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Veröffentlicht am 16.10.2025

Falling Like Stars

Falling Like Stars
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Worum geht es?: Rowan wollte immer schon Kostümdesignerin werden, doch nach einem Schicksalsschlag begrub sie ihre Träume unter einem Berg aus Schmerz und Schuldgefühlen. Bei einem Job als Produktionsassistentin ...

Worum geht es?: Rowan wollte immer schon Kostümdesignerin werden, doch nach einem Schicksalsschlag begrub sie ihre Träume unter einem Berg aus Schmerz und Schuldgefühlen. Bei einem Job als Produktionsassistentin trifft sie an einem Filmset den gefeierten Hollywood-Star Zackary Butler. Vom ersten Moment an spürt sie eine tiefe Verbindung zu ihm. Auch Zack trägt unsichtbare Narben mit sich herum, aber hinter der glamourösen Fassade des Schauspielers entdeckt sie einen Mann voller Herzenswärme und Aufrichtigkeit. Doch Rowan weiß, dass sie sich zuerst der Trauer stellen muss, die sie seit Jahren in einem selbstzerstörerischen Teufelskreis gefangen hält, wenn sie ihrer Liebe eine Chance geben will.

Das Cover: Optisch ist Falling Like Stars ein echter Hingucker. Das Design erinnert stark an Light Up The Sky, ebenfalls von Emma Scott – die Ähnlichkeit ist auffällig, auch wenn sich der Schriftzug unterscheidet. Dennoch wirkt das Cover stimmig und passt gut zur emotionalen Tiefe des Romans.

Der Schreibstil: Emma Scott erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Rowan und Zack. Die Kapitel sind angenehm kurz (zwischen 10 und 20 Seiten), was den Lesefluss unterstützt. Insgesamt liest sich das Buch flüssig, doch es fehlt ein wenig das gewisse Etwas, das den Stil besonders macht. Die emotionalen Themen sind stark, dennoch fiel es mir schwer, direkt in die Handlung einzutauchen. Der häufige Perspektivwechsel unterbricht gelegentlich die emotionale Bindung zu den Figuren. Das Ende hingegen ist herzerwärmend und liefert genau das, was man sich als Leser wünscht.

Die Hauptfiguren: Rowan ist eine vielschichtige Protagonistin, deren Vergangenheit sie bis heute belastet. Der Verlust ihres besten Freundes und ihrer ersten großen Liebe Josh hat tiefe Spuren hinterlassen. Ihre Entwicklung im Buch – vom emotionalen Rückzug hin zur Selbstakzeptanz – ist authentisch und berührend. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass sie sich therapeutische Hilfe sucht. Die Gespräche mit ihrer Therapeutin sind feinfühlig geschrieben und fügen sich glaubwürdig in die Handlung ein.

Zack ist ein Hollywood-Star mit bröckelnder Fassade. Seine Beziehung zu Eva, einer ehrgeizigen Schauspielerin, ist toxisch und geprägt von Betrug und Manipulation. Erst durch die Begegnung mit Rowan beginnt Zack, sich selbst wiederzufinden. Er begegnet ihr mit Geduld und Respekt – Eigenschaften, die ihn zu einem echten Sympathieträger machen. Für mich ist Zack der stärkste Charakter des Romans.

Endfazit: Falling Like Stars ist ein gefühlvoller Roman über Verlust, Heilung und die Kraft der Liebe. Emma Scott greift ein sensibles Thema auf und verarbeitet es mit viel Empathie. Auch wenn mich das Buch emotional nicht ganz so stark berührt hat wie andere Werke der Autorin, überzeugt es durch seine authentischen Figuren und die liebevolle Darstellung psychischer Heilungsprozesse. Besonders die Kapitel aus Zacks Sicht haben mich begeistert.

Ein lesenswerter Roman, der Mut macht und Hoffnung schenkt – mit kleinen Schwächen im Spannungsaufbau, aber großem Herzen.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.09.2025

Three Things To Be Done

Three Things To Be Done | Mit wunderschönem Farbschnitt
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Worum geht es?: Nach einem Jahr voller Schmerz und Verlust kehrt Emma Lannington nach London zurück, bereit für einen Neuanfang. Mit dabei: ihre kleine Tochter, die Schatten einer gescheiterten Ehe und ...

