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Veröffentlicht am 19.04.2025

⭐️Musik ist der Klang unserer Seele⭐️

The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe
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Als meines Zeichens gröster Taylor Swift-Fan, gab es in den letzten Monaten wohl kein Buch, auf dass ich mich mehr gefreut habe, als auf The Breakup-Tour von Emily Wibberley und Austin Siegmund - Broka.
Jedoch ...

Als meines Zeichens gröster Taylor Swift-Fan, gab es in den letzten Monaten wohl kein Buch, auf dass ich mich mehr gefreut habe, als auf The Breakup-Tour von Emily Wibberley und Austin Siegmund - Broka.
Jedoch komme ich jetzt nach Beendigung dieses Musik - Romans, mit sehr gemischten Gefühlen wieder aus der Welt der Stars und Sternchen hinaus...

Inhaltsangabe:
Es ist ihr Liebeskummer, der ihr den Durchbruch bringt: Mit ihrem Album »The Breakup Record«, das sich um ihre Trennungen dreht, wird Singer-Songwriterin Riley über Nacht zum Superstar. Doch dann brüstet sich ihr Ex-Mann damit, sie zu ihrem größten Hit »Until You« inspiriert zu haben, und Riley kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um Max, ihren Ex aus Jugendtagen, wiederzutreffen. Aber Max will sich nur als ihre einstige große Liebe outen, wenn sie ihn als Keyboarder mit auf Tour nimmt. Und so beginnt der Sound ihrer Liebe von Neuem …

Die Hauptprotagonisten: ~VORSICHT SPOILER ~

Riley Wynn:
Riley ist 30 Jahre alt und hat schon einige Trennungen hinter sich. Als aufstrebender Popstar, ist sie mit ihrem Album the breakuprecord über Nacht weltbekannt geworden...

Maxwell "Max" Harcourt:
Maxwell, der von allen nur Max gerufen wird, ist in der Vergangenheit einmal mit Riley zusammen gewesen. Gemeinsam mit seiner Schwester führt er die Seniorenresidenz seiner Eltern weiter...
Doch auch die Musik ist nie so ganz aus seinem Herzen verschwunden...

Jess Harcourt:
Jess ist Max' jüngere Schwester und führt mit ihm zusammen das Harcourt Homes

Carrie Wynn:
Carry ist Rileys Mutter, zu der diese eine wirklich innige Beziehung hat. Obwohl Carrie mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat, ist sie immer für ihre Tochter da und begleitet sie sogar eine ganze Weile auf ihrer Tour...

Frank (Nachname unbekannt):
Frank ist Rileys Tourbusfahrer - oder zumindest einer davon, der Riley schon begleitet, seit ihre Karriere gerade ihren Anfang nahm...
Die beiden haben ein eher freundschaftliches Verhältnis zueinander...

Eileen (Nachname unbekannt)
Eileen ist Rileys Managerin und bei solch großen Touren, wie der Breakuptour immer an ihrer Seite...

Die Band:
Die Band, die Riley auf ihrer Breakuptour begleitet, besteht aus Schlagzeugerin Vanessa, Hamid, als Gitarrist, Kev als Basist und Savannah, als Backroundsängerin...
Auch Max ist als Keyboarder vertreten...

Meine Meinung: ~ VORSICHT SPOILER ~

"Wenn du also einen Song findest, der jeden Winkel deiner Seele erfüllt, dann stell dich auf die Bühne und sing dir das Herz aus dem Leib."

Riley Wynn ~ Epilog (S.399)

Dieses Buch hat es mir wirklich nicht leicht gemacht. Ich wollte es so sehr mögen und das tat ich auf irgeneine verdrehte Art tatsächlich auch, aber andererseits war es auf gewisse Weise auch... ja... irgendwie anstrengend!
Angefangen bei den beiden Hauptprotagonisten. Riley mochte ich mal mehr, mal weniger. Sie erschien mir oft viel zu egoistisch. Klar sie ist ein gefeierter Popstar und das darf sie auch sein. Sie darf sich über ihren Erfolg freuen, aber ich hatte stets das Gefühl, dass sie - ihrer Meinung nach - über allen anderen steht. Das machte sie mir an vielen Stellen in der Geschichte leider sehr unsympathisch. Doch dann war da noch so eine ganz andere Seite an ihr. Nämlich die durchaus zerbrechliche junge Frau, die viel durchgemacht, mit den üblichen Problemen zu kämpfen hatte und dadurch verletzlich und angreifbar war... genauso, wie es Menschen eben sind. Ich hätte mir oft sehr gewünscht, dass sie diese Seite viel öfter zugelassen hätte...
Wirklich schön, war in der Hinsicht ihre Beziehung zu ihrer Mutter. Der einzige Mensch, auf den sie Rücksicht genommen hat, so schien mir...
Dann war da natürlich noch Max, dem man seine Sorge, um die Seniorenresidenz, die er führt wirklich abnimmt. Doch im späteren Verlauf, tänzelt er nur um Riley herrum, schmachtet sie durchweg an und macht sich in ihrer Gegenwart - scheinbar bewusst - viel kleiner, als er eigentlich ist...
Was mich hier auch gleich zu den Gefühlen bringt, die die beiden nach Zehn Jahren Trennung noch füreinander zu haben scheinen. (Ja, dass sie mal zusammen waren, wird mehrfach wiederholt. Für meinen Geschmack bedauerlicherweise zu oft). Man merkt dies. Normalerweise mag ich Second Chance Lovestorys recht gerne, aber bei Riley und Max... Nein! Bei den beiden, konnte ich das so gar nicht nachempfinden und fühlen. Eben jenes "Gefühl" hat mir hier gänzlich gefehlt, was so schade ist, weil man als Leser einfach weiß, dass hätte besser funktionieren können...
Denn eigentlich wollen die beiden ja definitiv zusammen sein, kommunizieren das aber eher lapidar, bis gar nicht. Sind nicht so richtig bereit Kompromisse füreinander einzugehen...
Einzig und allein die Musik, lässt sie miteinander und übereinder ",kommunizieren", was echt ein ehrlich wunderbarer Aspekt in dieser Story war. Doch ein jeder weiß: Das alleine reicht eben absolut nicht, wenn man wirklich gute zwischenmenschliche Beziehungen eingehen, ja sogar führen möchte und sich dann sogar noch sowas, wie Liebe dazwischen mogelt...
Ich möchte dem Autorenpaar nicht streitig machen, dass sie es nicht wirklich versucht haben, aber hier kann ich nur sagen: "next time with more feelings please!", denn das ist es doch, durch was ein Liebesroman leben sollte oder nicht?
Gespickt mit allerlei Songzeilen, aus Rileys Feder ist der Schreibstil von Emily Wibberley und Austin Siegmund - Broka zauberhaft poetisch, ja manchmal sogar schon märchenhaft. Das und weil ich den Roman trotz seines fehlenden Gefühls, dennoch irgendwie gern gelesen habe, haben mich bis zum Ende durchhalten lassen...
Aber das täuscht leider nicht über all das bereits oben genannte hinweg. Wenn Riley und Max, ihrer Liebe soviel Aufmerksamkeit geschenkt hätten, wie der Musik, dann hätte mich dass vielleicht sogar besser erreicht...
Mir tut es selbst in der Seele weh, dass ich den beiden nicht mehr abgewinnen konnte, aber ich möchte auch nichts erzwingen, was sich nun mal nicht erzwingen lässt...

Mein abschließendes Fazit:
Ein durchaus schöner Roman, der gerade mit den vielen Aspekten in Bezug auf Musik definitiv bei mir punkten konnte, bei dem die Liebesgeschichte für mich aber absolut nicht greifbar war...

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2024

Ein etwas in die Länge gezogenes Familiendrama, zu dessen Charakteren ich nie wirklich einen richtigen Zugang gefunden habe... Schade!

Eines Tages für immer
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Bei Eines Tages, für immer von Clare Empson handelt es sich um ein emotionsgeladenes Familiendrama, dass sich der Adoption zum Hauptthema macht. Warum ich trotzdem so meine Schwierigkeiten mit dem Buch ...

Bei Eines Tages, für immer von Clare Empson handelt es sich um ein emotionsgeladenes Familiendrama, dass sich der Adoption zum Hauptthema macht. Warum ich trotzdem so meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte, bekommt ihr raus, wenn ihr weiterlest...

