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Veröffentlicht am 19.06.2025

Faszinierender Ermittlungseinsatz von Polizeipräfekt Wulberers und Stoltz

Stoltz - das Attentat
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September 1857 im Königreich Württemberg - König Wilhelm I. lädt den Zar Alexander und Napoleon III. nach Stuttgart zu einem Gipfeltreffen ein. Vorbei ist es mit der Ruhe für Polizeipräfekt Wulberer und ...

September 1857 im Königreich Württemberg - König Wilhelm I. lädt den Zar Alexander und Napoleon III. nach Stuttgart zu einem Gipfeltreffen ein. Vorbei ist es mit der Ruhe für Polizeipräfekt Wulberer und seine “Spezialeinheit”. Doch der hat eine brillante Idee und rekrutiert auf unsägliche Art und Weise den frisch eingereisten Stoltz für den Schutz der Hochwohlgeborenen. Dem ehemaligen Pinkerton-Detektiv aus New York, der eigentlich unerkannt reisen wollte, scheint sein Ruf vorauszueilen, als er sich seiner ehemaligen Heimat nähert.
Sein Auftrag: Jegliches Attentat soll um jeden Preis vermieden werden, eine große Herausforderung, wie sich bald herausstellt!

Der Held der Geschichte “Stoltz-das Attentat” ist Detektiv Richard Stoltz, den sein erster, recht unfreiwilliger Einsatz in seine alte Heimat Stuttgart führt. Autor Edward Kruger’s Bühne ist dabei das historische Zwei-Kaiser-Treffen im Württembergischen Königreich. Vor diesem Background arrangiert er seine Geschichte und hat sich für seine Protagonisten so einiges an Problemen ausgedacht. Die Gefahr eines Attentats wird bald offensichtlich. Historisch gesehen gab es zwar keines, doch wer weiß das schon;). Die Handlung ist jedenfalls absolut spannend erdacht und hervorragend beschrieben. Besonders gefallen haben mir auch die beteiligten Charaktere, allen voran Aristide, der smarte Freund und Helfer von Stoltz oder auch Wulberer, der vom entspannten Beamten zum Nervenbündel mutiert.
Auf den ersten Blick weist das hübsche schwarz-weiß Cover auf eine historische Geschichte hin, das sich dahinter auch noch so ein abenteuerlicher Kriminalroman verbirgt, hat mich angenehm überrascht!
Mein Fazit:
Außergewöhnliche, unterhaltsame, sowie interessante historische Story, die den Leser nach Stuttgart führt, in eine Zeit, über die ich bislang noch gar nichts wusste. Perfekt für Geschichts-Interessierte und Liebhaber spannender Geschichten. Mochte den Schreibstil inclusive Humor und freue mich auf weitere Abenteuer von Stoltz!

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Spannungsvoller neuer Fall, mit der Faszination von Mode und Prestige

Provenzalisches Licht
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Völlig unerwartet hat der bekannte Modedesigner Cyril Fontanel den kleinen Provence-Ort Saint-Valérie als Location für die Präsentation seiner Modenschau ausgewählt. Eine recht kurzfristige Herausforderung ...

Völlig unerwartet hat der bekannte Modedesigner Cyril Fontanel den kleinen Provence-Ort Saint-Valérie als Location für die Präsentation seiner Modenschau ausgewählt. Eine recht kurzfristige Herausforderung für die Bürgermeisterin, die Sicherheitsbehörden und alle Dorfbewohner, denn es werden viele Prominente erwartet und ein richtig großer Trubel stattfinden. Dazu gesellen sich Drohbriefe, eine ermordete Frau an der ursprünglich ausgewählten Show-Location, die Pierres Fähigkeiten als Ermittler schwer zu schaffen machen und sich die Frage stellt: Kann der Event überhaupt genehmigt werden?

