Else, nicht Elschen
ElseEnde der 60er. Der Mann bestimmt, er hat das Sagen, regiert die Familie. Dann muss der Haustyrann dienstlich für sechs Monate nach Indien. Was für eine Chance für Else! Kurzentschlossen meldet sie sich ...
Ende der 60er. Der Mann bestimmt, er hat das Sagen, regiert die Familie. Dann muss der Haustyrann dienstlich für sechs Monate nach Indien. Was für eine Chance für Else! Kurzentschlossen meldet sie sich bei einem Taxiunternehmen an, will Taxifahrerin werden. Ob das eine gute Idee ist?
Rückblickend erzählt Jasna Fritzi Bauer von Elses Leben. Jetzt, im Alter, unternimmt die lebensfrohe Else zusammen mit Enkelin Emma eine wundervolle, luxuriöse und unglaubliche Reisen. Erst jetzt lernt diese ihre Oma richtig kennen.
Das Dazwischen wird anschaulich und in lockerem Stil erzählt. Höhen und Tiefen, heute schwer Vorstellbares erfährt man. Und wirklich, alles kann ich so nicht glauben. Die Hauptfigur ist vielschichtig, reift, ist sympathisch.
Elses Vita zeigt ein Stück Zeitgeschichte, ist authentisch und interessant.