Worum geht es?: Nach einem Jahr voller Schmerz und Verlust kehrt Emma Lannington nach London zurück, bereit für einen Neuanfang. Mit dabei: ihre kleine Tochter, die Schatten einer gescheiterten Ehe und eine Bucket-List mit drei unerfüllten Träumen. Doch während sie sich Stück für Stück ins Leben zurückkämpft, steht sie plötzlich Ian gegenüber: grimmig, stoisch und alles andere als begeistert von ihr. Die erste Begegnung endet im Chaos und trotzdem scheint das Schicksal sie immer wieder zusammenzuführen. Gerade als sie glaubt, ihren Platz gefunden zu haben, bringt ein Gerücht ihre Welt ins Wanken. Die Wahrheit könnte alles zerstören – oder Emma endlich zeigen, was sie wirklich will. Hat ihr Neustart das Happy End, das sie sich erträumt, oder holt die Vergangenheit sie ein?

Das Cover: Was ist dieses Buch denn bitte für eine Augenweide! Diese Farbgebung, der Schriftzug, selbst der Buchschnitt … Ich könnte ewig weiterschwärmen. Einfach wunderschön.

Der Schreibstil: Das Buch wird größtenteils aus der Ich-Perspektive von Emma erzählt. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen. Der Einstieg fiel mir etwas schwer. Man braucht wirklich viel Durchhaltevermögen, denn selbst auf Seite 50 ist von einer Liebesgeschichte noch nichts zu erahnen. Sobald Emma und Ian jedoch immer mehr miteinander zu tun haben, habe ich richtig Gefallen an dem Buch gefunden. Die Autorin hat es geschafft, die perfekte Mischung aus emotionalen Themen und einer seichten Liebesgeschichte zu kombinieren. Besonders toll fand ich, dass sie die aufkeimende Romanze zwischen Emma und Ian nicht in eine toxische Abhängigkeit verwandelt hat. Es war so schön, einmal eine gesunde Beziehung zu erleben, in der Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet. Das Ende war wirklich zuckersüß und hat die Reihe perfekt abgerundet.

Die Hauptfiguren: Emma ist die Exfrau von Bo Lannington, der wegen versuchten Mordes hinter Gittern sitzt. Sie muss nun ihr Leben neu ordnen und sich als alleinerziehende Mutter behaupten. Emma schließt eine neue Freundschaft mit einer ebenfalls alleinerziehenden Mutter. Viel Unterstützung erhält sie von ihrer Familie, doch ihre zerbrochene Ehe hat sie noch nicht verarbeitet – die Ereignisse waren einfach zu schmerzhaft. Auf journalistischer Mission begegnet sie Ian, der so ganz anders ist als alle ihre bisherigen Mitmenschen. Die Begegnung endet im Streit, und Emma hofft, ihn nie wiederzusehen. Doch schlussendlich begegnen sie sich immer wieder. Mit der Zeit werden aus Feinden Freunde – und schließlich mehr. Aber ist Emma bereit, eine neue Beziehung einzugehen? Dann kommen plötzlich Dinge aus ihrer Ehe ans Tageslicht, die sie komplett aus der Bahn werfen. Emma habe ich von Anfang an gemocht. Sie ist eine Löwenmutter, die für Charlotte alles tun würde. Ich finde es großartig, dass sie sich therapeutische Hilfe sucht, um ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Man wünscht ihr einfach nur das Beste.

Ian ist ein junger Mann, der in seiner letzten Beziehung zutiefst verletzt wurde. Er tut sich schwer im Umgang mit seinen Mitmenschen, und nur wenige schaffen es, seine harte Schale zu durchbrechen. Als er Emma zum ersten Mal sieht, ist er einfach nur wütend. Ich meine – warum gibt es schließlich eine Absperrung, wenn man sie trotz Baumaßnahmen einfach ignorieren kann? Emma bringt die schlimmsten Seiten von Ian zum Vorschein, doch mit der Zeit merkt er, dass er sie völlig falsch eingeschätzt hat. Er entwickelt Gefühle für sie und möchte wieder eine feste Beziehung eingehen. Doch dann taucht seine Exfreundin wieder auf, und Ian muss sich fragen, ob die Beziehung wirklich vorbei ist und ob seine frische Romanze mit Emma eine Chance hat. Ian war mein Lieblingscharakter in diesem Buch. Er hat eine tolle Entwicklung durchgemacht, ist emotional gewachsen und hat gelernt, auch mal Nein zu sagen. Man muss Ian einfach mögen.


