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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2025

Cartoons, die zum Lachen und Nachdenken anregen

Leben etc.
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In „Leben etc.“ von Katharina Grossmann-Hensel erwartet den Leser ein erfrischender und humorvoller Blick auf die Herausforderungen des Alltags. Die Autorin behandelt mit charmantem und oft ironischem ...

In „Leben etc.“ von Katharina Grossmann-Hensel erwartet den Leser ein erfrischender und humorvoller Blick auf die Herausforderungen des Alltags. Die Autorin behandelt mit charmantem und oft ironischem Touch Themen wie Beziehungen, Familie, Arbeit und gesellschaftliche Fragen. Ihre Cartoons sind nicht nur unterhaltsam, sondern auch tiefgründig und regen zum Nachdenken an.

Der Cartoonband fängt das ganz normale Alltagschaos ebenso ein wie absurde Situationen. Besonders beeindruckend ist, wie Grossmann-Hensel es schafft, mit ihren Bildern Selbstverständliches infrage zu stellen und dabei Impulse zu geben, die eigene Denk- und Verhaltensweise zu reflektieren. Insgesamt ist „Leben etc.“ ein gelungener Cartoonband, der sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Ein buntes Abenteuer durch die Wissenswelt

Wir messen die Welt
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„Wir messen die Welt“ ist ein beeindruckendes Kinder-Sachbuch. Die farbenfrohe und hochwertige Gestaltung zieht nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene in ihren Bann. Das Buch deckt eine Vielzahl spannender ...

„Wir messen die Welt“ ist ein beeindruckendes Kinder-Sachbuch. Die farbenfrohe und hochwertige Gestaltung zieht nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene in ihren Bann. Das Buch deckt eine Vielzahl spannender Themen ab, von der Natur über das Leben auf der Erde bis hin zu beeindruckenden Konstruktionen und allgemeinen Vergleichen.

Die Seiten sind durchgehend illustriert und mit informativen Infografiken versehen, die das Lernen zu einem visuellen Erlebnis machen. Zwischendurch findet man Felder mit Wissenshäppchen, die den Lesefluss auflockern und überraschende Fakten liefern. Die komplexe Welt wird auf eine verständliche Weise erklärt, sodass Kinder ab ca, 10 Jahren die Inhalte sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen entdecken können.

Die vielen Vergleiche aus Natur, Technik, Tierwelt und Mensch machen selbst die größten Maß- und Gewichtseinheiten greifbar. Insgesamt ist „Wir messen die Welt“ ein interessantes Lexikon für alle kleinen und großen Weltentdecker.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Faszinierende Lebensgeschichte mit Tiefgang

Ich spüre dich leben
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„Ich spüre dich leben“ von Ulla Mothes ist ein fesselnder Roman, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Stella, die es sich in einem scheinbar unbeschwerten Leben gemütlich gemacht ...

„Ich spüre dich leben“ von Ulla Mothes ist ein fesselnder Roman, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Stella, die es sich in einem scheinbar unbeschwerten Leben gemütlich gemacht hat, sieht sich plötzlich mit dem Verlust ihres Mannes konfrontiert, der von allen für tot gehalten wird – doch sie spürt, dass er noch lebt. Während sie sich in ihrer Trauer um ihr Kind kümmert, beginnt sie, ihr Leben neu zu ordnen und ihre innere Stärke zu entdecken. Der Schreibstil ist flüssig und einfühlsam, sodass man mit Stella leidet und ihre Emotionen hautnah miterlebt. Die Mischung aus Spiritualität und heilerischen Fähigkeiten, die Stella auf ihrem Weg begegnen, verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe. Das Ende ist überraschend und lässt einen nachdenklich zurück, während die Liebesgeschichte auf eine ungewöhnliche, aber berührende Weise erzählt wird. Insgesamt eine spannende und emotionale Lektüre, die ich nur empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Spannende Fortsetzung mit starker Heldin

Eleanor
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Mit "Eleanor", dem zweiten Band der Trilogie von Genevieve Cogman, taucht man erneut in eine faszinierende Welt voller Magie, Politik und gesellschaftlicher Umbrüche ein. Frankreich im Jahr 1793 wird von ...

