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Veröffentlicht am 29.06.2025

solider Histo

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Leopold von Hertzfeldt ermittelt wieder. Nach den Henkerstocher-Krimis ist diese neue Reihe von Oliver Pötzsch wieder richtig gut und noch etwas mehr mein Fall, weil hier bereits Anfänge der modernen Ermittlungsarbeit ...

Leopold von Hertzfeldt ermittelt wieder. Nach den Henkerstocher-Krimis ist diese neue Reihe von Oliver Pötzsch wieder richtig gut und noch etwas mehr mein Fall, weil hier bereits Anfänge der modernen Ermittlungsarbeit durchscheinen und das liest sich wirklich unterhaltsam.

Diesmal ist wieder die Herzensdame von Leo, Julia, mit von der Partie und die beiden können mal wieder nicht mit aber irgendwie auch nicht ohneeinander.

Die Mordserie ist diesmal ziemlich brutal und ziemlich rätselhaft. Und wieder muss der Totengräber helfen, den Mörder zu jagen. Das Wien-Setting kommt gut durch. Den österreichischen Slang hätte ich nicht gebraucht aber es ist noch einerträgliches Maß.

Ich mag einfach, wie Oliver Pötzsch erzählt. Man bekommt solide Histokrimis. Pötzsch hat das recherchieren drauf und schreibt einen glaubwürdigen Kriminalfall. Lese ich gerne auch Teil 5.

Veröffentlicht am 08.06.2025

gute Fantasy

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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"A Fate Forged in Fire" war mein erstes Buch von Hazel McBride. Das tolle Cover ist natürlich ein richtiger Magnet. Aber kann der Inhalt mithalten?

Das Buch war für mich ein Mix aus verschiedenen - aus ...

"A Fate Forged in Fire" war mein erstes Buch von Hazel McBride. Das tolle Cover ist natürlich ein richtiger Magnet. Aber kann der Inhalt mithalten?

Das Buch war für mich ein Mix aus verschiedenen - aus anderen Büchern - bekannten Versatzstücken. Soll jetzt nicht heißen, dass ich das schlecht fand, denn schließlich kommt es ja auf die Combi an. Und neu erfunden wird das Genre ja nur sehr selten. Also waren meine Erwartungen nicht zu hoch angesetzt.

Gut fand ich, dass es relativ politisch angelegt ist und auf eine gute Art komplex und durchdacht. Ein Plot, der sowohl Überraschungen als auch Tiefgang hatte.

Die Charaktere waren für mich noch ausbaufähig. Vor allem, weil sie manchmal ziemlich willkürlich reagierten und die Veränderungen in den Beziehungen nicht immer nachvollziehbar waren.

Fazit: Fantasybuch mit guten Ansätzen. Man möchte auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 11.05.2025

schöner Reihenstart

Der Tote in der Crown Row
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Sir Gabriel Ward ist Kings Council im London des Jahres 1901. Er ist ein etwas schrulliger und eigenbrödlerischer Vertreter der Anwaltszunft und er wird in einen Mordfall verwickelt, der ihn aus seiner ...

Sir Gabriel Ward ist Kings Council im London des Jahres 1901. Er ist ein etwas schrulliger und eigenbrödlerischer Vertreter der Anwaltszunft und er wird in einen Mordfall verwickelt, der ihn aus seiner Comfortzone zwingt, da er mit der Lösung beauftragt wird. Mit einem etwas unbedarften Constable an seiner Seite beginnt er zu ermitteln. Sein messerscharfer klarer Verstand arbeitet auf Hochtouren. Das ist auch nötig, da es damals ja noch wenig technische Hilfsmittel bei der Aufklärung eines Kriminalfalles gab. Und das ist auch der Charme des Buches. Also der Ermittler, der eigentlich keiner ist und die Zeit, die irgendwie historisch ist aber doch auch nicht so richtig. Ein wenig Sherlock-Holmes-Manier schimmert da immer wieder durch. Und man merkt, dass die Autorin zumindest die Örtlichkeiten gut kennt und auch das Handwerk des Kings Council ihr geläufig ist.

Ein schöner erster Band mit etwas Spannungslust nach oben.

Veröffentlicht am 20.04.2025

gute Anregungen

Zehn wirklich wichtige Gespräche, die Kinder und Eltern wachsen lassen
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Anlässlich der Geburt des ersten Enkelkindes habe ich dieses Buch gekauft, um es an die frischgebackenen Eltern weiterzugeben. Vorher habe ich es aber selbst durchgeblättert und bin an verschiedenen Themen ...

Anlässlich der Geburt des ersten Enkelkindes habe ich dieses Buch gekauft, um es an die frischgebackenen Eltern weiterzugeben. Vorher habe ich es aber selbst durchgeblättert und bin an verschiedenen Themen hängen geblieben. Ich selber habe meine beiden Kinder so erzogen, wie ich es gefühlsmäßig für das Richtige gehalten habe. Und finde sie gut geraten. Ratgeber dieser Art habe ich für mich selber nie gesucht, finde aber schön an diesem Buch, dass es einige sehr gute Anregungen und Gedankenanstöße gibt, wie man an mutmaßlich unangenehme Gespräche mit den eigenen Kindern herangehen könnte. Dabei werden alle wichtigen Altersabschnitte behandelt und die Theman sind breit gefächert, so dass jeder etwas für sich findet.

Wer Ratgeben mag, der wird mit diesem Buch ein bisschen Sicherheit bei der Kindererziehung bekommen. Vieles klingt klar und logisch aber es zu lesen gibt nochmal einen guten Weg vor.

Veröffentlicht am 20.04.2025

guter Histo

Im Wind der Freiheit
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Endlich greift Tanja Kinkel mal wieder in die große Histokiste. Das sind mir doch ihre liebsten Bücher. Und wieder stehen Frauen im Mittelpunkt des Geschehens, auch das ist eine liebgewonnene Tradition ...

Endlich greift Tanja Kinkel mal wieder in die große Histokiste. Das sind mir doch ihre liebsten Bücher. Und wieder stehen Frauen im Mittelpunkt des Geschehens, auch das ist eine liebgewonnene Tradition bei dieser Autorin.

Mit großem Vergnügen habe ich erfahren, wie es so war Mitte des 19. Jahrhunderts. Wobei, Vergnügen für mich aber nicht für die Frauen in der Geschichte. Von Gleichberechtiung keine Spur. Frauen werden für dumm gehalten und unterdrückt, klein gehalten, ins Haus und an den Herd verbannt. Aber die Frauen in diesem Buch kämpfen an verschiedenen Fronten. Ums Überleben, um das kleine Glück, aber auch um Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung.

So ganz gelingt ihnen das nicht. Aber die Wege die sie gehen sind es, die später anderen den Weg leichter machen werden. Und es macht uns heute wieder mal bewusst, was wir schon alles gut auf den Weg gebracht haben.