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Veröffentlicht am 17.04.2025

Lustig, verpeilter Ausflugtag

Der Vergessenstag
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Mir hat hier das Cover im Comicstil sehr gefallen, mit dem Titel konnte ich erst nichts anfangen. Aber beim Lesen mit meinem Sohn hat es dann klick gemacht, hier wird kein Tag vergessen, sondern die Familie ...

Mir hat hier das Cover im Comicstil sehr gefallen, mit dem Titel konnte ich erst nichts anfangen. Aber beim Lesen mit meinem Sohn hat es dann klick gemacht, hier wird kein Tag vergessen, sondern die Familie ist einfach sehr vergesslich und muss daher auf der Fahrt zur Oma öfters umkehren um noch Dinge einzupacken.

Eine lustige Idee, denn so kenne ich es auch von unserem Alltag. Immer wieder wird man beim Packen abgelenkt und da kommt es schon vor, dass Dinge vergessen werden. Ein Glück wenn man es, wie im Buch, noch rechtzeitig bemerkt und holen kann. Allerdings muss ich auch sagen, mein 3-jähriger Sohn war kurz etwas genervt und fragte, wann sie denn nun endlich bei der Oma sind... da kam die hilf-mit-suchen-Aktion in der Mitte des Buchs genau rechtzeitig und er hat sich sehr beeilt, damit es weitergeht. Solche Suchoptionen könnten gerne auf mehr Seiten eingebaut werden, vor allem kleine Kinder machen da doch gerne mit. So haben wir dann z.B. auch das Eichhörnchen gesucht, welches die Familie bis zur Oma begleitet.

Das Buch ist in einem tollen handlichen Format, mit dicken und stabilen, kartonierten Seiten.
Die farbliche Umsetzung und der Zeichenstil haben mir sehr gefallen und mein Kind mochte gerne das rote Shirt von Karli, da es seine Lieblingsfarbe ist und er immer traurig ist, dass es in den Jungsabteilungen so wenig rot, orange und lila Kleidung zum Kaufen gibt.
Die Reimform der Texte ließen sich prima lesen und sind einfach bzw. kurz gehalten so dass sie gut verständlich sind.

Fazit: Ein grundsetzlich gelungenes Kinderbuch, aber mit noch etwas Luft nach oben bzgl. Sachen suchen lassen und eben etwas langatmig bis zum Ende hin, wenn so oft was vergessen wird.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Mut zur Selbstliebe

Der Wunderkernputzer
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Der Wunderkernputzer" von Véronique Hübner ist ein süßes Mutmachbuch für Kinder. Das Cover zeigt den Runzel-Lutz mit Klarissa und einem toll gemusterten Wunderkern, wohin ihre Reise führt? Runzel-Lutz ...

Der Wunderkernputzer" von Véronique Hübner ist ein süßes Mutmachbuch für Kinder. Das Cover zeigt den Runzel-Lutz mit Klarissa und einem toll gemusterten Wunderkern, wohin ihre Reise führt? Runzel-Lutz ein netter, älterer Mann besucht hier mit seiner tierischen Begleiterin Klarissa, einem zahmen Wildschwein, traurige Kinder um sie wieder zum strahlen zu bringen. Symbolisch dient eine leuchtende Kugel, welche aus dem Inneren der Kinder kommt, der Lebensfreude des jeweiligen Kindes. Dies ist der Wunderkern. Aber noch viel wichtiger als sein Leuchten ist es dem Runzel-Lutz, dass jeder Wunderkern sein eigenes Muster bekommt, denn nur so ist man einzigartig. Doch wie putzt man einen Wunderkern und wie entstehen diese tollen Muster? Das erfährt man hier im Buch, genauso die Erkenntnis "Perfektion ist langweilig."

Der Text lässt sich sehr gut vorlesen und ist für Kinder gut verständlich, nur die Kindernamen sind sehr ausgefallen und führen zu Stolperfallen beim Lesen. Es ist schön groß geschrieben und die einzelnen Erzählungen sind auch nicht zu lang, so dass Kinder welche schneller das Interesse am Zuhören verlieren, bis zum Ende aufmerksam bleiben.
Begleitet wird die Geschichte von niedlichen Illustrationen auf allen Seiten, teils vollflächig hinterm Text oder als einzelne Elemente passend zum Seiteninhalt. Diese sind einerseits hübsch von Euni Art umgesetzt, jedoch für meinen Geschmack etwas zu blass. Vor allem den Runzel-Lutz finde ich generell sehr niedlich, aber laut Beschreibung, bräuchte er glaube ich ein paar Runzeln mehr.

