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Veröffentlicht am 25.04.2025

Ein ganz besonderer Reiseführer

Glücksorte im Alten Land
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Heute darf ich euch wieder einen Reiseführer der ganz besonderen Art vorstellen. Ich bin ja ein großer Fan dieser Buchreihe aus dem Droste-Verlag und habe durch diese besonderen Bücher schon viele tolle ...

Heute darf ich euch wieder einen Reiseführer der ganz besonderen Art vorstellen. Ich bin ja ein großer Fan dieser Buchreihe aus dem Droste-Verlag und habe durch diese besonderen Bücher schon viele tolle Glücksorte entdeckt. Und zwar geht es dieses Mal ins „Alte Land“. Wie heißt es so schön: Fahr hin & werd glücklich!
Die Autorin Melanie Brozeit lebt als Ruhrgebietspflanze glücklich in Köln. Die ausgebildete Journalistin arbeitet viele Jahre als TV-Redakteurin für Serien und Filme. Im Alten Land fühlt sie sich äußerst heimisch, denn ihr Ehemann ist ein echter Altländer Junge, aufgewachsen in der Blütengemeinde Jork. Seine Heimat hat er für das Buch fotografiert.
Schon der Einstieg in das Buch, die persönlichen Worte der Autorin, lassen meine Sehnsucht nach dem Alten Land noch größer werden. Ich sehe die Obstbäume, die förmlich in den Himmel wachsen vor mir. Die Fotos, die ihr Mann für diesen besonderen Reiseführer gemacht, sind einfach fantastisch. Ich kann mir diese Gegend so wunderbar vorstellen und bin begeistert von den 80 Glücksorten, die uns die Autorin vorstellt. Jedem dieser Glücksort ist – wie immer – eine Doppelseite gewidmet, mit interessanten Informationen, dem genauem Anfahrtsweg und natürlich einem dieser herausragenden Fotos.
Ach, und was es hier im Alten Land alles zu entdecken gibt. Man weiß überhaupt nicht, wo man beginne soll. Natürlich gilt es zuerst den Apfelanbau in Jork zu besuchen und bei Kaffee und Kuchen alles zu bestaunen. Selbstverständlich würde ich gerne einen Auftritt des Altländer Shanty-Chors erleben. Eine Seefahrt wäre auch sehr schön, hier könnte man die Fähre Cranz-Blankenese benutzen. Mir würde auch der Naturlehrpfad in Hollern-Twielenfleth Spaß machen. Wenn ich diesen Reiseführer durchblättere, würde ich mich am liebsten sofort auf den Weg machen. Und ich denke mir, ein Besuch im Alten Land wird sicher nicht reichen, um all die Glücksorte zu besuchen.
Ein toller Reiseführer, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Selbstverständlich vergebe ich für diesen Reiseführer der besonderen Art sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Ein Reiseführer der besonderen Art

Glücksorte in Hamburg
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Heute darf ich euch wieder einen Reiseführer der ganz besonderen Art vorstellen. Ich bin ja ein großer Fan dieser Buchreihe aus dem Droste-Verlag und habe durch diese besonderen Bücher schon viele tolle ...

Heute darf ich euch wieder einen Reiseführer der ganz besonderen Art vorstellen. Ich bin ja ein großer Fan dieser Buchreihe aus dem Droste-Verlag und habe durch diese besonderen Bücher schon viele tolle Glücksorte entdeckt. Wie heißt es so schön: Fahr hin & werd glücklich!
Der Autor Cornelius Hartz, der in Lübeck geboren ist, lebt seit seiner Schulzeit in Hamburg, das er, wie alle seine Bewohner, für die schönste Stadt Deutschland hält. Er hat in der Hansestadt unter anderem als Barmixer, Unidozent, Tontechniker und in der Reisebrache gearbeitet. Heute ist er freier Autor und Übersetzer. Er hat diverse Romane und noch mehr Sachbücher veröffentlicht.
Da ich Hamburg noch nicht kenne, war ich besonders neugierig, welche Glückorte ist hier zu entdecken gibt. Und genau 80 Glückorte stellt uns der Autor in diesem tollen Reisführer vor.
Jedem dieser Glücksorte ist wieder eine Doppelseite gewidmet mit einem wunderschönen Foto, interessanten Informationen und natürlich ist auch der Anfahrtsweg beschreiben. In der Hansestadt gibt es ja so viel zu entdecken, da wird ein Besuch wohl nicht reichen. Besonders freue ich mich auf das Flanieren auf der Plaza der Elbphilharmonie; natürlich gehört auch ein Besuch von St. Pauli und dem Portugiesenviertel dazu. Eine Rundfahrt mit der Hafenfähre gehört selbstverständlich genauso dazu, wie ein Besuch der Landungsbrücken. Man weiß eigentlich gar nicht, wo man beginnen soll.
Hamburg ist nicht nur eine Reise wert.
Ein toller Reiseführer, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Selbstverständlich vergebe ich für diesen Reiseführer der besonderen Art sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Ein absolutes Kochbuchhighlight

