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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2025

Spannender Krimi mit fundiertem Insiderwissen

Der Bulle von Hamburg
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„Der Bulle von Hamburg“ von Ben Westphal ist ein gelungener Kriminalroman, der durch eine interessante Handlung, Hamburger Lokalkolorit und fundiertes Insiderwissen sowohl von Polizeiarbeit als auch der ...

„Der Bulle von Hamburg“ von Ben Westphal ist ein gelungener Kriminalroman, der durch eine interessante Handlung, Hamburger Lokalkolorit und fundiertes Insiderwissen sowohl von Polizeiarbeit als auch der Drogenszene überzeugt. Außer dem zuständigen Ermittlungsteam ermittelt auch der ehemalige Rauschgiftfahnder Gerd Sehling, der auf eigene Faust einen Teilnehmer seines Deeskalations-Kurses sucht.
Die Story ist durchgehend spannend geschrieben, was der Kenntnis des Autors als Kriminalbeamter im Rauschgiftdezernat zu verdanken ist. Er beschreibt die Polizeiarbeit sowie die komplexen Strukturen in der Drogenszene detailliert, ohne das es langweilig oder unübersichtlich wird. Auch Hamburg als Schauplatz kommt nicht zu kurz. Sehr humorvoll fand ich, wie Gerd Sehling immer wieder während der Ermittlungen auf- und dazwischenkreuzt.
Fazit: Wer sich für realistische Kriminalfälle mit Wissen, Spannung und Humor interessiert, kommt bei diesem norddeutschen Krimi voll auf seine Kosten.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Ein spannender und humorvoller Krimi

Endstation Seeschleuse
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„Endstation Seeschleuse“ von Gerd Kramer ist der vierte Band einer Krimiserie, deren Bände sich aber unabhängig voneinander lesen lassen. Die beiden Kommissare Flottmann und Hilgersen ermitteln im Fall ...

„Endstation Seeschleuse“ von Gerd Kramer ist der vierte Band einer Krimiserie, deren Bände sich aber unabhängig voneinander lesen lassen. Die beiden Kommissare Flottmann und Hilgersen ermitteln im Fall einer Toten in der Husumer Au und einer weiteren verschwundenen Frau. Schon bald merken sie, dass beide Fälle zusammenhängen und jemand mit Nahtoderfahrungen experimentiert.
Der Schreibstil ist flüssig, und man fiebert während des gesamten Buches mit den Opfern und den Kommissaren mit, wann der Täter überführt wird. Das Miträtseln hat mir besonders gut gefallen, da der Täter zwar auch „zu Wort“ kam, aber es mehrere mögliche Verdächtige gab. Super waren auch die Zwischenepisoden mit Kater Bogomil, die mich immer wieder zum Lachen gebracht haben.
Fazit: ein spannender Krimi mit einer guten Portion Humor und mit Sicherheit nicht der letzte, den ich aus der Reihe lesen werde.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Ein spannender Krimi

Eifelteufel
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Ein Toter in einem U-Boot in einem Trinkwasserspeicher mitten in der Eifel - „Eifelteufel“ von Rudolf Jagusch hat mich mit dem Klappentext sofort überzeugt, den Krimi lesen zu wollen. Während Kommissar ...

Ein Toter in einem U-Boot in einem Trinkwasserspeicher mitten in der Eifel - „Eifelteufel“ von Rudolf Jagusch hat mich mit dem Klappentext sofort überzeugt, den Krimi lesen zu wollen. Während Kommissar Fischbach mit seinem Team den Mord eher widerwillig untersucht und den dadurch verpassten Mahlzeiten seiner Frau nachtrauert, stellt sich heraus, das der kuriose Fall den Anfang einer Mordserie markiert. Der Krimi ist sehr gut geschrieben und gespickt mit Rückblenden zu einer Hippie Kommune, die irgendwie mit dem Fall zu tun haben muss. Es gibt auch andere Hinweise und Irrwege, so dass das Lesen spannend bleibt und man wissen will, ob man richtig mit gerätselt hat.
Fazi: Ein rundum gelungener Krimi mit sympathischen Figuren. Das wird bestimmt nicht der letzte Krimi von Rudolf Jagusch, den ich lese.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Ein bemerkenswertes Fachbuch

