Profilbild von Ladylike0

Ladylike0

Lesejury Profi
offline

Ladylike0 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ladylike0 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Ach, wie gut, dass niemand weiß...

Schattengold – Ach, wie gut, dass niemand weiß ...
0

Dieses Märchen ist düster und schattenreich. Christian Handel beschreibt eine Welt voller Feen mit Klauen, scharfen Zähnen und sie kommen nur in der Neumondnacht… oder wenn du sie rufst. Protagonistin ...

Dieses Märchen ist düster und schattenreich. Christian Handel beschreibt eine Welt voller Feen mit Klauen, scharfen Zähnen und sie kommen nur in der Neumondnacht… oder wenn du sie rufst. Protagonistin Farah wird sie rufen und „Rumpelstilzchen“ völlig neu erzählen.

Für die Suche nach Magie muss man in dieser Welt höchstens einen Schritt tätigen und vieles davon ist dunkel. Fabelwesen tummeln sich in den angrenzenden Wäldern. Ihre Beschreibungen waren gruselig, fantasiereich und bildhaft. Von spinnenartigen Feen bis hin zu Wasserfeen mit spitzen Zähnen, hat sich der Autor allerlei einfallen lassen. Doch auch Details wie Feenblüten, die bläulich Leuchten oder Zauber, die gewebt werden, runden das magische Leseerlebnis ab.

Jede Zeile ist mystisch formuliert. Man spürt die Bedrohung aus jeder Ecke und so kommt man nicht aus der Spannung heraus. Die Atmosphäre wird mit Worten gesponnen und zeichnet sich gefühlt vor dem inneren Auge ab.

Der grundlegende Plot ist Rumpelstilzchen-Liebhabern bereits bekannt. Die prägenden Merkmale des Märchens sind enthalten, aber auch genug eigene Elemente, so dass nicht immer klar ist, wohin sich das Geschehen entwickelt.

Bis zum Schluss war ich neugierig darauf, wie die Geschichte weitergehen würde. Es zieht sich durchweg ein roter Faden durch die Situationen durch, um einen bittersüßen Abschluss zu finden. Insbesondere das Ende hinter „Schattengold“ hat mir sehr gut gefallen. Sie enthält wichtige Botschaften für den Leser, die man gerne in Märchen wiederfindet.

Die Charaktere sind interessant in ihrer Rolle, bleiben aber vergleichsweise eher blass. Es gab Sympathieträger, wie die Ziehmutter Berit, die jede gruselige Gute Nacht Geschichte über Feen aufsagen kann und sich mit jedem Kraut auskennt oder ihrem Waschbären, der zu einem loyalen, flauschigen Begleiter von Farah wird.

Fazit:

Eine wunderbare, düstere Adaption von Rumpelstilzchen. Für Liebhaber eine schöne Wiederentdeckung, die gleichzeitig genug Überraschungen und eigene Ideen enthält. Plot, Schreibstil und Fabelwesen sorgen für spannende Lesestunden und die dunkle Magie scheint hier schier unbegrenzt. Ich habe das Märchen unfassbar gerne gelesen, lediglich die Charaktere bleiben eher blass.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2025

Wenn die Schattenseite näher beleuchtet wird

Book of Night
0

Die Autorin beschreibt eine magische Schattenwelt. Ein Teil der Menschheit kann ihren Schatten beleben, ihm Energie zuführen und für sich kämpfen lassen. Der andere Teil recherchiert, ist fasziniert und ...

Die Autorin beschreibt eine magische Schattenwelt. Ein Teil der Menschheit kann ihren Schatten beleben, ihm Energie zuführen und für sich kämpfen lassen. Der andere Teil recherchiert, ist fasziniert und probiert Vieles bis zu Alles, um an einen eigenen, magischen Schatten zu kommen. Mit den Fantasy-Elementen wird man eingeführt in eine komplexe, düstere Welt.

