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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2025

Eine Hommage an Band 1

Und plötzlich ist es wunderbar
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Ich bin ein großer Fan von Mhairi McFarlane und habe 90% ihrer Bücher gelesen, weshalb auch ihre neuen Werke gleich bei mir einziehen müssen. Auf ihren Schreibstil und ihre Romantik kann ich mich einfach ...

Ich bin ein großer Fan von Mhairi McFarlane und habe 90% ihrer Bücher gelesen, weshalb auch ihre neuen Werke gleich bei mir einziehen müssen. Auf ihren Schreibstil und ihre Romantik kann ich mich einfach verlassen und weiß, dass ich das Buch mag und es schnell verschlingen werde - doch "Und plötzlich ist es wunderbar" und ich wurden diesmal leider keine Freunde.

In der Inhaltsangabe wurde für mich durchaus ersichtlich, dass hier eine Geschichte fortgeführt wurde, und zwar "Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt". Das hatte ich auch gelesen und auch wenn es schon eine Weile her war, erschien mir das jetzt nicht ausschlaggebend, dieses Buch nicht zu lesen. Aufgrund der Inhaltsangabe hatte ich mir hier einfach etwas anderes vorgestellt, eher in Richtung, dass Edie sich zwischen zwei Männern entscheidet und dass einer von ihnen Elliot ist, der andere Declan, aber das ist nicht wirklich der Fall.

Stattdessen geht es hier irgendwie um alles ... und um nichts. Es fühlt sich an wie ein Buch, geschrieben für große Fans von Band 2, die Edie und Elliot bei deren weiterem Leben begleiten wollen, all den Auf und Abs und der großen Liebesgeschichte nach dem Happy-End. Es geht um die Schwierigkeiten ihrer unterschiedlichen Lebensstile, um die Entfernung, ihre Vergangenheiten, das Show-Business, die Familien und Freunde ... und man begleitet sie dabei, aber so richtig Spannung oder Mitfiebern wollte nie aufkommen. Schon nach den ersten hundert Seiten fiel es mir sehr schwer, bei der Stange zu bleiben, weil ich nicht so recht wusste, warum ich das Buch überhaupt lese.

Ich bin aber sehr guter Dinge, dass mir das nächste Buch der Autorin wieder besser gefällt.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Valkyren in der heutigen Zeit

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Zuerst einmal ist das Cover wirklich wunderschön und stellt auf eine atmosphärische Fantasystory ein. Nachdem ich den Prolog gelesen habe, glaubte ich, auch genau das gefunden zu haben. Dieser war meiner ...

Zuerst einmal ist das Cover wirklich wunderschön und stellt auf eine atmosphärische Fantasystory ein. Nachdem ich den Prolog gelesen habe, glaubte ich, auch genau das gefunden zu haben. Dieser war meiner Meinung nach nämlich richtig gelungen und ich wünschte, es wäre so weitergegangen.

Aber ab da fiel das Buch ab und ich habe es nicht mehr geschafft, mich in der Story zu verlieren. Zu Beginn geschieht alles Schlag auf Schlag, wurde aber für mich so geschrieben, dass ich nie in die Geschichte eintauchen oder mitfühlen konnte. Die Erklärungen blieben an der Oberfläche und kleine Details haben mir gefehlt, sodass ich mir alles hätte vorstellen und abtauchen können. Das blieb auch so: Die Stadt, in die Story spielt, hätte irgendeine andere sein können als Vancouver. Die Kampfszenen gingen nie ins Detail, was es mir schwierig machte, diese ernst zu nehmen. Dafür hadert Blair oft mit sich selbst und ihrer Liebe zum Feind. Am Ende hin überschlägt sich noch einmal alles und hier offenbaren sich durchaus ein paar unerwartete Wendungen (die ich auch nicht vollkommen nachvollziehen kann) aber das riss es für mich leider auch nicht mehr raus.

Ich habe mal in der Leserunde geschmökert und muss zustimmen, hier hätte das Lektorat vielleicht ein paar Stellen streichen können, um einen anderen Fokus zu setzen. Die Idee an sich ist nämlich toll, die Umsetzung ... hmmm. Vielleicht auch eher etwas für jüngere LeserInnen.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Die grausigen Spiele gehen weiter

Night of Crowns, Band 2 - Kämpf um dein Herz
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Das Buch beginnt direkt dort, wo Band eins geendet hat. Während ich erwartet habe, dass sich Alice nun auf die Suche nach dem anderen Slave macht, erwartet den/ die LeserIn stattdessen eine Parallelwelt ...

Das Buch beginnt direkt dort, wo Band eins geendet hat. Während ich erwartet habe, dass sich Alice nun auf die Suche nach dem anderen Slave macht, erwartet den/ die LeserIn stattdessen eine Parallelwelt und man weiß nicht mehr, was nun real und was Hirngespinste sind. Vor allem habe ich nicht so ganz verstanden, warum Alice überhaupt geflohen ist, denn sofort will sie wieder zurück auf das Spielfeld. Als das nicht funktioniert, wartet sie einfach ab, anstatt nach dem zweiten Slave zu suchen - was doch ihr Ziel war?

