Melancholisch, emotional und wunderschön. Als Mutter habe ich mich mit der Handlung und der Person Lisas verbunden gefühlt und konnte ihre Handlungen und Gedanken sehr gut nachvollziehen.
Tiefe und Komplexität ...
Melancholisch, emotional und wunderschön. Als Mutter habe ich mich mit der Handlung und der Person Lisas verbunden gefühlt und konnte ihre Handlungen und Gedanken sehr gut nachvollziehen.
Tiefe und Komplexität erlangte das Geschehen jedoch zusätzlich mit Ute und ihrem Hof und den Hintergründen der Geige. Die Sprache ist ruhig, symbolisiert sehr gut die Trägheit der Sommertage und enthält zugleich eine Tiefe, die mich beeindruckte und berührte.
Rezension zur Hörbuchversion, gelesen von Henriette Schreurs und Moritz Frinberg:
Zugegeben, dies ist nicht mein bevorzugtes Genre, aber dennoch hat dieses Hörbuch mich in ganzer Linie überzeugt! Die ...
Rezension zur Hörbuchversion, gelesen von Henriette Schreurs und Moritz Frinberg:
Zugegeben, dies ist nicht mein bevorzugtes Genre, aber dennoch hat dieses Hörbuch mich in ganzer Linie überzeugt! Die Handlung ist glaubhaft, dunkel und magisch. Der Aufbau der Welt ist ausgesprochen durchdacht und die Liebesgeschichte wirklich schön in die Handlung integriert.
Mir gefielen auch die Charaktere sehr, sehr gut- besonders der des roten Nachtfalters aus deren Perspektive die Handlung größtenteils erzählt wird. Zu Ende steigert sich die Spannung auch nochmals gehörig und bringt so einiges an Antworten ans Licht, die ich so während des Hörens nicht erahnt hatte, deren Andeutungen aber durchaus da waren und der Wendung Glaubhaftigkeit verlieh.
Dieser Autorin werde ich ich zukünftig definitiv mehr Aufmerksamkeit schenken!
Dieses Buch wechselt mehrfach zwischen einer kindgerechten Vorlesegeschichte und Elterntipps. Diese sind farblich voneinander getrennt und Punkte in der Vorlesegeschichte verweisen dabei direkt auf die ...
Dieses Buch wechselt mehrfach zwischen einer kindgerechten Vorlesegeschichte und Elterntipps. Diese sind farblich voneinander getrennt und Punkte in der Vorlesegeschichte verweisen dabei direkt auf die dazugehörigen Elternseiten. Ein tolles Konzept, das sehr zugewandt und auf Augenhöhe dem Kind das Thema vermittelt. Ich würde jedoch dringend dazu raten mindestens die Elternseiten vorab mal allein zu lesen, um vorbereitet auf die kindlichen Fragen eingehen zu können. Die Gesprächsimpulse und Beispielsätze helfen hierbei enorm!
Die Vorlesegeschichte selbst ist wirklich goldig. Sie geht sehr wertschätzend mit den kindlichen Gefühlen um und nimmt diese auch ernst. Zu erst dreht sich die Geschichte ums erste Verliebt sein, um Eifersucht und Liebeskummer. Dank der älteren Teenie-Schwester wird aber auch deutlich, wie sich diese Gefühle und auch der Körper verändern. Hier wird jedoch nur oberflächlich darauf eingegangen. Aber das reicht für dieses Alter auch völlig aus. Wer mehr oder genaueres wissen möchte, kann aber mit Hilfe der Elternseiten das Thema noch auch noch vertiefen (Anatomie). Zum Zeitpunkt der Lektüre war dies uns jedoch noch etwas zu viel und wir hielten uns erst einmal nur an die Geschichte.
Lottis Mama ist in dieser Geschichte zwar schwanger, auf die Entwicklung des Kindes oder gar die Geburt wird jedoch nicht weiter eingegangen (ich vermute, dass dies in einem separaten Buch behandelt werden wird), wohl aber auf Sex- ganz kindgerecht und einfach erklärt, sehr natürlich, ohne dabei abzuschrecken, jedoch aber auch klar als etwas, das Erwachsenen vorbehalten ist. Auch übergriffig Verhalten (hier seitens eines anderen Kindes) wird nicht ausgeklammert. Die Message, dass „mein Körper mir gehört“ fand ich hierbei sehr gut, wichtig und richtig. Auch hierzu gibt das Buch wertvolle Tipps um mit dem Kind über das Setzen von Grenzen ins Gespräch zu kommen.
Ich jedenfalls finde die Herangehensweise richtig toll - sowohl fürs Kind als auch den begleitenden Erwachsenen- und kann dieses Buch jedem Elternteil mit kleineren Kindern nur wärmstens empfehlen.
Coco ist ein wirklich schönes Buch um Kindern die Mengen zu verdeutlichen. Die Seiten sind sehr interessant gestaltet. Blickfang ist dabei jeweils eine Szene, in der der Vogel „Coco“ verschiedene befreundete ...
Coco ist ein wirklich schönes Buch um Kindern die Mengen zu verdeutlichen. Die Seiten sind sehr interessant gestaltet. Blickfang ist dabei jeweils eine Szene, in der der Vogel „Coco“ verschiedene befreundete Tiere sucht. Diese werden immer in entsprechender Zahl links neben dem Bild vorgestellt und von einem sehr kurzen Text begleitet, der zum Suchen animiert. Diese Suchspiele beschäftigen das Kind nicht nur auf spannende und interessante Art und Weise, sondern vertiefen durch aktives Mitzählen (gemeinsam mit oder durch den Vorlesenden) zudem das Mengenverständnis sehr gut. Sind zu Anfang die versteckten Tiere noch recht groß, ändert sich das mit zunehmender Menge und es wird kniffeliger. So bleibt das Interesse bestehen und die Lektüre kann dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechend angepasst und gegebenenfalls verkürzt werden. Auch fasst ein Wimmelbild mit allen im Buch vorkommenden Tieren den Inhalt dieses Werkes zum Schluss auch nochmals zusammen.
Auf mich wirkt dieses Buch sehr durchdacht. Mein Kind zeigte sehr viel Freude an den Suchen und hatte auch nach mehrmaligem Ansehen noch Spaß daran die Bilder näher zu betrachten. Mir als Mutter fehlte zwar die Zusammenhänge und Hintergründe der Suchen, da die Seiten keine wirklich aufeinander aufbauende Geschichte enthalten, das Zählen ist dadurch aber dennoch Bestandteil des Buches und wird tatsächlich spielerisch eingeübt. Dazu ergibt sich durch das Fehlen einer übergeordneten Handlung die Möglichkeit einzelne Seiten unabhängig voneinander zu bearbeiten. Vielleicht also ist dies ja genau so gewollt.
Juhuu! Emmy, Tristan und Raul wagen sich erneut ins Mehr! Bereits das erste Band dieser Reihe hatte uns ja auf ganzer Linie überzeugt und die Freude erneut mit den drei Capybara auf Abenteuerreise gehen ...
Juhuu! Emmy, Tristan und Raul wagen sich erneut ins Mehr! Bereits das erste Band dieser Reihe hatte uns ja auf ganzer Linie überzeugt und die Freude erneut mit den drei Capybara auf Abenteuerreise gehen zu dürfen, war daher entsprechend groß.
Mir persönlich hat dieses aktuelle Band sogar noch einen Ticken besser gefallen, da mir die Handlung in sich etwas schlüssiger erschien. Emmy, Tristan und Raul untersuchen das mysteriöse Verschwinden der Flamingos und heften sich an deren rosa Federspur. Doch was brachte die Vögel dazu ihr Gehege so überstürzt zu verlassen?
Wieder kommt man während des Lesens mit einer ganzen Reihe von Zoobewohnern in Berührung, deren Eigenheiten sehr schön herausgearbeitet wurden und tolle, einzigartige Charaktere formen, die skurril, geheimnisvoll oder auch mal ganz schön überdreht wirken können und dadurch ne Menge Bewegung und Spannung in die Handlung bringen. Gegen Leseunterbrechungen meinerseits wurden daher auch gern mal lautstark protestiert, was ich jedoch nur zu gut nachvollziehen konnte.
Auffallend- auch dank Design dem Vorsatzpapier abgedruckten Übersichtsplan- war, dass sich der Aufbau des Zoos im Vergleich zum ersten Band verändert und sich den Bedürfnissen der neuen Handlung angepasst hat. Ich finde diese nicht schlimm, meinen kleiner Schlaufuchs kam aber rasch drauf, dass dieses Mal irgendetwas anders war. Doch während des normalen Lesens spielte dies keine Rolle und führte nicht zu Ungereimtheiten im Handlungsverlauf. Nur waren die Gehege einfach anders angeordnet. Aber wer will schon lesen, dass Tristan, Emmy und Raul zig Gehege passieren müssen um zum aktuellen Handlungsort zu gelangen? Da finde ich diese Lösung hier doch deutlich besser.
Große Faszination lösten jedoch nicht nur die exotischen Tiere und die spannende Handlung aus, sondern auch die liebevolle Darstellung unserer Wasserschweine, die man einfach ins Herz schließen muss. Sie springen mehrfach über ihren eigenen Schatten, beweisen Mut, Zusammenhalt und Empathie, besitzen jeder für sich spezielle Eigenschaften und Stärken und ergänzen sich dadurch großartig!
Ich hoffe bereits jetzt, dass der nächste Band nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. Denn wir brennen auf mehr „Mehr“!