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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Ein temporeicher Cyberkrimi.

Tatort Glashaus
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Kriminalhauptkommissar Tankred-Jürg Graf Brühlsdorf wurde bei einem Attentat der N'drangheta auf die Kronzeugen eines Mafia-Prozesses schwer verletzt. Er ist außer Dienst und erholt sich von seinen Verletzungen ...

Kriminalhauptkommissar Tankred-Jürg Graf Brühlsdorf wurde bei einem Attentat der N'drangheta auf die Kronzeugen eines Mafia-Prozesses schwer verletzt. Er ist außer Dienst und erholt sich von seinen Verletzungen in seiner Villa in Tübingen. Bis sich die ermittelnde Oberstaatsanwältin und neue Leiterin der Mafia-Sonderkommission bei ihm meldet. Sie hat einen Fall auf dem Tisch, bei dem sie seine Hilfe braucht. Kurz darauf entbrennt ein blutiger Kampf gegen das Böse. Die Mafia ist von den Ermittlungen alles andere als begeistert und sendet deutliche Warnungen. Können sie gewinnen?

Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit der Geschichte. Ich musste mich erst an den Schreibstil gewöhnen. Brühlsdorf ist ein merkwürdiger Charakter, der sehr vielseitig interessiert ist und mir teilweise sehr überkanditiert vorkam, man merkt ihm das blaue Blut an. Aber genau das macht den Charakter aus.

Die Ermittlungen in der Villa, die als geheime Einsatzzentrale dient, sind sehr spannend. Es gibt viele Wendungen und Täuschungen, es wird blutig und auch erotisch. In diesem Krimi findet ein Großteil der Ermittlungen vor dem Bildschirm statt, der Autor hat es geschafft diese spannend zu erzählen und das tut der Spannung absolut keinen Abbruch.

Ein Krimi, der es in sich hat, mit außergewöhnlichen Charakteren und knisternder Erotik.

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Spritzige Geschichte mit viel Schmunzelalarm

Miss Mojito
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Yvonne ist sehr unglücklich mit ihrem Leben und träumt von ihrem persönlichen Mojito-Feeling. Sie wird bald 40, ein Partner ist nicht in Sicht und im Job macht ihr die Vorgesetzte das Leben schwer. Als ...

Yvonne ist sehr unglücklich mit ihrem Leben und träumt von ihrem persönlichen Mojito-Feeling. Sie wird bald 40, ein Partner ist nicht in Sicht und im Job macht ihr die Vorgesetzte das Leben schwer. Als ihre Chefin sie dann auch noch in ein Survival-Camp schickt, glaubt sie, dass sich alles gegen sie verschworen hat.
Im Camp schlägt sie sich überraschend gut, die Leiterin Gloria sieht viel Potenzial in ihr und bietet ihr einen Deal an, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.

Yvonne hat mich mit ihrer Art oft zum Lachen gebracht. Im Camp wächst sie über sich hinaus und meistert die Dinge auf unkonventionelle Art und Weise, hier ist definitiv Schmunzeln angesagt. Es war toll zu sehen, wie sie aufblüht, wie sie merkt, dass sie doch etwas kann und an ihren Aufgaben wächst.

Am Ende der Geschichte war ich doch sehr überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet. Aber es passiert etwas, was für mich sehr unglaubwürdig war.
Miss Mojito ist eine leichte und humorvolle Geschichte, die ein wichtiges Thema behandelt und einfach Sommerfeeling verbreitet.

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Spannende Einblicke in die Welt des Orgelbaus

Die Orgelbauerin
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Weimar 1919 Paula ist die Tochter eines Orgelbauers. Sie interessiert sich sehr für das Handwerk. Ihr größter Wunsch ist es, Orgelbauerin zu werden. Das ist damals undenkbar und ihr Vater ist nicht bereit, ...

Weimar 1919 Paula ist die Tochter eines Orgelbauers. Sie interessiert sich sehr für das Handwerk. Ihr größter Wunsch ist es, Orgelbauerin zu werden. Das ist damals undenkbar und ihr Vater ist nicht bereit, seine Tochter zu unterstützen.Es kommt zu einem heftigen Streit und Paula verlässt ihre Heimat. Unterstützung und Verständnis findet sie bei Hans Meichelbeck. Hans tut alles, um Paula in ihrem Traum zu unterstützen, doch sie stößt überall auf Widerstand und muss viele Hindernisse überwinden. Wird es ihr gelingen, ihren Traum zu verwirklichen?

