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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2025

Herzerwärmende Liebesgeschichte mit bisschen viel Drama

Deine Worte in meiner Seele
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Endlich habe ich es nun mal geschafft, auch das erste Buch der Queen of Romance zu lesen und muss sagen, dass man schon merkt, dass sie damals noch nicht ganz so viel Erfahrung hatte und dennoch ist die ...

Endlich habe ich es nun mal geschafft, auch das erste Buch der Queen of Romance zu lesen und muss sagen, dass man schon merkt, dass sie damals noch nicht ganz so viel Erfahrung hatte und dennoch ist die Geschichte insgesamt, trotz einiger kleiner Mängel, wunderschön.

Ashlyn und Daniel sind aber auch ein super tolles Pärchen, wobei beide schon Verluste hinnehmen mussten. So hat sie ihre Zwillingsschwester an den Krebs verloren, während er sowohl seine Mutter als auch seinen Vater verloren hat. Gleichzeitig muss Ashlyn damit klarkommen, plötzlich bei ihrem entfremdeten Vater leben zu müssen. Dabei lernt sie neben Daniel aber auch weitere neue Menschen kennen, die ihr zur Seite stehen werden. Trotzdem hat sie weiterhin sehr zu kämpfen und dann ist da natürlich noch ihre Beziehung zu Daniel, welche die beiden geheim halten müssen, was eigentlich schon schwierig genug ist. Und da ist auch schon das Problem an diesem Buch, denn das Drama war mir persönlich etwas zu übertrieben und das lag nicht einmal an der Liebesgeschichte. Dafür fand ich aber ganz viele andere Dinge richtig toll, so zum Beispiel die Liebe beider zu Shakespeare, wie sie miteinander umgehen und auch die kleinen freundschaftlichen Beziehungen im Buch. Ebenfalls fand ich gut, dass das Ende zwar einerseits sehr gerafft wurde, aber eben somit auch nicht in die Länge gezogen.

Auch die Charaktere fand ich großartig. Ashlyn ist zwar ständig am Heulen, aber ich konnte das absolut verstehen und irgendwie hat es sie auch sehr menschlich gemacht. Vor allem mochte ich an ihr aber, dass sie so eine nerdige Person ist, die mit Partys nichts anfangen kann, aber dafür in Büchern versinkt. Genauso habe ich Daniel geliebt, denn er ist ein wahnsinnig liebevoller Mann und natürlich hatte er für mich einen Bonus, weil er Musiker ist. Dann gab es auch noch Gabby, die man durch Briefe an Ashlyn kennenlernt und die ebenfalls eine großartige Person war. Ebenfalls mochte ich Hailey und Ryan. Nur Jace, Daniels Bruder, hätte noch etwas besser beleuchtet werden können.

Alles in allem fand ich dieses Buch für einen Debütroman wirklich schön, herzzerreißend und emotional. Zudem hatte Brittainy C. Cherry auch damals schon einen tollen, flüssigen Schreibstil. Es lohnt sich also absolut, auch diese Geschichte aus ihrer Feder zu lesen.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Blythe und Aris = big Love

Wisteria – Die Liebe des Todes (Belladonna 3)
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Nachdem Blythe das Schicksal geheiratet hat, um Signa und dem Tod eine Chance für ihre Liebe zu geben, sitzt sie nun auf Wisteria und muss sich mit einem Ehemann herumschlagen, den sie nicht wirklich leiden ...

Nachdem Blythe das Schicksal geheiratet hat, um Signa und dem Tod eine Chance für ihre Liebe zu geben, sitzt sie nun auf Wisteria und muss sich mit einem Ehemann herumschlagen, den sie nicht wirklich leiden kann. Gleichzeitig hat sie eine Art Visionen von einer innigen Liebe, welche sie aber nicht zuordnen kann.

Dabei war gerade der Anfang des Buches teilweise richtig witzig, weil Blythe und Aris sich ständig angeifern. Dennoch konnte ich auch eine gewisse Chemie zwischen den beiden spüren und zwangsläufig kommen sie sich natürlich nach und nach näher. Als dann Blythe auch noch erneut erkrankt, wurde es sogar noch echt emotional. Außerdem tritt noch ein neuer Charakter auf, nämlich das Chaos, welches ebenfalls für einigen Wirbel sorgt. Es gibt einige Wendungen und ein fast schon tragisches Ende, gäbe es nicht die letzten paar Seiten.

Alles in allem war auch dieser dritte Band wieder großartig, am Anfang sogar fast perfekt. Zum Ende hin wurde es zwar wieder etwas verwirrend, aber insgesamt war dies für mich der beste Band der Reihe, weil ich Blythe und Aris als Paar einfach geliebt habe.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Wenn das Schicksal zuschlägt

Foxglove – Das Begehren des Todes (Belladonna 2)
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Mit dem bösen Cliffhanger von Band eins, gab es hier nun einen neuen Mordfall, der aufgeklärt werden musste und da es sich beim Mordverdächtigen um Signas Onkel Elijah handelt, war dies sogar noch tragischer ...

Mit dem bösen Cliffhanger von Band eins, gab es hier nun einen neuen Mordfall, der aufgeklärt werden musste und da es sich beim Mordverdächtigen um Signas Onkel Elijah handelt, war dies sogar noch tragischer als ohnehin schon. Währenddessen stolpern Signa, der Tod und auch Blythe über einige Intrigen und um den Fall aufzuklären, muss sich Signa mit dem Schicksal herumschlagen, der sie für seine wieder auferstandene große Liebe, das Leben, hält und unbedingt zurückhaben will. Gleichzeitig kommt es aufgrund der Ereignisse aus dem ersten Band zum Zerwürfnis zwischen Signa und Blythe, weshalb sich Blythe auf ihr Anwesen Foxglove zurückzieht, wo sie mit Geistern konfrontiert wird, die ihr mehr über den Tod ihrer Eltern mitteilen könnten.

Die Geschichte war dabei wieder echt spannend, aber durch die ganzen Verstrickungen und die vielen verschiedenen Charaktere auch etwas verwirrend. Die Liebesgeschichte zwischen Signa und dem Tod wurde ebenfalls immer intensiver und hier und da gab es sogar etwas verhaltenen Spice. Zudem gab es noch die Geschichte rund um das Schicksal, welches auf Rachefeldzug ist und dafür verantwortlich, dass Elija im Gefängnis sitzt.

Alles in allem fand ich auch diesen zweiten Band wieder wirklich gut, spannend und das Setting ist und bleibt richtig toll. Band drei kann also kommen.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Fantasy im historischen Setting

Belladonna – Die Berührung des Todes (Belladonna 1)
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Wo Signa ist, da ist der Tod nicht weit und ich muss sagen, die Idee hinter diesem Buch hat mir echt super gut gefallen, genauso das Setting, die Charaktere, eigentlich alles und dennoch hat mir das gewisse ...

Wo Signa ist, da ist der Tod nicht weit und ich muss sagen, die Idee hinter diesem Buch hat mir echt super gut gefallen, genauso das Setting, die Charaktere, eigentlich alles und dennoch hat mir das gewisse Etwas dann doch gefehlt, um dem Buch volle Punktzahl zu geben.

Aber ganz davon ab, gibt es nicht wirklich was zu meckern, denn die Geschichte ist wahnsinnig unterhaltsam, mit ein bisschen Spannung, denn ein mysteriöser Todesfall muss aufgeklärt und Blythe gerettet werden. Ebenso gibt es einige interessante Wendungen, schließlich ist nicht alles so, wie es scheint. Ganz besonders schön finde ich auch das Setting des Buches, denn hier hat die Autorin eine fantastische Welt erschaffen, in der der Tod ein fast schon menschliches Wesen ist, zu welchem sich Signa immer mehr hingezogen fühlt. Diese Welt erinnert zudem an ein England des neunzehnten Jahrhunderts und gerade Thorn Grove wirkt super magisch und voller Geheimnisse. Ebenfalls fand ich die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Signa und dem Tod wirklich toll geschrieben, wobei diese sich aber ein bisschen auch zu einer Art Dreiecksbeziehung entwickelt, schließlich gibt es da auch noch den charismatischen, aber ebenso geheimnisvollen Sylas, der Signa nicht mehr aus dem Kopf geht.

Überhaupt fand ich die Charaktere echt gut geschrieben. Signa ist eine tolle Protagonistin mit Werten und sie ist sehr loyal. Außerdem schwankt sie zwischen dem Drang, den gesellschaftlichen Normen zu entsprechen, gleichzeitig will sie sich aber auch ein Stück weit davon befreien. Obendrein mochte ich Blythe mit ihrer spitzbübischen Art sehr. Nur der Tod konnte mich als Charakter nicht so ganz für sich gewinnen, dafür aber Sylas, der ebenfalls seine Geheimnisse hat.

Alles in allem fand ich diesen ersten Band der Reihe wirklich gut und nicht nur der böse Cliffhanger am Ende hat dafür gesorgt, dass ich gleich den zweiten Band zur Hand nehmen musste. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es mit Sigma, dem Tod und auch Blythe weitergeht.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Toller Genremix, spannend und interessant

Skylark - Der eiserne Wald
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Ehrlich gesagt, weiß ich wirklich nicht, warum ich dieses Buch erstens noch nie irgendwo in Social Media gesehen habe und zweitens, warum es zumindest auf Amazon doch recht mittelmäßig bewertet ist, denn ...

Ehrlich gesagt, weiß ich wirklich nicht, warum ich dieses Buch erstens noch nie irgendwo in Social Media gesehen habe und zweitens, warum es zumindest auf Amazon doch recht mittelmäßig bewertet ist, denn ich persönlich fand es echt super, wenn auch mit kleinen Mängeln, die ich aber durchaus verzeihen kann.

Einerseits finde ich die Kombination aus ganz verschiedenen Genres, wie Fantasy mit einem Hauch Steampunk in einer dystopischen Welt echt interessant sowie gut und kreativ umgesetzt. Dazu war das Setting einfach großartig und vielseitig, außerdem richtig bildlich und greifbar beschrieben. Dieses war zudem teilweise sehr düster und gefährlich, manchmal aber auch wunderschön und voller Leben. Andererseits fand ich die Geschichte bis ungefähr zur Hälfte richtig mitreißend und spannend. Ab der Mitte gab es dann zwar einige Längen und es dauerte etwas, bis es tatsächlich um den eisernen Wald ging, aber insgesamt konnte mich die Handlung absolut packen. Vor allem auch, weil es immer wieder Wendungen gibt, mit denen ich zu keiner Zeit gerechnet hätte, auch, wenn es im Laufe der Geschichte Hinweise gibt, die aber so unauffällig eingearbeitet wurden, dass sie erst am Ende wie Schuppen von den Augen fallen. Überhaupt fand ich das Ende wirklich schön und würdig. Dabei ist die Geschichte zwar im Großen und Ganzen abgeschlossen, aber im Englischen gibt es noch zwei weitere Bände, was man dem Ende auch ein bisschen anmerkt.

Und auch die Charaktere sind in diesem Buch wirklich super geschrieben, sehr lebendig, doch mysteriös und nicht immer leicht zu greifen, was allerdings absolut Sinn macht. So wurde auch lange ein Geheimnis darum gemacht, was Lark wirklich ist. Ebenso wurde ich mit Orin und Kris hier und da in die Irre geführt, wobei beide echt interessante und undurchschaubare Charaktere sind. Und auch eine Antagonistin gibt es, die mich ein bisschen an Frau Knüppelkuh aus „Matilda“ erinnert hat, sowie eine andere Gefahr, die erst im Laufe der Geschichte auftaucht und für einige Action sorgt.

Alles in allem bekommt man hier eine recht komplexe Geschichte mit einer interessanten Genremischung, die mich durchaus überzeugt hat. Sie hat mich zudem richtig gut unterhalten und oftmals überrascht. Das Setting hat mich ebenfalls umgehauen. Schade nur, dass es das Buch nicht mehr neu gibt.

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