Die Geschichten zeigen viel Empathie und geben dem Kind Mut, Dinge auszuprobieren, auch wenn man sie mal nicht so gut kann, denn Niemand ist überall perfekt. Aber deswegen gleich aufgeben oder traurig werden muss man nicht, denn jeder hat Stärken und Schwächen und das ist gut so. Genau dies ist eine wichtige Erkenntnis, die man seinem Kind mit auf den Weg geben sollte, damit es sich selbst und auch andere akzeptieren lernt.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Schön gemacht, aber kann in kleinen Kinderhänden leider kaputt gehen

Play+ Mein allererstes Soundbuch Im Kindergarten - ab 12 Monate
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Ich denke doch alle Kinder lieben Geräusche und natürlich, wenn sie Dinge selbst mit anfassen und entdecken können. Genau dies soll in der Buchreihe Play+ Soundbücher möglich sein. Bei der Reihe gefällt ...

Ich denke doch alle Kinder lieben Geräusche und natürlich, wenn sie Dinge selbst mit anfassen und entdecken können. Genau dies soll in der Buchreihe Play+ Soundbücher möglich sein. Bei der Reihe gefällt mir, dass bereits auf der Titelseite das erste Geräusch erzeugt werden kann und die Soundflächen sich leicht auslösen lassen. Das Batteriefach auf der Rückseite ist mit Schraube gesichert und ein Plus, man kann das Buch ein und ausschalten. Die Batterien waren bereits im Preis von ca. 10 € enthalten und man kann gleich loslegen.

Optisch gefallen mir die bunten, kindlich und somit niedlich gehaltenen Illustrationen von Amy Zhing sehr gut. Das Buch "Im Kindergarten" von Maria Höck ist in einem handlichen Format und enthalten 5 Doppelseiten mit je einer Szene aus dem Kindergarten. Man sieht z.B. die Bringsituation morgens, was passiert im Waschraum oder Kinder beim gemeinsamen Essen. Zudem finde ich es gut, dass die Figuren divers gestaltet sind.
Die Bilder sind einfach gehalten, mit eher großflächigen Abbildungen, nicht überladen und mit gut sichtbaren Suchobjekten, die von Kleinkindaugen schnell erfasst und gefunden werden können.
Jede Doppelseite enthält einen kurzen Text, passend zum Bild bzw. zum entdeckenden Geräusch. Auch die Beispielgegenstände, welche einem zum Suchen angezeigt werden, fördern die Sprachentwicklung und sind Elemente aus dem Alltag von Kindern. Aber natürlich kann man noch viel mehr im Bild suchen, so fiel mir auf, dass eine Sache auf jeder Seite vorkommt.
Mein Baby wird bald 1 Jahr alt und auch ihm gefallen bereits die Geräusche. Das Buch ist mit dem Thema Kindergarten gerade perfekt, weil der große Bruder bereits im Kindergarten ist, da können wir Zuhause schauen, was im Kindergartentag so passiert.

Jetzt zu kritischen Erfahrungen, trotz des wie gesagt handlichen Formats, ist das Buch aufgrund der enthaltenen Technik in der letzten Seite recht schwer für Einjährige. Zudem sehe ich schon, wie die Seitenränder abgenutzt werden und die Töne evtl. ausfallen, da die Verbindungen zur letzten Seite offen im Bund liegen und ein abreißen somit möglich ist. Da haben andere Soundbücher eine bessere Lösung gefunden. Ich weiß wie mein großes Kind mit einem Jahr, mit Büchern umgegangen ist, z.B. in den Mund nehmen und später wurde ich nun gefragt, warum ist das Buch kaputt? Von daher würde ich seitdem, mein Kind erstmal nicht ohne Aufsicht damit spielen lassen, um eine möglich Abnutzung zu vermeiden bzw. reduzieren. Auch wenn auf der Rückseite steht "Suchspiel zum Alleinbeschäftigen."

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Schön gemacht, aber kann in kleinen Kinderhänden leider kaputt gehen

Play+ Mein allererstes Soundbuch Im Park - ab 12 Monate
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Ich denke doch alle Kinder lieben Geräusche und natürlich, wenn sie Dinge selbst mit anfassen und entdecken können. Genau dies soll in der Buchreihe Play+ Soundbücher möglich sein. Bei der Reihe gefällt ...

Ich denke doch alle Kinder lieben Geräusche und natürlich, wenn sie Dinge selbst mit anfassen und entdecken können. Genau dies soll in der Buchreihe Play+ Soundbücher möglich sein. Bei der Reihe gefällt mir, dass bereits auf der Titelseite das erste Geräusch erzeugt werden kann und die Soundflächen sich leicht auslösen lassen. Das Batteriefach auf der Rückseite ist mit Schraube gesichert und ein Plus, man kann das Buch ein und ausschalten. Die Batterien waren bereits im Preis von ca. 10 € enthalten und man kann gleich loslegen.