Endfazit: "Three Things To Be Done" ist ein tolles Buch, das viele Green Flags bedient:


Eine gesunde Beziehung, in der miteinander kommuniziert wird

Protagonisten, die sich therapeutische Hilfe suchen

Ein unterstützendes Umfeld

Ach, es war so schön, in die Welt der Familie Lannington einzutauchen. Leider war der Einstieg für mich recht zäh. Ich musste mich anfangs wirklich motivieren, weiterzulesen. Das Tempo war mir einfach zu langsam – man hätte das Buch locker um 50 Seiten kürzen können. Emma und Ian konnten mich als Protagonisten beide zu 100 % überzeugen. Ich bin gespannt, welche Bücher von Jane Aiven noch erscheinen werden. Ich mag ihren Schreibstil und möchte gerne mehr von ihr lesen. Eine große Leseempfehlung meinerseits.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

If only I had told her

If only I had told her
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Worum geht es?: Autumn und Finn wachsen Tür an Tür auf, sind beste Freunde. Bis Finn sich eines Tages eingestehen muss, dass ihm Freundschaft nicht mehr genügt. Denn egal, was er versucht, er kann niemals ...

Worum geht es?: Autumn und Finn wachsen Tür an Tür auf, sind beste Freunde. Bis Finn sich eines Tages eingestehen muss, dass ihm Freundschaft nicht mehr genügt. Denn egal, was er versucht, er kann niemals vergessen, wie klug Autumn ist oder wie schön. Und auch nicht, wie eifersüchtig er wird, wenn er sie mit einem anderen sieht. Doch was, wenn Autumn anders empfindet? Was, wenn er im Begriff ist, alles zu zerstören? Und was, wenn das Schicksal ganz andere Pläne für die beiden hat?

Das Cover: Mir gefällt das Buchcover wirklich sehr gut. Die zerbrochene Rose lässt schnell erahnen, dass es sich nicht um eine Feelgood-Romance handelt. Ich mag den Kontrast zwischen dem weißen Hintergrund und der roten Rose.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Finny, Jack und Autumn erzählt. Der Schreibstil ist wieder sehr knackig, und die Kapitel sind erneut sehr kurz gehalten. Ich war etwas verwundert, dass das Buch nicht nur die Geschichte des ersten Bands aus Finnys Sicht schildert, sondern sie weiterführt. Besonders die Abschnitte von Finny und Jack haben mir sehr gut gefallen. Hier hat die Autorin deutlich mehr Gefühle einfließen lassen als in den Kapiteln aus Autumns Sicht. Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte einige Längen hatte. Manche Seiten habe ich überflogen, weil es kaum Spannung gab. Das Ende war ganz süß, aber auch sehr vorhersehbar.

Die Hauptfiguren: In diesem Buch lernen wir Finnys Sicht besser kennen. Man erfährt, wie er seine Gefühle immer zurückgestellt hat, um Autumn nicht zu verletzen. Er geht davon aus, dass Autumn seine Gefühle für sie kennt, sie aber nicht erwidert. Finny prägt das gesamte Buch, und man merkt, was für eine Persönlichkeit er ist. Ich fand es toll, dass die Autorin ihm in diesem Band die Möglichkeit gegeben hat, zu Wort zu kommen.

Jack ist Finnys bester Freund und muss seit Jahren dessen Schwärmerei für Autumn mit ansehen. Er ist hin- und hergerissen: Einerseits wünscht er seinem Freund nur das Beste, andererseits gibt es da noch Sylvie, mit der Finny zusammen ist. Besonders die Zeit auf dem College ohne Finny war herzzerreißend. Ich fand es toll, wie Jack mit seiner Trauer umgegangen ist. Die Freundschaft zwischen den beiden war etwas Besonderes—so einen tollen Freund wünscht sich doch jeder im Leben.

Autumns Kapitel sind häufig von der Frage „Was wäre, wenn...“ geprägt. Ich fand es schön, dass ihre Abschnitte über das erste Buch hinausgingen. Dennoch muss ich leider sagen, dass ihre Kapitel für mich die schwächsten waren. Sie leidet weiterhin an ihrer Depression, und da sich das durch alle Kapitel zieht, empfand ich es stellenweise als anstrengend.

Endfazit: If Only I Had Told Her war für mich eine positive Überraschung. Ich war skeptisch, da mich das erste Buch nicht so packen konnte. Doch dieses Buch hat mir deutlich besser gefallen, vor allem weil Finny und Jack als Protagonisten zu Wort kommen. Es ist eine tolle Ergänzung zum ersten Band, aber ehrlich gesagt kein Must-Read.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Unpredictable

Unpredictable
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Worum geht es?: Olivia hat einen klaren Plan: Ein Jahr für ein Trainee-Programm in den Big Apple, wo ihre Karrierechancen grenzenlos scheinen. Doch statt des bunten Lebens in New York wartet auf die ehrgeizige ...