Mit "Eleanor", dem zweiten Band der Trilogie von Genevieve Cogman, taucht man erneut in eine faszinierende Welt voller Magie, Politik und gesellschaftlicher Umbrüche ein. Frankreich im Jahr 1793 wird von einer umgekehrten Revolution erschüttert – hier jagt das Volk die adeligen Vampire zur Guillotine. Auf der anderen Seite des Ärmelkanals hingegen scheint die Ordnung zwischen Vampiren, Menschen und Magiern noch zu bestehen – zumindest auf den ersten Blick.

Besonders gelungen finde ich, dass Eleanor nun stärker ins Zentrum der Handlung rückt. Ihre Entwicklung zur selbstständig denkenden und handelnden Protagonistin ist nachvollziehbar und spannend mitzuverfolgen. Auch wenn sie nicht immer die klügsten Entscheidungen trifft, bleibt ihr Mut bewundernswert – auch angesichts der Kritik, die sie ertragen muss. Schön ist, dass sie sich davon nicht unterkriegen lässt.

Auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes konnte ich problemlos in die Geschichte eintauchen, was für das gelungene Worldbuilding und die klare Erzählweise spricht.

Ein gelungener zweiter Teil mit einer starken Hauptfigur, viel Spannung und einer gelungenen Mischung aus historischer Atmosphäre und Fantasy – absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Eine Freundschaft verwoben mit Kunst und Geschichte

Was ich von ihr weiß
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„Was ich von ihr weiß“ von Jean-Baptiste Andreas ist ein Roman, der mich auf eine kunstvolle Reise ins Italien des 20. Jahrhunderts mitgenommen hat. Im Mittelpunkt steht der kleinwüchsige Michelangelo ...

„Was ich von ihr weiß“ von Jean-Baptiste Andreas ist ein Roman, der mich auf eine kunstvolle Reise ins Italien des 20. Jahrhunderts mitgenommen hat. Im Mittelpunkt steht der kleinwüchsige Michelangelo „Mimo“ Vitaliani, der in einem kleinen ligurischen Dorf das Bildhauerhandwerk erlernt. Seine Beziehung zur rebellischen Adelstochter Viola Orsini ist das Herzstück der Geschichte – eine Verbindung, die aber auch durch diverse Trennungen belastet ist.

Die Erzählung beginnt mit einer unbeschwerten Freundschaft zwischen Mimo und Viola, die jedoch schnell den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit weichen muss. Es ist spannend zu sehen, wie sich ihre Welten im Laufe der Geschichte weiter auseinanderentwickeln, während sie die dramatischen Ereignisse des Ersten und Zweiten Weltkriegs erleben. Der melancholische Ton der Erzählung passt zu den Herausforderungen, denen sich die beiden Protagonisten stellen müssen.

Besonders stark fand ich die Darstellung der Kunstwelt und die Konflikte, die zwischen Talent, Anerkennung und gesellschaftlichen Zwängen entstehen. Mimos Weg zum gefeierten Künstler steht klar im Fokus, während Viola, die so viel Potenzial hat, leider etwas in den Hintergrund gedrängt wird. Ihre rebellische Natur und der Drang nach Freiheit hätten sie zu einer starken Protagonistin machen können, aber letztendlich bleibt sie eher eine Nebenfigur in Mimos Geschichte.

Die Schilderung von Mimos Kindheit und seinem Streben nach einem Platz in der Welt ist sehr berührend. Die letzten Drittel des Buches bringen dann die politischen Entwicklungen stärker ins Spiel. Ich gebe dem Buch 4 Sterne – es hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt!

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