Holly Black beschreibt detailliert ihre Schattenmagie, gibt ihnen sogar einen leicht wissenschaftlichen Touch. Alles ist gut durchdacht. Um den Erläuterungen folgen zu können, muss man aktiv dabeibleiben. Die Geschichte ist also nichts für Zwischendurch.

Einige Erläuterungen wurden von Schattenmagiern in Büchern oder versteckt auf anderen Gegenständen festgehalten. Alles davon hat einen unfassbaren Wert. Und Protagonistin Charlie Hall wird regelmäßig beauftragt das ein oder andere davon zu stehlen. Unter anderem das von Allen begehrte Buch der Nacht.

Charlie hat einen Hang zu falschen Entscheidungen, Gefahr und Talent im Bereich Trickbetrügerei sowie Diebstahl. Sie beobachtet andere Menschen bis ins letzte Detail und übt sich darin sie völlig zu verstehen und zu manipulieren. Dabei schlüpft sie in neue Rollen, kostümiert sich und schlägt mit ihrem Perückenset an den unterschiedlichsten Orten auf. Beim Lesen blickt man durch ihre Augen und sieht, wie sie Menschen als eine Form von Rätsel betrachtet. Und sie löst gerne jedes Rätsel.

Sie war für mich eine durch und durch spannende Protagonistin. Mit ihren Aufträgen und ihrer Trickbetrügerei gehört sie eher zur Seite Antagonist. In ihrer Arbeit ist sie gut, in der Ausführung trifft sie aber auch falsche Entscheidungen. Eine starke Mischung aus Logik und Menschlichkeit. Dafür bleiben die Nebencharaktere vergleichsweise eher blass. Mir wurden sie eher vorgestellt als Rätsel statt als Buchfigur.

Als Leserin, die gerne Rätsel löst, hatte ich sehr viel Spaß an ihrer Perspektive. Während ihrem Auftrag rund um das Buch der Nacht, war ich mit Theorien und Interpretationen direkt mit an Bord. Doch es dauert ein wenig bis das Geschehen an Fahrt aufnimmt, was mit der Erklärung einer komplexeren Fantasywelt in dem ersten Band oft normal ist. Dafür konnten mich die Ereignisse und Enthüllungen am Ende überraschen und komplett von sich überzeugen.

Auch die Trickbetrügerei, hatte mich an die Seiten gefesselt. Bisher habe ich zu der Thematik noch nicht allzu viel gelesen. Die Thematik wurde von der Autorin jedoch interessant gestaltet. Sie greift ein wenig Psychologie auf, Tipps und Tricks werden oberflächlich angeschnitten. Auch wurden kleine Sequenzen darüber eingebaut, wie die Protagonistin übt. Insgesamt fand ich ihre Tätigkeit vielseitig aufgegriffen und spannend.

Abschließend würde ich das Buch lediglich Erwachsenen empfehlen, da es von Brutalität, Spice und Düsternis eher weniger für jüngere Leser geeignet ist.

Fazit:

Eine düstere, spannende Fantasywelt mit dem Blick auf Schatten. Die magischen Elemente sind umfassend beschrieben und Details dazu gut recherchiert. Das Buch wartet mit einer spannenden Protagonistin und einer Tätigkeit, die ich so nicht häufig in Geschichten gefunden hab. Für konzentrierte Leser, die gerne Rätsel lösen und sich am Ende trotzdem überraschen lassen wollen.

Zitat:

„Komm schon, Charlatan, du könntest jemandem den Atem aus der Brust stehlen, den Hass aus dem Herzen, den Mond vom Himmel.“

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2025

Ein Abenteuer im 1001 Nacht-Setting

Der Sternenstaubdieb
0

„Der Sternenstaubdieb“ fühlt sich an, als würde man mit spitzen Pantoffeln über knirschenden Sand in sein nächstes Wüstenabenteuer laufen. Darin erwartet den Leser eine gefährliche, orientalische Dschinnwelt ...

