Leute in einer japanischen Buchhandlung
Die Abende in der Buchhandlung MorisakiWorum geht es in dem Buch?
Takako ist die Ich-Erzählerin. Immer wieder besucht sie ihren Onkel Morisaki Satoru und dessen Frau Momoko. Sie betreiben in Tokio – und zwar im Stadtteil Jinbocho – einen Antiquariats-Buchhandel. ...
Worum geht es in dem Buch?
Takako ist die Ich-Erzählerin. Immer wieder besucht sie ihren Onkel Morisaki Satoru und dessen Frau Momoko. Sie betreiben in Tokio – und zwar im Stadtteil Jinbocho – einen Antiquariats-Buchhandel. Diese Buchhandlung hat sich auf japanische Literatur der Frühmoderne spezialisiert.
Für Takako sind Bücher ein wichtiger Teil ihres Lebens. Sie lassen Takako eintauchen in andere Welten, sie trösten und heilen. Immer wieder hilft sie auch in der Buchhandlung ihres Onkels aus. Sogar auch, als ihre Verwandten in den Urlaub fahren.
Bücher helfen Takako auch, ihren Liebeskummer wegen ihres Freundes Wada-san zu verarbeiten.
Meine Meinung zu diesem Buch:
Man merkt als Leser: Die Atmosphäre zwischen Takako und den meisten Leuten, mit denen sie zu tun hat, ist herzlich und höflich.
Takako ist eine ruhige junge Frau. Sie kann den Herbst, die Natur, mit allen Sinnen genießen. Die Buchhandlung Morisaki ihres Onkels und ihrer Tante, die Umgebung und das Lesen von Büchern, hilft ihr, unerfreuliche Ereignisse in ihrem Leben besser zu verarbeiten. Zum Beispiel, als ein Arbeitskollege versucht, sie anzubaggern. Es gelingt ihr, ihn abzuschütteln.
Als europäischer Leser kennt man selten japanische Klassiker, wie „Idiotenzug“ von Uchida Hyakken oder „Ein glückliches Paar“ von Oda Sakunosuke. Manche dieser Bücher werden erwähnt, aber das stört nicht beim Lesen. Vielmehr weckt dieser Roman das Interesse am Lesen generell, die Handlung ist interessant und Takako und ihre Verwandten sind sympathisch.
Ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung.