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Veröffentlicht am 16.04.2025

Ein Gefühl, wie mit Gummistiefeln in Pfützen planschen

Ein letzter erster Augenblick
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Was einfach wunderschön ist an diesem Buch, ist das Gefühl, das es dir vermittelt. Die Geschichte unterstützt dabei, die Seele baumeln zu lassen. Sie vermittelt das gleiche Gefühl, wie mit Gummistiefeln ...

Was einfach wunderschön ist an diesem Buch, ist das Gefühl, das es dir vermittelt. Die Geschichte unterstützt dabei, die Seele baumeln zu lassen. Sie vermittelt das gleiche Gefühl, wie mit Gummistiefeln in Pfützen planschen, wie nachts in den See springen oder mit einem wuscheligen Hund zu kuscheln. Gleichzeitig fühlt es sich aber auch nach einem Kuchen im sonnendurchfluteten Café an, nach Candlelight-Abenden rund um flauschiger Bettdecke.

Mich hat die Grundstory bereits so angesprochen, die sich im Klappentext andeutet. Joel hat 1x die Woche einen prophetischen Traum über Menschen, die ihm nahestehen. Er sieht, dass seine Schwester im Stau steht, seine Nichte ein Talent fürs Schwimmen entwickelt oder einen Unfall seiner Nachbarn. Immer wieder äußert er Tipps oder kleine Warnungen aus dem Nichts oder versucht einzugreifen, um negative Träume zu vermeiden. Das und seine Gabe machen ihn zu einem Eigenbrötler.

Die Fremdeinschätzung über ihn, bekommt man schnell mit. Ein komischer Kauz, etwas seltsam, vielleicht sogar Menschenscheu. Ich fand ihn schnell sehr warmherzig und auf seine Mitmenschen bedacht. Er macht sehr viel, um schlimme Träume nicht zur Realität werden zu lassen und zieht dabei auch Mal den Zorn seiner Liebsten auf sich. Joel möchte neue Bekanntschaften vermeiden, um sie nicht mit seiner Gabe in Berührung zu bringen. Zudem habe ich seine liebevolle Art gegenüber Tieren direkt ins Herz geschlossen.

Dass Joel ein guter Mensch ist, erkennt auch ganz schnell der Café-Hund in Callies Laden. Auch bei Callie und ihm entsteht eine Verbundenheit, die seine Mauern zum Bröckeln bringen. Sie empfand ich auch als absolut liebevolle Hauptfigur, die ich mir direkt an Joels Seite vorstellen konnte. In ihr steckte viel Lebens- und Abenteuerlust, ganz viel Verbundenheit zur Natur und ihren Tierbewohnern und eine chaotische Ader. Sie beschreibt auch immer wieder zauberhafte Momente, indem sie aufklärt, dass ein Rotkelch gerade singt, um es seinem Nachwuchs beizubringen.

Insgesamt ein ruhiger Fluss in Geschichtenform, viel Liebe zur Natur und warmen Charakterbeschreibungen. Tierliebhaber, insbesondere Hunde-Fans, kommen hier auf ihre Kosten. Eher unaufgeregt und zum Entspannen. Es wird weniger auf Spannung gesetzt, wodurch für mich auch kleinere Längen aufkamen.

Fazit:

Wer sich in Alltagsmomenten fallen lassen möchte, zauberhafte Naturbeschreibungen nicht abgeneigt ist und es auf eine liebevolle Charakterkonstellation absieht, wird sich hier aufgehoben fühlen. Zum Abschalten super, wenn auch vielleicht nicht der nächste Pageturner.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Ab wann ist deine Beziehung toxisch?

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Von Bianca Iosivoni bin ich Young/New Adult Romanzen gewöhnt, viel Gefühl und eine Portion Spice. In ihrem neuen Roman geht sie noch ein Schritt weiter und beschreibt die Zeit nach dem Kennenlernen. Die ...

Von Bianca Iosivoni bin ich Young/New Adult Romanzen gewöhnt, viel Gefühl und eine Portion Spice. In ihrem neuen Roman geht sie noch ein Schritt weiter und beschreibt die Zeit nach dem Kennenlernen. Die Geschichte beschreibt das Bauchkribbeln beim Kennenlernen, vertrauensvolle Gespräche und die Entwicklung einer toxischen Beziehung.

Ich konnte „Sorry. Ich habe es nur für dich getan“ kaum aus der Hand legen. Die Geschichte wechselt immer zwischen zwei Zeitsträngen. Zeitstrang 1: Vergangenheit mit einer Menge Bauchkribbeln, einer prickelnden Kennenlernphase und schönen Beziehungsmomenten. Zeitstrang 2: Gegenwart und damit ein Monat nach der Trennung und dem Zeitpunkt des Verschwindens von Ex-Freund Julian.

Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, was passiert sein könnte. Beim Genre des Buches (Thriller) wusste ich bereits, dass entweder etwas krasses passiert ist oder noch passieren würde. Zu Beginn war jedoch alles so schön und erst im Verlauf haben sich langsam kleine Warnsignale erkennen lassen. Dabei wird die Hauptfigur Robyn, wie das typische Mädchen von nebenan beschrieben. Mit Wünschen, Freunden und eigenen Vorstellungen. Während Julian sehr männlich, ambitioniert, aufmerksam und meinungsstark dargestellt wird.

Aus meiner Perspektive war es die perfekte Darstellung, wie sich eine toxische Beziehung entwickelt und bei jedem gewöhnlichen Menschen entwickeln könnte (mit Ausnahme einer drastischen Situation am Schluss). So ist sie nicht unbedingt gleich da oder erkennbar, sondern erst wenn Gefühle im Spiel sind. Robyn wollte wegen Kleinigkeiten ihre Beziehung nicht aufgeben und schnell hinterfragt man sich auch selbst, ab welcher Grenze würde ich die Reißleine ziehen? Wie gehe ich mit noch vorhandenen Gefühlen um, wenn die Grenze überschritten ist?

Psychologisch betrachtet war die Leseerfahrung unfassbar spannend. Durch das toxische Verhalten in der Beziehung und später dem Verschwinden des Ex-Freundes, kommen einige Thrill-Elemente ein. Zudem sorgt der Wechsel der Zeitstränge und der Lebenssituationen für einige Fragen. Insgesamt ein Pageturner, bei dem man auf mehrere Auflösungen hin fiebert. Die Thematik ist meiner Meinung nach wichtig und darf gerne noch mehr Platz in der Buchwelt finden.

Fazit:

Unheimlich wichtige und spannende Thematik, die sich realistisch entwickelt und zum Pageturner wird.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Ach, wie gut, dass niemand weiß...

Schattengold – Ach, wie gut, dass niemand weiß ...
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Dieses Märchen ist düster und schattenreich. Christian Handel beschreibt eine Welt voller Feen mit Klauen, scharfen Zähnen und sie kommen nur in der Neumondnacht… oder wenn du sie rufst. Protagonistin ...

Dieses Märchen ist düster und schattenreich. Christian Handel beschreibt eine Welt voller Feen mit Klauen, scharfen Zähnen und sie kommen nur in der Neumondnacht… oder wenn du sie rufst. Protagonistin Farah wird sie rufen und „Rumpelstilzchen“ völlig neu erzählen.

Für die Suche nach Magie muss man in dieser Welt höchstens einen Schritt tätigen und vieles davon ist dunkel. Fabelwesen tummeln sich in den angrenzenden Wäldern. Ihre Beschreibungen waren gruselig, fantasiereich und bildhaft. Von spinnenartigen Feen bis hin zu Wasserfeen mit spitzen Zähnen, hat sich der Autor allerlei einfallen lassen. Doch auch Details wie Feenblüten, die bläulich Leuchten oder Zauber, die gewebt werden, runden das magische Leseerlebnis ab.

Jede Zeile ist mystisch formuliert. Man spürt die Bedrohung aus jeder Ecke und so kommt man nicht aus der Spannung heraus. Die Atmosphäre wird mit Worten gesponnen und zeichnet sich gefühlt vor dem inneren Auge ab.

Der grundlegende Plot ist Rumpelstilzchen-Liebhabern bereits bekannt. Die prägenden Merkmale des Märchens sind enthalten, aber auch genug eigene Elemente, so dass nicht immer klar ist, wohin sich das Geschehen entwickelt.

Bis zum Schluss war ich neugierig darauf, wie die Geschichte weitergehen würde. Es zieht sich durchweg ein roter Faden durch die Situationen durch, um einen bittersüßen Abschluss zu finden. Insbesondere das Ende hinter „Schattengold“ hat mir sehr gut gefallen. Sie enthält wichtige Botschaften für den Leser, die man gerne in Märchen wiederfindet.

Die Charaktere sind interessant in ihrer Rolle, bleiben aber vergleichsweise eher blass. Es gab Sympathieträger, wie die Ziehmutter Berit, die jede gruselige Gute Nacht Geschichte über Feen aufsagen kann und sich mit jedem Kraut auskennt oder ihrem Waschbären, der zu einem loyalen, flauschigen Begleiter von Farah wird.

Fazit:

Eine wunderbare, düstere Adaption von Rumpelstilzchen. Für Liebhaber eine schöne Wiederentdeckung, die gleichzeitig genug Überraschungen und eigene Ideen enthält. Plot, Schreibstil und Fabelwesen sorgen für spannende Lesestunden und die dunkle Magie scheint hier schier unbegrenzt. Ich habe das Märchen unfassbar gerne gelesen, lediglich die Charaktere bleiben eher blass.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Wenn die Schattenseite näher beleuchtet wird

Book of Night
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Die Autorin beschreibt eine magische Schattenwelt. Ein Teil der Menschheit kann ihren Schatten beleben, ihm Energie zuführen und für sich kämpfen lassen. Der andere Teil recherchiert, ist fasziniert und ...

Die Autorin beschreibt eine magische Schattenwelt. Ein Teil der Menschheit kann ihren Schatten beleben, ihm Energie zuführen und für sich kämpfen lassen. Der andere Teil recherchiert, ist fasziniert und probiert Vieles bis zu Alles, um an einen eigenen, magischen Schatten zu kommen. Mit den Fantasy-Elementen wird man eingeführt in eine komplexe, düstere Welt.

Holly Black beschreibt detailliert ihre Schattenmagie, gibt ihnen sogar einen leicht wissenschaftlichen Touch. Alles ist gut durchdacht. Um den Erläuterungen folgen zu können, muss man aktiv dabeibleiben. Die Geschichte ist also nichts für Zwischendurch.

Einige Erläuterungen wurden von Schattenmagiern in Büchern oder versteckt auf anderen Gegenständen festgehalten. Alles davon hat einen unfassbaren Wert. Und Protagonistin Charlie Hall wird regelmäßig beauftragt das ein oder andere davon zu stehlen. Unter anderem das von Allen begehrte Buch der Nacht.

Charlie hat einen Hang zu falschen Entscheidungen, Gefahr und Talent im Bereich Trickbetrügerei sowie Diebstahl. Sie beobachtet andere Menschen bis ins letzte Detail und übt sich darin sie völlig zu verstehen und zu manipulieren. Dabei schlüpft sie in neue Rollen, kostümiert sich und schlägt mit ihrem Perückenset an den unterschiedlichsten Orten auf. Beim Lesen blickt man durch ihre Augen und sieht, wie sie Menschen als eine Form von Rätsel betrachtet. Und sie löst gerne jedes Rätsel.

Sie war für mich eine durch und durch spannende Protagonistin. Mit ihren Aufträgen und ihrer Trickbetrügerei gehört sie eher zur Seite Antagonist. In ihrer Arbeit ist sie gut, in der Ausführung trifft sie aber auch falsche Entscheidungen. Eine starke Mischung aus Logik und Menschlichkeit. Dafür bleiben die Nebencharaktere vergleichsweise eher blass. Mir wurden sie eher vorgestellt als Rätsel statt als Buchfigur.

Als Leserin, die gerne Rätsel löst, hatte ich sehr viel Spaß an ihrer Perspektive. Während ihrem Auftrag rund um das Buch der Nacht, war ich mit Theorien und Interpretationen direkt mit an Bord. Doch es dauert ein wenig bis das Geschehen an Fahrt aufnimmt, was mit der Erklärung einer komplexeren Fantasywelt in dem ersten Band oft normal ist. Dafür konnten mich die Ereignisse und Enthüllungen am Ende überraschen und komplett von sich überzeugen.

Auch die Trickbetrügerei, hatte mich an die Seiten gefesselt. Bisher habe ich zu der Thematik noch nicht allzu viel gelesen. Die Thematik wurde von der Autorin jedoch interessant gestaltet. Sie greift ein wenig Psychologie auf, Tipps und Tricks werden oberflächlich angeschnitten. Auch wurden kleine Sequenzen darüber eingebaut, wie die Protagonistin übt. Insgesamt fand ich ihre Tätigkeit vielseitig aufgegriffen und spannend.

Abschließend würde ich das Buch lediglich Erwachsenen empfehlen, da es von Brutalität, Spice und Düsternis eher weniger für jüngere Leser geeignet ist.

Fazit:

Eine düstere, spannende Fantasywelt mit dem Blick auf Schatten. Die magischen Elemente sind umfassend beschrieben und Details dazu gut recherchiert. Das Buch wartet mit einer spannenden Protagonistin und einer Tätigkeit, die ich so nicht häufig in Geschichten gefunden hab. Für konzentrierte Leser, die gerne Rätsel lösen und sich am Ende trotzdem überraschen lassen wollen.