Die Geschichte von Paula ist sehr interessant. Sie ist eine starke Frau, die genau weiß, was sie will und das auch durchsetzt. Egal mit welchen Hindernissen sie konfrontiert wird, sie findet einen Weg. Das war damals nicht einfach.

Ich bin leider sehr schwer in die Geschichte reingekommen, sie hat mich am Anfang nicht so richtig gepackt, aber das hat sich mit der Zeit gelegt. Die Thematik rund um den Orgelbau fand ich spannend und auch gut erklärt. Die politische Situation war zu dieser Zeit sehr schwierig, auch hier bekommt man einen guten Einblick, wie schlecht es den Menschen ging und vor welchen Herausforderungen sie standen.

Die Geschichte punktet durch gute Recherche, authentische Charaktere und viele interessante Informationen rund um den Orgelbau.

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.12.2024

Gelungener Abschluss der Reihe

Skye
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Es wird Winter in Culloch Castel. Weihnachten steht vor der Tür und die Bewohner planen einen Weihnachtsmarkt. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht Amanda, die keine Gelegenheit auslässt, das ganze ...

Es wird Winter in Culloch Castel. Weihnachten steht vor der Tür und die Bewohner planen einen Weihnachtsmarkt. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht Amanda, die keine Gelegenheit auslässt, das ganze Dorf gegen die McCullochs aufzuhetzen.
Ela schmiedet einen Plan, um alles zum Guten zu wenden und trifft dabei auf John, ihre Jugendliebe. Bald flattern die Schmetterlinge, in ihrem Alter, das kann doch nicht wahr sein, oder?

Dies ist der dritte Teil der Reihe und somit auch der Abschluss. Ich fand es schön zu lesen, wie sich alles in der Familie entspannt und alle zusammen Weihnachten feiern. Besonders gefreut habe ich mich, dass Ela ihre eigene Geschichte bekommt. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Was da alles passiert, und das ist eine ganze Menge, das müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Für mich ein gelungener Abschluss der Reihe. Jani Friese hat das winterliche Culloch- Castel sehr bildhaft beschrieben. Die Geschichte zwischen Ela und John fand ich so herzerwärmend, einfach toll. Genau das Richtige für die besinnliche Zeit. Das Cover ist einfach wunderschön.
Da der Vorgänger für mich persönlich mit Abstand das beste Buch von Jani Friese ist, kann ich hier leider keine 5 Sterne vergeben, obwohl mir die Geschichte sehr gut gefallen hat und man sie sich nicht entgehen lassen sollte.
Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Neuanfang in Italien?

Sommertage im Veneto
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Als Flora kurz vor ihrem 30. Geburtstag ein altes Foto von sich findet, fragt sie sich, was aus ihrem Ich von damals geworden ist. Sie hatte so viele Träume und Pläne für ihr Leben. Sie beschließt sich ...

Als Flora kurz vor ihrem 30. Geburtstag ein altes Foto von sich findet, fragt sie sich, was aus ihrem Ich von damals geworden ist. Sie hatte so viele Träume und Pläne für ihr Leben. Sie beschließt sich selbst zu finden und reist nach Italien. Dort am Meer will sie ihr verlorenes Ich wiederfinden. Doch das Schicksal hat andere Pläne mit ihr und so landet sie mit ihrem alten Fiat 500 in dem kleinen Dorf Murgano. Das verlassene Landhaus Casa Rosa, in dem sie vorübergehend wohnt, weckt in ihr eine ungekannte Leidenschaft.

Murgano ist nicht nur ein wunderschönes Fleckchen Erde, nein, auch die Menschen sind sehr herzlich, zumindest die meisten ;). Flora fühlt sich sofort wohl, findet Freunde und der gutaussehende Giorgio lässt ihr Herz höher schlagen. Bald hat sie das Gefühl, dazuzugehören. Gemeinsam mit ihren neuen Freundinnen will sie dem Casa Rosa neues Leben einhauchen. Doch so einfach, wie es scheint, ist es nicht.

Frederike Hieronymi hat hier eine wunderbare Geschichte geschrieben, die zeigt, dass es nie zu spät ist, seinen Träumen zu folgen und dass man manchmal einfach nur mutig sein muss. Die bildhaften Beschreibungen und die kleinen feinen Details geben das Dolce Vita total wieder. Ich konnte mich in die Geschichte fallen lassen und habe sie sehr genossen.

Eine Kleinigkeit hat mich allerdings gestört. Für mich war etwas zu viel Italienisch im Buch. Da ich die Sprache nicht spreche, hat es meinen Lesefluss gestört.

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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