„Der Sternenstaubdieb“ fühlt sich an, als würde man mit spitzen Pantoffeln über knirschenden Sand in sein nächstes Wüstenabenteuer laufen. Darin erwartet den Leser eine gefährliche, orientalische Dschinnwelt voller Magie und mystischer Geschichten. Zudem überzeugen viele Anspielungen auf altbekannte Geschichten, wie Aladdin, Alibaba und die 40 Räuber oder Scheherezade. Ich fühlte mich direkt wie im Setting aus 1001 Nacht.

Dabei malt die Autorin mit ihren Worten wie eine geschickte Künstlerin ihre Hennamuster. Das Bild setzt sich langsam, aber voller Schnörkel künstlerisch zusammen. Ich fand, dass das Geschehen nicht immer mit dem größten Spannungslevel besticht. Dennoch war für mich durchweg eine gewisse Sogwirkung vorhanden, weil es sich wie eine Erzählung eines uralten Geschichtenerzählers liest.

Als Leser begleitet man die Hauptfiguren Loulie, die Mitternachtshändlerin und ihren treuen Gefährten Qadir. Sie haben es sich zum Beruf gemacht, illegale, magische Gegenstände aufzuspüren und auf dem Schwarzmarkt zu verhökern. Ich empfand sie als starkes Gespann mit einem super interessanten Job. Womit sie sich mittlerweile einen Namen gemacht haben.

Genau deshalb werden sie auch vom Sultan beauftragt, in die Stadt der gefährlichen Dschinn zu reisen und ihm ein uraltes Relikt zu bringen – eine magische Lampe. Seinen Sohn, den Kronprinzen und seine wortkarge Räuberin schickt er mit auf die teilweise sehr blutige Reise, voller Fallen und Feinde.

Auf dem Weg tauschen die Reisegefährten miteinander mehr Lügen aus als Wahrheiten und sammeln ihre Geheimnisse. Ich persönlich hätte mir manchmal mehr Enthüllungen zu ihnen gewünscht, um sie noch näher kennenzulernen. Einige Entwicklungen lassen sich jedoch erahnen, wodurch man nicht immer zu lange im Dunkeln tappt - wobei mich der ein oder andere Plottwist auch zu überraschen wusste.

Am meisten hatten mich jedoch die Dschinn am Haken. Einige durfte ich im ersten Band bereits etwas näher kennenlernen und sie zählten direkt zu meinen Charakterfavoriten. Egal, ob sie in den Schatten verschwinden und in der Dunkelheit ihre Kraft herziehen oder Ghule befehligen können, sie waren alle faszinierend. Doch die Gefahr, die von ihnen ausgeht, ist nicht zu unterschätzen.

Ihre Magie ist vielseitig, mächtig und düster. Ich hätte mir jedoch noch mehr Details und Erläuterungen zum Magiesystem und dem Weltenaufbau gewünscht. Zudem waren nicht alle Details stimmig und ich bin gespannt, ob in den Folgebänden noch einige Logiklücken gestopft werden können. Weil es dennoch etwas komplexer anmutet, würde ich es nicht unbedingt Fantasy-Einsteigern empfehlen.

Fazit:

Du liebst Klassiker wie Aladdin, Scheherezade oder Alibaba? Dann ist „Der Sternenstaubdieb“ vielleicht etwas für dich. Ich war so ein Fan von dem orientalischen Setting und dem Abenteuer in der Wüste voller faszinierender, düsterer Dschinn. Wenn der Plot auch nicht immer durch brenzlige, atemlose Szenen besticht, so hatte es doch immer eine Sogwirkung auf mich. Die gefährliche Reise bestreiten vier unterschiedliche, interessante Persönlichkeiten, über die ich gerne noch mehr erfahren hätte. Genauso wünsche ich mir noch weitere Details zum Magiesystem und Weltenaufbau, die ich mir in der Fortsetzung erhoffe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2025

Episch, brutal, atemlos.