Zitat:

„Komm schon, Charlatan, du könntest jemandem den Atem aus der Brust stehlen, den Hass aus dem Herzen, den Mond vom Himmel.“

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Ein Abenteuer im 1001 Nacht-Setting

Der Sternenstaubdieb
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„Der Sternenstaubdieb“ fühlt sich an, als würde man mit spitzen Pantoffeln über knirschenden Sand in sein nächstes Wüstenabenteuer laufen. Darin erwartet den Leser eine gefährliche, orientalische Dschinnwelt ...

„Der Sternenstaubdieb“ fühlt sich an, als würde man mit spitzen Pantoffeln über knirschenden Sand in sein nächstes Wüstenabenteuer laufen. Darin erwartet den Leser eine gefährliche, orientalische Dschinnwelt voller Magie und mystischer Geschichten. Zudem überzeugen viele Anspielungen auf altbekannte Geschichten, wie Aladdin, Alibaba und die 40 Räuber oder Scheherezade. Ich fühlte mich direkt wie im Setting aus 1001 Nacht.

Dabei malt die Autorin mit ihren Worten wie eine geschickte Künstlerin ihre Hennamuster. Das Bild setzt sich langsam, aber voller Schnörkel künstlerisch zusammen. Ich fand, dass das Geschehen nicht immer mit dem größten Spannungslevel besticht. Dennoch war für mich durchweg eine gewisse Sogwirkung vorhanden, weil es sich wie eine Erzählung eines uralten Geschichtenerzählers liest.

Als Leser begleitet man die Hauptfiguren Loulie, die Mitternachtshändlerin und ihren treuen Gefährten Qadir. Sie haben es sich zum Beruf gemacht, illegale, magische Gegenstände aufzuspüren und auf dem Schwarzmarkt zu verhökern. Ich empfand sie als starkes Gespann mit einem super interessanten Job. Womit sie sich mittlerweile einen Namen gemacht haben.

Genau deshalb werden sie auch vom Sultan beauftragt, in die Stadt der gefährlichen Dschinn zu reisen und ihm ein uraltes Relikt zu bringen – eine magische Lampe. Seinen Sohn, den Kronprinzen und seine wortkarge Räuberin schickt er mit auf die teilweise sehr blutige Reise, voller Fallen und Feinde.

Auf dem Weg tauschen die Reisegefährten miteinander mehr Lügen aus als Wahrheiten und sammeln ihre Geheimnisse. Ich persönlich hätte mir manchmal mehr Enthüllungen zu ihnen gewünscht, um sie noch näher kennenzulernen. Einige Entwicklungen lassen sich jedoch erahnen, wodurch man nicht immer zu lange im Dunkeln tappt - wobei mich der ein oder andere Plottwist auch zu überraschen wusste.

Am meisten hatten mich jedoch die Dschinn am Haken. Einige durfte ich im ersten Band bereits etwas näher kennenlernen und sie zählten direkt zu meinen Charakterfavoriten. Egal, ob sie in den Schatten verschwinden und in der Dunkelheit ihre Kraft herziehen oder Ghule befehligen können, sie waren alle faszinierend. Doch die Gefahr, die von ihnen ausgeht, ist nicht zu unterschätzen.

Ihre Magie ist vielseitig, mächtig und düster. Ich hätte mir jedoch noch mehr Details und Erläuterungen zum Magiesystem und dem Weltenaufbau gewünscht. Zudem waren nicht alle Details stimmig und ich bin gespannt, ob in den Folgebänden noch einige Logiklücken gestopft werden können. Weil es dennoch etwas komplexer anmutet, würde ich es nicht unbedingt Fantasy-Einsteigern empfehlen.

Fazit:

Du liebst Klassiker wie Aladdin, Scheherezade oder Alibaba? Dann ist „Der Sternenstaubdieb“ vielleicht etwas für dich. Ich war so ein Fan von dem orientalischen Setting und dem Abenteuer in der Wüste voller faszinierender, düsterer Dschinn. Wenn der Plot auch nicht immer durch brenzlige, atemlose Szenen besticht, so hatte es doch immer eine Sogwirkung auf mich. Die gefährliche Reise bestreiten vier unterschiedliche, interessante Persönlichkeiten, über die ich gerne noch mehr erfahren hätte. Genauso wünsche ich mir noch weitere Details zum Magiesystem und Weltenaufbau, die ich mir in der Fortsetzung erhoffe.

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