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Veröffentlicht am 16.04.2025

Wer ist das Monster?

Broken Blade – Die Klinge des Königs
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Die Ankunft in die Welt von Protagonistin Keera ist düster. Die Autorin entwirft ein Fantasy Konstrukt mit Elfen, Faen, Menschen und Halblingen als Völker. Nur Halblinge, Mischwesen, sind in dieser Welt ...

Die Ankunft in die Welt von Protagonistin Keera ist düster. Die Autorin entwirft ein Fantasy Konstrukt mit Elfen, Faen, Menschen und Halblingen als Völker. Nur Halblinge, Mischwesen, sind in dieser Welt nichts wert. Sie werden versklavt, misshandelt, zum Sterben verurteilt und im Dreck zurückgelassen. Ihre Behandlung ist brutal und grausam.

Halbling Keera stellt ihr Leben der Krone zur Verfügung, indem sie andere Leben nimmt. Die Klinge des Königs ist die beste und bekannteste Assassine. Talentiert, stark, mächtig und insgeheim gebrochen. Sie sieht das Blut an ihren Händen, ertrinkt ihre Schuld im Alkohol und tut Buße, indem sie jeden unschuldigen Toten namentlich in ihre Haut ritzt.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich im Geschehen angekommen bin. Bei einer Assassine habe ich mit einer düsteren Geschichte gerechnet. Das Ausmaß hat mich dennoch erst Mal niedergerungen und beim Lesen immer wieder schlucken lassen. „Broken Blade“ ist keine simple Geschichte, sie ist nichts für schwache Nerven. Mit Keera lernte ich die dunkelsten Grauschattierungen eines Charakters kennen. Sie selbst sieht sich als Monster und reflektiert die genommenen Leben. Ab wann ist man ein Monster? Welche Beweggründe sind nachvollziehbar? Wo sind da die Grenzen? Aus meiner Sicht eine absolut spannende Person und moralische Betrachtung des „Danachs“, wenn man töten „musste“. Ob Monster oder nicht, sie ist der Bösewicht in vielen Geschichten. Nur wenige Schützlinge wissen, was sie zu tun bereit ist, wenige sehen es als Bürde, die sie sich auflastet.

Alles Gute, was sie sich aufgebaut hat, droht jedoch zu wanken als der Schatten auftaucht. Er zeigt dem Volk Stärke und lässt ihren Status gefährlich wanken. Auch ihr Leben hängt davon ab, ob sie seinen Kopf zurückbringen kann oder nicht.

Mit einem neuen Auftrag im Gepäck, nimmt das Abenteuer langsam seinen Lauf. Es erfordert viel taktisches Denken, zeigt den Umgang mit Intrigen im Palast und was Macht in grausamen, intelligenten Händen anrichten kann. Es führt zu klareren Momenten bei Keera und schnitzt sie zu einer interessanten Persönlichkeit. Ihr Abenteuer habe ich gerne verfolgt. Ab einem bestimmten Punkt im Buch, war es schwierig es noch aus der Hand zu legen. Ihre Betrachtung von verschiedenen Handlungen, ihre Reue und Reflektion und Lektionen, die sie mit anderen teilt, haben mich beeindruckt zurückgelassen.

Durch ihr Abenteuer entwickelt sich die anfängliche Düsternis im Buch zu einem leichten Schimmer der Hoffnung. Die Fantasy-Welt zeigt sich mit weiteren spannenden Details abseits der blanken Grausamkeit. Alles ist magischer, Lebensspannen erstrecken sich teilweise über Jahrtausende und Pflanzen unterhalten sich mit Magiebegabten. Leichte Romanze-Elemente lassen sich erblicken, aber so slow burn, dass sie der Handlung selbst nicht die Show stehlen. Was ich persönlich immer ganz angenehm finde.

Fazit:

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es leicht gewesen ist dieses Buch zu schreiben. Das Buch setzt sich so stark mit den eigenen Grenzen und Abgründen auseinander, so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Viele Details haben mich an die Seiten gefesselt und beeindruckt. Mir gefiel die Fantasy-Welt, die moralische Betrachtung unmoralischer Handlungen und die Vielschichtigkeit der Charaktere. Insgesamt hat mir Keeras morally grey Charakter am meisten zugesagt. Man muss dem Buch jedoch Zeit geben. Insbesondere der Start ist auch sehr düster. Das muss man fürs Lesen des Buches auch abkönnen.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Märchenhafte Social Media

Im Schatten des Elfenspiegels
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Wolltest du immer schon wissen, wie sich soziale Medien in der Märchenwelt machen würden? Ich wusste nicht, dass ich das unbedingt wissen möchte, bis ich den Klappentext von „Im Schatten des Elfenspiegels“ ...

