⭐️Musik ist der Klang unserer Seele⭐️
The Breakup Tour – Der Sound unserer LiebeAls meines Zeichens gröster Taylor Swift-Fan, gab es in den letzten Monaten wohl kein Buch, auf dass ich mich mehr gefreut habe, als auf The Breakup-Tour von Emily Wibberley und Austin Siegmund - Broka.
Jedoch ...
Als meines Zeichens gröster Taylor Swift-Fan, gab es in den letzten Monaten wohl kein Buch, auf dass ich mich mehr gefreut habe, als auf The Breakup-Tour von Emily Wibberley und Austin Siegmund - Broka.
Jedoch komme ich jetzt nach Beendigung dieses Musik - Romans, mit sehr gemischten Gefühlen wieder aus der Welt der Stars und Sternchen hinaus...
Inhaltsangabe:
Es ist ihr Liebeskummer, der ihr den Durchbruch bringt: Mit ihrem Album »The Breakup Record«, das sich um ihre Trennungen dreht, wird Singer-Songwriterin Riley über Nacht zum Superstar. Doch dann brüstet sich ihr Ex-Mann damit, sie zu ihrem größten Hit »Until You« inspiriert zu haben, und Riley kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um Max, ihren Ex aus Jugendtagen, wiederzutreffen. Aber Max will sich nur als ihre einstige große Liebe outen, wenn sie ihn als Keyboarder mit auf Tour nimmt. Und so beginnt der Sound ihrer Liebe von Neuem …
Die Hauptprotagonisten: ~VORSICHT SPOILER ~
Riley Wynn:
Riley ist 30 Jahre alt und hat schon einige Trennungen hinter sich. Als aufstrebender Popstar, ist sie mit ihrem Album the breakuprecord über Nacht weltbekannt geworden...
Maxwell "Max" Harcourt:
Maxwell, der von allen nur Max gerufen wird, ist in der Vergangenheit einmal mit Riley zusammen gewesen. Gemeinsam mit seiner Schwester führt er die Seniorenresidenz seiner Eltern weiter...
Doch auch die Musik ist nie so ganz aus seinem Herzen verschwunden...
Jess Harcourt:
Jess ist Max' jüngere Schwester und führt mit ihm zusammen das Harcourt Homes
Carrie Wynn:
Carry ist Rileys Mutter, zu der diese eine wirklich innige Beziehung hat. Obwohl Carrie mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat, ist sie immer für ihre Tochter da und begleitet sie sogar eine ganze Weile auf ihrer Tour...
Frank (Nachname unbekannt):
Frank ist Rileys Tourbusfahrer - oder zumindest einer davon, der Riley schon begleitet, seit ihre Karriere gerade ihren Anfang nahm...
Die beiden haben ein eher freundschaftliches Verhältnis zueinander...
Eileen (Nachname unbekannt)
Eileen ist Rileys Managerin und bei solch großen Touren, wie der Breakuptour immer an ihrer Seite...
Die Band:
Die Band, die Riley auf ihrer Breakuptour begleitet, besteht aus Schlagzeugerin Vanessa, Hamid, als Gitarrist, Kev als Basist und Savannah, als Backroundsängerin...
Auch Max ist als Keyboarder vertreten...
Meine Meinung: ~ VORSICHT SPOILER ~
"Wenn du also einen Song findest, der jeden Winkel deiner Seele erfüllt, dann stell dich auf die Bühne und sing dir das Herz aus dem Leib."
Riley Wynn ~ Epilog (S.399)
Dieses Buch hat es mir wirklich nicht leicht gemacht. Ich wollte es so sehr mögen und das tat ich auf irgeneine verdrehte Art tatsächlich auch, aber andererseits war es auf gewisse Weise auch... ja... irgendwie anstrengend!
