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Veröffentlicht am 22.04.2025

Spannende Grundidee mit Schwächen

Stadt der Sterne
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Die vielversprechende Grundidee von „Stadt der Sterne“ hat mich zunächst richtig begeistert, doch die Umsetzung ließ einige Wünsche offen. Das Worldbuilding war faszinierend und einzigartig, voller Mythen, ...

Die vielversprechende Grundidee von „Stadt der Sterne“ hat mich zunächst richtig begeistert, doch die Umsetzung ließ einige Wünsche offen. Das Worldbuilding war faszinierend und einzigartig, voller Mythen, Geheimnisse. Leider wurden mir jedoch viele Informationen für meinen Geschmack zu spät und spärlich vermittelt, was mir Schwierigkeiten bereitete, die Handlung vollkommen nachzuvollziehen.

Obwohl der Schreibstil poetisch und die Handlung spannend waren, hat mich die Geschichte nicht vollständig in ihren Bann ziehen können. Möglicherweise wegen des intensiven Einsatzes genderneutraler Sprache, der meinen Lesefluss immer wieder ins Stolpern brachte. Versteht mich nicht falsch – ich halte es für wichtig, an solchen Themen zu arbeiten. Mir fällt nur auf, dass es momentan noch meinen Lesefluss beeinträchtigt.

Zu den Charakteren und ihrer Beziehung haben mich auch einige Fragen zurückgelassen, Zwar fand ich Violet als wissbegierige Protagonistin toll und ihre Charakterentwicklung gelungen aber viele Fragen blieben für mich dennoch offen. Ich merke einfach, dass ich gerne Antworten auf die Fragen des Buches hätte. :)

Trotzdem fand ich die Idee hinter dem Buch bemerkenswert, selbst wenn die Umsetzung nicht ganz meinen Erwartungen entsprach. Empfehlenswert für alle, die in ein fesselndes Worldbuilding eintauchen möchten.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Gerne mehr Geschichten aus dieser Welt

If We Were Gods
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Vorab, ich habe das wirklich außergewöhnliche Magiesystem geliebt. Ich empfand es originell, spannend und es bot so viele Möglichkeiten. Schade, dass ich es vorerst nicht weiter entdecken kann. Darüber ...

Vorab, ich habe das wirklich außergewöhnliche Magiesystem geliebt. Ich empfand es originell, spannend und es bot so viele Möglichkeiten. Schade, dass ich es vorerst nicht weiter entdecken kann. Darüber hinaus ist der Schreibstil der Autorin flüssig und lässt die Arkanen Ebenen richtig lebendig werden. Ich mochte es, mit jeder neuen Tiefe neue Herausforderungen zu entdecken und wollte regelrecht mit den Figuren mitreisen. Auch Olivia mochte ich sehr. Sie ist eine vielschichtige Protagonistin, deren Story mich berührt hat.

Doch auch wenn die Handlung ein wahrer Nervenkitzel war und ich unbedingt wissen wollte, was in der letzten Ebene auf einen wartet, wurde ich nicht 100% mit den Figuren warm. Als Elitegruppe waren sie mir persönlich einfach zu naiv und ihr Handeln war für meinen Geschmack oftmals nicht wirklich nachvollziehbar, sodass sich abgesehen von Olivia für mich nie eine Nähe zu den Figuren einstellte. Für meinen Geschmack hätte die Story auch gern noch ein wenig brutaler ausfallen können, das ist aber bekanntlich Geschmackssache.

Eine tolle Geschichte, die mit Magie, Gefahr und einer Prise Liebe begeistert. Zu einer weiteren Story in dieser Welt würde ich nicht nein sagen!

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Für Fans von epischen High Fantasy Abenteuern

The Fury of Kings
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„The Fury of Kings“ ist ein spannendes High Fantasy Abenteuer, das mich von der ersten Seite an neugierig gemacht hat! Die Charaktere sind vielfältig und vielschichtig und auch ihre Entwicklungen faszinierend, ...

„The Fury of Kings“ ist ein spannendes High Fantasy Abenteuer, das mich von der ersten Seite an neugierig gemacht hat! Die Charaktere sind vielfältig und vielschichtig und auch ihre Entwicklungen faszinierend, ohne romantisches Überdrama und voller düsterer Intrigen. R.S. Moules Schreibstil ist flüssig und nimmt sich an den richtigen Stellen Zeit, um Atmosphäre und Emotionen einzufangen. Aber zugegeben, die Geschichte wird aus mehreren POV erzählt, was zwar für mehr Einblicke in die Gedanken und Motive der Figuren bringt, mir aber den Einstieg erschwerte. Es dauerte einfach bis ich mit einigen Figuren mitfühlen und mitfiebern konnte - nur um dann festzustellen, dass es in dem Buch keine Plot Armor gibt - ihr seid hiermit gewarnt. Brutalität inklusive.