Inhaltsangabe:
2000: Nach außen hin wirkt Lukes Leben perfekt – wäre da nicht eine Frage, die ihn seit Kindertagen umtreibt: Wer ist seine leibliche Mutter? Als er nach langer Suche schließlich vor dem Anwesen der Malerin Alice steht, ahnt er nicht, dass deren tragische Geschichte nicht nur bei ihm alte Wunden aufreißen wird.
1972: Eigentlich sollte es nur ein ausgelassener Konzertbesuch werden, doch als die 19-jährige Kunststudentin Alice das erste Mal auf Jacob Earl trifft, ist es um sie geschehen. Der Sänger der Band Disciples ist nicht nur unglaublich talentiert und gut aussehend, ihn umgibt auch etwas Geheimnisvolles, dem Alice sich nicht entziehen kann. Aus einer stürmischen Affäre wird bald ein gemeinsames Leben, doch Alice’ Familie und Freunde sind gegen eine Verbindung der beiden. Jacob sei zu ungestüm, zu wankelmütig und würde sie für seine Karriere im Stich lassen. Entgegen aller Widerstände versuchen Alice und Jacob zusammenzuhalten. Aber manchmal sind selbst die größten Hindernisse nichts gegen das, was das Schicksal für einen vorgesehen hat …
Wie viel Wahrheit kann Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?

Die Hauptprotagonisten: ~VORSICHT SPOILER~

Luke:
Luke ist Mitte Dreißig und arbeitet für eine Plattenfirma, bei der er sogar sein eigenes Label führt.
Eigentlich führt er ein tolles Leben, aber die Frage nach seiner leiblichen Mutter beschäftigt ihn schon immer und so macht er sich auf die Suche nach ihr...

Alice:
Alice ist die leibliche Mutter von Luke. Als die beiden sich nach Jahren endlich wiedersehen, geht ein lang gehegter Traum für sie in Erfüllung. Gleichzeitig reißt es aber auch schlimme Wunden der Vergangenheit wieder auf...

Jacob:
Jacob ist ein junger Musiker, der mit seiner eigenen Band kurz vor dem Durchbruch steht, als Alice ihn kennen lernt und sich in ihn verliebt. Auf den ersten Blick, scheint sein Leben eine schillernde Party zu sein, aber auch er hat mit den Geistern seiner Vergangenheit zu kämpfen...

Hannah:
Hannah ist Lukes Frau und eine junge, aufstrebende Journalistin, die ihren Job sehr liebt. Durch die aktuellen Ereignisse in ihrem Leben, merkt sie aber schnell, dass sie viel mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen möchte und auch muss....

Rick & Tom:
Rick ist Alice' bester Freund und genauso wie sie ein aufstrebender Kunststudent. Tom dagegen ist ein Mitglied der Band in der auch Jacob spielt. Die beiden schwulen Männer führen lange Zeit eine Liebesbeziehung....

Robin:
Robin ist ein angesehener Kunsthändler und besitzt eine Galerie, in der Alice als Kunststudentin eine eigene Ausstellung bekommt....

Christina:
Christina ist Lukes Adoptivmutter und hat ebenfalls eine nicht ganz einfache Vergangenheit vorzuweisen. Sie wirkt auf den ersten Blick sehr kühl, entpuppt sich aber später als sehr mitfühlende Frau, die sich aufopfernd um ihren Adoptivsohn und deren Familie kümmert...

Meine Meinung: ~VORSICHT SPOILER~
Eigentlich hatte ich mich sehr auf Eines Tages, für immer den zweiten Roman aus der Feder von Clare Empson gefreut! Aber spätestens im Mittelteil der Geschichte kam für mich dann tatsächlich ein wenig die Ernüchterung...
Denn während Anfangs – meiner Meinung nach – so gut wie gar nichts passiert, die Handlung nur so dahin plätschert und ich auch keinen wirklichen Draht zu den agierenden Personen gefunden habe, geschieht dann im letzten Drittel plötzlich alles Schlag auf Schlag und es war – für meinen Geschmack - fast sogar schon zu viel. Etwas mit dem ich absolut nichts anfangen konnte...
Dieses Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt, was ich erst einmal als sehr positiv empfand, da ich ja so etwas ohnehin immer sehr mag...
In der ersten Ebene begleiten wir Luke. Luke, der als suchender, verloren gegangener Sohn nach einigen Jahren anscheinend seine leibliche Mutter Alice gefunden hat und irgendwie versucht eine Bindung zu ihr aufzubauen, was ihm aber mehr schlecht als recht gelingt, weil zumindest ich stets das Gefühl hatte, dass er zu schnell zu viel will, aber eben auch erwartet und das kann in so einer Situation einfach gar nicht gelingen...
In der zweiten Ebene, die mir übrigens auch einen ticken besser gefallen hat, folgen wir der jungen Alice und ihrem Leben als Kustsstudentin. Wir erfahren, wie sie den Sänger und Songwritter Jacob Earl – die Liebe ihres Lebens- kennen lernt und wandeln mit ihnen Seite an Seite durch ihr zukünftiges Leben, welches zwar sehr schön anmutet, doch gleichzeitig immer mal wieder durch vergangene Ereignisse und dessen Schatten überlagert wird...
Auch, wenn ich diesen Roman stellenweise echt gut und durchaus auch spannend fand, der richtige Funke ist dennoch nie übergesprungen. Die Charaktere sind teilweise so sehr „kaputt“, dass ich mich oftmals fragen musste, ob er oder sie das gerade wirklich getan hat oder dies oder das gerade tatsächlich passiert ist.
Zudem hätte ich mir auch gewünscht, dass wir Luke bei der Suche nach Alice erleben, doch das ist nicht der Fall...
Bis zum Schluss konnte ich leider absolut keine Verbindung zu den handelnden Protagonisten aufbauen, was mir ernsthaft total leid tut, weil ich es eigentlich sooo sehr wollte.
Schlussendlich ist zu sagen, dass die Autorin hier gute Ansätze gezeigt hat, es jedoch - für mich - leider oft in eine zu übertriebene Schiene abdriftete...