Wolltest du immer schon wissen, wie sich soziale Medien in der Märchenwelt machen würden? Ich wusste nicht, dass ich das unbedingt wissen möchte, bis ich den Klappentext von „Im Schatten des Elfenspiegels“ das erste Mal gelesen habe.

Der Leser begleitet Hauptfigur Aileen in die Elfenwelt, die ihr gar nicht so wohlgesonnen ist. Als Halbelfe wird sie nicht gern gesehen und wird von der beliebtesten Elfe über die magischen Spiegel schlecht geredet. In der Hitze eines Gefechts zwischen den Beiden, beschließt Aileen sich bei dem Wettbewerb für die nächste beliebteste Elfe des Jahres zu bewerben. Das bedeutet: Eigenpräsentation in den sozialen Medien bzw. den Elfenspiegeln.

Mit viel Humor, Magie und Kritik, geht die Autorin an das Thema „soziale Medien“ heran. Probleme, wie Hasskommentare, Fake News oder „Das Netz vergisst nie“ werden aufgegriffen. Aber es wird auch aufgezeigt, was man damit bewirken kann.

Aileen wirbelt das Netz gehörig durcheinander. Sie zeigt nicht das Paradebild, was man von sich selbst gerne im Internet zur Schau stellt. Sie ist tollpatschig, entspricht nicht den Schönheitsidealen der Elfen, mal aufbrausend, mal stotternd vor der „Kamera“ und mal einfach zu ehrlich.

Gerade das machte sie für mich absolut erfrischend. Ihre Ecken und Kanten, macht sie authentisch und sympathisch. Sie bringt damit Originalität in die Spiegelwelt der Elfen. Mit ihrer Tollpatschigkeit geht sie super um und reagiert flexibel, so dass sie damit teilweise Neues für sich und die Märchenwelt entdeckt. Zum Beispiel stolpert und verrenkt sie sich einmal so sehr und bringt unter Schmerzen ein „Oh Ah“ raus, dass die Elfen an Yoga herangeführt werden.

Begleitet werden die Teilnehmer teilweise vom Elfenprinzen, der sich als Soldat ausgibt. Auch er hat seine Vorurteile, doch lernt er die Gesichter hinter den Masken aller Teilnehmer kennen. Ich fand es super, dass er dabei auch sich selbst besser kennenlernt und reflektiert. Doch beim Lesen möchte man immer wieder ein Hühnchen mit ihm Rupfen, wenn er vorschnell urteilt.

Die Thematik Diskriminierung, Vorurteile und Mobbing fand ich außerdem sehr gut aufgegriffen. Die Ausgrenzung von Aileen ist durch die Seiten total spürbar, machen traurig und frustrieren. Man hofft auf Personen, die für sie eintreten und sie so verstehen, wie sie wirklich ist. Trotz heftiger Thematik, zieht die Lektüre nicht runter, was an dem humorvollen Schreibstil der Autorin liegt und verleitet insgesamt zur Selbstreflexion. Der Part hat mir sehr gut gefallen.

Der einzige Punkt, an dem ich mit den Charakteren gehadert habe, war im Konfliktmanagement. Gerade Aileen flüchtet gerne in der Hitze des Gefechts und vermeidet es sich zu erklären. Es ist nicht unrealistisch mit ihren Erfahrungen, trotzdem hätte ich mir manchmal gewünscht, dass die Charaktere mehr miteinander reden. Ich bin ein Fan von Aussprachen statt mehr Drama, weil man sich nicht hingesetzt und geredet hat. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Charaktere im Laufe der Geschichte mehr in die Richtung hin entwickeln.

Fazit:

Eine absolut geniale und neuartige Idee für die Märchenwelt. Immer wieder her mit solch tollen Ideen, Jacqueline! Die Auswirkungen von sozialen Medien, was sie anrichten, aber auch was sie erreichen können, werden wunderbar aufgegriffen. "Im Schatten des Elfenspiegels" zeigt sich kritisch und greift wichtige Themen auf. Dabei verliert die Autorin nicht ihren Humor und stellt wieder total authentische Charaktere vor. Insbesondere Aileen konnte mich mit ihren Ecken und Kanten von sich überzeugen, wenn gleich ich mir bei ihr ein paar mehr Aussprachen im Streit gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Team "healthy relationship"

In jedem Augenblick ein Wir
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Die Lulliby University-Reihe hat positive Aspekte, die sich durch die Reihe durchziehen. Der flüssige Schreibstil, die Denkanstöße im Umweltbereich und das authentische Abtauchen im Uni-Leben. Ich habe ...

Die Lulliby University-Reihe hat positive Aspekte, die sich durch die Reihe durchziehen. Der flüssige Schreibstil, die Denkanstöße im Umweltbereich und das authentische Abtauchen im Uni-Leben. Ich habe mich gefreut, diese Elemente nochmal aufsuchen zu können und war neugierig auf Mehr von Lou.

