Gelungener Auftakt
Tode, die wir sterbenDas Buch lässt sich durch den flüssigen Schreibstil sehr gut lesen. Es gibt keine lange Einleitung, sondern man ist gleich mittendrin und erfährt etwas über die beiden Ermittler. Den Anteil über die privaten ...
Das Buch lässt sich durch den flüssigen Schreibstil sehr gut lesen. Es gibt keine lange Einleitung, sondern man ist gleich mittendrin und erfährt etwas über die beiden Ermittler. Den Anteil über die privaten Hintergründe finde ich sehr angemessen. Dadurch lernt man die beiden besser kennen, aber das Privatleben steht nicht im Mittelpunkt.
Zunächst deutet alles daraufhin, dass der 13 Jährige im Zuge eines Bandenkrieges getötet wurde. Aber ist dies wirklich der Fall? Von den Zeugen erfahren Svea und Jon zunächst kaum etwas. Ein Zeuge macht Svea misstrauisch, deshalb fährt sie nochmal zu ihm und sieht, dass seine Wohnung brennt. An Zufall glaubt sie nicht und nach und nach gibt es mehr Hinweise, dass es gar nicht um Gangkriminalität geht. Ist diese Spur wirklich richtig und wohin führt sie genau?
Mir hat der Auftakt gut gefallen. Es sind spannende Ermittlungen. Beide Ermittler kämpfen mit Ereignissen aus der Vergangenheit, sind aber fest entschlossen, ihrem Beruf nachzugehen. Obwohl sie sehr unterschiedlich sind, arbeiten sie gut zusammen und lernen sich zunehmend schätzen. Wie erwartet bleiben bezüglich der Ermittler Fragen offen, damit diese in den nächsten Bänden geklärt werden können.