In ihrem elften Band “Provenzalisches Licht” entführt Autorin Sophie Bonnet ihre Leser in die Welt der Mode, die sich hier in provenzialischer Tradition der "Indiennes" präsentieren möchte. Neben Morden und kniffligen Ermittlungen gibt es daher auch einen tiefen Einblick in traditionelle Stoffproduktion, Vermarktung und natürlich all die prächtigen aber auch dunklen Seiten der Modewelt.
Ein großartiges Thema, das mich total begeistert und in seinen Bann gezogen hat. Dazu kommen noch die köstlichen Gerichte, die in einem Bonnet-Krimi nicht fehlen dürfen, denn unser Commissaire Pierre Durand ist ja bekanntlich ein Feinschmecker, der sich so manche Leckerei auf der Zunge zergehen lässt! Der Spannungsbogen bis zum Schluss ist perfekt gelungen, unterhaltsam geschrieben mit einem Twist, der überrascht.
Das Cover besitzt einen großen Wiedererkennungswert für die Serie, ist wieder eine Augenweide und lässt den Leser von Südfrankreich träumen.
Mein Fazit:
Diese Provence-Serie ist für mich immer ein wahrer Genuss und dieser Teil hat mir besonders gut gefallen, liegt wahrscheinlich am Thema Mode:).

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Reiche Fundgrube für grenzenlose Fermentierfreude

fantastisch fermentiert
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„Fantastisch fermentiert” von Autorin Alma Corina Blum, ist ein sehr anregendes und liebenswert angelegtes Fachbuch für experimentierfreudige Genießer. Besonders auch Anfänger im Fermentierfieber werden ...

„Fantastisch fermentiert” von Autorin Alma Corina Blum, ist ein sehr anregendes und liebenswert angelegtes Fachbuch für experimentierfreudige Genießer. Besonders auch Anfänger im Fermentierfieber werden mit diesem Buch ihre höchste Freude haben. Jedes Rezept wird ausführlich beschrieben und erklärt. Dabei werden aber auch Varianten aufgezeigt. Es gibt wirklich unzählige Möglichkeiten, die sich oft nur durch ganz kleine Änderungen ergeben können. Gerade für Kimchi-Lover bieten sich tolle Inspirationen, ob Radieschen-Erdbeer-Kimchi, Kumquat-Dill-Kimchi oder Wassermelonenschalen-Kimchi – das klingt doch wirklich ausgesprochen interessant!

Die Beschreibungen sind aussagekräftig, ausführlich und oft mit tollen Fotos ergänzt, das gefällt mir sehr gut. Auch die letzte Rubrik, die Gerichtekombination mit den anfangs beschriebenen Fermenten in Kombination, ist eine gute Idee, damit die Experimente auch zum Einsatz kommen. Das Buch ist sehr persönlich gehalten, es verbirgt sich darin keine nervige Lebens- oder Gesundheitsphilosophie, es belehrt nicht und man benötigt auch sonst kein besonderes chemisches Wissen. Die Kochexperimente sollen einfach Spaß machen, schmecken und vielleicht noch ein wenig gesundes, nachhaltiges Denken und Wissen vermitteln. Sehr schön gemacht.

Mein Fazit:
Ein grandioses Buch für Kimchi-Fans & Co. Werde ich mir zusätzlich noch als Hardcover-Ausgabe kaufen, da mich das E-Book schon so mega beeindruckt und begeistert hat!

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Packender historischer Roman

Die steinerne Krone
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Im Sommer 1943, während archäologischer Ausgrabungen für Nazi-Deutschland, kommen im Castello Monte aufschlussreiche Dokumente zum Vorschein, die vom Leben des legendären Herrschers Friedrich II. erzählen. ...

Im Sommer 1943, während archäologischer Ausgrabungen für Nazi-Deutschland, kommen im Castello Monte aufschlussreiche Dokumente zum Vorschein, die vom Leben des legendären Herrschers Friedrich II. erzählen. Vor diesem Hintergrund enthüllen sich Friedrichs Herrscher-Ambitionen, sein glorreicher Aufstieg, sein Ruhm, aber auch sein Scheitern. Ist sein Vorbild so glorreich wie erwartet?