Die Splitterklinge
0

In diese Reihe abzutauchen, ist für mich immer total nostalgisch. Ich habe die Splitterkronen-Reihe total geliebt und finde es immer noch schön, dass Estep uns weitere Bücher aus der Welt geschenkt hat. ...

In diese Reihe abzutauchen, ist für mich immer total nostalgisch. Ich habe die Splitterkronen-Reihe total geliebt und finde es immer noch schön, dass Estep uns weitere Bücher aus der Welt geschenkt hat. Nur mit Gemmas Abenteuer. „Gargoyle Queen“ weiß ähnlich zu überzeugen. Auch mit dem 3. Band der Reihe bin ich total versumpft. Die Geschichte zieht mich absolut ins Geschehen hinein und lässt mich nicht aus seiner Bubble raus.

Doch zunächst beginnt die Geschichte gemächlicher. Auf Widersacher Milo ist ein Kopfgeld ausgesetzt und Prinzessin Gemma rechnet jederzeit mit seiner Rache. Beide sind insbesondere in der ersten Buchhälfte mit Plänen schmieden, Fallen aufbauen und Strategien entwickeln beschäftigt. Es bleibt erst Mal gemächlicher bis in der 2. Hälfte alle Strategien umgesetzt werden, einige Fallen zuschnappen und die actionreichen Angriffe starten. Atemlos habe ich Schwertduelle, magische Intrigen oder Wettkämpfe in der Luft verfolgt.

Der Plot bietet ein starkes Katz-und-Maus-Spiel. Liebgewonnene Charaktere stehen immer einen Strang vor dem Tod und insbesondere in Kombination mit der Brutalität, ist ein konstantes Spannungslevel erhalten. Auch Hauptfigur Gemma wirft sich in brutale Schwertkämpfe. Man muss sich ständig um sie sorgen.

Ich fand, dass sich die Hauptfigur über die Reihe hinweg entwickelt hat. Sie wurde stärker, brutaler, strategischer und verliert dabei nie ihr Mitgefühl. Ihr Volk steht für sie an erster Stelle und sie entwickelt sich immer mehr zur Prinzessin, die ihr Volk benötigt. Ich mochte ihre taffe Art, die sie mit liebevoller Aufopferungsbereitschaft vereint.

Für mich waren aber auch die Nebencharaktere sehr präsent. Es gab kein Drama, kein Sideplot, den ich nicht voller Spannung zu ihnen verfolgt habe. Ganz hoch im Kurs, standen für mich auch die warmen Szenen zwischen den Gargoyles und dem Baby-Strix, das mit den Steinkreaturen fliegen lernt. Vor allem Gargoyles stehen in diesem Band im Fokus. Sie alle sind loyale Wesen, über die ich gerne gelesen habe. Weil sie süß, beeindruckend und wundervoll beschützerisch sind.

Liebesgeschichten finden ihren Höhepunkt, verlieren sich in Streitigkeiten oder erotischen Momenten. Ich war auch Feuer und Flamme für die Leidenschaft zwischen der Törtchen-verschlingenden Spionin Reiko und dem Gladiator Kai. Letztendlich mochte ich auch den weiterhin vertiefenden Einblick in das feindliche, mortanische Königreich. Ich fand es spannend, dass man auch mit den grausamen Rivalen stellenweise nur Mitleid empfindet. Nur, um sie dann wieder zu fürchten.

Fazit:

Wieder ein gelungener Roman aus Esteps Feder. Es beginnt zunächst gemächlicher und bietet Einblick in strategische Planung. Ab ca. der Hälfte wird es jedoch rasant und actionreich. Es wäre auch nicht Esteps Splitter-Welt, wenn ich in einem Band nicht mindestens ein Mal den Atem anhalten müsste.