Stemberg
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Auf das dieses Kochbuch habe ich mich besonders gefreut. Hier in der Küche des Restaurant Haus Stemberg in Velbert spürt man die fünf Generationen, die hier geschwitzt, geflucht, gerockt und dabei viel ...


Auf das dieses Kochbuch habe ich mich besonders gefreut. Hier in der Küche des Restaurant Haus Stemberg in Velbert spürt man die fünf Generationen, die hier geschwitzt, geflucht, gerockt und dabei viel gelacht haben. Was 1864 als Schmiede mit Fuhrmannsgasthof begann, hat sich über 150 Jahre zu einem Ort entwickelt, an dem Tradition und Innovation sich die Handreichen. Dies alles erzählt uns der Sternekoch Sascha Stemberg, der ein leidenschaftlicher Gastronom ist, im Vorwort des Buches. Auch, dass es nicht immer einfach war, dem Gasthof seine eigene Handschrift aufzudrücken. In diesem Kochbuch trifft Tradition auf Moderne. In seinen über 80 Rezepten zeigt er uns, dass es Sterneküche auch für zuhause gibt.
Mir gefällt die Aufmachung des Buches sehr gut. Zu Beginn darf man gleich einen Blick in das Restaurant werfen, das mir sehr gut gefällt. Hier würde ich mich auch gerne mal verwöhnen lassen. Doch das Stemberg ist monatelang ausgebucht. Vielleicht werde ich mal mein Glück versuchen.
Aber nun zu den herausragenden Rezepten. Wir finden „Vorspeisen“ (von Röstbrot bis Tatar); „Suppen und Eintöpfe“ (von Schaumsüppchen bis klare Essenz9; „Vegetarisches, Fisch & Meer“ (von Spargel bis Miesmuscheln); „Fleisch & Geflügel“ (von Schnitzel bis Ente); „Desserts“ (von Birne Helene bis Buchteln). Wir finden aber auch Basics und Beilagen. Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet. Eine genaue Anleitung für die Zubereitung des Gerichts und natürlich ein tolles Foto. So kann ja nichts mehr schiefgehen. Man muss die Gerichte nur Nachkochen und Genießen, dann kann man feinste Gasthausküche genießen.
Ich bin total begeistert. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Kochbuchhighlight sehr gerne 5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Ein tolles Leservergnügen

Über allen Bergen keine Ruh
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In ihrem neuen Krimi „Über allen Bergen keine Ruh“ entführt uns die Autorin Christine Paxmann ins schöne Berchtesgadener Land. Und hier im Schatten des Watzmanns erleben wir ein Krimivergnügen für Schaulustige.
Der ...

