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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2025

Für eine kostenlose Lektüre ist es ok, aber zum Kauf zu teuer

Sense of Winter
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Frohe und besinnliche Weihnachten. Wer feiert nicht auf diese Art am liebsten. Doch für die Mitglieder der Selektion 47 Charlotte Locke und ihren „doppelt zu verstehenden“ Partner Desmond Percy soll es ...

Frohe und besinnliche Weihnachten. Wer feiert nicht auf diese Art am liebsten. Doch für die Mitglieder der Selektion 47 Charlotte Locke und ihren „doppelt zu verstehenden“ Partner Desmond Percy soll es weniger ruhig zugehen.

In Deutschland sind die beiden im tiefen bayrischen Wald auf der Burg Tannenbaum zu einem Undercovereinsatz eingeplant. Zwischen Schnee, teurer Party und einer Menge Ärger werden die beiden ein weit aus gefährlicheres Weihnachten erleben als geplant.

Hier muss die 30-Jährige als Servicepersonal neben der Suche nach den Attentätern ihren persönlichen Kampf mit einem schrecklichen Küchenchef aufnehmen und Des läuft gutaussehend wie immer als Gast dort rum.

Es soll nicht lange dauern, bis wir erfahren wer es auf das begehrte Ausstellungsstück abgesehen hat, um dessen sich die Party dreht. Zu den Gästen gehören dabei normale Menschen sowie Paranormale, welche mit dem 47 Genpaar besondere Fähigkeiten haben.

Für alle die den ersten Teil nicht gelesen haben, wird gerade im ersten Viertel und auch sehr oft zwischendrin, wiederholt was damals passiert ist und wie toll Des aussieht. Kein Mann der Welt ist ja so schön wie er es ist.

So haben wir im Buch recht viele Wiederholungen und ansonsten gefühlt nur noch Actionszenen. Selbst in Filmen wie John Wick, die ab 18 sind und fast nur Gewalt beinhalten, hat es mehr Dialoge und Szenen die interessant sind als es diese 200 Seiten dünne Novelle hat. Leider ist das Buch daher alles in allem eine recht langweilige Nebengeschichte geworden, die am Ende noch mit ner heftigen Prise Sex abgerundet wurde.

Der Preis von 11 Euro für das EBook und 13 für das Paperback ist daher schon recht unverschämt. So sehr ich den ersten Teil mochte, kann ich selbst Fans, nur von diesem zweiten Teil abraten. Da für das Geld nicht ansatzweise genügend geboten wird.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Eine nette Geschichte die jedoch zu hervorsehbar war

Lakestone Campus of Seattle, Band 1: What We Fear (SPIEGEL-Bestseller mit Lieblingssetting Seattle)
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Was ich als immens Positives zum Buch sagen kann, ist das unheimlich schöne Cover. Aber darüber hinaus war die Geschichte selbst, für mich nur medium gut gewesen.

Harlow rettet ihren schwer kranken Bruder ...

Was ich als immens Positives zum Buch sagen kann, ist das unheimlich schöne Cover. Aber darüber hinaus war die Geschichte selbst, für mich nur medium gut gewesen.

Harlow rettet ihren schwer kranken Bruder mit einer illegalen Handlung, wo sie ihre Hackerkünste für eingesetzt hat und wird erwischt. Was für ein Glück das Harvey Abbot, der Leiter der Lakestone Campus of Seattle, sie vor einer Gefängnisstrafe bewahrt und ihr ein Vollstipendium für diese Eliteuni mit Sozialstunden anbietet. Wie soll sie da nein sagen, wo sie schon die Schule nicht wirklich abgeschlossen hat und nur in nem Nebenjob Geld verdient.

Am Campus angekommen hat sie sofort einen super Lauf gehabt. Mitbewohnerin Florence ist super nett, in ihrem wichtigsten Kurs hat sie einen tollen Partner für die Arbeit gefunden, ihre Sozialstunden baut sie im Kunstraum ab und trifft auf Zack.

Dieser hat in seiner Kindheit einen schrecklichen Vorfall erlebt und kämpft in seinem Alltag teilweise immer noch mit den Erinnerungen daran. Der Schönling hat einen genetischen Fehler und kann daher nicht sprechen. Hören und ein unheimlich tolles Gespür für Sprache bringt ihn dazu, in den Literaturwissenschaften zu studieren. Schnell freut er sich mit Harlow an und diese lernt für ihn die Gebärdensprache. Doch da es mit seinem Zettel und Stift nicht immer so einfach ist, nimmt sie sich vor, eine Übersetzungsapp zu schreiben.