Sie zeigt sich seit Beginn als sehr organisiert und voller Talente. Schlaf ist für sie praktisch ein Fremdwort und vor Plänen, kann sie sich kaum retten. Es wird recht schnell deutlich, dass sie vor ihren eigenen Gedanken flüchtet und das maximale an Ablenkung für sich herausholen möchte. Ihre vorherige, toxische Beziehung hat viele Spuren hinterlassen und ich habe mich schnell dabei erwischt, mehr über ihre Erfahrungen wissen zu wollen. Ihre vielen Interessen machen sie zu einer spannenden Persönlichkeit und ihr gezeichneter Charakter, erzählt Geschichte.

Hauptfigur Jasper wiederum wirkt wie ausgewechselt, absolut in sich gekehrt und auf Abstand zu all seinen Liebsten. Die jüngsten Erlebnisse, die sich im Ende von Band 1 bereits andeuten, haben sich wie ein Schraubstock um ihn geklammert. Er landet in einem total Tief und schafft es alleine nicht, daraus auszubrechen.

Die Zwei machen einen Deal: Lou hilft Jasper dabei, sich wieder auf die Uni zu konzentrieren und entwickelt einen Lernplan für ihn. Jasper wiederum möchte ihr helfen, spontaner zu werden und alles zu erleben, was sie sich vornimmt. Beide erleben durch ihre Spontanität, unfassbar geniale Erlebnisse und holen sich durch ihre gegenseitige Unterstützung ein wenig „Leben“ zurück. Ihre ganze Energie empfand ich als total ansteckend und ich wollte direkt selbst wieder mehr erleben, die Bucketlist wieder füllen. Insgesamt ein sehr schönes Gefühl, das beim Leser erzeugt wird.

Zusätzlich gewann die Geschichte an Tiefgang durch die Erfahrungen, die Lou und Jasper gemacht haben. Auf die Triggerwarnung lohnt sich ein Blick. Von der Autorin wurden die Gefühle dazu, sehr gut in Worte gefasst. Beide stecken in ihren Gedanken fest, wie in einem Hamsterrad. Ich fand es authentisch, aber es entstehen damit auch einige Wiederholungen. Mir hätte es manchmal ausgereicht zu lesen, dass die Charaktere ständig daran denken müssen, statt die gleichen Gedanken nochmal anders formuliert zu lesen. Damit entstanden kleine Längen, die dem Leseerlebnis jedoch nur wenig Abbruch getan haben.

Fazit:

Insgesamt fand ich es einfach schön, dass beide Charaktere eine Bindung aufbauen indem sie wunderschöne Momente miteinander teilen und sich gegenseitig in schweren Zeiten eine Stütze geben. Ihr Vibe löst ein schönes Gefühl beim Lesen aus und beschreibt Tiefgang. Einige Wiederholungen sorgen für kleine Längen, die der Geschichte kaum einen Abbruch tun.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Ein Gefühl, wie mit Gummistiefeln in Pfützen planschen

Ein letzter erster Augenblick
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Was einfach wunderschön ist an diesem Buch, ist das Gefühl, das es dir vermittelt. Die Geschichte unterstützt dabei, die Seele baumeln zu lassen. Sie vermittelt das gleiche Gefühl, wie mit Gummistiefeln ...

Was einfach wunderschön ist an diesem Buch, ist das Gefühl, das es dir vermittelt. Die Geschichte unterstützt dabei, die Seele baumeln zu lassen. Sie vermittelt das gleiche Gefühl, wie mit Gummistiefeln in Pfützen planschen, wie nachts in den See springen oder mit einem wuscheligen Hund zu kuscheln. Gleichzeitig fühlt es sich aber auch nach einem Kuchen im sonnendurchfluteten Café an, nach Candlelight-Abenden rund um flauschiger Bettdecke.

Mich hat die Grundstory bereits so angesprochen, die sich im Klappentext andeutet. Joel hat 1x die Woche einen prophetischen Traum über Menschen, die ihm nahestehen. Er sieht, dass seine Schwester im Stau steht, seine Nichte ein Talent fürs Schwimmen entwickelt oder einen Unfall seiner Nachbarn. Immer wieder äußert er Tipps oder kleine Warnungen aus dem Nichts oder versucht einzugreifen, um negative Träume zu vermeiden. Das und seine Gabe machen ihn zu einem Eigenbrötler.

Die Fremdeinschätzung über ihn, bekommt man schnell mit. Ein komischer Kauz, etwas seltsam, vielleicht sogar Menschenscheu. Ich fand ihn schnell sehr warmherzig und auf seine Mitmenschen bedacht. Er macht sehr viel, um schlimme Träume nicht zur Realität werden zu lassen und zieht dabei auch Mal den Zorn seiner Liebsten auf sich. Joel möchte neue Bekanntschaften vermeiden, um sie nicht mit seiner Gabe in Berührung zu bringen. Zudem habe ich seine liebevolle Art gegenüber Tieren direkt ins Herz geschlossen.

