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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2025

Der Rote Nachtfalter

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Die Protagonistin Rune ist eine Hexe, aber in dieser Welt werden Hexen von der Blutwache gejagt, weil sie als böse gelten. Rune führt ein Doppelleben. In der Nacht ist sie der rote Nachtfalter und versucht ...

Die Protagonistin Rune ist eine Hexe, aber in dieser Welt werden Hexen von der Blutwache gejagt, weil sie als böse gelten. Rune führt ein Doppelleben. In der Nacht ist sie der rote Nachtfalter und versucht in dieser Rolle Hexen zu retten; ein sehr gefährlicher Auftrag. Doch dann wird sie erwischt, als sie eine Hexe retten wollte...
Der männliche Gegenpart ist Gideon, ein Mitglied der Blutwache und seine Mission: den Roten Nachtfalter schnappen und enttarnen.
Ich hätte gerne mehr über die Vergangenheit von Rune und auch über ihre Familie erfahren, aber da bleibt leider vieles unausgesprochen.
Insgesamt gesehen eine gute Konstellation und eine interessante Geschichte, der es zwischendurch ein wenig an "Pepp" gefehlt hat, mich insgesamt aber dennoch gut unterhalten konnte. Das Ende war jetzt nicht so überraschend, aber mal schauen, wie es im nächsten Teil weitergehen wird.

Veröffentlicht am 08.05.2025

Neues Genre

Beauty must die
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Kira Licht versucht sich an einem für sie neuem Genre und ich muss sagen, dass mir die anderen Bücher besser gefallen haben, da ich sehr viele Krimis und Thriller lese und mir hier zwischendurch gerade ...

Kira Licht versucht sich an einem für sie neuem Genre und ich muss sagen, dass mir die anderen Bücher besser gefallen haben, da ich sehr viele Krimis und Thriller lese und mir hier zwischendurch gerade eben die Spannung etwas abhanden kommt und dafür die Gefühle und Kleinstadtatmosphäre zu sehr im Vordergrund standen. Für nicht so "geübte" Spannungsleser sicherlich besser.
Der Protagonistin Mae droht das Jugendgefängnis, Alternative ist ihren Großeltern in Tallahawney zu leben und dort dann ihre Schuld in Sozialstunden abzuleisten. Schnell findet sie in Shirley eine Freundin, aber diese wird kurz später tot aufgefunden. Das Buch wird aus der Perspektive von Mae und von Nathan erzählt, aber schnell hat der Romance-Teil überhand genommen und der Spannungs-Teil steht nicht mehr so im Vordergrund.

Nicht schlecht, aber mir gefallen die anderen Bücher von Kira Licht besser.

Veröffentlicht am 03.05.2025

Eher ein Krimi

Dein Heimweg
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Für mich war es eher ein Krimi, für einen Thriller war es mir einfach nicht spannend genug. Das Thema des Buches ist spannend und allein die Vorstellung, dass ich - wie Emmy - durch die dunkle Nacht laufe, ...

Für mich war es eher ein Krimi, für einen Thriller war es mir einfach nicht spannend genug. Das Thema des Buches ist spannend und allein die Vorstellung, dass ich - wie Emmy - durch die dunkle Nacht laufe, mich verfolgt fühle, ruft eine Gänsehaut hervor. Aber dann ist es nicht Emmy, die ermordet wird, stattdessen findet sie auf dem Parkplatz eine ermordete Kollegin. Und es ist wohl schon die zweite Frau, so dass ihr Chef eine App herausgibt, die den Heimweg für Frauen sicherer machen soll.
Spannende Thematik, die durchaus etwas hergibt, allerdings wurde das Spannungspotential nicht ausreichend ausgeschöpft. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber zwischendurch war das Spannungslevel für einen Thriller zu niedrig. Das Ende hat mich dann aber doch wieder überzeugt.
Die Sprecherin Irina Salkow kenne und schätze ich schon aus anderen Produktionen.

Veröffentlicht am 27.04.2025

Mittelmäßig

A City of Flames
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Naralìa wächst mit drei Brüdern auf und sie ist es, die hauptsächlich für den Lebensunterhalt aufkommt. Ihre Eltern sind tot; der Vater war ein berühmter Venator, der im Kampf gegen einen Drachen gestorben ...

Naralìa wächst mit drei Brüdern auf und sie ist es, die hauptsächlich für den Lebensunterhalt aufkommt. Ihre Eltern sind tot; der Vater war ein berühmter Venator, der im Kampf gegen einen Drachen gestorben ist. Nara möchte ihm nacheifern und als Venatoren in ihr Dort kommen, kann sie sich beweisen und zieht in die Hauptstadt, um die Ausbildung zu starten. Allerdings ist das nicht einfach, denn der General, der an der Spitze der Venatoren steht, ist gegen sie und auch die Begegnungen mit der Königin sind nicht einfach. Aber sie findet in ihrer Zimmernachbarin Freya eine gute Freundin. Männliche Gegenparts gibt es gleich zwei, aber beide waren doch recht klischeehaft.
Überhaupt passiert mir zwischendurch leider zu wenig und erst gegen Ende überschlagen sich dann die Ereignisse und so langsam versteht man die Welt immer besser.
Für mich gab es viele gute Ansätze und die letzten ungefähr hundert Seiten haben mich mit der Geschichte wieder etwas versöhnen können, aber insgesamt war der Roman streckenweise zu lang gezogen und es fehlte an Spannung. Aber wegen des guten Schlusses bin ich nun doch neugierig auf die Fortsetzung geworden.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Zu hohe Erwartungen

The Stars are Dying
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Ich hatte wohl leider zu hohe Erwartungen, oder aber zu viele ähnliche Bücher bereits gelesen und dieser Roman konnte leider keine entscheidenden neuen Wendungen oder eine andersartige, neuartige Geschichte ...

Ich hatte wohl leider zu hohe Erwartungen, oder aber zu viele ähnliche Bücher bereits gelesen und dieser Roman konnte leider keine entscheidenden neuen Wendungen oder eine andersartige, neuartige Geschichte bieten. Nicht schlecht, aber leider blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück und rangiert für mich eher im mittelmäßigen Durchschnitt, nicht schlecht, aber mehr auch nicht.
Seit einiger Zeit sind Vampire und Vampirromane wieder sehr in Mode gekommen und so spielen diese Wesen auch hier eine große Rolle.
Alle hundert Jahre finden in dieser Welt tödliche Spiele statt; es gibt fünf Reiche und das Reich, das den Sieg erringt, bekommt als Preis von den Vampiren in Ruhe gelassen zu werden.
Astraea begleitet eigentlich nur ihre Freundin Cassia zu den Spielen, muss dann aber selbst am Libertatem - so der Name der Spiele - teilnehmen. Das Buch wird aus ihrer Perspektive geschrieben und ich bin nicht warm geworden mit ihr, vor allem weil sie einfach zu naiv war. Auch mit dem männlichen Gegenpart, mit Nyte, hatte ich einige Probleme.
Der Grad an Vorhersehbarkeit war leider relativ hoch, was ich schade fand und etwas von der Spannung genommen hat.
Insgesamt fand ich die Idee gut und auch die Welt hat mir gefallen. Vielleicht gefällt mir der zweite Band dann besser.