Und was hat sich Harlow alles vorgenommen. Sie hat einen Sportpflichtkurs mit drei Tagen Training in der Woche, Sozialstunden, eine Partnerarbeit im IT-Kurs, trifft sich mit Zack und hat noch so manch andere Leute die regelmäßig was von ihr wollen.

Für mich war dies schon einfach zu viel, an sofort so toll überall aufgenommen zu werden und sofort so viele Leute für sich gewinnen. Ich konnte Harlow nicht wirklich mögen. So sehr ich immer neutral an Personen rangehe. Zack mochte ich sehr und gerade auch seine Art wie er mit seiner Großmutter umging.

Zu schnell war ersichtlich das der Studienalltag für Harlow zu schwierig wird, weil die Pflichtfächer wie sie alle haben ihr zu schwer sind, ihre Verpflichtungen zu viel werden und das Management alle unter einen Hut zu bekommen. Dazu noch der Ex-Hacker-Chef ihrer Gruppe, der nicht verstehen will das sie raus ist.

Leider hat die Geschichte an keiner Stelle für mich wirklich Tiefgang und Besonderheit gehabt. Das Zack sich über die Gebärdensprache, mit Stift und Papier und mit dem Handy mitteilt fand ich interessant und mal was Neues. Aber darüber hinaus hat mich die Geschichte nicht wirklich überraschen können und die Entwicklung war früh abzusehen gewesen.

Ich danke daher für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares, bitte aber auch um Verständnis, dass die Bewertung nicht dem überschwänglichen 5 Sternen von anderen folgen kann.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Zu viele persönliche Probleme, Rachegefühl und Sex. Leider nicht sehr ausgewogen in seiner Idee

Perfect Addiction
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Du bist eine taffe, körperlich sehr starke und eine schöne Frau. Dein Studium läuft, dein Job ist super und du hast einen Freund.

Und dann kommt der Tag wo du nach Hause kommst und ihn im Bett mit deiner ...

Du bist eine taffe, körperlich sehr starke und eine schöne Frau. Dein Studium läuft, dein Job ist super und du hast einen Freund.

Und dann kommt der Tag wo du nach Hause kommst und ihn im Bett mit deiner Schwester findest.

Bähmm

Viele Schritte zurück.

So einen derben Schlag würde niemand so schnell, so einfach verarbeiten. Auch Sienna kann dies nicht von sich behaupten. Doch anstatt das sie sich zurückzieht und tagelang nur weint, geht sie einen anderen Weg. Sie wählt den der Rache. Rache an ihren nun Ex Jax, den Mann mit dem sie drei Jahre lang zusammen war. Der Mann der ihr die Nähe geben konnte, wie sie sie nicht von daheim kannte. Von ihrem schon drei Mal geschiedenen Vater, der Mutter die es nicht mehr in ihrem Leben gibt.

„Das klingt nicht nach Liebe, Sienna. Sondern mehr nach Dankbarkeit.“

Also geht sie mit Kayden einen Pakt ein. Er soll Jax im nächsten großen Untergrundkampf fertig machen. Denn Sienna kennt all dessen tricks, durch das jahrelange Training. So wird sie für Kayden zu „Lucky“, wenn der Anfang für beide auch schwer ist.

Denn einfach ist es für Sienna nicht. Ihr Charakter hatte für mich was von einem Schwebebalken, wenn etwas nicht passt ist sie schnell auf 180. In ihren Augen machen alle anderen Fehler aber nicht sie. Sie hat keine Geduld mit dem Bruder von Kayden und dessen Kumpel Evan, wenn die mal spontan vorbeikommen, erwartet von anderen zu verstehen wie es ihr geht. Und ihr Vater? Der ist sowieso der schlimmste Fall in ihren Augen, schlimmer als ihre Schwester die mit Jax dann doch mehr als einmal im Bett war.

So entwickelt sich das Training zwar langsam voran, aber in ihrer beiden persönlichen Beziehung oftmals auch der ein oder andere Schritt zurück. Einfach weil beide so Schwierigkeiten haben Emotionen in Worte zu fassen und Empathie zu zeigen.

Leider hat mich die Geschichte nicht so wirklich überzeugen können. Zwischen dem Ende von Jax und ihr und dem Einzug bei Kayden sind nur wenige Tage vergangen und bis zum großen Kampf sind es dann auch nur sechs Wochen. Sechs Wochen in denen es natürlich total funken muss nachdem sie Jax und drei Jahre Beziehung total weggeschlossen hat. Klar, kann man Gefühle schnell verlieren, wenn sowas passiert ist, aber sie ist ja somit schon nach zwei Wochen bereit für was neues gewesen und das hat mir persönlich nicht wirklich gepasst. Es war wie von einer Abhängigkeit in die nächste.

Den zwei verschlossene Leute, beide mit sehr schwerwiegenden emotionalen Problemen treffen aufeinander und aus einem Pakt wird mit der Zeit mehr. Um dann natürlich, wie in jedem NA, mal wieder ein großer Knall da sein musste um dann, ohne zu Spoilern, im klassischen Ende endet. Und die Sexszenen durften natürlich auch nicht fehlen und dazu der Hinweis das er sehr gut bemannt ist.

Sry aber das hat das Buch noch weniger gebraucht.

Ich kann daher nur danke an Netgalley für die Bereitstellung des Buches sagen, aber empfehlen kann ich es leider nicht.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Keine schöne Sommergeschichte - zu schwerfällig und zu viel Drama

Broken Heart Summer – Sunset Days
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Mit Anfang zwanzig, ist man nicht unbedingt im Leben angekommen. Weiß man was man beruflich unbedingt machen will? Wo man leben will? Sind die Erfahrungen die man mit Liebe und Sex gemacht hat schon alles, ...

Mit Anfang zwanzig, ist man nicht unbedingt im Leben angekommen. Weiß man was man beruflich unbedingt machen will? Wo man leben will? Sind die Erfahrungen die man mit Liebe und Sex gemacht hat schon alles, oder ist da noch mehr? Diese Fragen stehen für Maya und Rea innerhalb der Geschichte im Mittelpunkt.

Beide sind beste Freundinnen, seitdem sie Kinder sind. Rea die ihren Vater zu früh verloren hat und Maya hat ihn nie kennen gelernt. Reas Mutter die sehr viel Arbeiten muss um mit ihr über die Runden zu kommen und Mayas Mutter die weniger finanzielle Probleme hat. Doch schnell sehen wir die Probleme bei den Töchtern zu ihren Mütter. Erwartungen die an ihre Töchter bestehen, Mauern die bestehen. Soll will Maya in diesem Sommer auf Hawaii ihren Vater Alex suchen. Der weiß nicht mal das er eine Tochter hat.

Auf dem Weg dorthin, treffen die beiden Mädels am Flughafen auf Jay und Cam. Beide leben auf Hawaii und leben dort ihren Traum. So beginnt der Sommer dort mit der Suche nach Mayas Vater Alex und sie finden so viel mehr.

Rea gilt als die treue Freundin die immer für Maya da ist, die ihr immer hilft und nie meckert, egal was ist. Maya ist die extrovertierte, die regelmäßig ihren Spaß mit irgendwelchen Kerlen auf Partys hat. Umso mehr kommt sie erstmal nicht damit klar, dass Rea und Cam sich gut finden. Warum Rea? Klar, ihre Freundin ist schon ne hübsche und sehr intelligent, aber warum bitte sie? Nach und nach merkt Maya, dass ihre Eifersucht anders ist, als sie selbst vermutet hätte. Der Klappentext verrät hier eigentlich schon alles.

Leider, leider hat das Buch nur wenig zu bieten gehabt, was mir persönlich gefallen hat. Also das Cover ist wunderschön und ich konnte das Gefühl zwischen Cam und Rea sehr gut spüren. Die Gedanken von Rea und ihre Entwicklung im Buch waren schön.

Dann hat die Autorin sehr, sehr viel über die Natur von Hawaii und den anderen Inseln geschrieben. Ein bisschen mehr hätte es dann doch auch mal ein Tier sein dürfen. Dann ist leider der große Elefant den man ansprechen muss, dass ist Maya selbst. Am Anfang merkte man schon in der Dynamik, wie sehr sie diejenige ist, die das Sagen in der Freundschaft hat und das es nach ihrem Willen geht. Wie sie dann merkt das Rea mehr Interessen an Cam hat als Zeit mit ihr zu verbringen, wird sie so zickig. Und das zieht sich durch das komplette Buch durch. Maya will einfach immer auf Platz eins sein. Es hat dann im Verlauf auch seinen Grund, den sie sich selbst auch eingestehen muss, aber dennoch sehr viele Verhaltensweisen und Aussagen nicht rechtfertigen.

