Geschichte, deren Start aber etwas holprig ist. Das Worldbuilding könnte konkreter sein.

Serien-Reihenfolge:
1. The Stars are Dying
2. The Night is Defying

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere