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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2025

Gameshow ist nicht neu, es ist eigen, so wie Hauptdarstellerin Cass

Gameshow – Der Preis der Gier
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Das Rad neu zu erfinden ist schwer und Vergleiche nicht immer die richtige Wahl etwas zu beschreiben, beides trifft auf das Buch aber schon sehr zu.

Zum ersten Punkt:

„Gameshow – Der Preis der Gier“ ...

Das Rad neu zu erfinden ist schwer und Vergleiche nicht immer die richtige Wahl etwas zu beschreiben, beides trifft auf das Buch aber schon sehr zu.

Zum ersten Punkt:

„Gameshow – Der Preis der Gier“ kann natürlich nicht mehr viel neu erfinden, denn in jedem Genre hat es schon alles gegeben. Aber gerade im Bereich Fantasy und mit der Idee einer Show und dem Kampf ums Überleben, hat sich die Autorin natürlich eine Story überlegt wo bei jedem sofort „Die Tribute von Panem“ (Die Hungerspiele) aufblinkt.

Auch die Aufteilung in verschiedenen Zonen, in denen man leben kann, von ganz oben den Purpur bis unten zu den Bronzen und dann die Verlierer in der roten Zone. So erfahren wir bereits aus dem Klappentext das wir uns in der Zukunft befinden und das spielen um Coins, mit dem alles im Leben bezahlt wird fester Bestand ist.

Wer alles verliert, verliert eventuell auch sein Leben. Also so erstmal nicht viel neues und Innovatives.

Dann der Vergleich mit:

Die Tribute von Panem
Maze Runner
Ähnliche Dystrophien

Leider zieht man während des Buches schon schnell unbewusst einen Vergleich. Ganz zu Anfang fällt Cass aus ihrem tollen Leben heraus, welches sie nur noch hat, weil sie vom Erbe ihrer Mutter lebt. Ihr Vater verspielt jedoch mit seiner Sucht alles und sie muss nun in der roten Zone ums überleben kämpfen. Sofort denkt man bei den tödlichen Spielen an Die Tribute von Panem. Gerade bei der sehr weit entwickelten Technik die da vorhanden ist. Ein Pager wird im Buch als Steinzeitlich bezeichnet.

Maze Runner kam mir in den Sinn, als ich lass, dass der Gamemaster sie als erstes in ein tödliches Labyrinth schickte, welches manche Gemeinsamkeiten mit dem Kollegenbuch hat.

Nun wirkt beides wie eine Kritik, aber soll so gar keine Sein. Es sollte die lesende Person nur nicht neues erwarten, sondern hat das Gefühl immer mal wieder in die anderen Geschichten gestoßen zu werden. Schlecht muss es nicht zwingend sein.

Zum Kritikpunkt komme ich dann eher jetzt. Und dies ist Cass als Hauptperson, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Leider ist sie eine typische 17-Jährige mit dem Charakter und der Unreife einer 12-Jährigen mit dem Glauben sie wäre schon in den 20ern. Das mag sich jetzt hart anhören, ist aber leider durch das ganze Buch zu spüren gewesen.

Aber erstmal was mehr zu Cass: Wie bereits erwähnt ist sie 17, kommt aus gutem Elternhaus und hat trotz dem Verlust ihrer Mutter nie hungern oder darüber hinaus leiden müssen. Mit ihren beiden besten Freundinnen wurde regelmäßig gefeiert und der ein oder andre Wein getrunken. Auf Spiele wettete sie nur den kleinsten Einsatz, der vom Staat vorgegeben wurde und selbst machte sie in belanglosen Wettkämpfen wie Schwimmen und Golf mit.

Ihre beste Freundin Eliza ist auf dem Weg zu den Neutralen und Cass hofft bald dieser folgen zu können. Doch mit seiner Spiel- und Alkoholsucht hat er es ihr versaut.

Das kleine verwöhnte Mädchen lässt sie dann leider im ganzen Buch raushängen. Sie ist arrogant und überheblich, beleidigt, zickt und in ihrem Kopf muss sie sich oftmals zurückhalten nicht zu sagen was sie denkt, obwohl sie dabei immer noch überheblich ist und der Meinung sie wäre im Recht. Es ist so anstrengend, dass findet keine Worte. Es ist wie, wenn man dich gerade vorm Auto, welches dich beinahe überfahren hat rettet und du sagst: „Höre auf mir auf die Möpse zu schauen“ (die ausm Top gerutscht sind). Anstatt zu sagen: „Danke, du hast mir gerade den Arsch gerettet.“

So ist sie ständig im (Un)-Recht und meint alles besser zu wissen. Hinzu kommt das man ihr ständig den Arsch retten muss und sie kein Danke kennt. Jax gegenüber ist sie extremst. Auch deren Fanclub kann sie sofort nicht leiden, obwohl sie natürlich überhaupt nichts von ihm will, auf den Tod nicht ausstehen kann… Ist klar Mädchen.

So sagt sie in Gedanken zu seinem Fanclub aus 12-14-Jährigen Mädchen das sie nervige kleine Teenager wären. Sie selbst ist auch erst 17 und somit noch ein Teenager und sie rennt Jax auch schwanzwedelnd oder besser Eierstockwedelnd hinterher und legt sich mit seiner besten Freundin wegen ihrem Hormonstau an.

Cass ist mir im ganzen Buch über so unsympathisch gewesen und mal wieder ein typisches Mädchen, welches nicht weiß wie man sich erwachsen benimmt und wie ne rollige Hündin ist und im Sozialverhalten wie eine 12-Jährige.

Was bleibt nach der mir persönlich unsympathischen Cass, einer sehr vergleichbaren Story noch übrig? Ganz klar tolle Nebencharaktere die ich sehr mochte und die dann noch anderen Punkte in der Geschichte, die ich aus Spoilergründen jetzt nicht erwähne, die der Story dann doch noch Aufschwung gegeben hat.

Das Buch, hat das Rad nicht neu erfunden und die Vergleiche sind berechtigt. So muss sich Gameshow auf jeden Fall beweisen und neben seinem Hingucker die lesende Person für sich selbst überzeugen können.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Ein paar nette Geschichten sind schon mit dabei

Gleanings – Storys aus dem Scythe-Universum
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Mit „Gleanings – Storys aus dem Scythe-Universum““ entführt uns Shustermann zusammen mit Co-Autoren in ein Spin-off zur „Scythe-Reihe“. 15 Kurzgeschichten erfahren wir neue Informationen zu bekannten Scythe ...

Mit „Gleanings – Storys aus dem Scythe-Universum““ entführt uns Shustermann zusammen mit Co-Autoren in ein Spin-off zur „Scythe-Reihe“. 15 Kurzgeschichten erfahren wir neue Informationen zu bekannten Scythe aber auch welchen, die für uns noch neu sind.

Wer wollte nicht wissen wie es Ben, dem Bruder von Scythe Anastasia erging, nachdem sie ihn in Ihrer Prüfung ermorden musste. Oder wie Scythe Curie zu der wurde die sie ist.

Darüber hinaus erleben wir auch Geschichten und Personen, welche nochmals ganz andere Einblicke in das Denken und Fühlen der Scythe einbringen. Mir persönlich hat hierbei die ein oder andere Geschichte mehr Freude gebracht als so manch andere. Leider war eine auch so dermaßen gegen meinen Verständnis der deutschen Sprache, dass ich diese direkt nach nur drei Sätzen abbrechen musste. Mit „meine Freund*in“ kann ich leider nichts anfangen. Für mich gehört gendern einfach nicht in Bücher.

Die Geschichte um einen Scythe, welcher den Hund eines nachgelesenen Paars übernommen hat, hat mir persönlich am besten gefallen.

Die Geschichten sind ganz nett und wie bei allen Kurzgeschichten ein auf und ab. Alles in allem für Fans der Serie zwar kein Muss, aber ein kann. Zudem es interessant zu sehen ist, wie das „Leben“ für manche Person nach den Büchern weitergangen ist.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Für eine kostenlose Lektüre ist es ok, aber zum Kauf zu teuer

Sense of Winter
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Frohe und besinnliche Weihnachten. Wer feiert nicht auf diese Art am liebsten. Doch für die Mitglieder der Selektion 47 Charlotte Locke und ihren „doppelt zu verstehenden“ Partner Desmond Percy soll es ...

Frohe und besinnliche Weihnachten. Wer feiert nicht auf diese Art am liebsten. Doch für die Mitglieder der Selektion 47 Charlotte Locke und ihren „doppelt zu verstehenden“ Partner Desmond Percy soll es weniger ruhig zugehen.

In Deutschland sind die beiden im tiefen bayrischen Wald auf der Burg Tannenbaum zu einem Undercovereinsatz eingeplant. Zwischen Schnee, teurer Party und einer Menge Ärger werden die beiden ein weit aus gefährlicheres Weihnachten erleben als geplant.

