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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2025

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Wolfswut
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Lottes Vater stirbt an Krebs und beim Sichten des Nachlasses findet sie Fässer mit Leichenteilen. Doch ihr Vater war ein allseits anerkannter Mensch und das passt nicht zusammen. Die Ermittler kommen schnell ...

Lottes Vater stirbt an Krebs und beim Sichten des Nachlasses findet sie Fässer mit Leichenteilen. Doch ihr Vater war ein allseits anerkannter Mensch und das passt nicht zusammen. Die Ermittler kommen schnell hinter das jahrelange Doppelleben. Die Ermittlungen werden eingestellt, bis erneut ein Mord in ähnlicher Form geschieht...

Das Buch ist nach wahren Begebenheiten geschrieben. Furchtbar genug, was solche Menschen tun. Doch leider hat der Autor für mich noch einen draufgesattelt und zu viel gewollt. Der Anfang des Buches ist richtig gut. Das Ermittlerteam überzeugt und ist richtig sympathisch. Auch das Ende ist klasse und birgt einige Überraschungen. Wenn da nicht der Mittelteil wäre. Zum einen sehr langatmig und damit langweilig werdend. Zum anderen wieder mal eine selbst ziemlich durchgeknallte Ermittlern. Gibt es in der Thrillerliteratur keine normalen Ermittler mehr? Ihr Partner Max ist es doch. Dann wurde jede einzelne Tat und die Grausamkeiten bis ins kleinste Detail dokumentiert, und zwar mehrfach. Durch die Ermittler, durch das Tagebuch, durch die Beschreibung der Filme. Irgendwann stumpfte man als Leser ab. Eine Straffung hätte dem Buch hier gut getan.
Mein Fazit: das Buch ist lesbar und in Teilen richtig gut. Aber insgesamt ist es dann Durchschnitt.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Mehr erwartet

Flusslinien
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Margrit ist 102 und lebt in einer Seniorenresidenz. Fast täglich lässt sie sich von Arthur zum römischen Garten fahren. Die Gestalterin dieses Gartens war eine Freundin ihrer Mutter. Oft wird sie von Luzie, ...

Margrit ist 102 und lebt in einer Seniorenresidenz. Fast täglich lässt sie sich von Arthur zum römischen Garten fahren. Die Gestalterin dieses Gartens war eine Freundin ihrer Mutter. Oft wird sie von Luzie, ihrer Enkelin, besucht. Dieser versucht gerade, sich aus einem Trauma zu befreien.

Ich hatte gerade am Anfang riesige Schwierigkeiten mit diesem Buch. Ich hatte einfach mehr bzw. etwas anderes erwartet. Aber die Geschichten sind alle sehr abgehackt und wirken durcheinander. Erst nach und nach verbinden sie sich zu einer Art Fortsetzung und diese Teile lassen sich dann sehr gut lesen, während bei anderen für mich Verwirrung und teilweise oft auch Langeweile aufkommen. Außerdem hatte ich mehr über Else, die die Gestalterin dieses römischen Gartens und über diesen selbst, erwartet. Alles in allem war für mich das Buch kein Lesevergnügen und ich würde daher auch keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Licht und Schatten

Der Wolf im dunklen Wald
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Im Wendland gibt es eine große Jagd. Die örtliche Familie lädt alles dazu ein, was Rang und Namen hat oder mit ihr verbunden ist. Doch am nächsten Tag wird im Wald ein toter Mann aufgefunden. Carla beginnt ...

Im Wendland gibt es eine große Jagd. Die örtliche Familie lädt alles dazu ein, was Rang und Namen hat oder mit ihr verbunden ist. Doch am nächsten Tag wird im Wald ein toter Mann aufgefunden. Carla beginnt wieder zu ermitteln - auf ihre eigene, sehr unkonventionelle Weise. Und es wird nicht der einzige Mord bleiben

Das Buch ist der zweite Teil um die Reihe der Ermittlungen im Wendland. Es beginnt rasant und die Autorin schreibt wirklich sehr gut. So kommt am Anfang auch viel Spannung auf. Doch im Laufe des Buches war ich eigentlich mehr und mehr genervt. Zum einen, weil unheimlich viel Privates hineinspielte- fast mehr als den Ermittlungen. Zum anderen, weil ich immer mehr daran zweifelte, dass so eine Kommissarin in dem Zustand überhaupt auf Dauer ermitteln darf, auch wenn die Vorgeschichte sehr tragisch ist. Aber es gab so viel kaputte Figuren, dass es für mich einfach überhand nahm und nicht mehr glaubwürdig wirkte. Das Ende wiederum birgt eine mehr als überraschende Lösung und war gut durchdacht.

Alles in allem ist das Buch für mich dann leider eher Mittelmaß und konnte nicht restlos überzeugen

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Zu sachlich

Der ewige Tanz
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Das Buch erzählt die Geschichte von Anita Berber. Sie war in den 1920er Jahren vor allem in Berlin und Wien ein berühmter, aber auch berüchtigter Star. Angefangen als Tänzerin war sie eine Zeitlang auch ...

Das Buch erzählt die Geschichte von Anita Berber. Sie war in den 1920er Jahren vor allem in Berlin und Wien ein berühmter, aber auch berüchtigter Star. Angefangen als Tänzerin war sie eine Zeitlang auch im Stummfilm tätig. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre sehr speziellen Tanzvorführungen, bei denen sie teilweise nackt oder nur wenig verhüllt war. Auch in der damaligen relativ freien Zeit ein Skandal.

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Ohne Vorkenntnisse war es oft schwierig, die Personen um Anita Berber richtig zuordnen zu können. Ich kannte ihre Geschichte und daher fiel mir zumindest dieser Teil etwas leichter. Für mich allerdings schwieriger war, dass ich mich der Person auf emotionaler Ebene überhaupt nicht annähern konnte. Und das Buch wirkte oft wie ein Sachbuch und brachte die Gefühle nicht gut rüber Anita Berber war nach dem Buch für mich nur eine Person, die drogenabhängig war und sexuell ausschweifend. Sie passt in diese wilde Zeit, aber für mich ist sie keine Heldin.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Solide

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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In der Nähe von Bad Tölz brennt ein Wagen scheinbar bei einem Unfall völlig aus. Die Ermittler finden darin einen Toten. Doch es bleibt nicht der einzige, denn auch auf österreichischer Seite brennen Häuser ...

In der Nähe von Bad Tölz brennt ein Wagen scheinbar bei einem Unfall völlig aus. Die Ermittler finden darin einen Toten. Doch es bleibt nicht der einzige, denn auch auf österreichischer Seite brennen Häuser und es gibt Tote. Alexa und Krammer ermitteln lange unabhängig voneinander, bis sie merken, dass alles zusammengehört.

Das Buch ist der fünfte Teil der Reihe und ist für mich zwar ein solider Krimi, gehört allerdings nicht zu den Höhepunkten der Reihe. Zum einen musste man möglichst die Vorgängerbände kennen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Zum anderen war dieses Buch über weite Strecken extrem ruhig und mir fehlte persönlich die Spannung. Das Motiv ist zwar nachvollziehbar, allerdings die Umsetzung war mir dann doch irgendwie zu krass. Alles in allem würde ich keine Leseempfehlung aussprechen, aber auch niemanden vom Lesen abhalten.

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