Leider konnte mich der 2.Teil folglich auch nicht überzeugen. Ich sehe das Potenzial und ich verstehe, warum die Reihe viele begeistern konnte. Sie ist rasant, es gibt viel Action und immer wieder unerwartete Wendungen. Aber mich hat zu viel gestört und das hat mein Lesevergnügen leider getrübt.

Zum einen ist da der verwirrende, recht lange Einstieg. Ich hatte einfach etwas anderes erwartet. Zum anderen einige Logikfehler: Fähigkeiten und Spielregeln werden so ausgelegt, wie sie gerade passen und einige Fähigkeiten fallen weg oder werden wieder hervorgeholt, um die Geschichte voran zu bringen. Wortwiederholungen haben mich auch gestört und auch inhaltlich haben sich einige Abläufe wiederholt (warum schläft Alice zum Ende von Kapitel immer ein - oder fällt in Ohnmacht?). Immer noch blieben viele Charaktere eher blass, was vielleicht auch an der Fülle der Protagonisten verständlich ist, da können nicht alle eine große Rolle bekommen.

Das Ende empfand ich als recht spannend und die Auflösung war kreativ. Im finalen Kapitel hätte mich dann der Ausgang der anderen Protagonisten doch noch interessiert, welche nur in einem Nebensatz erwähnt werden.

Es war einfach nicht meine Reihe. Die Idee, die hinter der Dilogie steckt, finde ich aber immer noch klasse und ich glaube, sie kann noch viele LeserInnen begeistern.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Die große Jugendliebe

Not Over You
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Hailey und Noah sind eigentlich wie füreinander geschaffen, doch in jungen Jahren verschwindet Noah einfach so, ohne sich zu erklären. Jahre später treffen beide wieder aufeinander, doch nun ist Hailey ...

Hailey und Noah sind eigentlich wie füreinander geschaffen, doch in jungen Jahren verschwindet Noah einfach so, ohne sich zu erklären. Jahre später treffen beide wieder aufeinander, doch nun ist Hailey verlobt und heiratet bald einen anderen. Doch Noah will sich erklären und vor allem will er Hailey nicht aufgeben.

Ich fand die Story-Idee so spannend, doch letztendlich hat sie mich leider nicht überzeugen können. Leider konnte ich mich für keinen der Charaktere erwärmen. Haileys Entscheidungen und auch Gedankengänge konnte ich oftmals nicht nachvollziehen, bei ihrem Verlobten und dessen Darstellung war mir von Anfang an klar, wohin es führen würde und Noah wirkte auf mich oft zu drängend. Haileys Freundinnen waren da sympathischer, wenn auch ebenso recht stereotyp.

Vor allem war es die Handlung, die mir das Lesevergnügen geschmälert hat. Die Ursache des Problems wurde kurz angerissen und mit wenigen Hintergrundinfos einfach so stehen gelassen. Haileys Fehler wurden durch die anderer geschmälert und ihr wurden dadurch schwierige Entscheidungen und auch Gespräche erspart, was ich schade fand. So konnte sie sich einfach aus der Affäre schlängeln, ohne für ihre Fehler gerade zu stehen und auch die eine Entscheidung, die sicher alles andere als leicht war, wurde dadurch quasi für sie getroffen. Zum Schluss war es mir einfach zu viel hochgekochtes Drama.

Der Schreibstil selbst ist super und ich glaube auch, dass die Autorin mit diesem viele begeistern kann, auch wenn mir das Wort Goldlöckchen ein paar Mal zu viel vorkam. Ansonsten hat hier die Geschichte einfach nicht meinen Geschmack getroffen.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Magische Schule

Ravenhall Academy 1: Verborgene Magie
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Seit Harry Potter liebe ich Zauberschulen und nachdem ich in allen sozialen Kanälen über dieses Buch gestolpert bin und mich Story und Cover wahnsinnig angesprochen haben, wollte ich wissen, was es damit ...

Seit Harry Potter liebe ich Zauberschulen und nachdem ich in allen sozialen Kanälen über dieses Buch gestolpert bin und mich Story und Cover wahnsinnig angesprochen haben, wollte ich wissen, was es damit auf sich hat.

Für mich persönlich war es nichts, vielleicht spricht es jüngere Leserinnen noch mehr an. Die Protagonisten sind zwar um die 18 Jahre, kamen mir aber deutlich jünger vor. Ich konnte mich mit niemandem wirklich identifizieren, Lilly blieb blass und stets freundlich/ fand die perfekten Sprüche als Antworten. Gegenspieler wie beispielsweise Vichy waren dagegen stereotyp zickig. Auch Jason konnte ich nicht greifen, ebenso wenig die Beziehung zwischen Lilly und ihm. Was hat die beiden zueinander gezogen? Es war einfach so. Und auch hier kamen die beiden mir eher wie 13-jährige vor... Zum ersten Date gemeinsames Mittag mit den Großmüttern? Hmm...

Der Schreibstil war auch nicht meins. Die Atmosphäre hat die Autorin sehr schön rübergebracht. Cozy beschreibt das Buch sehr gut und vor allem zu Beginn konnte mich der Schreibstil noch zum Lesen animieren. Aber das Magiesystem, die Handlung, die Dialoge alles blieb oberflächlich.

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