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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2025

Mittelmäßig

A City of Flames
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Naralìa wächst mit drei Brüdern auf und sie ist es, die hauptsächlich für den Lebensunterhalt aufkommt. Ihre Eltern sind tot; der Vater war ein berühmter Venator, der im Kampf gegen einen Drachen gestorben ...

Naralìa wächst mit drei Brüdern auf und sie ist es, die hauptsächlich für den Lebensunterhalt aufkommt. Ihre Eltern sind tot; der Vater war ein berühmter Venator, der im Kampf gegen einen Drachen gestorben ist. Nara möchte ihm nacheifern und als Venatoren in ihr Dort kommen, kann sie sich beweisen und zieht in die Hauptstadt, um die Ausbildung zu starten. Allerdings ist das nicht einfach, denn der General, der an der Spitze der Venatoren steht, ist gegen sie und auch die Begegnungen mit der Königin sind nicht einfach. Aber sie findet in ihrer Zimmernachbarin Freya eine gute Freundin. Männliche Gegenparts gibt es gleich zwei, aber beide waren doch recht klischeehaft.
Überhaupt passiert mir zwischendurch leider zu wenig und erst gegen Ende überschlagen sich dann die Ereignisse und so langsam versteht man die Welt immer besser.
Für mich gab es viele gute Ansätze und die letzten ungefähr hundert Seiten haben mich mit der Geschichte wieder etwas versöhnen können, aber insgesamt war der Roman streckenweise zu lang gezogen und es fehlte an Spannung. Aber wegen des guten Schlusses bin ich nun doch neugierig auf die Fortsetzung geworden.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Zu hohe Erwartungen

The Stars are Dying
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Ich hatte wohl leider zu hohe Erwartungen, oder aber zu viele ähnliche Bücher bereits gelesen und dieser Roman konnte leider keine entscheidenden neuen Wendungen oder eine andersartige, neuartige Geschichte ...

Ich hatte wohl leider zu hohe Erwartungen, oder aber zu viele ähnliche Bücher bereits gelesen und dieser Roman konnte leider keine entscheidenden neuen Wendungen oder eine andersartige, neuartige Geschichte bieten. Nicht schlecht, aber leider blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück und rangiert für mich eher im mittelmäßigen Durchschnitt, nicht schlecht, aber mehr auch nicht.
Seit einiger Zeit sind Vampire und Vampirromane wieder sehr in Mode gekommen und so spielen diese Wesen auch hier eine große Rolle.
Alle hundert Jahre finden in dieser Welt tödliche Spiele statt; es gibt fünf Reiche und das Reich, das den Sieg erringt, bekommt als Preis von den Vampiren in Ruhe gelassen zu werden.
Astraea begleitet eigentlich nur ihre Freundin Cassia zu den Spielen, muss dann aber selbst am Libertatem - so der Name der Spiele - teilnehmen. Das Buch wird aus ihrer Perspektive geschrieben und ich bin nicht warm geworden mit ihr, vor allem weil sie einfach zu naiv war. Auch mit dem männlichen Gegenpart, mit Nyte, hatte ich einige Probleme.
Der Grad an Vorhersehbarkeit war leider relativ hoch, was ich schade fand und etwas von der Spannung genommen hat.
Insgesamt fand ich die Idee gut und auch die Welt hat mir gefallen. Vielleicht gefällt mir der zweite Band dann besser.

Veröffentlicht am 18.02.2025

Geheimnisse

Golden-Heights-Reihe, Band 2 - Unlock My Truth
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Im ersten Band ging es um Lexi und Logan und nun kehren wir noch einmal nach Golden Heights zurück. Die Handlung schließt chronologisch an den Vorgängerband an, aber ich fand es schön, dass es am Anfang ...

Im ersten Band ging es um Lexi und Logan und nun kehren wir noch einmal nach Golden Heights zurück. Die Handlung schließt chronologisch an den Vorgängerband an, aber ich fand es schön, dass es am Anfang einen kurzen Rückblick in die Zeit des Kennenlernens gab.
Dieses Mal wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Carly und Ty erzählt, die beide aus dem ersten Band bekannt sind.
Die gegenseitige Anziehung wird immer stärker, aber beide haben ihre Gründe, weshalb sie sich zurück halten. Vor allem bei Carly spielen Geheimnisse eine große Rolle.
Ich habe mich gefreut, noch einmal zurück zu kehren, allerdings fand ich Band eins besser und stärker. Hier drehte es sich manchmal zu sehr im Kreis.
Mir hat es gut gefallen, dass das Hörbuch von zwei Sprecher*innen eingelesen wurde, so dass man immer gut hören konnte, ob es sich um Carlys oder Tys Perspektive handelte. Sowohl Carolin-Therese Wolff als auch Johannes Quester haben mir gut gefallen.

Veröffentlicht am 11.02.2025

Zu viele Themen

If the Moon Triumphs
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Lilith hat ihren Hexenzirkel vor einem Jahr verlassen und jobbt in einem Café und lässt sich auf keine festen Beziehungen ein, sondern geht nur One-Night-Stands ein, aber bei Marek hat sie ihre Ohrringe ...

Lilith hat ihren Hexenzirkel vor einem Jahr verlassen und jobbt in einem Café und lässt sich auf keine festen Beziehungen ein, sondern geht nur One-Night-Stands ein, aber bei Marek hat sie ihre Ohrringe liegen gelassen und deshalb muss sie ihn wiedersehen. Und dann passiert es, dass Marek sich in einen Werwolf verwandelt und die ganze Welt immer dunkler wird, die Sonne zeigt sich nicht mehr, die Sterne verschwinden vom Himmel.
Um sich Hilfe zu holen, kehrt Lilith doch zu ihrem Zirkel zurück. Ihre Eltern sind tot, aber ihre Patentante Astrid, bei der sie aufgewachsen ist, ist gemeinsam mit Kali die Oberhexe des Zirkels.
Das Thema nordische Mythologie zeigt sich erst im weiteren Verlauf des Romans, dafür verliert dann jedoch das Thema Werwölfe an Bedeutung. Mir war es ein bisschen zu viel Hin- und Herspringen, immer wieder wurden neue Themen gestreift und dann nicht weiter vertieft.
Auch zu Lilith konnte ich keine rechte Beziehung aufbauen. Sie hat es nicht leicht, aber ihre Gedanken kreisten meiner Meinung nach zu sehr um immer wieder dieselben Themen.
Dafür reißt die Handlung immer neue Themen an. Eine Konzentration wäre meiner Meinung nach besser gewesen.
Für mich ein Buch, das leider Mittelmaß bleibt. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut. Vielleicht war es für mich aber auch nicht der rechte Zeitpunkt für das Buch.

Veröffentlicht am 03.02.2025

Ein neuer Fall für Rabbi Klein

Der Messias kommt nicht
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Dieses Mal spielt die Handlung vorrangig in Basel und nicht in Zürich. Rabbi Klein hat ein Sabbatjahr herausgehandelt, also nur einige Monate. Er möchte mal wieder wissenschaftlich arbeiten über eine Schrift ...

Dieses Mal spielt die Handlung vorrangig in Basel und nicht in Zürich. Rabbi Klein hat ein Sabbatjahr herausgehandelt, also nur einige Monate. Er möchte mal wieder wissenschaftlich arbeiten über eine Schrift aus der Frühen Neuzeit. Seiner Frau Rivka passt das nicht so gut, aber wie immer steht sie dann doch hinter ihm und unterstützt ihn.
Der Krimianteil ist wieder einmal nicht so groß, dieses Mal spielt die Stadt Basel eine größere Rolle und es gibt leider wenige Erklärungen zum jüdischen Alltag als in den vorherigen Bänden.
Insgesamt ein verschachtelter Fall, der sich zwischendurch leider ein wenig zu sehr in Details verrennt. Etwas schwächer als die ersten beiden Teile.
Dafür hat mir die Stimme des Sprechers Thomas Sarbacher wieder gut gefallen.