Charakterlich auch wieder starke Beschreibungen. Kein Sideplot, kein Sidecharakter war uninteressant. Doch niemand stach in diesem Band so heraus, wie die beeindruckenden Gargoyles und die Entwicklung von Gemma. Über die Seiten wird sie zur passenden Königin to be.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2025

Charmanter Mehrgenerationenroman

Happy Spirits
0

Happy Spirits ist ein charmanter Mehrgenerationenroman mit Parallelen zu klassischen Netflix-Romanzen. Die Frauen in Sabrinas Familie können Geister sehen. Mit ihrer Hilfe werden Erbschaftsschreiben gefunden ...

Happy Spirits ist ein charmanter Mehrgenerationenroman mit Parallelen zu klassischen Netflix-Romanzen. Die Frauen in Sabrinas Familie können Geister sehen. Mit ihrer Hilfe werden Erbschaftsschreiben gefunden oder dem fremdgehenden Ehemann ein Streich gespielt. Trotzdem ist es eine Eigenschaft, die im Liebesleben manchmal im Weg stehen kann.

Doch Ray ist ab Sekunde eins hingerissen von der geheimnisvollen Sabrina. Sie lernen sich in einem Plastikstühle-Gerangel kennen, während Sabrina erst Mal einen Margarita ins Gesicht geklatscht kriegt. Im Versuch sich vor den Ranglern zu schützen, kommen die Beiden ins Gespräch.

Ich fand Ray und Sabrina wirklich süß im Umgang miteinander. Zufälle führen sie zueinander und je näher sie sich kommen, desto wärmer wird das Gefühl in der Magengegend. Vor allem der gesunde Umgang miteinander, imponiert mir in Romanen immer sehr.

Ray mochte ich besonders gerne. Er ist süß, aufmerksam, charmant und lässt ihr immer genügend Freiraum. Er ist der erwachsene Traum-Good Boy. Sie wiederum war eine sehr authentische und introvertierte Hauptfigur. Nichts fällt Sabrina schwerer als Smalltalk oder dieser eine Anruf. Ihre Angst für Verrückt gehalten zu werden, wegen ihrer Gabe, hält sie von Menschen fern. Ich mochte ihre ruhige Art. Sie rastet nie aus, verhält sich empathisch und hat süße, kleine Marotten. Zum Beispiel legt sie in der Bücherei 5 €-Scheine in Romane, die sie gut fand – für die Person mit gutem Lesegeschmack.

Ich dachte zunächst, dass der Roman einen höheren Fokus auf die unterschiedlichen Geister, ihre Geschichten und dadurch auch Emotionalität legen würde. Stattdessen ging es mehr um die Familien der beiden Hauptfiguren, Romantik und Humor. Zwar hätte ich mir ein bisschen mehr Geister-Vibes gewünscht, aber ich mochte den positiven Unterton der Geschichte, dass ich ständig eher am Schmunzeln war, ein Kribbeln im Bauch hatte statt Tränen im Auge wegen traurigen Geschichten von Verstorbenen.

Einzig der Einstieg fiel mir etwas schwer. Ich hatte zunächst Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Amy E. Reichert nutzt teilweise sehr lange, beschreibende Sätze und wurde damit für mich ausschweifend. Stattdessen hätte ich mir mehr Dialoge gewünscht. Über die Seiten bin ich aber gut hineingekommen, insbesondere nach dem näheren Kennenlernen der unterschiedlichen Buchfiguren.

Fazit:

Ein süßer, humorvoller Mehrgenerationen-Roman mit leichten Geister-Elementen. Wer auf der Suche ist nach einer ruhigen Wohlfühl-Liebesgeschichte mit gesunder Kommunikation, wird hier fündig. Emotionale Geistergeschichten sind jedoch etwas weniger angesiedelt. Eher stößt man auf lustige Szenen.

Nur mit dem Schreibstil musste ich erst warm werden. Mehr Dialoge hätten mir das Lesevergnügen erleichtert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere