Falling Like Stars
Falling Like StarsWorum geht es?: Rowan wollte immer schon Kostümdesignerin werden, doch nach einem Schicksalsschlag begrub sie ihre Träume unter einem Berg aus Schmerz und Schuldgefühlen. Bei einem Job als Produktionsassistentin ...
Worum geht es?: Rowan wollte immer schon Kostümdesignerin werden, doch nach einem Schicksalsschlag begrub sie ihre Träume unter einem Berg aus Schmerz und Schuldgefühlen. Bei einem Job als Produktionsassistentin trifft sie an einem Filmset den gefeierten Hollywood-Star Zackary Butler. Vom ersten Moment an spürt sie eine tiefe Verbindung zu ihm. Auch Zack trägt unsichtbare Narben mit sich herum, aber hinter der glamourösen Fassade des Schauspielers entdeckt sie einen Mann voller Herzenswärme und Aufrichtigkeit. Doch Rowan weiß, dass sie sich zuerst der Trauer stellen muss, die sie seit Jahren in einem selbstzerstörerischen Teufelskreis gefangen hält, wenn sie ihrer Liebe eine Chance geben will.
Das Cover: Optisch ist Falling Like Stars ein echter Hingucker. Das Design erinnert stark an Light Up The Sky, ebenfalls von Emma Scott – die Ähnlichkeit ist auffällig, auch wenn sich der Schriftzug unterscheidet. Dennoch wirkt das Cover stimmig und passt gut zur emotionalen Tiefe des Romans.
Der Schreibstil: Emma Scott erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Rowan und Zack. Die Kapitel sind angenehm kurz (zwischen 10 und 20 Seiten), was den Lesefluss unterstützt. Insgesamt liest sich das Buch flüssig, doch es fehlt ein wenig das gewisse Etwas, das den Stil besonders macht. Die emotionalen Themen sind stark, dennoch fiel es mir schwer, direkt in die Handlung einzutauchen. Der häufige Perspektivwechsel unterbricht gelegentlich die emotionale Bindung zu den Figuren. Das Ende hingegen ist herzerwärmend und liefert genau das, was man sich als Leser wünscht.
Die Hauptfiguren: Rowan ist eine vielschichtige Protagonistin, deren Vergangenheit sie bis heute belastet. Der Verlust ihres besten Freundes und ihrer ersten großen Liebe Josh hat tiefe Spuren hinterlassen. Ihre Entwicklung im Buch – vom emotionalen Rückzug hin zur Selbstakzeptanz – ist authentisch und berührend. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass sie sich therapeutische Hilfe sucht. Die Gespräche mit ihrer Therapeutin sind feinfühlig geschrieben und fügen sich glaubwürdig in die Handlung ein.
Zack ist ein Hollywood-Star mit bröckelnder Fassade. Seine Beziehung zu Eva, einer ehrgeizigen Schauspielerin, ist toxisch und geprägt von Betrug und Manipulation. Erst durch die Begegnung mit Rowan beginnt Zack, sich selbst wiederzufinden. Er begegnet ihr mit Geduld und Respekt – Eigenschaften, die ihn zu einem echten Sympathieträger machen. Für mich ist Zack der stärkste Charakter des Romans.
Endfazit: Falling Like Stars ist ein gefühlvoller Roman über Verlust, Heilung und die Kraft der Liebe. Emma Scott greift ein sensibles Thema auf und verarbeitet es mit viel Empathie. Auch wenn mich das Buch emotional nicht ganz so stark berührt hat wie andere Werke der Autorin, überzeugt es durch seine authentischen Figuren und die liebevolle Darstellung psychischer Heilungsprozesse. Besonders die Kapitel aus Zacks Sicht haben mich begeistert.
Ein lesenswerter Roman, der Mut macht und Hoffnung schenkt – mit kleinen Schwächen im Spannungsaufbau, aber großem Herzen.
Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.
Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.