Dass Joel ein guter Mensch ist, erkennt auch ganz schnell der Café-Hund in Callies Laden. Auch bei Callie und ihm entsteht eine Verbundenheit, die seine Mauern zum Bröckeln bringen. Sie empfand ich auch als absolut liebevolle Hauptfigur, die ich mir direkt an Joels Seite vorstellen konnte. In ihr steckte viel Lebens- und Abenteuerlust, ganz viel Verbundenheit zur Natur und ihren Tierbewohnern und eine chaotische Ader. Sie beschreibt auch immer wieder zauberhafte Momente, indem sie aufklärt, dass ein Rotkelch gerade singt, um es seinem Nachwuchs beizubringen.

Insgesamt ein ruhiger Fluss in Geschichtenform, viel Liebe zur Natur und warmen Charakterbeschreibungen. Tierliebhaber, insbesondere Hunde-Fans, kommen hier auf ihre Kosten. Eher unaufgeregt und zum Entspannen. Es wird weniger auf Spannung gesetzt, wodurch für mich auch kleinere Längen aufkamen.

Fazit:

Wer sich in Alltagsmomenten fallen lassen möchte, zauberhafte Naturbeschreibungen nicht abgeneigt ist und es auf eine liebevolle Charakterkonstellation absieht, wird sich hier aufgehoben fühlen. Zum Abschalten super, wenn auch vielleicht nicht der nächste Pageturner.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Ab wann ist deine Beziehung toxisch?

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Von Bianca Iosivoni bin ich Young/New Adult Romanzen gewöhnt, viel Gefühl und eine Portion Spice. In ihrem neuen Roman geht sie noch ein Schritt weiter und beschreibt die Zeit nach dem Kennenlernen. Die ...

Von Bianca Iosivoni bin ich Young/New Adult Romanzen gewöhnt, viel Gefühl und eine Portion Spice. In ihrem neuen Roman geht sie noch ein Schritt weiter und beschreibt die Zeit nach dem Kennenlernen. Die Geschichte beschreibt das Bauchkribbeln beim Kennenlernen, vertrauensvolle Gespräche und die Entwicklung einer toxischen Beziehung.

Ich konnte „Sorry. Ich habe es nur für dich getan“ kaum aus der Hand legen. Die Geschichte wechselt immer zwischen zwei Zeitsträngen. Zeitstrang 1: Vergangenheit mit einer Menge Bauchkribbeln, einer prickelnden Kennenlernphase und schönen Beziehungsmomenten. Zeitstrang 2: Gegenwart und damit ein Monat nach der Trennung und dem Zeitpunkt des Verschwindens von Ex-Freund Julian.

Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, was passiert sein könnte. Beim Genre des Buches (Thriller) wusste ich bereits, dass entweder etwas krasses passiert ist oder noch passieren würde. Zu Beginn war jedoch alles so schön und erst im Verlauf haben sich langsam kleine Warnsignale erkennen lassen. Dabei wird die Hauptfigur Robyn, wie das typische Mädchen von nebenan beschrieben. Mit Wünschen, Freunden und eigenen Vorstellungen. Während Julian sehr männlich, ambitioniert, aufmerksam und meinungsstark dargestellt wird.

Aus meiner Perspektive war es die perfekte Darstellung, wie sich eine toxische Beziehung entwickelt und bei jedem gewöhnlichen Menschen entwickeln könnte (mit Ausnahme einer drastischen Situation am Schluss). So ist sie nicht unbedingt gleich da oder erkennbar, sondern erst wenn Gefühle im Spiel sind. Robyn wollte wegen Kleinigkeiten ihre Beziehung nicht aufgeben und schnell hinterfragt man sich auch selbst, ab welcher Grenze würde ich die Reißleine ziehen? Wie gehe ich mit noch vorhandenen Gefühlen um, wenn die Grenze überschritten ist?

Psychologisch betrachtet war die Leseerfahrung unfassbar spannend. Durch das toxische Verhalten in der Beziehung und später dem Verschwinden des Ex-Freundes, kommen einige Thrill-Elemente ein. Zudem sorgt der Wechsel der Zeitstränge und der Lebenssituationen für einige Fragen. Insgesamt ein Pageturner, bei dem man auf mehrere Auflösungen hin fiebert. Die Thematik ist meiner Meinung nach wichtig und darf gerne noch mehr Platz in der Buchwelt finden.

Fazit:

Unheimlich wichtige und spannende Thematik, die sich realistisch entwickelt und zum Pageturner wird.

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