Während der Fokus stark auf politischen Intrigen liegt, hätte ich mir persönlich mehr magische Elemente gewünscht. Dennoch hat das Buch alle Elemente, um Fantasy-Leser das Herz höher schlagen zu lassen. Die Spannung bleibt konstant hoch und das Ende lässt viele Fragen offen, sodass ich nur darauf warten kann, den nächsten Band zu lesen. Danke für den bösen Cliffhänger!

Generell sei jedoch gesagt, dass es sich hierbei um keinen Romantasy-Titel handelt, sondern um einen High Fantasy Auftakt. Eine Leseempfehlung also für Fans epischer High Fantasy Romane!

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Ein interessanter Reihenauftakt

To Kill a Heart - Huntress
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Mareen Götzkes „To Kill a Heart - Huntress“ hat mich mit seinem klassischen Royals-Setting der düsteren und brutalen Welt sowie dem Hauch von Magie sofort gefesselt.

Ich mochte Odelia als starke und loyale ...

Mareen Götzkes „To Kill a Heart - Huntress“ hat mich mit seinem klassischen Royals-Setting der düsteren und brutalen Welt sowie dem Hauch von Magie sofort gefesselt.

Ich mochte Odelia als starke und loyale Protagonistin sehr. Obwohl sie eine Auftragsmörderin ist, ist sie nicht gewissenlos und empfindet durchaus Reue. Aber auch ihre Geheimnis fand ich faszinierend und bin gespannt, wohin sie uns Leser noch führen werden. Aber auch wenn ich Odelia sehr mochte blieb Caspian als Loveinterest meiner Meinung nach etwas auf der Strecke, was hauptsächlich an den fehlenden tiefgehenden Dialogen lag. Zwar erfährt man einiges über ihn und sein trauriges Schicksal aber der Austausch zwischen den beiden war mit noch etwas zu oberflächlich. Ich bin gespannt, wie sich das in Band 2 weiterentwickeln wird.

Die Geschichte ist voller Überraschungen, auch wenn ich als erfahrene Fantasyleserin die meisten Wendungen vorhersehen konnte. Die Plotttwists sind jedoch plausibel und bieten einen roten Faden, sodass ich Spaß daran hatte meine Theorien zu überprüfen.

Die Erzählweise ist flüssig und detailreich, dennoch hätte ich mir mehr Tiefgang in der Charakterentwicklung und im Worldbuilding gewünscht. Trotz dieser Kritikpunkte bietet das Buch spannende Unterhaltung und zieht den Leser mit seinen Spannungshöhen und -tiefen in seinen Bann.

Fazit: Ein unterhaltsames Werk für Romantasy-Fans, die nach einer Buchreihe für zwischendurch suchen.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Spannende Ideen, jedoch Schwächen in der Umsetzung

Long Live Evil
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„Long Live Evil“ hat mich besonders durch das fantastische Spiel mit Klischees begeistert. Die Autorin übertreibt absichtlich, um Klischees ad absurdum zu führen, und das Resultat ist herrlich skurril ...

„Long Live Evil“ hat mich besonders durch das fantastische Spiel mit Klischees begeistert. Die Autorin übertreibt absichtlich, um Klischees ad absurdum zu führen, und das Resultat ist herrlich skurril und unterhaltsam. Jede Figur scheint auf den ersten Blick ein typisches Abziehbild zu sein, entwickelt jedoch überraschend humorvolle Nuancen.

Ember möchte ich besonders hervorheben – ihre bissigen Kommentare und ihr unerschütterliches Selbstvertrauen haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Allerdings blieb sie aufgrund der Vielzahl an interessanten Figuren leider etwas blass.

Die Idee, eine reale Person in eine Buchwelt zu transferieren, mag nicht neu sein, wird hier aber überraschend brutal, unvorhersehbar und sogar spicy präsentiert. Allerdings ist der Schreibstil nicht gerade einfach zugänglich. Die wechselnden Perspektiven und die Passagen aus dem Buch-in-Buch-Konzept erschweren das Verständnis, und die ausufernden Beschreibungen lassen den Leser manchmal den Faden verlieren.

Viele Wendungen waren für mich unvorhersehbar und auch Rae, die glaubte, die Geschichte zu kennen, wurde selbst oft überrascht. Das Ende war ein wahrer Höhepunkt und macht definitiv Lust auf eine Fortsetzung.

Leider gibt es auch Schwächen: Trotz der guten Ideen und der emotionalen Tiefe, die teilweise von der persönlichen Erfahrung der Autorin mit einer Krebsdiagnose herrührt, leidet das Buch unter Logiklücken und Längen.

Für alle, die gerne einmal die Perspektive des Bösewichts erleben möchten und dabei auch skurrile und originelle Geschichten zu schätzen wissen: Greift zu „Long Live Evil“. Aber seid gewarnt – diese chaotische Geschichte ist nicht für jeden geeignet.

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