Worum geht es?: Olivia hat einen klaren Plan: Ein Jahr für ein Trainee-Programm in den Big Apple, wo ihre Karrierechancen grenzenlos scheinen. Doch statt des bunten Lebens in New York wartet auf die ehrgeizige Berlinerin die verschneite Kleinstadt Yellow Creek. Dabei sind Gefühle für den attraktiven Vorgesetzten durch und durch unangemessen, wenn man sich als Frau in der Tech-Branche beweisen muss. Schließlich kann Mason das größte Hindernis auf Olivias Weg zur Anerkennung werden…

Das Cover: Ich finde das Buch sehr hübsch; es sieht edel aus. Die Kombination aus dem goldenen Schriftzug und dem lila schimmernden Hintergrund ist wirklich toll gelungen.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Olivia erzählt. Der Schreibstil hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Mandy Pötzsch hat es geschafft, einen sehr schnellen Einstieg in die Handlung zu schaffen. Schon nach wenigen Kapiteln ist man mitten im Geschehen. Die Umgebung von Yellow Creek wurde mir als Leser bestens nähergebracht, und ich konnte mir die Kleinstadt bildhaft vorstellen. Ich fand es besonders toll, wie auch die Freundesclique von Olivia ihren Raum in der Geschichte gefunden hat. Dennoch muss ich gestehen, dass die Geschichte an manchen Stellen einfach zu langatmig war. Besonders Masons Geheimnis wurde so künstlich aufgebauscht, dass ich sonst was erwartet habe. Letztendlich hat mich die Auflösung dann leider etwas enttäuscht. Das Ende war zuckersüß, wenn auch mehr als vorhersehbar.

Die Hauptfiguren: Olivia ist eine junge Frau, die in der Tech-Branche arbeitet. Als Frau hat sie es nicht immer leicht, sich in diesem Bereich zu behaupten. Sie bekommt die Chance, für ein Auslandsjahr in die USA auszuwandern und dort für eine Außenstelle ihrer Firma zu arbeiten. Olivia sieht darin ihre große Chance, aber anstatt New York erwartet sie eine Kleinstadt. Olivia ist total geknickt und hofft, dass sie noch versetzt wird. In einer Bar trifft sie Mason, und schon gleich ist da diese Chemie. Einige Tage später muss sie jedoch feststellen, dass Mason ihr Chef ist. Dies ist für sie ein absolutes No-Go. Ich habe Olivia gemocht. Sie hat einen starken Willen und kann sich super durchsetzen. Besonders als einige Kollegen fies zu ihr waren, hat sie sich nicht unterkriegen lassen. Ich weiß nicht, ob ich so lange ruhig bleiben könnte.

Mason ist einer der Chefs im Tech-Unternehmen. Seine Beziehung zu seiner Verlobten läuft schon seit längerer Zeit nicht mehr gut, und so trennt er sich von ihr. Seine Verlobte hat jedoch Angst vor Gerüchten und möchte dies geheim halten. Mason steht schließlich vor einem Dilemma: Er möchte eine Beziehung mit Olivia, doch die ganze Stadt denkt, dass er noch vergeben ist. Mal ehrlich, Mason ist ein toller Chef. Er ist so nett und hat genau die richtige Strenge, wenn sie benötigt wird.

Endfazit: „Unpredictable“ von Mandy Pötzsch ist eine süße Geschichte zum Abschalten. Man braucht nicht viel nachzudenken, sondern kann sich einfach treiben lassen und der Geschichte folgen. Olivia und Mason konnten mich als Protagonisten beide überzeugen. Mir hat bei der Handlung allerdings das gewisse Etwas gefehlt. Es gab keine überraschenden Wendungen, und die Geschichte war eigentlich recht schnell auserzählt. Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der ein Fan der Redwood-Reihe von Kelly Moran ist.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Starting Something Great

Starting Something Great
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Worum geht es?: Jasmina Delic hat Glück im Unglück. Gerade als die Studiengebühren ihrer kleinen Schwester unbezahlbar scheinen, erhält sie die Chance, als Make-up-Artistin bei START Entertainment anzufangen. ...

Worum geht es?: Jasmina Delic hat Glück im Unglück. Gerade als die Studiengebühren ihrer kleinen Schwester unbezahlbar scheinen, erhält sie die Chance, als Make-up-Artistin bei START Entertainment anzufangen. Sie sagt sofort zu - ohne zu wissen, dass sie die weltberühmte Band Saving Winter auf ihrer Tournee begleiten muss. Der Schock sitzt tief, denn Leadsänger Julian Vaughn ist der Mann, mit dem Mina vor zwei Jahren den schönsten Sommer ihres Lebens verbracht hat. Eine Zeit, die auch Julian nie vergessen konnte, obwohl sie in einer schmerzhaften Trennung endete. Schnell flammen alte Gefühle auf, die nicht sein dürfen. Hat ihre Liebe noch eine Chance, oder wird sie für immer eine Erinnerung bleiben?