Mein abschließendes Fazit:
Ein etwas in die Länge gezogenes Familiendrama, zu dessen Charakteren ich nie wirklich einen richtigen Zugang gefunden habe... Schade!

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Veröffentlicht am 25.05.2020

Die Grundidee klingt soo schön...

Wer, wenn nicht wir
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So sehr habe ich gehofft, dass ich mit Wer, wenn nicht wir von Barbara Leciejewski eine tiefgründige, vor Emotion nur so sprühende, (Liebes)geschichte, mit dem Verlangen nach Fernweh, serviert bekomme...
Was ...

So sehr habe ich gehofft, dass ich mit Wer, wenn nicht wir von Barbara Leciejewski eine tiefgründige, vor Emotion nur so sprühende, (Liebes)geschichte, mit dem Verlangen nach Fernweh, serviert bekomme...
Was ich mit diesem Roman jedoch vorgesetzt bekam, war aber leider Gottes alles andere als das...

Inhaltsangabe:
Nach mehr als zwanzig Ehejahren haben sich Viola und Florian auseinandergelebt. Außer den beiden Kindern, der gemeinsamen Wohnung und einem Trauschein gibt es kaum noch Berührungspunkte. In der Hoffnung, mit jemand anderem noch einmal neu anfangen zu können, trennen sie sich – einvernehmlich und vergleichsweise harmonisch.
Doch es gibt noch eine letzte Hürde auf dem Weg in ein neues Leben: einen längst gebuchten, teuer bezahlten Luxusurlaub, der sich nicht stornieren lässt. Die beiden haben nun die Wahl zwischen zwei Übeln: das Geld zu verlieren oder mit dem künftigen Ex-Ehepartner – in getrennten Zimmern – noch einmal zweieinhalb Wochen zu verbringen.
Allerdings ergibt sich plötzlich auch noch eine dritte Möglichkeit, und mit ihr beginnt eine unvergessliche Zeit auf Rhodos …

Die Hauptprotagonistin ~VORSICHT SPOILER ~

Viola:
Viola ist eine Klarinetistin, die aber für die Familie auf eine richtige Kairre verzichtete. Jetzt unterrichtet sie das Instrument ihres Herzens nur noch an der Hochschule und private Schüler. Seit 25 Jahren ist sie bereits mit Florian verheiratet...

Florian:
Florian ist Arzt, genauer gesagt, Unfallchirug und seit 25 Jahren mit Viola vereiratet, der er augenscheinlich nicht mehr viel zu sagen hat. Er hat damals den Urlaub in einem Schnäppchenangebot - ohne Stornierungsmöglichkeit - gebucht, den die Beiden nun antreten müssen, falls sie nicht all ihr Geld verlieren wollen...

Jonathan und Josephine:
Jonathan und Josephine sind die Kinder von Viola und Florian.
Er ist achzehn und hat ab und an mal Probleme in der Schule. Sie ist sechzehn und unglaublich umgänglich und liebenswürdig.
Natürlich sind sie nicht wirklich begeistert, als sie erfahren, dass ihre Eltern sich einvernehmlich trennen wollen...

Jeske und Ina:
Jeske und Ina sind die beiden besten Freundinnen von Viola und könnten unterschiedlicher nicht sein.
Während Jeske eher die Ruhigere ist, ist Ina ein aufgekratztes liebenswertes Huhn...