Trauma ENDLICH überwinden
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Dr. Aylin Thiel gelingt mit „Trauma endlich überwinden“ ein bemerkenswert zugängliches Werk über die vielschichtigen Auswirkungen von Kindheitstraumata auf das Erwachsenenleben. Mit fundiertem Fachwissen ...

Dr. Aylin Thiel gelingt mit „Trauma endlich überwinden“ ein bemerkenswert zugängliches Werk über die vielschichtigen Auswirkungen von Kindheitstraumata auf das Erwachsenenleben. Mit fundiertem Fachwissen und spürbarer Praxiserfahrung führt sie die Leser durch komplexe psychologische Zusammenhänge, ohne dabei jemals abstrakt oder belehrend zu wirken.
Besonders hervorzuheben ist die einfühlsame Sprache, mit der die Autorin auch schwierige Themen greifbar macht. Sie schafft es, wissenschaftliche Erkenntnisse klar und verständlich darzustellen, was das Buch gut lesbar macht.
Sehr gut gefallen haben mir die praxisnahen Übungen, die nicht nur zur Reflexion anregen, sondern konkrete Wege aus alten Mustern aufzeigen. Sie geben dem Buch einen hilfreichen Selbsthilfecharakter.
Wer verstehen möchte, wie frühkindliche Erfahrungen unser heutiges Erleben beeinflussen und wie wir uns Schritt für Schritt davon lösen können, findet in diesem Buch wertvolle Impulse.
Fazit: Ein lesenswertes, verständlich geschriebenes und fachlich fundiertes Buch, das Betroffene ernst nimmt und ihnen echte Werkzeuge an die Hand gibt. Sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Ein Buch über Entwicklung, Vertrauen und Familienzugehörgkeit

Der Baum der verborgenen Erinnerungen
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In Keigo Higashinos „Der Baum der verborgenen Erinnerungen“ begleiten wir den jungen Reito, wie er eher widerwillig die Arbeiten in einem Shinto-Schrein nahe Tokio übernimmt, nachdem seine (im bis dahin ...

In Keigo Higashinos „Der Baum der verborgenen Erinnerungen“ begleiten wir den jungen Reito, wie er eher widerwillig die Arbeiten in einem Shinto-Schrein nahe Tokio übernimmt, nachdem seine (im bis dahin unbekannte) Tante Chifune ihn vor einer Gefängnisstrafe bewahrt hat. Reito, der es bisher im Leben nicht einfach gehabt hat, muss sich auch um einen hohlen Baum auf dem Gelände kümmern, der laut moderner Legenden Wünsche erfüllt. Was es aber wirklich mit dem Baum auf sich hat, findet er erst nach und nach heraus und lernt dabei auch sich selbst und seine Familie kennen - und was es bedeutet, anderen zu vertrauen.
Das Cover ist wunderschön gestaltet und zeigt den Haupthandlungsort: ein Schrein inmitten von Bäumen im Mondlicht. Die Geschichte ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen, so dass man das Buch am liebsten in einem Stück durchlesen möchte. Man sucht gemeinsam mit Reito nach Hinweisen, zittert mit ihm vor neuen Herausforderungen und hofft, dass er sich in sein neues Leben einfindet. Nebenbei erfährt man viel über Arbeit und Leben in Japan, über Bräuche und Zusammenhalt in Familien.
Fazit: ein tolles Buch über Entwicklung, Vertrauen und die Stärke von Familienzugehörigkeit. Wer „Jeongmin töpfert das Glück“ von Yeon Somin gemocht hat, wird auch diese Buch gerne lesen.

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