Autor Michael Peinkofer erzählt in seinem historischen Roman “Die steinerne Krone” die Lebensgeschichte des letzten großen Stauferkaisers, klug verpackt in einer fiktiven Ausgrabungs-Story. Unglaublich spannend gestrickt, liest sich das Ganze wie ein absolutes Abenteuer, so vielfältige Situationen, aufregende Ereignisse und Erlebnisse, oder schwerwiegende Entscheidungen musste der sagenumwobene Herrscher in seinem Leben treffen. Ob bekannte Zeitgenossen, treue Freunde oder erbitterte Feinde, Friedrich hatte viele davon gesammelt. Das Riegen um die Macht macht ihn unerbittlich. Im 12. Jahrhundert war das Leben eines Anführers ein enormer Kraftakt und eine große politische Herausforderung, deren Entwicklung jede Menge an Spannungsmomenten birgt.

Mein Fazit:
Ein faszinierendes Buch, dessen Lektüre mir sehr viel Freude bereitet hat und einiges an geschichtlichen Wissen über Hintergründe und Abläufe der damaligen Zeit bereithielt. Auch der Wunsch einmal in Friedrichs geliebtes Apulien zu reisen wurde geweckt:).

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Hochinteressante Einsichten in das Forschungsgebiet der Epigenetik

Der Epigenetik-Code
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Zunächst klärt uns der Autor Martin Auerswald in seinem Fachbuch „Der Epigenetik-Code“ über die Begrifflichkeit und Bedeutung der Epigenetik und deren dazugehörige Forschung auf. Ein wenig tricky zu verstehen, ...

Zunächst klärt uns der Autor Martin Auerswald in seinem Fachbuch „Der Epigenetik-Code“ über die Begrifflichkeit und Bedeutung der Epigenetik und deren dazugehörige Forschung auf. Ein wenig tricky zu verstehen, doch überaus interessant und ziemlich einleuchtend. All diese Zusammenhänge von Epigenetik und deren Auswirkungen auf uns Menschen bedeuten am Ende eine völlig neue und sich daraus erschließende, ganzheitliche Sicht auf die Gesundheit des Menschen. Die logischen Schlüsse aus dieser Forschung sind relativ neu und werden bei den Behandlungsmethoden unserer herkömmlichen Medizin leider meist nicht berücksichtigt.
Obwohl manches ein wenig esoterisch klingt, sind diese Folgerungen nicht abwegig. Anstatt symptomatisch zu behandeln, sollten Vorsorge und Achtsamkeit in den Vordergrund gerückt werden.
Im Laufe des Buches wird klar, wie sich unsere heute übliche, oft recht ungesunde, von Fastfood & Co. geprägte Lebensweise auf unsere Gene und unser Wohlbefinden auswirken kann. Daraus resümiert, folgt entsprechendes Vorgehen für ein Gegensteuern. Natürlich sind viele der einzelnen Empfehlungen bekannt, wie abwechslungsreiche Ernährung, Bewegung und Sport. Auch diverse Nahrungsergänzungsmittel, Atemtechnik, Yoga, Achtsamkeit usw. kennt man aus anderen Büchern zum Thema „Gesundheit“. Den genauen Zusammenhang und die Auflistung dazu mit passenden Vorschlägen zu einer positiven und gesunden Veränderung des eigenen Selbst fand ich äußerst anschaulich und übersichtlich dargestellt.
Auch der Schreibstil des Autors ist ansprechend, daher gut zu lesen, verständlich, abwechslungsreich und gar kein trockenes Fachbuch-Geschreibsel.
Gestaltung und Optik des Fachbuchs können sich sehen lassen. Selbst beim E-Book erscheint alles übersichtlich dargestellt, ist gut strukturiert eingeteilt, sowie mit hilfreichen Bildern und grafischen Darstellungen versehen, die für besseres Verständnis von komplexeren Zusammenhängen sorgen.

Mein Fazit:
Ein wirklich hilfreiches und spannendes Fachbuch über das Thema Epigenetik, informativ für den Einsteiger in dieses mir noch recht unbekannte Forschungsgebiet. Daher für Laien ein guter Einstieg.

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