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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2025

Ein vielschichtiger und fesselnder Thriller

Dunkle Sühne
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In der kleinen Stadt North Falls, wo jeder jeden kennt, verschwinden in der Nacht zum 4. Juli während des Feuerwerks zwei 15-jährige Mädchen. Eine der vermissten Teenager ist die Tochter von Deputy Emily ...

In der kleinen Stadt North Falls, wo jeder jeden kennt, verschwinden in der Nacht zum 4. Juli während des Feuerwerks zwei 15-jährige Mädchen. Eine der vermissten Teenager ist die Tochter von Deputy Emily Cliftons bester Freundin, die daher persönlich stark betroffen ist. Leider weisen die vorgefundenen Spuren auf das Schlimmste hin. Obwohl Emily und ihr Vater Sheriff Clifton alle Hebel in Bewegung setzen, um die Mädchen zu finden, tun sich bei den Ermittlungen alsbald schockierende Abgründe auf!

Der Thriller „Dunkle Sühne“, der amerikanischen Autorin Karin Slaughter liest sich fesselnd von Beginn an. Über 500 Seiten geballte Spannung und unerwartete Wendungen warten auf den Leser.

Die unglaublichen Aktionen der Mädchen, ihre dunklen Geheimnisse und die daraus schockierenden Vorkommnisse enthüllen sich erst nach und nach, doch eine endgültige Klärung der Ereignisse wird erst 12 Jahre später folgen! Die Protagonisten wirken dabei sehr amerikanisch, werden glänzend beschrieben und man hat sogleich eine bildliche Assoziation. Das Klischeehafte wird mit der patriotischen Anfangsszene des Independence Day noch verstärkt, die Flagge wehte vor meinem geistigen Auge! Er ist sicherlich nichts für schwache Nerven und vermittelt leider auch ein recht deprimierendes Mann/Frauen Bild. Meine Ahnung was die Richtung der Auflösung anbelangt, hat sich dann am Ende wirklich teilweise erfüllt. Bingo.

Der blutverschmierte Bär auf dem Cover wirkt gefährlich und steht wohl sinnbildlich für die unbarmherzige Bedrohung, die im Buch lauert. Das passt eigentlich recht gut.



Mein Fazit:

Interessanter Thriller, den ich absolut vielschichtig und unterhaltsam fand. Die Autorin werde ich mir merken, es war definitiv Spannung nach meinem Geschmack.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Gelungener Märchen-Grusel-Thriller-Auftakt für eine spannungsvolle Haller Reihe

Signalrot
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Kommissarin Tara Kronenberg, die sich eine längere Auszeit genommen hat, bekommt plötzlich ein besonderes und interessantes Angebot für eine neue Spezialeinheit namens Signalrot beim LKA Sachsen. Ihre ...

Kommissarin Tara Kronenberg, die sich eine längere Auszeit genommen hat, bekommt plötzlich ein besonderes und interessantes Angebot für eine neue Spezialeinheit namens Signalrot beim LKA Sachsen. Ihre Abteilung soll sich mit der Kontrolle und Aufarbeitung von besonders brutalen und ungelösten Fällen beschäftigen.
Ausgehend von einer nicht identifizierten Frauenleiche in einem Keller beginnt Tara sogleich mit ihrer Arbeit. Mit ihrem ungewöhnlichen Spürsinn kommt sie schnell einem äußerst gefährlichen Serientäter auf die Spur, der ihr bedrohlich nahe kommt.

Wie gewohnt hat mich Elias Haller mit seinem neuen Thriller-Auftakt wieder einmal völlig in seinen Bann gezogen. In „Signalrot“ treibt ein äußerst gestörter Täter sein Unwesen. Gezielt sucht er sich Tänzerinnen aus, um sie zu quälen. Ganz perfide interpretiert er dabei ein Märchen von Hans Christian Andersen. Von Beginn bis zum Ende des Buches ist das Storytelling spannend und absolut raffiniert angelegt. Vielleicht sind manche Zufälligkeiten teils ein wenig übermotiviert konstruiert, aber unheimlich fesselnd. Eine ereignisreiche Lektüre, bei der ich mich gut unterhalten gefühlt und maximal gegruselt habe. Obacht, die Mordinszenierungen sind sicherlich nichts für schwache Nerven, wie eigentlich die meisten Thriller von Haller, die ich bislang gelesen habe.

Mein Fazit:
Toller Serien-Auftakt mit einer sympathischen Ermittlerin und ihrem etwas eigenen jungen Kollegen, über dessen Vergangenheit man noch spekulieren darf. Freue mich jedenfalls schon auf Fortsetzung und weitere aufregende Fälle mit Tara und Gabriel.

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Veröffentlicht am 08.05.2025

Ein ungewöhnlicher 2. Gardasee-Fall

Was am Ufer lauert
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Gianna Pitti freut sich nach all der vergangenen Aufregung am See, endlich ihren Vater Adriano wiederzuhaben und ihren verdienten Urlaub zu genießen. Sie hat sich einiges vorgenommen zu erledigen, doch ...

Gianna Pitti freut sich nach all der vergangenen Aufregung am See, endlich ihren Vater Adriano wiederzuhaben und ihren verdienten Urlaub zu genießen. Sie hat sich einiges vorgenommen zu erledigen, doch natürlich auch sich zu erholen. Für ihren Vater hat sie zunächst einen kleinen Auftrag zu erledigen und soll am See jemanden treffen. Doch an Stelle des angekündigten Informanten zieht Gianna eine Tote aus dem Wasser! Neben der Leiche dümpelt eine leere CD-Hülle, mit der Aufschrift „Churchills Geheimnis“. Ab diesem Zeitpunkt bleibt keine Zeit mehr für Erholung und zusammen mit ihrer Chefin Elvira, Vater Adriano und Onkel Francesco beginnt eine Jagd nach dem Geheimnis der Toten. Denn die Ereignisse am See überschlagen sich, als sich herauskristallisiert, dass die Journalisten nicht die einzigen Interessenten sind.

Nach einem gelungenen ersten Teil des Südtiroler Autors Lenz Koppelstätter, geht es mit Band zwei “Was am Ufer lauert” weiter mit spannender investigativer Ermittlungsarbeit am Gardasee. Es geht sowohl um Mord, als auch um pikante Geheimnisse aus dunkler Nazivergangenheit, die bis ins hier und jetzt ihre Auswirkungen haben. Sehr einfallsreich, lebhaft und unterhaltsam gestrickt. Besonders gefallen mir hier auch die einprägsam unkonventionell angelegten Charaktere des Autors. Giannas seltsam versnobten Onkel Francesco finde ich liebenswert schrullig und mit einem Augenzwinkern dargestellt. Insgesamt hat sich hier am See aber ein effizientes Team gebildet, das auch für künftige Ermittlungen gut gerüstet ist. Findige Journalisten als Schnüffler sind mal eine Abwechslung im Krimi-Alltag.

Mein Fazit:
Die Verbindung der Themen Churchill/Mussolini/Gardasee im Krimi fand ich prima konstruiert und absolut interessant gewählt. Die Seiten flogen dahin, abwechslungsreich und schnell gelesen.
Gerne mehr davon.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Unterhaltsame Beziehungskomödie in Bella Italia

Lieber solo als allein
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Leonie ist gerade überglücklich, sie hat ihr Touristik Studium erfolgreich beendet und dabei auch ihren Traummann Lucca getroffen. Die beiden jungen Leute wollen nun heiraten, eine Traumhochzeit ganz romantisch, ...