Hier muss die 30-Jährige als Servicepersonal neben der Suche nach den Attentätern ihren persönlichen Kampf mit einem schrecklichen Küchenchef aufnehmen und Des läuft gutaussehend wie immer als Gast dort rum.

Es soll nicht lange dauern, bis wir erfahren wer es auf das begehrte Ausstellungsstück abgesehen hat, um dessen sich die Party dreht. Zu den Gästen gehören dabei normale Menschen sowie Paranormale, welche mit dem 47 Genpaar besondere Fähigkeiten haben.

Für alle die den ersten Teil nicht gelesen haben, wird gerade im ersten Viertel und auch sehr oft zwischendrin, wiederholt was damals passiert ist und wie toll Des aussieht. Kein Mann der Welt ist ja so schön wie er es ist.

So haben wir im Buch recht viele Wiederholungen und ansonsten gefühlt nur noch Actionszenen. Selbst in Filmen wie John Wick, die ab 18 sind und fast nur Gewalt beinhalten, hat es mehr Dialoge und Szenen die interessant sind als es diese 200 Seiten dünne Novelle hat. Leider ist das Buch daher alles in allem eine recht langweilige Nebengeschichte geworden, die am Ende noch mit ner heftigen Prise Sex abgerundet wurde.

Der Preis von 11 Euro für das EBook und 13 für das Paperback ist daher schon recht unverschämt. So sehr ich den ersten Teil mochte, kann ich selbst Fans, nur von diesem zweiten Teil abraten. Da für das Geld nicht ansatzweise genügend geboten wird.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Eine nette Geschichte die jedoch zu hervorsehbar war

Lakestone Campus of Seattle, Band 1: What We Fear (SPIEGEL-Bestseller mit Lieblingssetting Seattle)
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Was ich als immens Positives zum Buch sagen kann, ist das unheimlich schöne Cover. Aber darüber hinaus war die Geschichte selbst, für mich nur medium gut gewesen.

Harlow rettet ihren schwer kranken Bruder ...

Was ich als immens Positives zum Buch sagen kann, ist das unheimlich schöne Cover. Aber darüber hinaus war die Geschichte selbst, für mich nur medium gut gewesen.

Harlow rettet ihren schwer kranken Bruder mit einer illegalen Handlung, wo sie ihre Hackerkünste für eingesetzt hat und wird erwischt. Was für ein Glück das Harvey Abbot, der Leiter der Lakestone Campus of Seattle, sie vor einer Gefängnisstrafe bewahrt und ihr ein Vollstipendium für diese Eliteuni mit Sozialstunden anbietet. Wie soll sie da nein sagen, wo sie schon die Schule nicht wirklich abgeschlossen hat und nur in nem Nebenjob Geld verdient.

Am Campus angekommen hat sie sofort einen super Lauf gehabt. Mitbewohnerin Florence ist super nett, in ihrem wichtigsten Kurs hat sie einen tollen Partner für die Arbeit gefunden, ihre Sozialstunden baut sie im Kunstraum ab und trifft auf Zack.

Dieser hat in seiner Kindheit einen schrecklichen Vorfall erlebt und kämpft in seinem Alltag teilweise immer noch mit den Erinnerungen daran. Der Schönling hat einen genetischen Fehler und kann daher nicht sprechen. Hören und ein unheimlich tolles Gespür für Sprache bringt ihn dazu, in den Literaturwissenschaften zu studieren. Schnell freut er sich mit Harlow an und diese lernt für ihn die Gebärdensprache. Doch da es mit seinem Zettel und Stift nicht immer so einfach ist, nimmt sie sich vor, eine Übersetzungsapp zu schreiben.

Und was hat sich Harlow alles vorgenommen. Sie hat einen Sportpflichtkurs mit drei Tagen Training in der Woche, Sozialstunden, eine Partnerarbeit im IT-Kurs, trifft sich mit Zack und hat noch so manch andere Leute die regelmäßig was von ihr wollen.

Für mich war dies schon einfach zu viel, an sofort so toll überall aufgenommen zu werden und sofort so viele Leute für sich gewinnen. Ich konnte Harlow nicht wirklich mögen. So sehr ich immer neutral an Personen rangehe. Zack mochte ich sehr und gerade auch seine Art wie er mit seiner Großmutter umging.

Zu schnell war ersichtlich das der Studienalltag für Harlow zu schwierig wird, weil die Pflichtfächer wie sie alle haben ihr zu schwer sind, ihre Verpflichtungen zu viel werden und das Management alle unter einen Hut zu bekommen. Dazu noch der Ex-Hacker-Chef ihrer Gruppe, der nicht verstehen will das sie raus ist.

Leider hat die Geschichte an keiner Stelle für mich wirklich Tiefgang und Besonderheit gehabt. Das Zack sich über die Gebärdensprache, mit Stift und Papier und mit dem Handy mitteilt fand ich interessant und mal was Neues. Aber darüber hinaus hat mich die Geschichte nicht wirklich überraschen können und die Entwicklung war früh abzusehen gewesen.

Ich danke daher für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares, bitte aber auch um Verständnis, dass die Bewertung nicht dem überschwänglichen 5 Sternen von anderen folgen kann.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Zu viele persönliche Probleme, Rachegefühl und Sex. Leider nicht sehr ausgewogen in seiner Idee

Perfect Addiction
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Du bist eine taffe, körperlich sehr starke und eine schöne Frau. Dein Studium läuft, dein Job ist super und du hast einen Freund.

Und dann kommt der Tag wo du nach Hause kommst und ihn im Bett mit deiner ...

Du bist eine taffe, körperlich sehr starke und eine schöne Frau. Dein Studium läuft, dein Job ist super und du hast einen Freund.

Und dann kommt der Tag wo du nach Hause kommst und ihn im Bett mit deiner Schwester findest.

Bähmm

Viele Schritte zurück.

So einen derben Schlag würde niemand so schnell, so einfach verarbeiten. Auch Sienna kann dies nicht von sich behaupten. Doch anstatt das sie sich zurückzieht und tagelang nur weint, geht sie einen anderen Weg. Sie wählt den der Rache. Rache an ihren nun Ex Jax, den Mann mit dem sie drei Jahre lang zusammen war. Der Mann der ihr die Nähe geben konnte, wie sie sie nicht von daheim kannte. Von ihrem schon drei Mal geschiedenen Vater, der Mutter die es nicht mehr in ihrem Leben gibt.

„Das klingt nicht nach Liebe, Sienna. Sondern mehr nach Dankbarkeit.“

Also geht sie mit Kayden einen Pakt ein. Er soll Jax im nächsten großen Untergrundkampf fertig machen. Denn Sienna kennt all dessen tricks, durch das jahrelange Training. So wird sie für Kayden zu „Lucky“, wenn der Anfang für beide auch schwer ist.

Denn einfach ist es für Sienna nicht. Ihr Charakter hatte für mich was von einem Schwebebalken, wenn etwas nicht passt ist sie schnell auf 180. In ihren Augen machen alle anderen Fehler aber nicht sie. Sie hat keine Geduld mit dem Bruder von Kayden und dessen Kumpel Evan, wenn die mal spontan vorbeikommen, erwartet von anderen zu verstehen wie es ihr geht. Und ihr Vater? Der ist sowieso der schlimmste Fall in ihren Augen, schlimmer als ihre Schwester die mit Jax dann doch mehr als einmal im Bett war.

So entwickelt sich das Training zwar langsam voran, aber in ihrer beiden persönlichen Beziehung oftmals auch der ein oder andere Schritt zurück. Einfach weil beide so Schwierigkeiten haben Emotionen in Worte zu fassen und Empathie zu zeigen.

Leider hat mich die Geschichte nicht so wirklich überzeugen können. Zwischen dem Ende von Jax und ihr und dem Einzug bei Kayden sind nur wenige Tage vergangen und bis zum großen Kampf sind es dann auch nur sechs Wochen. Sechs Wochen in denen es natürlich total funken muss nachdem sie Jax und drei Jahre Beziehung total weggeschlossen hat. Klar, kann man Gefühle schnell verlieren, wenn sowas passiert ist, aber sie ist ja somit schon nach zwei Wochen bereit für was neues gewesen und das hat mir persönlich nicht wirklich gepasst. Es war wie von einer Abhängigkeit in die nächste.

Den zwei verschlossene Leute, beide mit sehr schwerwiegenden emotionalen Problemen treffen aufeinander und aus einem Pakt wird mit der Zeit mehr. Um dann natürlich, wie in jedem NA, mal wieder ein großer Knall da sein musste um dann, ohne zu Spoilern, im klassischen Ende endet. Und die Sexszenen durften natürlich auch nicht fehlen und dazu der Hinweis das er sehr gut bemannt ist.

Sry aber das hat das Buch noch weniger gebraucht.

Ich kann daher nur danke an Netgalley für die Bereitstellung des Buches sagen, aber empfehlen kann ich es leider nicht.

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