Angefangen bei den beiden Hauptprotagonisten. Riley mochte ich mal mehr, mal weniger. Sie erschien mir oft viel zu egoistisch. Klar sie ist ein gefeierter Popstar und das darf sie auch sein. Sie darf sich über ihren Erfolg freuen, aber ich hatte stets das Gefühl, dass sie - ihrer Meinung nach - über allen anderen steht. Das machte sie mir an vielen Stellen in der Geschichte leider sehr unsympathisch. Doch dann war da noch so eine ganz andere Seite an ihr. Nämlich die durchaus zerbrechliche junge Frau, die viel durchgemacht, mit den üblichen Problemen zu kämpfen hatte und dadurch verletzlich und angreifbar war... genauso, wie es Menschen eben sind. Ich hätte mir oft sehr gewünscht, dass sie diese Seite viel öfter zugelassen hätte...
Wirklich schön, war in der Hinsicht ihre Beziehung zu ihrer Mutter. Der einzige Mensch, auf den sie Rücksicht genommen hat, so schien mir...
Dann war da natürlich noch Max, dem man seine Sorge, um die Seniorenresidenz, die er führt wirklich abnimmt. Doch im späteren Verlauf, tänzelt er nur um Riley herrum, schmachtet sie durchweg an und macht sich in ihrer Gegenwart - scheinbar bewusst - viel kleiner, als er eigentlich ist...
Was mich hier auch gleich zu den Gefühlen bringt, die die beiden nach Zehn Jahren Trennung noch füreinander zu haben scheinen. (Ja, dass sie mal zusammen waren, wird mehrfach wiederholt. Für meinen Geschmack bedauerlicherweise zu oft). Man merkt dies. Normalerweise mag ich Second Chance Lovestorys recht gerne, aber bei Riley und Max... Nein! Bei den beiden, konnte ich das so gar nicht nachempfinden und fühlen. Eben jenes "Gefühl" hat mir hier gänzlich gefehlt, was so schade ist, weil man als Leser einfach weiß, dass hätte besser funktionieren können...
Denn eigentlich wollen die beiden ja definitiv zusammen sein, kommunizieren das aber eher lapidar, bis gar nicht. Sind nicht so richtig bereit Kompromisse füreinander einzugehen...
Einzig und allein die Musik, lässt sie miteinander und übereinder ",kommunizieren", was echt ein ehrlich wunderbarer Aspekt in dieser Story war. Doch ein jeder weiß: Das alleine reicht eben absolut nicht, wenn man wirklich gute zwischenmenschliche Beziehungen eingehen, ja sogar führen möchte und sich dann sogar noch sowas, wie Liebe dazwischen mogelt...
Ich möchte dem Autorenpaar nicht streitig machen, dass sie es nicht wirklich versucht haben, aber hier kann ich nur sagen: "next time with more feelings please!", denn das ist es doch, durch was ein Liebesroman leben sollte oder nicht?
Gespickt mit allerlei Songzeilen, aus Rileys Feder ist der Schreibstil von Emily Wibberley und Austin Siegmund - Broka zauberhaft poetisch, ja manchmal sogar schon märchenhaft. Das und weil ich den Roman trotz seines fehlenden Gefühls, dennoch irgendwie gern gelesen habe, haben mich bis zum Ende durchhalten lassen...
Aber das täuscht leider nicht über all das bereits oben genannte hinweg. Wenn Riley und Max, ihrer Liebe soviel Aufmerksamkeit geschenkt hätten, wie der Musik, dann hätte mich dass vielleicht sogar besser erreicht...
Mir tut es selbst in der Seele weh, dass ich den beiden nicht mehr abgewinnen konnte, aber ich möchte auch nichts erzwingen, was sich nun mal nicht erzwingen lässt...
Mein abschließendes Fazit:
Ein durchaus schöner Roman, der gerade mit den vielen Aspekten in Bezug auf Musik definitiv bei mir punkten konnte, bei dem die Liebesgeschichte für mich aber absolut nicht greifbar war...