Leonie ist gerade überglücklich, sie hat ihr Touristik Studium erfolgreich beendet und dabei auch ihren Traummann Lucca getroffen. Die beiden jungen Leute wollen nun heiraten, eine Traumhochzeit ganz romantisch, in Luccas Heimatstadt Perugia in Bella Italia, ist geplant. Wie praktisch das Luccas Eltern dort ein hübsches kleines Hotel besitzen und dort alle Familienmitglieder zusammenkommen können. Leonies verwitwete Oma Gabriele muss dafür aber erst einmal ihre Komfortzone verlassen und auch ihre mittlerweile getrennten Eltern, die natürlich beide zur Hochzeit geladen sind, müssen über ihren Schatten springen. Wird das alles so klappen wie es sich Leonie erträumt hat?

Eine Traumhochzeit in Bella Italia, das ist in Tessa Hennigs Roman “Lieber solo als allein” das grosse Vorhaben! Die Meinungen dazu, sind in der Familie ehr gemischt, von Begeisterung bis zur Abneigung, es gibt alle Facetten. Diese Befindlichkeiten betreffen aber mehr die eigenen Probleme und Gefühle aller Beteiligten. Die Autorin holt verborgene Gefühle und Geheimnisse aller Betroffenen gnadenlos aus ihrem Versteck. Es macht Spaß all diese Verwirrungen und kleinen familiären Katastrophen zu beobachten. Die Wahrheit kommt immer ans Licht, nachgeholfen mit Humor, ein wenig Verständnis, Vertrauen oder auch Liebe lässt sich das meiste Problem ja meist lösen. Doch es bleibt "complicated" bis zum Schluss! Der flotte gefühlvolle Schreibstil, die herrliche Beschreibung der Gegend und das italienische Ambiente sorgen für ein wunderbares Lesegefühl. “Love is in the Air”, Liebe bewältigt trotz vieler Hindernisse alle Schwierigkeiten ;).

Mein Fazit:
Ein herrlicher Sommerroman, der Lust auf Bella Italia macht. Besonders gerne mag ich hier den Humor, sowie das chaotische Drama. Ein perfektes Urlaubsbuch, am besten in italienischen Gefilden gelesen, oder für eine Kopfreise auf Balkonien geeignet.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Anregende kleine kulinarische Führung durch Venedig

Essen, Trinken, Erleben – Venedig
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Der kleine Genussreiseführer „Essen, Trinken, Erleben-Venedig“ von Autor Stefan Maiwald, ist ein hilfreiches Utensil für Leute die eine kulinarische Entdeckungstour durch die Lagunenstadt planen. Von Frühstück ...

Der kleine Genussreiseführer „Essen, Trinken, Erleben-Venedig“ von Autor Stefan Maiwald, ist ein hilfreiches Utensil für Leute die eine kulinarische Entdeckungstour durch die Lagunenstadt planen. Von Frühstück bis Sternedinner, ob Café oder Delikatessenladen, vielleicht ist auch nur ein Snack auf die Hand gefällig, je nach Wunsch kann man fündig werden. Die Tipps sind absolut vielfältig, inspirierend und vielversprechend präsentiert. Man bekommt sofort Lust auf das Reisen und natürlich Appetit auf italienische Köstlichkeiten;).
Die Beschreibung der Lokalitäten sind kurz und übersichtlich gehalten und die Stadt ist dabei in fünf verschiedene Bereiche eingeteilt.
Am Ende des Buches gibt es italienische Fachbegriffe der traditionellen Produkte und Empfehlungen zu kulinarischen Highlights von Venedig, die man kosten sollte.
Das gefällige Format und die übersichtliche Gestaltung des Genussführers finde ich prima gelungen. Würde mir für diesen Genussreiseführer noch eine App zum Downloaden wünschen, mit Stadtplan zu den einzelnen Stationen. Das gibt es jetzt häufig und ich finde das sehr praktisch.


Mein Fazit:
Ein hübsches Buch, dass Lust auf einen Venedig Besuch macht. Die Auswahl ist recht hilfreich, es kann hier wirklich jeder etwas finden. Interessant und einen Besuch wert, ist auch den Insta-Kanal und Blog des Autors.

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