Sibylle und Arne:
Sibylle und Arne sind die ersten Urlaubsbekanntschaften, die Viola und Florian auf Rhodos machen.
Sibylle ist eine aufgekratzte, nervige Blondine und Arne der charismatische ewige Schleimer

Hera:
Hera ist eine junge Frau, die Viola noch vor dem eigentlichen Urlaub auf Rhodos kennen lernt.
Sie ist zwar unglaublich schüchtern, aber ebenso zuckersüß...
Sie will nach ihrem selbsternannten "Junggesellinenurlaub" heiraten...

Socrates:
Socrates ist der Besitzer des Hotels, das er mit seinem Bruder führt, in dem Viola und Florian unterkommen. Er hat das typische Themperament eines Griechen. Auch an Viola scheint er Interesse zu haben...

Eleni:
Florian lernt Eleni auf Rhodos kennen. Sie ist die wesentlich jüngere Schwester von Socrates und seinem Bruder. Der Liebe wegen ist sie schon sehr früh nach Deutschland ausgewandert, kommt aber in ihrem Urlaub natürlich nach wie vor gern zu ihrer Familie nach Griechenland...

Alexandros und Daphne:
Alexandros und Daphne sind die Kinder von Eleni, die in ihren Semesterferien oft in dem Hotel ihrer Onkel jobben. Sie sprechen beide ausgesprochen gut deutsch.
Zudem scheint Alexandros auch Hera sehr ins Herz geschlossen zu haben...

Meine Meinung: ~VORSICHT SPOILER~
Zuallererst möchte ich AUSDRÜCKLICH sagen, dass es sich hierbei um MEINE EIGENE MEINUNG handelt, da es ja durchaus Leser gibt und auch geben soll, denen dieses Buch gefällt/ gefallen könnte...
Aber mir hat dieser Roman absolut nichts gegeben. Keine tiefgründigen Charaktere, keine Emotionen. Und wenn augenscheinlich welche da waren - ich bin auch nach Beendigung dieses Romans ziemlich sicher, dass sie sich irgendwo versteckt haben -, so sind sie entweder gänzlich an mir vorbeigesickert, haben mich nicht erreicht, wurden schnellstmöglich von sinnlosem Geplänkel abgelöst oder kamen so spät ans Tageslicht, dass sie das Ruder leider nicht mehr rumreißen konnten...
Tatsächlich kamen für mich die "echten" Gefühle, die ich mir schon das ganze Buch über gewünscht hätte, erst im letzten Drittel so richtig zum Vorschein!
Die beiden Hauptprotagonisten bleiben ansonsten so flach und glanzlos, dass ich sie leider nicht mal richtig ernst nehmen konnte. Sie, die gefrustete Musikerin und er, der ewig beschäftigte Chirug, der keine wirkliche Zeit mehr für seine Familie zu haben scheint. Auch alle anderen Charaktere bleiben eben das was sie waren. Graue Nebendarsteller, in einer Theateruraufführung, die krampfhaft versucht lustig daher zu kommen, aber ganze 163 Seiten braucht, um das irgendwie auch nur ansatzweise gut zu schaffen...
Meine Lieblingscharakter waren tatsächlich die sechzehnjährige Josephine, Tochter von Viola und Florian, die ihrer Beschreibung als Engel der vom Himmel kam, wirklich auch gerecht wird.. und Hera, Violas Urlaubsbekanntschaft, die ich am liebsten 24/7 geknuddelt hätte...
Der Schreibstil von Barbara Leciejewski bietet nichts besonderes, ist aber auch nicht gänzlich schlecht, sodass der Plot eigentlich die gesamte Zeit einfach nur vor sich hinplätschert, ohne mir jemals ein echtes Hochgefühl zu schenken, was ich mir - gerade bei diesem Klappentext- so sehr gewünscht hätte...
Die Dialoge sind so nichtssagend, als würde man sich mit seinem Nachbarn übers Wetter unterhalten. Also keine ernsten Gespräche führen...
Letztendlich tut es mir in zweierlei Hinsicht leid: Für mich, um meine Zeit und für die Autorin, dass ich mit ihrem Werk so absolut nichts anfangen konnte...

Mein abschließendes Fazit:
Dieses Buch hat mir wirklich nichts gegeben. Charaktere die ihre tatsächlichen Emotionen erst sehr spät zeigen, und ansonsten sehr farblos bleiben. Schade!

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