Optisch gefallen mir die bunten, kindlich und somit niedlich gehaltenen Illustrationen von Amy Zhing sehr gut. Das Buch "Im Park" von Maria Höck ist in einem handlichen Format und enthält 5 Doppelseiten mit je einer Szene aus dem Park. Es gibt z.B. einen Spielplatz, ein Picknick oder wir besuchen den Ententeich. Zudem finde ich es gut, dass die Figuren divers gestaltet sind und auch verschiedene Wetterlagen mit in die Bilder einfließen. Würden auch noch verschiedene Jahreszeiten aufgegriffen, wäre es evtl. zu viel, aber ein Bild im Schnee wäre auch noch schön.
Die Bilder sind einfach gehalten, mit eher großflächigen Abbildungen, nicht überladen und mit gut sichtbaren Suchobjekten, die von Kleinkindaugen schnell erfasst und gefunden werden können.
Jede Doppelseite enthält einen kurzen Text, passend zum Bild bzw. zum entdeckenden Geräusch. Auch die Beispielgegenstände, welche einem zum Suchen angezeigt werden, fördern die Sprachentwicklung und sind Elemente aus dem Alltag von Kindern. Natürlich kann man noch viel mehr im Bild suchen und entdecken, so verliert das Mädchen auf der Schaukel seinen Socken.
Mein Baby wird bald 1 Jahr alt und auch ihm gefallen bereits die Geräusche, das Highlight sind die Gitarre und die Laufradklingel. Mir persönlich gefällt einzig das gemischte Geräusch aus Schaukelquitschen und Kinderlachen hier nicht so gut.

Jetzt zu kritischen Erfahrungen, trotz des wie gesagt handlichen Formats, ist das Buch aufgrund der enthaltenen Technik in der letzten Seite recht schwer für Einjährige. Zudem sehe ich schon, wie die Seitenränder abgenutzt werden und die Töne evtl. ausfallen, da die Verbindungen zur letzten Seite offen im Bund liegen und ein abreißen somit möglich ist. Da haben andere Soundbücher eine bessere Lösung gefunden. Ich weiß wie mein großes Kind mit einem Jahr, mit Büchern umgegangen ist, z.B. in den Mund nehmen und später wurde ich nun gefragt, warum ist das Buch kaputt? Von daher würde ich seitdem, mein Kind erstmal nicht ohne Aufsicht damit spielen lassen, um eine möglich Abnutzung zu vermeiden bzw. reduzieren. Auch wenn auf der Rückseite steht "Suchspiel zum Alleinbeschäftigen."

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Hartes Hintergrundthema, zum Mitfühlen

Die Schanze
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Mich hat hier das minimalistische weiße Cover angelockt, welches bei Thrillern sonst doch oft, eher dunkel oder blutig rot gehalten wird. Vielleicht sollte deshalb die knallgrüne Farbe meine Augen zum ...

Mich hat hier das minimalistische weiße Cover angelockt, welches bei Thrillern sonst doch oft, eher dunkel oder blutig rot gehalten wird. Vielleicht sollte deshalb die knallgrüne Farbe meine Augen zum Wort "Thriller" lenken.

Den Autor Lars Menz kannte ich zuvor noch nicht, aber ich entdecke gerne neue Autoren und Autorinnen und war daher gespannt auf seinen ersten Thriller, vor allem nachdem die Inhaltsbeschreibung interessant und die Leseprobe spannend gestartet ist.
Ellen kehrt der Arbeit wegen zurück in ihre Heimat, die sie nach ihrem Schulabschluss eilig verlassen hat, um so ihre traumatische Vergangenheit verdrängen zu können. Leider brechen nun alte Wunden wieder auf und etwas böses erwartet sie bereits.

Der Autor hat es mit diesem Buch geschafft, dass ich mit Ellen mitfieberte und zugleich aufrichtig Mitleid mit ihr empfand. Sie ist ein starker, aber zugleich zutiefst verletzter Charakter, der mit seiner eigenen Psyche zu kämpfen hat und immer wieder in die Vergangenheit fällt. Die Versuche des Autors den Mörder zu enttarnen bzw. zu verschleiern und gezielt falsche Hinweise zu streuen, waren mir etwas zu offensichtlich und konstruiert, aber haben mein Lesevergnügen nicht getrübt. Letztlich waren doch alle in Ellens Heimat rätselhaft und hätten ein Motiv gehabt, so wie die Personen miteinanderverstrickt sind. Ich fragte mich beim Lesen auch, was macht eigentlich die Polizei, abgesehen von Haußer, der nicht mehr im Dienst ist. Müssten hier keine Ermittlungen mit Befragungen laufen oder diese Präsenz zeigen, wenn in einem so kleinen Ort Morde geschehen? Man hört nur am Rande, dass Blaulicht zu sehen ist und der Polizei die Leichen gezeigt werden.

Dieser Thriller ist nicht so vielschichtig und schlüssig, jedoch kurzweilig zu lesen, da sich das Geschehen über einen doch recht kleinen Zeitraum erstreckt. Etwas mehr Spannung wie zu Beginn und etwas weniger aus Ellens Psyche, hätte mir besser gefallen. Dennoch wurde ich von "Die Schanze" gut unterhalten, aber bin froh, selbst keinen direkten Bezug zu Ellens Vergangenheit zu haben, denn sonst könnten hier eigene Wunden aufgerissen werden. Dies ist mein Kritikpunkt, es fehlt definitiv ein Vorwort mit einer Triggerwarnung, bei einem entsprechend sensiblen Thema.

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