In ihrem neuen Krimi „Über allen Bergen keine Ruh“ entführt uns die Autorin Christine Paxmann ins schöne Berchtesgadener Land. Und hier im Schatten des Watzmanns erleben wir ein Krimivergnügen für Schaulustige.
Der Inhalt: Sommerferien: Die Polizeistation Reichenhall ist chronisch unterbesetzt. Ausgerechnet jetzt müssen sich Carmen Bär und ihr Kollege Max um einen Vermisstenfall kümmern. Carmen, die in einer Midlifecrisis steckt, wählt eine unorthodoxe Ermittlungsmethode – und trifft dabei auf einige höchst verdächtige Männer. Dies allerdings vor einer traumhaften Kulisse, die jegliche Gewalttat undenkbar erscheinen lässt – oder glauben Sie beim Betrachten der kriminell schönen Bilder an ein Schwerverbrechen?
Was für eine tolle Lektüre. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Und die Aufmachung des Buches ist auch etwas ganz besonderes. Ich hatte nicht nur das Vergnügen einen unterhaltsamen Krimi lesen zu können, diese Lektüre ist auch wie ein kleiner Reiseführer durch das Berchtesgadener Land. Die Fotos sind wirklich super. Aber nun zum dem neuen Ermittlerteam, das ich kennenlernen durfte. Eine kleine Polizeistation, besetzt mit Carmen Bär – die Chefin – ihrem Kollegen Max und dem Gritzinger. Und dann ist da die verschwundene Schwimmerin. Carmen macht sich auf die Suche, die etwas außergewöhnlich ist. Auch Max ermittelt fleißig, doch es gibt ja nicht mal eine Vermisstenanzeige. Da ist nur der niedliche Hund, der angeblich einem Holländer gehört. Gemeinsam versuchen sie den Fall nun zu lösen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen – hatte ab und ein ein Grinsen im Gesicht – und dann wurde es wieder spannend. Einfach der perfekte Gesamtpaket.
Für mich ein toller Regionalkrimi, den ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe.
Das Cover gefällt mir übrigens auch sehr gut. Sehr gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen (genau solche Krimis lese ich gerne) 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Einfach großartig

Das Irland Backbuch
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Auf dieses Backbuch war ich total neugierig. Seit ich die grüne Insel vor einigen Jahren besucht, überfällt mich immer sofort eine gewisse Sehnsucht nach dem Land, den Leuten und all den Köstlichkeiten, ...

Auf dieses Backbuch war ich total neugierig. Seit ich die grüne Insel vor einigen Jahren besucht, überfällt mich immer sofort eine gewisse Sehnsucht nach dem Land, den Leuten und all den Köstlichkeiten, die ich dort genießen durfte. Dieses Irland Backbuch, in das ich mich sofort verliebt habe, als ich die erste Seite aufgeschlagen habe, stammt aus der Feder von Cherie Denham. Außerdem finden wir 140 stimmungsvolle Fotografien, die uns die Insel und die Backkunst näher bringen.
Dieses herausragende Backbuch – in meinen Augen ein Meisterwerkt – liest sich wie ein spannender Roman. Uns wird die Schönheit Irlands nahe gebracht und wir lernen alte Backtraditionen kennen. Mit den zahlreichen Geschichten und Erzählungen mache ich eine aufregende Reise in die Vergangenheit und lerne viel Neues kennen. Von Soda Bread, Barmback und über dem Torffeuer gebackenen Farls bis hin zu Scones, Biscuits und Blechkuchen für den Teetisch ist die irische Backkunst eine vielfältige und Jahrhundertealte Tradition, die sorgfältig über die Generationen weitergegeben wird. In über 80 Rezepten wird uns das bemerkenswerte kulinarische Erbe der Grünen Insel präsentiert.
Mir gefällt die Aufmachung des Buches sehr gut. Neben tollen Rezepten finden wir noch jede Menge Tipps, die zum Gelingen der Backwaren beitragen. Wir finden folgende Kapitel: „Brot“ (hier gibt es wirklich einfach Rezepte, die sofort zum Nachbacken einladen); mein Lieblingskapitel „Scones und Plätzchen (ich liebe Scones und die Buttermilch-Scones sind wirklich schnell zurbereitet); für den Kaffeetisch gibt es allerlei „Kleingebäck“; die „Pies und Tartes“ schauen wirklich alle total lecker aus. Natürlich dürfen auch „Kuchen und Torten“ nicht fehlen (auch ein einfacher Zitronenkuchen ist ein echter Hingucker) und zu guter Letzt finden wir noch „Gebackene Desserts“ (hier muss ich unbedingt die Stachelbeer-Baiser-Torte ausprobieren)
Und dann diese tollen Fotos – das muss ich jetzt nochmals erwähnen. Dieses Irland Backbuch ist eine echte Bereicherung in meiner Kochbuchsammlung und jetzt werden fleißig Rezepte ausprobiert.
Selbstverständlich vergebe ich für dieses Meisterwerk sehr gerne 5 Sterne.

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