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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2025

Abenteuer in den Alpen

Holmes & Moriarty
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Ich bin ein großer Fan der Dynamik zwischen Sherlock Holmes und Watson. Daher wollte ich dieses Buch schnellstmöglich lesen.
Der Einstieg aus der Sicht von Watson hatte den typischen Klang und ließ mich ...

Ich bin ein großer Fan der Dynamik zwischen Sherlock Holmes und Watson. Daher wollte ich dieses Buch schnellstmöglich lesen.
Der Einstieg aus der Sicht von Watson hatte den typischen Klang und ließ mich bereits innerlich bei einer Tasse Tee lächeln. Bei der erzwungenen Zusammenarbeit konnte ich Watson förmlich mit den Augen rollen sehen. Die Kapitel aus der Sicht von Moran haben mir leider nicht so gut gefallen. Die ungeduldige und manchmal recht platte Erzählweise bildeten zwar einen großen und sicherlich gewollten Gegensatz zum Ton von Watson, haben mir ansonsten aber nicht viel gegeben. Trotzdem war ich auf die Spannungen zwischen Holmes und Moriarty gespannt - die dann gar nicht so groß waren wie erwartet. Was mich am meisten irritiert hat, war die Darstellung von Sherlock Holmes. Die Figur wirkte hier geradezu unspektakulär und stand wenig im Vordergrund.

Insgesamt eine kurzweilige Story, die mich aber nicht vollkommen überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Das Paradies ist nicht immer wie es scheint

The Surf House
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Bea ist Model, doch der Job macht ihr keinen Spaß. Nach einem Vorfall in den Gassen von Marrakesch beschließt sie, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und in einem kleinen Küstenort neu anzufangen. ...

Bea ist Model, doch der Job macht ihr keinen Spaß. Nach einem Vorfall in den Gassen von Marrakesch beschließt sie, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und in einem kleinen Küstenort neu anzufangen. Doch das Surferparadies ist nicht so friedlich wie es scheint.

Es ist mein zweites Buch der Autorin. Der Schreibstil ist schlicht und lässt sich flüssig lesen. Auch hier ist es Clarke wieder gelungen, einen konstanten, allerdings eher langsamen, Spannungsbogen aufzubauen. Gut gefallen hat mir die Urlaubsatmosphäre: Sonne, Strand und optimale Bedingungen zum Surfen. Das schöne Cover spiegelt dieses Feeling wider.

Leider konnte ich bis zum Schluss keinen richtigen Zugang zum Hauptcharakter finden. Die meisten Handlungen von Bea waren für mich einfach nicht nachvollziehbar. Trotzdem war die Geschichte interessant und ich wollte wissen wer der Mörder ist. So ganz überraschend war die Auflösung zwar nicht, jedoch spannend genug um weiterzulesen.

Insgesamt ein gemütlicher Thriller und eine gute Lektüre für den nächsten Strandurlaub.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Eine Stadt im Krieg

Ginsterburg
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Ich habe einige Zeit benötigt, um in der Geschichte anzukommen. Der Schreibstil ist sehr nüchtern und ich musste mich erst daran gewöhnen. Auch die verschiedenen Beziehungen der Charaktere zu verinnerlichen ...

Ich habe einige Zeit benötigt, um in der Geschichte anzukommen. Der Schreibstil ist sehr nüchtern und ich musste mich erst daran gewöhnen. Auch die verschiedenen Beziehungen der Charaktere zu verinnerlichen hat etwas gedauert, was vielleicht an den wechselnden Perspektiven lag. Im Rückblick muss ich leider sagen, dass ich zu keinem Charakter eine Bindung aufbauen konnte.
Am meisten hat mich wohl irritiert, dass der Roman als feinfühlige Darstellung der familiären und freundschaftlichen Verstrickungen der Nazizeit vermarktet wurde. Für mich wurde die Entwicklung der Stadt und ihrer Menschen emotionslos vorgetragen, was zwar zum Kriegssetting passt, aber die Entwicklung der Charaktere in den Hintergrund gedrängt hat.

Insgesamt würde ich den Roman eher als anspruchsvoll beschreiben. Die verschiedenen Handlungsstränge zu verfolgen benötigt Aufmerksamt. Das Buch eignet sich daher nicht als Lektüre für zwischendurch. Für Fans von historischen Romanen in der Zeit des zweiten Weltkriegs eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Neue Ermittlungen in Castle Knoll

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Mit Annie konnte ich - hier noch mehr als im ersten Band - nicht so richtig warm werden. Wenn man bedenkt, dass sie Kriminalromane schreiben möchte und bei jeder passenden Gelegenheit einwirft, dass sie ...

Mit Annie konnte ich - hier noch mehr als im ersten Band - nicht so richtig warm werden. Wenn man bedenkt, dass sie Kriminalromane schreiben möchte und bei jeder passenden Gelegenheit einwirft, dass sie bereits zwei Morde gelöst hat, ist sie für mich wirklich keine gute Ermittlerin. Im Gegenteil erscheint sie mir unfassbar naiv und kann nur zu Lösungen kommen, wenn sie ihr zufällig vor die Füße fallen (oder in die Jackentasche). Um hier nicht zu spoilern, belasse ich es dabei und gehe nicht weiter auf das Ende ein. Auch findet für mich keine Charakterentwicklung statt, was ich für eine Fortsetzung schade finde. Die Ermittlungen sind durch zahlreiche Details und Verdächtigungen gekennzeichnet, die den Leser durchaus auf falsche Fährten führen können. Ein bisschen mehr britischer Charme hätte der Geschichte nicht geschadet.

Insgesamt eine solide Empfehlung an alle, die mit Cozy Crime beginnen möchten.
Vielen Dank an den Rowohlt Verlag, der mir in Kooperation mit Lovelybooks ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Kurzweilige Unterhaltung

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Es ist mein erstes Buch des Autors, weshalb ich keine besonderen Erwartungen hatte. Der Schreibstil ist schlicht und lässt sich schnell lesen. Die kurzen Kapitel helfen dabei.
Der Klappentext klang für ...

Es ist mein erstes Buch des Autors, weshalb ich keine besonderen Erwartungen hatte. Der Schreibstil ist schlicht und lässt sich schnell lesen. Die kurzen Kapitel helfen dabei.
Der Klappentext klang für mich total interessant, wie eine Mischung aus Dystopie, Science Fiction und Krimi. Um nicht zu spoilern, möchte ich auch gar nicht viel zum Inhalt sagen. Es gibt mehrere Verdächtigungen, falsche Fährten und natürlich kommt alles ganz anders als man zu Beginn beim Miträtseln denkt. Wirklich mitgerissen hat mich die Suche nach dem Mörder allerdings nicht. Was auch größtenteils an den Charakteren lag. Irgendwie blieben sie bis zum Schluss ziemlich blass und ich habe zwischendurch die Familienverhältnisse verwechselt.

Auch wenn mich das Buch nicht vollkommen überzeugen konnte, ist es insgesamt gute Unterhaltung für zwischendurch. Ich würde auch andere Werke des Autors lesen.

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