Leider konnte mich daher weder die Geschichte in ihrer Entwicklung, die Erzählung der Natur noch ganz besonders Maya als Hauptcharakterin überzeugen. Den zweiten Teil werde ich daher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Schlechte Aufmachung von Kill Bill

Yoko
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Yoko, eine Frau die nichts zu verlieren hat, denn ihr wurde schon alles genommen.

Sehr schnell und direkt mittendrin sind wir in der Geschichte, rund um Yoko, welche Ende 20 ist. Sie ist die Besitzerin ...

Yoko, eine Frau die nichts zu verlieren hat, denn ihr wurde schon alles genommen.

Sehr schnell und direkt mittendrin sind wir in der Geschichte, rund um Yoko, welche Ende 20 ist. Sie ist die Besitzerin einer Glückskeksmanufaktur. Bei Ihrer Geburt stab ihre Mutter und ist alleine bei einem übergriffigen Vater aufgewachsen, welcher sie früh in die heimische Metzgerei holte. Die tiefe Wut über den Verlust der Mutter und dass diese sie nach Yoko von den Beatles nannte, sitzt tief in ihr drin. Yoko ist keine Frau die offen auf Leute zugeht, sie ist introvertiert und verspürt eine tiefe Wut gegen die Welt in sich. Ihr Vater wurde in ihren 20ern zum Pflegefall und wie dieser starb schloss sie direkt die Metzgerei und erfüllt sich einen Traum mit dem Backwerk.

Doch auch wenn Yoko erstmal nicht als die Wahnsinns hübsche und aufgeschlossene Person rüberkommt, so kann sie ganz am Anfang des Buches nicht mit ansehen, wie zwei Kerle einen Hund zu Tode prügeln. Nur das Yoko nun selbst Opfer der beiden Arschlöcher wird und mit der Vergewaltigung etwas in ihr freigetreten wird, was tief verborgen war.

Sie will Rache. Für sich und für den Hund und holt sich diese auch und es beginnt eine Geschichte mit Rache auf beiden Seiten. Für jeden Toten den Yoko erzeugt, bekommt sie die Quittung.

Neben Yoko sind Maren, die ehemalige Karrierefrau, Richard der Polizist und Kumpel ihres Toten Vaters und der Angestellte Azad die wichtigsten Personen im Buch.

Die Geschichte wird vollständig aus der Sicht von Yoko erzählt und wir erfahren auch durchgängig wie es ihr geht und was sie fühlt. Erfahren die Pläne und Gedanken die sie beschäftigen.

Besonders ist die Art, wie Dialoge geführt werden. Diese werden untereinander gelistet geführt:

(Yoko) Genau so habe ich mir das vorgestellt
(Maren) Dann machen wir es in Zukunft doch immer genau so
(Y)
(M)

Der Autor hat somit für mich die Persönlichkeit aus dem Dialog herausgenommen. Denn die Art wie jemand spricht: sagte sie, flüsterte sie, sprach sie mit ängstlicher Stimme, knurrte sie aus zusammengebissenen Zähnen usw. entfällt somit vollständig. Es machte mir somit Yoko, obwohl man wie oben beschrieben Ihre Gefühle lesen kann, dann doch wieder so unnahbar, wenn es um einen direkten Dialog ging.

Teilweise fand ich diese Art des Dialoges auch sehr anstrengend und wie man schon erahnen kann, gab es nie ein Gespräch zwischen drei Leuten und immer nur mit Yoko als eine der beiden Personen.

Alles in allem hat die Geschichte ein hohes Tempo, so wie nicht wenig Tote auf beiden Seiten. Die Rache und die Wut wird bei beiden Parteien nicht weniger und niemand kann damit glücklich den Tag beenden. So wird Yoko zwar Hilfe angeboten, diese lehnt sie aber auch immer wieder ab.

Leider hat mich die Geschichte dann doch nicht so sehr von sich überzeugt wie ich es mir erhofft habe. Die starke Frau war sie für mich weniger, als die Frau wo ein Kindheitstrauma ausbricht und sie mit Augenklappen nun ihre ganze Wut an die Welt auslassen will. Zudem sie es schafft sich mit Mördern anzulegen, die darauf ausgebildet sind und sie geht da durch als wäre es nichts.

Somit kann ich nur sagen, die Glückskekse mit ihren Sprüchen die am Anfang mal erwähnt wurden waren interessant und innovativ, die Geschichte ist ein schlechter „Kill Bill“ geworden.

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