Das Cover: Auch dieses Buch aus der Reihe sieht wieder einmal großartig aus. Ich mag diesen metallischen Effekt im Hintergrund, aber mir fehlt das gewisse Etwas.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Jasmina und Julian erzählt. Ab und zu wechselt die Perspektive zwischen der Vergangenheit (als Jasmina und Julian sich kennengelernt haben) und der Gegenwart. Die Kapitel sind meistens zwischen 10 und 20 Seiten lang und hatten für mich die perfekte Länge. Ich mag den Schreibstil von April Dawson. Sie schafft es schnell eine Atmosphäre zu kreieren und Charaktere sehr realistisch darzustellen. Besonders der Start in die Geschichte hat mir super gefallen. Man ist schnell mitten im Geschehen. Leider hat die Geschichte sehr an Tempo abgenommen. Selbst nach über der Hälfte des Buchs war von einer aufkeimenden Romanze zwischen Mina und Julian kaum etwas zu spüren. Das fand ich doch sehr schade, weil es ja mehr als offensichtlich war, wohin die Reise geht. Die Liebesgeschichte zwischen Mina und Julian war echt süß, aber wenn man ehrlich ist, auch sehr vorhersehbar. Es gab keine überraschenden Wendungen und mir haben die Ecken und Kanten in dem Buch gefehlt. Das Ende allerdings war wirklich süß und hat die Reihe perfekt abgerundet.

Die Hauptfiguren: Mina ist eine junge Frau, welche den Traum hat als Visagistin sich selbstständig zu machen. Dafür fehlt ihr jedoch das Geld. Da ihre Mutter seit dem Tod des Vater mit Depressionen zu kämpfen hat, kümmert Mina sich aufopferungsvoll um ihre kleine Schwester, welche kürzlich mit dem College begonnen hat. Mina hat ihr ganzes Gespartes für die Ausbildung ihrer Schwester investiert, damit sie später ein sorgloses Leben haben wird. Mina benötigt dringend mehr Geld um weiterhin das College finanzieren zu können und so fängt sie bei START Entertainment an. Als sie Julian wieder begegnet ist sie schockiert. Sie hat ihn seit dem Roadtrip durch Bosnien nicht vergessen. Sie ist jedoch in festen Händen und dürfte nicht glücklicher sein. Aber sie bekommt Julian einfach nicht aus ihrem Kopf. Was mich besonders an Mina beeindruckt hat, ist ihre große Liebe für ihre Schwester. Sie würde alles für sie tun und selbst ihr persönliches Glück mit Julian opfern. Mina habe ich ins Herz geschlossen und ihr das beste gewünscht.

Julian ist der Leadsänger einer erfolgreichen Band. Seit der Trennung von Mina konnte er bislang sein persönliches Glück nicht finden. Als Mina nun bei START Entertainment anfängt, sieht er seine 2. Chance gekommen, aber Mina geht auf Abstand. Dann plagt Julian immer noch sein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, welcher seine Karriere als Sänger einfach nicht akzeptieren will. Sein Vater sieht ihn als Schande für die Familie und verbietet ihm sogar den Kontakt zu seiner Mutter und Schwester. Julian möchte nun sein Leben wieder ordnen und endlich wieder einen Neuanfang mit Mina wagen und seine Familie um sich haben. Ach was soll ich sagen. Julian ist der perfekte Book-Boyfriend. Egal wie oft Mina ihn von sich stößt, er ist immer für sie da. Ich habe Julian von der ersten bis zur letzten Seite geliebt.

Endfazit: "Starting Something Great" ist ein süßer Abschluss einer tollen Reihe. Ich mochte dieses besondere Setting rund um das Star-Business. Mina und Julian konnte mich beide als Protagonisten begeistern und ich habe sie ins Herz geschlossen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn mir der Pep etwas gefehlt hat. Die Geschichte ist sehr vorhersehbar, und ich hätte mir doch noch mehr Spannung und unerwartete Wendungen gewünscht. Dennoch ist es eine süße Liebesgeschichte, daher gibt es eine Leseempfehlung meinerseits.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Triggerwarnung aussprechen: Es werden unter anderem häusliche Gewalt (körperlich und verbal), Abtreibung und Untreue angesprochen.

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